alt

Ein wohl verschwendetes Jahr (Band 2)

Beim Durchstöbern einer durch die Zeiten gefallenen Forschungsstation sind uns diese Audiologs Notizen in die Hände gefallen(wer alle liest, bekommt das „too long; did read for another achievement“-Achievement).

13. Februar 2010
Boom Blox: Bash Party: Leider keine Party zum Ausprobieren des Mehrspielerteils an diesem Wochenende. Einzelspielerteil bisher im Wesentlichen wie bei Teil Eins. Einige neue Klötzchen, einige neue Bälle, bis jetzt aber auch erst bei 8 Prozent. Für die Goldmedaille braucht es pro Szenario zwei, drei Versuche. Einige Szenarien sind natürlich kniffliger. Eines der wenigen Spiele, das ich auch Kindern in die Hand drücken würde.
Tatsunoko vs. Capcom: Es bleibt unterhaltsam, obwohl mir die Moves noch immer nicht in allen Fällen gelingen. Zu den Besonderheiten (Comboaufbau etc.) sollte ich mich langsam auch mal schlau machen. Das Handheftchen hüllt sich da in Schweigen. Das wäre vielleicht auch mal einen Artikel wert: Handbücher damals und heute. Nach der Lektüre des Handbuchs zu Falcon konnte man zur Luftwaffe. Heute bekommt man dünne Heftchen mit dem Charme ausgebleichter Fotokopien, und das in Zeiten farbiger Tageszeitungen.
Dragon Age: Origins: Die herzensgute Heilerin verhandelt nicht mit Dämonen und kann so keine Blutmagierin werden. Muss wohl jemand anders ran.
Ach ja: Bioshock 2: ich habe es ja nicht, aber scheinbar ist es ein Spiel, das alles hat, was sich die Fans nach dem ersten Teil gewünscht haben. Offenbar ist es dadurch nicht besser geworden, oder?

22. Februar
Devil May Cry 4: Die Vorbereitung für den unvermeidlichen Bayonetta-Kauf.
Street Fighter IV: Ich dachte, ich könnte meine positiven Erfahrungen bei der Erzeugung blauer Handgelenksfeuerbälle von Tatsunoko vs. Capcom auf den erwachsenen Bruder übertragen. Leider Fehlanzeige, ich versage auch weiterhin mit dem D-Pad. Ich muss mir wohl doch einen Arcade-Stick besorgen, denn immerhin stehen ja noch Super Street Fighter IV und BlazBlue ins Haus. Super Street Fighter 2 HD und Marvel vs. Capcom gibt es zurzeit ja auch zu heruntergesetzten Preisen im PSN.
Die schlanke PS3 ist deutlich leiser, aber dafür ist sie ohne Standfuß auch deutlich wackliger. Die Raumtemperatur erhöht sich auch nicht länger um 2°C.

28. Februar
Devil May Cry 4: Ich habe von Nero zu Dante gewechselt und bin jetzt auf dem Rückweg. Bei den Laserbarrieren habe ich zehnmal in Folge den Kürzeren gezogen, das Spiel ruht jetzt seit einigen Tagen.
Batman: Arkham Asylum: Es geht offenbar dem Ende entgegen, denn Batman hat in Crocs Lager die Zutaten für das Gegenmittel eingesammelt und wird es wohl in Kürze einsetzen. Ich hadere immer noch ein wenig mit dem Kampfsystem. Bin ich für Batmans schnelle Reaktion verantwortlich oder scheint es nur so? Warum bekommt er wieder einen Schlag ab, obwohl ich doch den Gegenangriffsknopf gedrückt habe? Ich werde wohl noch ein paar Runden in den Challenges verbringen dürfen. Es ist ein Batman, wie er Ende der 70er, Anfang der 80er war, vor „The Dark Knight Returns“, vor den Filmen, vor der mythischen Überfrachtung. Mir gefällt es.

8. März
Batman: Arkham Asylum: Immer noch nicht fertig. Im Moment fetzt sich Batman mit Poison Ivy und ihrer gedopten Topfpflanze.
Battlefield: Bad Company(der erste Teil): Die Umgebung ist recht geräumig und gibt einem oft genug mehrere Möglichkeiten an die Hand, um den bösen Russen, Balkani oder Araber auf dem Spielfeld zu schlagen. Gleichzeitig nimmt es sich nicht besonders ernst, die Geschichte verbindet wirklich nur Anfang und Ende eines Levels und stellt so das Geballer in den Vordergrund. Das gegnerische Panzer über magische Kanäle stets über meinen exakten Aufenthaltsort informiert wurden, schmälerte das Vergnügen zwar ein wenig, aber niemand stellt sich mir auf dem Weg zum Gold ungestraft in den Weg. Der Multiplayer fiel etwas enttäuschend aus, scheinbar spielen weltweit nur noch drei Leute das Spiel.
Band Hero: Seltsame Musik. Ich höre zwar kein Formatradio, aber genau solche Titel vermute ich auf deren Playlists. Der Titel des Spiels ist übrigens Programm, als Gitarrenmann durfte ich in einem Lied neben den „Noten“ für die Gitarre auch noch die der Bläser, des Keyboards und der Streicher spielen, ich war die Band (ihr Held bin ich ohnehin immer). Das war schon etwas extrem, zumindest ein zusätzlich gespieltes Instrument scheint aber Standard zu sein.

