Diabolisches Ebay

Wenn ich mir die tollen Bewertungen und mehrseitigen Abfeier-Specials in der Fachpresse so anschaue, dann muss ich mich unweigerlich fragen, ob ich vielleicht irgendetwas falsch mache. Warum kann ich als Laie Diablo 3 nicht so lieben, wie es offensichtlich die Berufsjournalisten tun? Habe ich es vielleicht ganz falsch gespielt? Oder bin ich nur zu blöd, das zu erkennen, was die Experten zu ihren hohen Wertungen bringt? Und dabei wollte ich das Spiel wirklich lieb haben. Mindestens so lieb wie die beiden Vorgänger, wenn nicht noch mehr. Und Blizzard mag ich ja eigentlich auch. Ok, ich bin einer der wenigen WoW-Ignoranten auf diesem Planeten, aber ansonsten mochte ich bisher jedes ihrer Spiele. Alles hätte so schön werden können…

Aber leider ist das Gegenteil der Fall. Bevor jetzt wieder gewisse Leute messerwetzend direkt zum Kommentarfeld runterscrollen ohne den nachfolgenden Text überhaupt gelesen zu haben, will ich noch schnell eines klarstellen: Ich finde das Spiel nicht scheiße. Also, zumindest nicht komplett scheiße. Für sich allein betrachtet und einige Begleitumstände einfach mal außer Acht gelassen, ist D3 eine gewisse Zeit lang eigentlich ganz unterhaltsam. Wenn man mal von gewissen, ähm, „Problemchen“ absieht, hat Diablo 3 eigentlich nur ein richtiges Problem. Und das heißt Diablo 2.

Aber heben wir uns das größte Fass aus Gründen des Spannungsbogens einfach mal bis zum Schluss auf und beginnen mit den „Problemchen“, über die man, gerade als Berufsjournalist, der es sich immer zweimal überlegen muss, ob er die Hand, die ihn füttert, wirklich beißen will, relativ leicht hinwegsehen kann.

Da wäre zunächst einmal das Storytelling. Jaja, ich weiß, dass die Profis sich seit jeher unter kompletter Ausblendung der Geschichte durch die Serie klicken. Und ich nehme auch in Kauf, dass mir prompt das beliebte Totschlagargument „Diablo ist doch gar kein richtiger Singleplayer-Titel!“ entgegengeschleudert werden wird. Aber das Spiel hat nun mal ein Setting und eine Geschichte. Genaugenommen bildet D3 sogar den Abschluss eines Trilogie-Story-Arcs. Da wird man dann doch auch mal das Gebotene beurteilen dürfen, oder?

Zunächst bin ich einmal etwas enttäuscht von der Präsentation. Man kann sicherlich geteilter Meinung sein, wie wichtig und wertig aufwendige Render-Cut-Scenes heutzutage noch sind, aber wir reden hier immerhin von Blizzard und Diablo. Wir reden hier von dem D1-Raben-Intro, das ich mir 1997 etwa fünfmal am Tag angeschaut habe, weil ich es so geil fand. Wir reden hier von fast 30 Minuten großartiger Render-Filme, die D2 (inkl. LoD) enthielt. Da kann man von einer Hand voll kurzer Filmchen, „Pergament-Sequenzen“ und steifer Ingame-Dialoge schon ein wenig unterwältigt sein, finde ich.

Viel mehr noch als der sparsame und äußerst hölzerne Erzählstil hat mich aber gestört, dass die Geschichte von D3 so erzählt wird, dass man sich wie ein unwichtiger Nebencharakter vorkommt. Wie Tom Auxier in diesem Artikel sehr gut erklärt, macht die Art des Storytellings die Geschichte von Diablo 3 zur Geschichte von Leah: Leah hier, Leah da. Mein eigener Charakter ist nur der namenlose Honk, der aus dem Nichts kommt und freundlicherweise diverse Haupt- und Nebenherrscher der Hölle zum Teufel jagt während Leah nur verstört und planlos in der Gegend herumzaubert. Ja, danke auch! Das motiviert…

Was war doch gleich mein nächster Punkt? Zu bunt? Zu leicht? Zu kurz? Ach ja: Kein Diablo 3 Artikel ohne Kritik am Always-On-Zwang!