16. März
Lego Rockband: Nein, ich bin mit Band Hero noch nicht durch, aber dessen Lieder zehrten an meinen Kräften. An die Darstellung der HOPO-Noten werde ich mich auch noch gewöhnen, dafür kann ich jetzt das Aussehen meines Managers verändern. Das hat mir bisher immer gefehlt.
Uncharted 2: Among Thieves: Auf die harte Tour. Der letzte Versuch in dieser Richtung wurde ja durch die Frühpensionierung der dicken PS3 vorzeitig abgewürgt. Ich steuere inzwischen wieder auf meinen Lieblingsgegner zu, den dicken Max im ersten(letzten) Waggon.
Batman: Arkham Asylum: Die Doppelpackung titanischer Schergen plus Beifang war mir zu viel. Nach zwei Versuchen keine Lust mehr. Ich konnte nicht einmal mit dem Party-Begrüßungs-Kommando aufräumen. Ich bin ein schlechter Batman.

28. März
Uncharted 2: Among Thieves: Ein zweites Mal vollständig durch. Der Endkampf wurde von einer Reihe schwerer Tobsuchtsanfälle begleitet. Nach einer Stunde voller Frustrationen bin ich dann auf’s Schummeln umgestiegen. Wow, wie kann ein Spiel nur das zuvor aufgebaute Wohlwollen so hemmungslos zunichtemachen?
Lego Rockband: Das Universum ist gerettet, we are the champions.
Planescape Torment: Die aktuelle britische Verkaufsfassung hat keine Patches mit auf der DVD, die CDs müssen von Hand auf die Festplatte kopiert werden. Ich bin als charismatischer Magier unterwegs und Annah ist ab jetzt mit dabei.
Prototype: Im ersten Anlauf hatte ich es seinerzeit nur bis zur dritten oder vierten Mission geschafft. Aktuell habe ich die erste Mission hinter mir.
Zen Pinball: Neuer Tisch, Earth Defense.

2. April
Planescape Torment: Fall from Grace überzeugt und Ignus abgekühlt. Jetzt geht es in die Festhalle. Vorsorglich den Schokoladenquasit gekauft (an manche Aufgabe scheine ich mich noch erinnern zu können, life imtitates art).
Prototype: (Des-)Infektion und Kräfteraub sind überstanden, dafür ist jetzt Alex Schwester geraubt worden. Aber die Übermacht an Gegnern geht mir allmählich auf den Nerv. Alles ist ruhig, plötzlich geht der Alarm los und acht Hubschrauber sind hinter mir her und matschen mich mit einer Unmenge von Raketen an die Häuserwände.
Bayonetta: Am gestrigen Abend die ersten 25 Minuten. Mein Timing ist noch etwas tranig, meine Combos lassen auch noch zu wünschen übrig und entsprechend war ich am Ende des zweiten Levels beim Auslaufen der zeitlichen Beschränkung noch nicht mit allen Monstern fertig (oder ich habe den roten Knopf nicht gedrückt oder eine andere Wichtigkeit übersehen). Im Gegensatz zu Devil May Cry 4 scheinen die Figuren aber zu wissen, dass sie sich in einem Videospiel befinden. Statt bei jedem der völlig überzogenen Cinematics zu stöhnen(nein, so war das nicht gemeint), musste ich hier wirklich lachen.

10. April
Prototype: Hat nach 30 Stunden sein Ende gefunden. Ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist … okay, die Hälfte der Zeit bin ich in Hubschraubern über New York geflogen und habe infizierte Wassertürme ultrahocherhitzt. Den Endkampf habe ich vor mir hergeschoben. Der war dann auch wieder eine Enttäuschung auf Uncharted-Niveau. Um es mit dem angry video game nerd zu sagen, „what were they thinking?“. Mir fehlen jetzt zwar noch 60 blaue und zwei rote Hinweiskugeln, sowie drei Stimmen um das Netz der Erinnerung zu vervollständigen, aber ich glaube, ich habe jetzt erst mal fertig.
Eine Frage bleibt offen: wer liebt diese Endgegner und möchte sie nicht missen? Welche sind gelungen und welche sind der letzte Dreck? Den letzten guten Vertretern bin ich bei PixelJunk Shooter begegnet. Nur für dessen letzten Gegner war ich zu dumm, obwohl seine Schwäche im letzten Stadium einmal deutlich durchexerziert wird. Ansonsten sind sie einfach nur billig: 200-fache Lebensenergie, nahezu unverwundbar, häufig die Umkehrung des bis dahin Präsentierten. Wer will das?

17. April
Batman: Arkham Asylum: Nach einem Monat Pause habe ich mich endlich zum Abwatschen des dicken Jokers aufgerafft. Alle Rätsel sind gelöst, nur fünf herrenlose Gebisse werden wohl auch weiterhin ihr Unwesen treiben. Da die Positionen der Rätsel auf der integrierten Karte angezeigt werden, musste ich für deren Aufdeckung nicht einmal das Internet ausdrucken. Davon können selbst tote Tauben noch etwas lernen.
Brütal Legend: Ich bin die dritte Stunde dabei, bisher habe auch ich Metal-Verächter meinen Spaß gehabt. Ophelia ist per Spinnensaite gerettet worden, jetzt werde ich mich der Jagd nach Schweinen widmen, nachdem ich zwischendurch Bier an den Strand gefahren habe. Technische Frage: In der PS3-Fassung klingen manche Soundeffekte, als seien sie mit einem Diktiergerät im Bahnhofskino aufgenommen worden, während ein schlechter 60er-Jahre Streifen in der Endlosschleife lief. Soll das so sein?
Bayonetta: Ich bin immer noch zu langsam. Vermutlich ist mein Monitor einfach zu klein. Das wird’s sein. Technischer Kleinkram: die Tatsache, dass ich nicht innerhalb eines Kapitels speichern kann, wundert mich doch ein wenig.

17. April, Nachtrag
Zum Brütal Legend Missklang: Aktuell fiel es mir beim Spinnenboss in der „babyarmdicken Bass-Saiten“-Quest auf. Die Dame klang für mich sehr mono mit 6 kHz Begrenzung. Das Phänomen tritt nur sporadisch auf, betrifft auch nur einen Klang, den aber dauerhaft.
Bayonetta: Ich vermute einfach mal, das Design zielt auf ein mehrfaches Durch-/Wiederspielen ab. Dass Spieler in einem Kapitel speichern möchten, ist den Designern einfach nicht in den Sinn gekommen. Non Stop Climax Action kennt halt keine Temposchwellen. Spaß habe ich schon, ich bin aber noch nicht weit. Mein Brillenfetisch lässt mich die spielerischen Härten zurzeit noch durch rosarote Gläser sehen(ich hätte auch Frau Palin gewählt). Für Bayonettas schamlose Enthüllungen habe ich (noch) kein Auge, da Unaufmerksamkeit schnell abgestraft wird. Ich habe mich noch nicht heiser geschrien, was beim Casual Titel Super Mario Bros. Wii die Regel war. Dort habe ich bei Welt 2-5 aufgehört, die Nachbarn wollten tatsächlich den Exorzisten bestellen…

21. April
Yay, Kaufrausch …
Katamari Forever: Leider defekt, die PS3 verweigert jede Zusammenarbeit mit der Scheibe.
Street Fighter IV: Meine Misserfolge lagen nicht an der Abwesenheit eines Arcade-Sticks. Ich bin auch mit Stick einfach nur schlecht und versage immer noch bei den einfachsten Challenges (bei denen es übrigens nur um das richtige Drücken der Knöpfe geht, da der Gegner untätig herumsteht). Ich werde den Stick auch noch einmal an Soul Calibur IV testen, vielleicht sehe ich da mehr Land.
Might & Magic: Clash of Heroes: Zwei Stunden drin. Farbige Klötzchen, die, korrekt gestapelt, gegeneinander kämpfen und Erfahrungspunkte sammeln. Zeitfresser der Art „Ach, einen Kampf kann ich eigentlich noch …“
Sega Mega Drive: Ultimate Collection: Wow, der Konsolenspieler der frühen 90er war aber leicht zu befriedigen. Ich kannte keines der Spiele, habe inzwischen schon drei „Streets of Rage“-Klone angespielt, wobei mir aber noch unklar ist, wer hier von wem abgeschrieben hat. Die Spiele bekommen von mir keinen Nostalgiebonus und sind recht gewöhnungsbedürftig. Als Zeugnisse ihrer Zeit sind sie aber großartig. Ich habe beim Lesen des Profils der „Streets of Rage“-Helden wirklich herzlich gelacht.
Brütal Legend: Vielleicht sollte ich mir doch mal das Schafer’sche „Wie spiele ich Brütal Legend?“-Video ansehen, dass er wenige Tage nach dem Verkaufsstart des Spiels nachgeschoben hat. Ein Strategiespiel, bei dem man seine Einheiten nicht in einer Übersichtsdarstellung sieht und in der man Freund und Feind kaum auseinanderhalten kann, ist schon etwas seltsam. Die Kämpfe waren bisher (die Statistik sagt, 50 Prozent des Spiels liegen hinter mir, Eddie hat seit einiger Zeit Knatsch mit Ophelia) nicht schwierig oder langwierig. Ich frage mich nur, wer auf die Idee gekommen ist, diese Spielmechanik zur tragenden Säule des Titels zu machen.