Über den Online-Zwang als solchen kann ich mich gar nicht mal so sehr empören, weil ich Blizzards Beweggründe durchaus nachvollziehen kann. Dazu muss man wissen, dass Diablo 2 seinerzeit enorme Probleme mit Cheatern hatte. Da auch die Multiplayer-Charaktere auf der lokalen Festplatte der Spieler lagen, wurden diese von vielen Leuten nach Strich und Faden manipuliert, was immer wieder für viel Wirbel im BattleNet sorgte. Der einfachste Weg, dies beim Nachfolger zu verhindern, ist natürlich, die Charaktere gar nicht mehr lokal, sondern nur noch auf den BattleNet-Servern zu sichern. Und der Schritt, mit den Singleplayer-Charakteren ebenso zu verfahren, bringt gleich zwei weitere Vorteile: Erstens hat man natürlich einen erstklassigen Kopierschutz für das Spiel und zweitens muss man Single- und Multiplayer-Charaktere gar nicht mehr voneinander trennen. Von daher ist die Always-On-Geschichte erst mal nicht grundsätzlich zu verurteilen.

Der eigentliche Skandal ist in meinen Augen aber, dass die Firma, die schon seit 1996 das BattleNet betreibt und mit World of Warcraft seit 2005 das weltgrößte MMORPG am Start hat, die aufgezwungenen Online-Anbindung von Diablo 3 nicht richtig auf die Kette bekommt. Angefangen bei den Verbindungsproblemen beim Release, die durch nichts zu entschuldigen sind, weil der massive Spieleransturm auf die Server alles andere als eine Überraschung war, bis hin zu den im Anschluss zahlreich gehackten Spieler-Accounts, fragt sich selbst der geneigte Blizzard-Fan, wie all das überhaupt passieren konnte. Was haben die Entwickler eigentlich all die Jahre getrieben? Wozu wurde überhaupt monatelang eine Beta-Phase gefahren und warum wurde das doch offensichtlich im eigenen Hause vorhandene Online-Know-How nicht entsprechend genutzt? Sorry, Blizzard, aber wenn ich meinen Kunden schon ein Online-DRM aufzwinge, das an sich schon von vielen Leuten als sehr kontrovers angesehen wird, besonders weil es auch den Singleplayer betrifft, dann muss der Kram doch wenigstens reibungslos und sicher funktionieren. Ansonsten habe ich mir wirklichen jeden Shitstorm dieser Welt ganz zu Recht verdient!

Aber genug vom Offensichtlichen. Über den Online-Zwang haben sich ja sogar Teile der Fachpresse beschwert. Sie haben zwar anscheinend keinen Anlass gesehen, die Problematik auch in ihre durchweg viel zu hohen Wertungen einfließen zu lassen, aber immerhin: Gut, dass wir darüber gesprochen haben…

Kommen wir endlich mal zum Kern des Ganzen, der Spielmechanik. Ich glaube, ich muss keinem unserer Leser das grundlegende Spielprinzip von Diablo erklären. Und ich muss auch nicht darüber referieren, warum dieses einfache, aber geniale Spielprinzip oft als süchtigmachend bezeichnet wird. Das sind Gemeinplätze. So dachte ich zumindest. Ein Blick in die Ausgabe 07/2012 der GameStar belehrte mich jedoch eines Besseren, denn im Editorial heißt es am Ende: „Ja, Diablo 3 ist einfach – einfach ein Kunstwerk.“.