26. April
Might & Magic: Clash of Heroes: Es dominiert meine Spielzeit. Im Moment bei der vierten von (vermutlich) fünf Kampagnen.
Brütal Legend: Zum ersten Mal in einer Bühnenschlacht verloren, schon sinkt die Motivation zum Weitermachen.
Heroes over Europe: Es ist mir unklar, wie man im realen Luftkampf überhaupt Treffer landen kann, wenn es schon in einem Videospiel so hektisch zugeht. Ich habe aber erst zwei Missionen hinter mir, vielleicht gewöhne ich mich ja noch an das Gewimmel im Luftraum.
Left 4 Dead 2: The Passing: Crazy Dave verkauft jetzt schweres Gerät und ich habe ein Ventil für meine Abneigung gegen Hochzeiten. Oder mag ich sie jetzt noch weniger?

5. Mai
Split/Second Demo: Für die PS3 ist die Demoversion ja erst ab heute verfügbar. Diese Fassung enthält lediglich einen Level, den man auch nur offline spielen kann. Ich fand es zu einfach. Es sieht sehr nach Fun-Kart mit einem Hollywood-Realitätsanstrich aus, mit etwas Streckenkenntnis kann man den blauen Schildkrötenpanzern aber vielleicht ausweichen. Als Führender wird man aber vermutlich schlechte Karten haben, lediglich die Abkürzungen mit eingebautem Zeitfenster könnten einem helfen, diese Position zu halten.
Might & Magic: Clash of Heroes: Die alte Ordnung ist wieder hergestellt. Elfen und Menschen leben in Eintracht. Alle Prinzen und Prinzessinnen sind glücklich. Mehr als 30 Stunden damit vertan.
Katamari Forever: Der Aushilfs-König des Kosmos ist demontiert, der wahre König ist aufgewacht, jetzt geht die Jagd nach den noch nicht aufgefundenen Cousins aber erst richtig los. Die Hüpfsteuerung hätte man auch auf einen Knopf legen können, anstatt sich auf die Bewegungssensoren im Controller zu verlassen. Als technisch verbesserte Neuauflage(Grafik ist schöner, Ladezeiten im Level entfallen) war es sein Geld wert. Eine weitere Auflage braucht das Spiel in seiner jetzigen Form aber nicht mehr.
Muramasa: The Demon Blade: Zweiter Levelboss ist besiegt. Sehr hübsch aber etwas stumpfsinnig.

11. Mai
Mass Effect: Jennifer Shepard rettet die Galaxis. Die anfängliche Ballerei auf Eden Prime ist etwas unübersichtlich, aber das liegt bestimmt nur an der etwas wirren Umsetzung vom XBox-Controller auf die PC-Tastatur. Stunden später mache ich mich auf die Suche nach der verlorenen Tochter … und gerate wieder in wirre Feuergefechte … und sterbe immer wieder völlig unerwartet. Ich bin als Diebin mit einem Präzisionslangbogen unterwegs und selbst wenn ich mich zurückhalte und einen Krieger nach vorne schicke, fällt der auch viel zu schnell um. Mache ich etwas grundlegend falsch? Muss ich mich mehr um meine Partymitglieder kümmern? Sollte ich sie immer in Deckung lassen und als einsamer Wolf vorangehen? Mehr mit den Frisbeehandgranaten um mich werfen? Oder treffe ich einfach nicht richtig?
Unreal Tournament 3: Ein kurzer Selbsttest, ob ich noch bewegliche Ziel treffen kann oder ob mein zukünftiges Spielerdasein sich nur noch um Puzzlespiele drehen wird … nein, bei normalen Bots habe ich keine Probleme. Ich verstehe Mass Effect also nicht. Hoffentlich gibt sich das noch. In Frustmomenten baller ich mich einstweilen durch UT3. Mit der aktuellen Grafikkarte ist es sogar richtig spielbar. Mit den originalen Stimmen ist es erstmals erträglich.

21. Mai
Mass Effect: Es geht mit ziemlicher Sicherheit dem Ende entgegen, denn Frau Shepard hatte vor kurzem den „An der Schwelle zum Tode“-Sex mit der blauhäutigen Hundertjährigen. Und es passiert ihr immer noch, dass sie in einem Gefecht plötzlich stirbt, ohne dass ich eine echte Ahnung hätte, welcher Gegner jetzt aus welchem Grund dafür verantwortlich war.
Final Fantasy XIII: Stunde vier oder fünf. Das ständige Zerteilen der Handlung in parallele Handlungsstränge geht mir auf den Nerv. Vanille geht mir auf den Nerv. Hope sowieso. Warum bekomme ich Shiva(für die Uneingeweihten: einen Überobermotzzauber) für einen unsinnigen Kampf, bei dem der Protagonist lediglich Deckung bezieht, anhand unklarer Bedingungen zum Sieger erklärt wird und dafür ein Motorrad bekommt? Warum darf ich diese neue Fähigkeit(Motorrad/blaue Mädels/Eiszauber) nicht nach diesem unsinnigen Kampf ausprobieren sondern muss zum anderen Teil der versprengten Truppe wechseln? Wer hat sich für dieses Fantasyblablahvokabular entschieden? Wer hat diese Szenerien ohne Verankerung in der Wirklichkeit durch den Designprozess bekommen? Mir ist derzeit völlig unklar, in welche Richtung dieses Spiel möchte. Ich kann das ebenso wenig erfassen, wie die dramaturgischen Kniffe im Handlungsaufbau der Nachmittagssendung eines Shoppingsenders, wenn die Antifaltencreme den Manschettenköpfen weichen muss, nur weil diese bunter glitzern.
God of War Collection: Die beiden Spiele sehen für reanimierte PS2-Wiedergänger recht gut aus, vielleicht komme ich dieses Mal ja weiter, denn neben QTEs gibt es jetzt auch Achievements. Da kommt alles zusammen, was mein Herz begehrt.
Mod Nation Racers Demo: Die Demo enthält neben einer fertigen Strecke auch den Streckeneditor. Man braucht wirklich nur wenige Minuten, um auf der grünen Wiese eine spielbare Strecke aus dem Boden zu stampfen. Ich überlege ernsthaft die Bestellung, obwohl ich vom eigentlichen Kernelement, dem Kart-Rennen, nicht so überzeugt bin.

9. Juni
Mass Effect 2: Mordin hat es leider nicht geschafft, der Rest der Mannschaft wartet auf den dritten Teil. Vermutlich habe ich die Hälfte der Sexszenen verpasst, da Jennifer Shepard weiterhin als Gutmenschin unterwegs war. Sie hat nicht einmal dem bösen Krogan die Gasleitung unter dem Hintern in Brand geschossen, obwohl der rote Mausknopf während seines einminütigen Bösewichtsmonologs blinkend darum gebettelt hat. Sie ist einfach zu gut, das wird im dritten Teil bestimmt böse enden. Ich hätte sie vielleicht doch Jakeline nennen sollen.
Motorstorm: Pacific Rift: Da die Preise für Split/Second und Blur noch nicht ausreichend durchgesackt sind, aber scheinbar jedermann außer mir ungehemmt durch die virtuelle Gegend knattert, habe ich das aktuellste Äquivalent aus dem Regal geholt und versuche wieder an den Vorjahresspielstand anzuschließen. Notiz an mich: ich sollte wirklich mal mit der alten PS3 zum Platinenbackofen um an die alten Spielstände zu kommen.
Joe Danger: die Hypewelle aus Richtung Albion (vulgo: eurogamer.net) hat mich überrollt und ich habe jetzt ein Trials HD in Farbe … und in bunt. Ich bin noch nicht sehr weit, mein Prozentometer sagt etwas von 13%. Ob sich das auf gesammelte Sterne oder abgefahrene Rennstreckenkilometer bezieht, kann ich nicht sagen. Bislang ist es nicht sehr knifflig, das schließt 20-fache Neustarts allerdings nicht aus, da meine Streckenauswendiglernfähigkeit etwas schlaff geworden zu sein scheint. Über den Streckenselbstbaubastelsatz kann ich auch nur sagen, dass ich ihn gesehen habe. Motivationsquelle ist vermutlich die Verbesserung der eigenen Position auf der Internet-Bestenliste und das Sammeln aller Sterne, die man für die Bewältigung bestimmter Teilaufgaben bekommt. Ich bedaure die 13 Euro nicht.

22. Juni
Joe Danger: Weiter, aber immer noch nicht durch. Immerhin ist inzwischen der Trackeditor ins Hauptspiel eingebrochen und hat sich so zwei Minuten im Rampenlicht sonnen können.
Motorstorm: Pacific Rift: Alle Rennen wenigstens mit dem zweiten Platz absolviert. Der Antrieb, alle goldenen Pokale einzusammeln ist allerdings nicht so stark. Der Chaosfaktor (leichte Änderungen meines Fahrverhaltens führen zu scheinbar zufälligem Verhalten meiner Konkurrenten; statt eines Zufallsgenerators haben sich die Entwickler wohl für einen Lorenz-Attraktor entschieden) vermiest mir den Spaß. Objektive Rundenzeiten sind natürlich auch kein Anhaltspunkt für eine Verbesserung meinerseits. Warum ich das eine Mal mit 4:50 Dritter werde(Zeit des Gewinners: 4:40), das nächste Mal mit 4:18 aber nur Vierter, wird ein Geheimnis der Programmierer bleiben. Eine Gnade des Zuspätkommens gibt es auch nicht für den Online-Part. Das Spiel wird auch nach anderthalb Jahren noch gespielt, aber die verbliebenen Recken können die Strecken inzwischen fehlerfrei abfahren. Immer als Letzter über die Ziellinie zu rollen oder gar vom Besenwagen kassiert zu werden, hebt auch nicht gerade die Stimmung.
Blazblue: Calamity Trigger: Ein weiteres Rätsel: warum kaufe ich Fighter, obwohl ich doch nicht damit umgehen kann? Damit ich zusehen kann, wenn statisch aufgeladene Katzen Männer mit riesigen Schwertern zu Boden schocken. Oder schwer definierbare Energiewolken mit Käfern um sich werfen. Von den seltsamen jungen Damen in noch seltsameren Katzenkostümen will ich gar nicht erst anfangen.
Mini Ninjas: Die Gegner sind in Wirklichkeit gar keine menschlichen Krieger sondern verzauberte Tiere des Waldes. So bleiben nach meinen Metzeleien keine abgetrennten Körperteile auf den stillen Waldwegen zurück, stattdessen macht es *puff* und ein niedliches Füchslein kann nach diesem Exorzismus wieder ins sichere Unterholz zurück. Nebenbei werden gefangene Tiere aus Käfigen befreit, Obstbäume geschüttelt oder mein Mini Ninja versucht sich als Wildwasserkanut in seinem zweckentfremdeten Bambushut.