Das ist prägnant, griffig, klingt toll und kann zudem wunderbar auf eine Spieleverpackung gedruckt werden. Aber leider ist es in Wahrheit ein Euphemismus sondergleichen, denn dieser schmissige und einprägsame Satz nimmt die tatsächlich größte Schwäche des Spiels und kehrt sie in die vermeintlich größte Stärke von Diablo 3 um. Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich persönlich kann ein Spiel, dessen auffälligste Eigenschaft es ist, spielerisch deutlich simpler und schwachbrüstiger als sein 12 Jahre alter Vorgänger zu sein, nicht wirklich als Kunstwerk ansehen. Aber gut, ich muss auch keine Angst haben, nicht mehr zur nächsten BlizzCon ins stille Kämmerlein eingeladen zu werden…

Wer auch immer dieses Editorial verfasst hat (unten drunter steht nur „Ihr GameStar-Team“), hat wohl nicht wirklich verstanden, was das Spielprinzip von Diablo 1 und 2 (und einiger durchaus respektabler Diablo-Epigonen, wie z.B. Titan Quest) so genial gemacht hat. Das simple Prinzip von Klick-Tot-Loot hat nur deshalb Millionen von Spielern über Jahre so sehr motiviert, weil die Balance von Belohnung und Schwierigkeitsgrad perfekt gestimmt hat. Und genau diese zwei Dinge hat Blizzard bei Diablo 3 komplett verkackt!

In Diablo 3 beträgt die Schrottquote beim Loot in etwa 99,99%. Aber auch die 0,01% an brauchbaren Items liegen immer einige Klassen unter der des eigenen Charakters. Man kommt mit dem Krempel zwar noch gut durch die ersten beiden Schwierigkeitsgrade, aber darüber hinaus wird es dann langsam haarig. Die Lösung des Problems liegt natürlich auf der Hand: Man geht ins spielinterne Gold-Auktionshaus. Das kann man auch schon auf „Normal“ und „Nightmare“ machen, aber spätestens in „Hell“ und „Inferno“ kommt man nicht mehr um das diabolische Ebay herum. Und das ist kein Fehler im Balancing, sondern von Blizzard so gewollt, um das neue Gold-Auktionshaus zu pushen. Und um dadurch in letzter Konsequenz auch einen Teil der Spieler in die integrierte Gelddruckmaschine, das Echtgeld-Auktionshaus, zu lotsen.

Leider, leider hat dies aber nun zur Folge, dass das so oft zitierte und gepriesene Diablo-Grundprinzip nicht mehr richtig zieht. Für jeden, der nicht auch Gefallen am Er- und Versteigern im Auktionshaus selbst hat, wird das Spiel sehr schnell sehr langweilig, weil das normale Loot nicht mehr taugt, um das Prinzip der permanenten, schnellen Belohnung und dem damit verbundenen Charakter- bzw. Spielfortschritt aufrecht zu erhalten. Blizzard hat sich bewusst dafür entschieden, die grundlegende Erfolgsspielmechanik der Serie zugunsten des Auktionshauses zu unterwandern. Das hört sich zunächst nach einem cleveren Plan zum Geldscheffeln an, ist in Wirklichkeit aber ganz schön dämlich, denn so wird Diablo 3 ein ähnlicher (Langzeit-)Erfolg, wie ihn der Vorgänger hatte, höchstwahrscheinlich verwehrt bleiben. Ich kann mich aber natürlich auch täuschen, da ich von meinem Schreibtisch aus nur sehr schlecht abschätzen kann, wie viele von Euch sich tatsächlich von Blizzard verarschen lassen werden…

Wieso „verarschen“? Deshalb: Wie vertauenswürdig findet Ihr ein Auktionshaus, dessen Betreiber, der natürlich an jeder Auktion mitverdient, gleichzeitig auch der alleinige Hersteller der gehandelten Waren ist und somit theoretisch jederzeit durch Verknappung oder Überschwemmung einzelner Waren die Preise nach eigenem Ermessen manipulieren kann?