14. Juli
Joe Danger: Vermutlich liegt es an der Abwesenheit von Affen, aber ich bin immer noch nicht damit durch.
Afterburner Climax: „Ey, das Spiel dauert ja nur zehn Minuten! Und dafür habe ich 5 Euro(Sonderangebotswochen bei PSN) bezahlt?“ Es ist noch ein weiter Weg bis zur AAA-Bewertung und die geheimen Level habe ich auch noch nicht gesehen, von Ende B und A gar nicht zu reden.
Band Hero(10 Pfund für die PS3-Fassung; ja, ich habe ein Spiel, dass ich nicht mag, jetzt zweifach): Es klingt besser als die Wii-Fassung und ich kann trommeln. Die Musik selbst, geht mir nach wie vor nicht ins Ohr. Vermutlich bin ich inzwischen tatsächlich so alt, wie es mir mein Passbild seit Jahren einreden will. Oder das ist tatsächlich nur etwas für frischgebackene High-School Abgänger aus dem mittleren Westen oder zum Vorglühen einer britischen hen party.
Final Fantasy XIII: Zwanzig Stunden dabei und es ist immer noch völlig richtungsloser Unfug. Immerhin ist der junge Michael Jackson kristallisiert worden und sein Vater versagt bei Mord und Selbstmord (hmmm, so formuliert klingt das fast schon wieder interessant).
Bioshock 2: Das Ende zieht sich ein wenig. Die Auftauchglocke scheint sich aus den unterschiedlichsten Gründen ein wenig zu zieren und daher rette ich jetzt unsichtbare kleine Schwestern. Ich dachte, dass hätte ich schon getan. Aber wie ich anhand der Berichte über die Unwägbarkeiten beim Verstopfen von Tiefseebohrlöchern gelernt habe, hat Planungssicherheit unter Wasser keinen Bestand.

26. Juli
Blazblue: Calamity Trigger: Die Geschichte bleibt wirr. Vier ineinanderübergehendeundsichselbstüberholende Zeitschleifen helfen meinem Verständnis auch nicht besonders. Aber es ist und bleibt in erster Linie natürlich ein Fighting-Game … mit zylinderhuttragenden Jungs, die in brenzligen Situationen, ihre, in einen Roboter verwandelte, Schwester voranschicken.
Uncharted 2: Among Thieves: Noch einmal, jetzt auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Im Moment bei der Tempelspiegelausrichterei. Multiplayer wieder mal angespielt, im Coop liege ich bei der Zusammenfassung zuverlässig auf dem letzten der drei Punkteränge. Der DLC harmoniert leider nicht mit meiner UK-Fassung, vermutlich muss ich mit einer Pre-Paid Karte Abhilfe schaffen.
God of War: God of War Collection(i.e. die PS3-Fassung): Kratos schlachtet sich seinen Weg durch Athen. Im Moment ist er auf der Suche nach dem dortigen Orakel. Das Spiel sieht deutlich besser aus als die eingestreuten Cutscenes, aber ohne Kenntnis des Originals werde ich wohl nicht bemerken, ob Kratos immer schon als Erster geschossen hat.
Zen Pinball: Mars. Raumtransporter mit plasmablau schimmernden Tragflächen, ein Forschungssatellit, der über dem Tisch seine Runden dreht und eine Roboterspinne, die die Kugel statt des üblichen Kickbacks wieder ins Feld tritt. Teleportfelder, einfrierende Kugeln, Schwerelosigkeit, Multiballs, Multiballs bei Schwerelosigkeit … und das alles für zwei Euro.
Wer spielt denn jetzt eigentlich ab morgen Starcraft II?

30. Juli
Uncharted 2: Among Thieves: Ich bin einmal mehr am dicken Max im Zug vorbei und habe mich bis zur Belagerung des Bergdorfs vorgearbeitet. Der Zugendkampf rührt mich immer noch zu Tränen … oder sollte ich „zu Weinkrämpfen“ sagen? Mir ist immer noch nicht klar, wieviel davon QT-Event und wieviel freie Aktion ist. Es ist zudem natürlich wenig sinnvoll über mangelnde Logik zu reden, wenn der Vorgänger Zombies hatte und dieser Teil Killeryetis aufbietet, aber dieser Kerl ist ein Mensch. Die Zwischenobermotze mit der Minigun oder die Jungs mit den Schrotflinten sind wenigstens von Kopf bis Fuss in mysteriöse Schutzkleidung gehüllt, aber dieser Knabe läuft lediglich mit einer Splitterschutzweste herum und protzt mit seinen freiliegenden Bodybuilderoberarmen. Das muss irgendeine Art von Naughty Dog Insiderwitz sein, ansonsten habe ich keine Ahnung, wie dieser Schund ins Spiel gekommen ist. Ich lege am besten schon einmal einen Vorrat von Beisshölzern für den Endkampf mit Super-Lazarevic bereit.
God of War: God of War Collection: Warum die Büchse der Pandora jetzt die ultimative Waffe gegen die Götter sein soll, ist mir noch nicht ganz klar, aber als gottgläubiger Schlächter tut Kratos halt was man ihm sagt und so hat er es bis zur seltsamen Festung auf Kronos Rücken geschafft. Ich bin kein grosser Freund von den Zwischenprüfungen, bei denen man eingesperrt und mit Gegnern zugeschwallt wird. Erstens bevorzuge ich Kämpfe mit sicheren Rückzugspositionen und zweitens möchte ich gerne die Länge des Kampfs einschätzen. Beides ist hier nicht gegeben. Manchmal ist mir auch völlig unklar, was das Spiel von mir möchte. Jüngstes Beispiel: Eingesperrt, Gegner schwallen heran, die schildtragenden Soldaten sind erledigt, nur die Sirenen tauchen immer wieder auf … und dann klappt der Fussboden auf und alles ist wieder einmal vorbei. Soll Kratos im letzten Moment auf einen Vorsprung hüpfen; soll er seine Gegner in einer bestimmten Reihenfolge meucheln; soll er sie mit möglichst wenigen Angriffen meucheln, weil die Erschütterungen den hölzernen Boden augenscheinlich mürbe machen? Am Ende habe ich den zehnsekündigen God-Mode aktiviert und alles möglichst schnell dahingeschnetzelt … und das war die Lösung. Lernen durch Soforttod ist auch so eine Sache. Kurz danach darf Kratos auf einer rollenden Granitwalze seine akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Wesentlichen geht es um den Zeitpunkt des Aufsprungs auf diese Walze, der anschließende Balanceakt gelang mir auf Anhieb. Springt Kratos zu früh, wird er geplättet, das Spiel präsentiert Endscreen, Continuescreen, macht am nahe gelegenen Savepoint weiter und … präsentiert mir jedes Mal eine Kamerafahrt, die mir zeigen soll, wo Kratos denn nun hinsoll. Diese Wiederholung des Nutzlosen, die Ausdehnung des Nichtfortschritts, lässt mich immer wieder an meiner geistigen Gesundheit zweifeln(wörtlich: „Warum tu ich mir das an?“).

2. August
Kane & Lynch 2: Dog Days Demo: Ich habe jetzt den Storyteil der Demo gespielt. Leider bin ich jetzt auch seekrank. Ob es an der Handkamera liegt(auch mit der aktivierten Steadycam-Option wackelt es übrigens noch mehr als mir lieb ist) oder die Video-/Aufnahme-/Kompressionsartefakte die Hauptschuld tragen, kann ich nicht einmal genau sagen. Ich tippe aber auf die Wackelei. Die Ballerei im Restaurant ist zudem ein seltsamer Einstieg in das Spiel. Herr Lynch stand mehrfach derartig in der Deckung, so dass er seinen aktuellen Angreifer nicht sehen konnte, was diesen seinerseits aber nicht davon abhielt, Kugel um Kugel in den eigentlich geschützten Herrn Lynch zu pumpen. Und ich dachte bisher immer, es gilt das Kindergartengesetz „Kann ich dich nicht sehen, kannst du mich auch nicht sehen“. Der gehetzte Charakter der Handlung findet im ständigen Wechsel der Umgebung allerdings einen hilfreichen Komplizen. Die Vermittlung der Atmosphäre scheint mir auch das Hauptziel dieser Demo zu sein, die Ballerei selbst fand ich etwas unausgegoren. Eigentlich schade, dass ich aufgrund der schnell einsetzenden Übelkeit wohl nie mehr davon sehen werde.

3. August
God of War: God of War Collection: Wow, Endkampf gegen Ares. Das ist ja so toll, so herausfordernd. 98 Prozent seines Lebensbalken kann ich ihm auf mehr oder weniger konventionelle Weise abnehmen. Der entscheidende Schlag wird aber mit QTEs geführt, die durch Trommeln auf den Kreis-Knopf eingeleitet werden, dann folgt zufällig einer der vier Knöpfe. Falls das nicht auch der Kreisknopf ist, habe ich leider Pech, denn ich bin ja noch beim Mashing. Brilliant, diese Spannung beim Warten auf die Knopfanzeige…
Die zweite Stufe: Hatten wir schon eine Eskortmission? Nein. Also gehört sie in den Endkampf. Sollen sich die armen Opfer bewegen oder irgendwie wehren können? Nein, sie sind schlicht und einfach Opfer, sollen dumm herum stehen und Schläge einstecken. Kann der Spieler sie irgendwie am Leben halten? Ja, er soll sie heilen … auf Kosten seines eigenen Lebensbalkens. Hatten wir schon endlos heranstürmende Gegnermassen? Ja, aber wir können ja zwanzigmal soviel auf den Spieler loslassen, dadurch wird der Kampf zwanzigmal spannender. Hatten wir schon eine kontinuierlich kleiner werdende Kampffläche? Was, auch noch nicht? Das muss da auch noch rein. Wände? Nein, der Spieler sollte jederzeit durch einen Fehltritt abstürzen können. Kann man das noch steigern? Ja, wir setzen einen schwer erreichbaren Blitzewerfer auf die Gegenseite, dessen Blitze Kratos auch einfach mal so in die Tiefe stürzen lassen, unabhängig davon, in welcher Stufe des Kampfs sich der Spieler gerade befindet.