Das vermurkste Balancing ist aber bei weitem nicht die einzige Macke der Spielmechanik. So wird beispielsweise durch das Autoskilling beim Levelaufstieg ein großer Teil des Reizes aus dem Spiel genommen, immer wieder neue Charaktere auszuprobieren und ans Stufenlimit zu führen. Selbst die größten Diablo-Nerds haben keinen Grund, in Diablo 3 mehr als maximal einen Charakter pro Klasse auf Stufe 60 zu bringen, weil ja am Ende bis auf die Ausrüstung eh alle identisch sind. Und bevor jemand mit der offiziellen Begründung für diese Entscheidung kommt, es diene dazu, das noch in den Vorgängern mögliche Verskillen zu verhindern, frage ich: Für wen soll das denn relevant sein? Für die Gelegenheitsspieler, die vermutlich höchstens ein oder zwei Charaktere maximal bis „Nightmare“ spielen? Für die ist das vermeintliche Problem doch effektiv gar nicht vorhanden. Den Coregamern wird aber im Gegenzug eine Langzeitbeschäftigung mit dem Spiel definitiv versalzen.

Und auch das Crafting wurde komplett in den Sand gesetzt: Das Herstellen von Gegenständen beim Schmied kostet sehr viel Geld und bringt einem in den meisten Fällen Ausrüstung, die aufgrund der Zufallsverteilung der Attribute gleich wieder in die nächste Mülltonne in Neu-Tristram geworfen werden kann. Oder, bei entsprechender Stufe, ins Auktionshaus. Denn was sollte ein Magier mit einem Stab anderes anfangen, der z.B. das Attribut „Stärke“ bekommen hat?

Ebenso sinnlos wie der Besuch beim Schmied ist das Herstellen von Edelsteinen: Durch die neuen, gegenüber D2 viel zahlreicheren Qualitätsstufen der Klunker brauchte man in der Release-Version sage und schreibe 1.594.323 Steine der untersten Stufe, um nur einen einzigen der höchsten Stufe zu erstellen…! Mit dem aktuellen Patch 1.0.3 wurde die relative Nutzlosigkeit von Schmied und Juwelenhändler zwar leicht abgemildert, aber dennoch ist der Weg ins Auktionshaus immer noch der deutlich sinnvollere Weg, um an anständige Ausrüstungsgegenstände zu gelangen. Und das wird sich natürlich auch mit weiteren Patches nicht grundlegend ändern, denn Blizzard will ja genau das: Die Spieler sollen das diabolische Ebay nutzen.

Natürlich sind nicht alle spielmechanischen Veränderungen gegenüber Diablo 2 schlecht:

Der Wegfall des lästigen Identifizierens von magischen Items per Schriftrolle ist aus Sicht des Spielflusses ebenso zu begrüßen, wie das jederzeit verfügbare Town Portal. Zudem müllen die entsprechenden Schriftrollen nicht mehr unnötig das Inventar voll. Und auch die Möglichkeit, jederzeit alle freigeschalteten Fähigkeiten und Runen der jeweiligen Klasse wechseln und neu ausrichten zu können, ist für viele Spieler-Typen sicher eine Verbesserung gegenüber den irreversiblen Skill-Tree-Entscheidungen von früher.

Ich könnte jetzt noch viele weitere Punkte abklappern, aber um den Rahmen dieses Beitrags nicht völlig mit Details zum Spielsystem zu sprengen, sei dem geneigten Leser an dieser Stelle der Diablo 3-Beitrag in Redneptun’s Blog empfohlen, der das Spiel bis ins Kleinste seziert und mit dem Vorgänger verglichen hat.

Alles in Allem wurden in Diablo 3 so viele Dinge so sehr vermurkst vereinfacht, dass man ernsthaft fragen muss, wer mit dem Spiel überhaupt angesprochen werden soll. Der „normale“ Spieler, der sich zwar über das polierte Interface und die gefällige Spielgrafik freut, aber D3 garantiert nicht mehrere Male durchspielen wird, weil die Story eher mau und der Zeitaufwand, die verschiedenen Klassen alle auszuprobieren, viel zu groß ist? Ins Echtgeld-Auktionshaus bekommt man diesen Spielertyp mehrheitlich ohnehin nicht. Oder soll doch eher der D2-Veteran angesprochen werden, der zwar tendenziell ein Kandidat für das Auktionshaus wäre, aber leider ganz schnell merkt, dass D3 in Punkto Mechanik und Spieltiefe um Klassen schlechter als der Vorgänger ist?

Ich selbst sehe mich ja irgendwo zwischen diesen beiden Spielertyp-Extremen: Das Echtgeld-Auktionshaus ist für mich zwar aus Prinzip ein absolutes No-Go, aber ansonsten war ich durchaus geneigt, Diablo 3 deutlich mehr als einen Durchlauf zu gönnen. Doch leider offenbaren die oben beschriebenen Designentscheidungen und das dadurch deutlich geringere Suchtpotenzial des Spiels nun auf erschreckend negative Weise die so oft zitierte Simplizität des eigentlichen Spielablaufs: Die ehemals geniale Pixel-Totklickerei motiviert nicht mehr. Ich hatte relativ schnell gar keine Lust mehr auf das Spiel. Weil ich mich schlicht zu Tode langweilte. Allein der Gedanke daran, nach meinem Mönch noch eine weitere Klasse auszuprobieren, ließ mich an Arbeit denken. Aber wenn ich in meiner Freizeit Videospiele spiele, geht es mir um Spaß, Unterhaltung und Entspannung. Arbeit hat in diesem Zusammenhang für mich rein gar nichts zu suchen.

Wie schon gesagt: Für ein paar Stunden bietet Diablo 3 durchaus kurzweilige Unterhaltung, die zudem durch entsprechend hohe Production-Values gefällt. Aber sobald man anfängt, sich eingehender mit dem Spiel und der zugrundeliegenden Mechanik zu beschäftigen, kommt man nicht umhin, es im Vergleich zu seinen Vorgängern (und auch einiger guter Nachahmer) immer schlechter zu finden, je länger man es spielt. Und in dieser Bestandsaufnahme sind der Ärger um den Online-Zwang und der geradezu unverschämte Versuch, mit dem Echtgeld-Auktionshaus zusätzlich Kasse zu machen, noch nicht einmal enthalten…

Zum Schluss noch ein paar mahnende Worte an Euch, liebe Entwickler bei Blizzard: Sollte sich demnächst herausstellen, dass die lächerlich lange Wartezeit auf die nächste StarCraft 2 Kampagne lediglich dadurch zustande kam, dass Ihr die Zeit hauptsächlich dafür verwendet habt, irgendeine vermeintliche Gelddruckmaschine wie das D3-Autionshaus in meine erklärte Lieblingsserie aus Eurem Hause zu integrieren, dann war Diablo 3 definitiv das letzte Spiel, das ich Euch abgekauft habe. Mein Wort drauf!


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34 Kommentare

  1. Nero - 03.07.2012 08:59

    Ich muss auch gestehen, dass mir die Lust an D3 schon im 2. Akt auf Nightmare fast verloren gegangen ist. Ich zwinge mich immer wieder selber noch gelegentlich dazu, es mal zu zocken und es macht auch teilweise wirklich Spaß aber der Umstand, dass gerade DIE Leute, die bereit sind, Tag und Nacht das Auktionshaus zu verfolgen, zu handeln, sich dem „Spiel“ als Berufshändler zu widmen, die einzige Chance auf Erfolg haben, „gut durchzukommen“ kotzt mich schon arg an. Ich möchte keine 50€ zahlen um eine neue gute Waffe zu bekommen oder sonst etwas. Ich habe mit dem Durchspielen des ersten Schwierigkeitsgrades ehrlich gesagt mit besseren Loots gerechnet, stattdessen bekomme ich fast ausschließlich nur noch Shitloots. Es ist einfach nur lächerlich. Ich kann Blizzard zwar verstehen, da in der „neuen Idee“ des Auktionshauses viel Geld steckt, aber sie hätten es nicht SO sehr ausnutzen müssen.