Puschel bekommt eine Abschlussnote von 1,4. Okay, im letzten Halbjahr war sie abwesend. Okay, bei der Abschlussprüfung hat sie versucht einen der Prüfer zu erdrosseln und auf die Fragen in der Englischprüfung hat sie mit dem Erbrechen einer grünlichen Substanz geantwortet, aber angesichts ihrer bisherigen Beteiligung und ihres strahlenden Aussehens halten wir die Note dennoch für angemessen.

Vermutlich kommt noch eine dritte Stufe, meine Mittagspause neigte sich aber dem Ende zu und der gesteigerte Blutdruck führte schon zu leichten Zahnschmerzen. Von den Balanceakten über fussbreite Balken oder den rotierenden Klettersäulen mit den eingebetteten Messern in den unmittelbar vorangehenden Leveln will ich gar nicht erst reden.


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,  

7 Kommentare

  1. Manu - 09.08.2010 12:10

    Boom Blox find ich auch klasse, wobei ich wirklich nie verstanden habe, warum man da den Spielberg-Namen drauf klatschen musste. Unnötigstes Namedropping ever.

  2. Arthur - 09.08.2010 12:55

    Puh, das ist ja ein großer Haufen Games, den du dir in den letzten Monaten vorgenommen hast. Da bräuchte ich als Wenigspieler Jahre für :D
    Am meisten aufgehorcht habe ich bei dem Namen Planescape Torment, denn nachdem ich erst kürzlich RPG-Perlen wie Baldurs Gate und Fallout nachgeholt hatte, komme ich an diesem Kleinod wohl kaum vorbei.

  3. dunno - 09.08.2010 13:53

    Die Doppelpackung titanischer Schergen plus Beifang war mir zu viel. Nach zwei Versuchen keine Lust mehr. Ich konnte nicht einmal mit dem Party-Begrüßungs-Kommando aufräumen.

    Ich bin so froh das andere das gleiche Problem hatten.
    Hatte dann aber keine Geduld und hab g*c*e*t*t.

  4. Missingno. - 09.08.2010 15:10

    Bayonetta hat eine zeitliche Beschränkung? o.O
    Sinnloses auf den Knöpfen herumhämmern hat mich mehr oder weniger erfolgreich durch die ersten Level gebracht. Als der erste böse Quicktime-Event (Springen + hoch) aufgetaucht ist, bin ich gestorben. Zwei Mal. Aber der Springen-Button ist auch komplett falsch belegt. Das ist es! Und beim zweiten bösen Quicktime-Event (X + Rühren) musste ich erfahren, dass man auch noch eine bestimmte Rundenzahl rühren muss, sonst heißt es trotz „erfolgreich“ ausgeführtem Quickie Game Over. Schwachsinn.
    Kommen später noch Gegner, die den gezielten Einsatz von Kombos erfordern? Wenn nicht, dann sind sie relativ witzlos. Ist aber auch besser so, da ich sie meistens nicht einmal im Übungs-Lade-Schirm schaffe.

    @Mass Effect:
    Als Sniper hatte ich nur bei Mutter Blau Schwierigkeiten.

    @Mini Ninjas:
    Nach dem ersten Boss war ich irgendwie mit dem Spiel „durch“.

    @Bioshock 2:
    Nach den ersten Minuten war ich irgendwie mit dem Spiel „durch“. (Bioshock 1 hat mich schon nur bis nach dem ersten Big Daddy mit Mühe motivieren können.)

    @Brütal Legend:
    Demo fand ich schon viel zu einfach.

    @Unreal Tournament 3:
    Vergisst immer wieder den Key. Ist das normal? Das nervt, wenn man nach einiger Zeit immer mit der Eingabe belästigt wird, wenn man das Spiel startet. Außerdem warte ich immer noch auf den versprochenen Linux-Client. So!

    @Split/Second
    Ist das irgendwie gut/okay? So im Splitscreen? Hat es überhaupt Splitscreen?

  5. oqpie - 09.08.2010 15:14

    Wieder ein großartiger und sehr unterhaltsamer Artikel!

  6. jello - 09.08.2010 20:21

    I’ve read everything, but my achievment didn’t unlock. Guide? ;D

    Nette Artikel, gerne öfter. :)

  7. Missingno. - 10.08.2010 14:56

    Du musst auch zwischen den Zeilen lesen!

    lfg 2 boost achievement?

Hinterlasse einen Kommentar