  2. Netter älterer Herr - 03.07.2012 10:07

    Auch als jemand mit einem gesunden Desinteresse am Diablo-Universum ist es angenehm einen Artikel zu lesen der sich nicht in Lobeshymnen ergeht sondern sich kritisch mit den (neuen) Mechanismen des Spiels auseinandersetzt.

    Mal eine ernst gemeinte Frage hinsichtlich des Auktionshauses: Wer stellt denn die Gegenstände dort ein? Ausschließlich Spieler? Oder auch Blizzard?

  3. mnemo - 03.07.2012 10:30

    „Klick-Tot-Loot“? He, he. Passt auch.

    Der Artikel passt insgesamt ebenso.

    Ist schon was dran… Die Levels sind schön, die Präsentation drumherum ist 10 Jahre später überhaupt nicht weiter gekommen. Immer noch kleine, unübersichtliche Menüs zum Anklicken für Unterhaltungen und dass die Bücher zum Lesen irgendwo nebenan lagen und wenn man sie nicht gleich findet, auch noch zig Teile nicht mehr gelesen werden können, ist reichlich nervig.

    Das mit dem Ansturm beim Start sehe ich ähnlich: Natürlich muss man nicht Serverkapa für 100% der Käufer bereit stellen, aber dank Clouds hätte auch das eigentlich handhabbar sein müssen. Aber wie hätte Blizzard das verhindern können? GANZ EINFACH: Mit einem „fließenden“ Start statt einem genauen Termin um 0 Uhr deutscher Zeit. Einfach zwei Tage vorher die Server online schalten, das spricht sich schon rum. Und die ganzen Leute kommen erst nach und nach online, wenn sie ihr Spiel auch erhalten haben (von den Digitalkäufern abgesehen). Auf das Deaktivieren der Login-Box für 30 Sekunden im Update hätte man allerdings auch vorher kommen können, um das Behämmern der Server zu verhindern.

    Das Auktionshaus… tja, was soll man sagen. Die Firmen sind große Konzerne und wollen/müssen Geld verdienen. Den Spieler so direkt um sein Erspartes zu bringen, ist halt die einfachste Art, den Profit zu steigern. Zu den Hardcore-Spielern zähle ich auch nicht, habe auch bisher nur einen Durchgang auf „Normal“ hinter mir und irgendwie gar nicht soviel Lust, es nochmal zu spielen. Damals gab es ja kaum was anderes zu spielen, da war Diablo II noch ein richtiges Happening, als man zu viert durch die Höhlen gestolpert ist. Heutzutage ist Co-Op-Play aber normal, da kann man lieber noch ein anderen Spiel angehen, statt sich nochmal durch dasselbe zu schnetzeln (wie ich dieses Wort hasse!).

    Das Abschaffen der Skill-Point-Vergabe finde ich neben Identify- und Town-Portal-Scrolls übrigens sehr gut. Ich kann mich nämlich sonst nie entscheiden! ;-)

  4. mnemo - 03.07.2012 10:31

    Ach ja: Die 1,6 Mio. Gems sind natürlich rechnerisch nur korrekt, wenn man NUR Steine der niedrigsten Stufe finden würde, was ja später im Spiel nicht mehr so ist.

  5. mnemo - 03.07.2012 10:55

    @NäH: Die Artikel im Auktionshaus werden nur von Spielern eingestellt. Blizzard hatte sich schon zur Frage geäußert, ob sie selbst auch Gegenstände einstellen wollen: Nein. Aber kann man das prüfen? ;)

    Ach ja, schöner Penny-Arcade-Comic zum Thema:
    http://penny-arcade.com/comic/2012/06/27

    Und der etwas off-topic noch zu den aktuellen „Warte-Spielchen“:
    http://penny-arcade.com/comic/2012/06/29

  6. Netter älterer Herr - 03.07.2012 11:06

    @mnemo: SpielerZwei schrieb:

    In Diablo 3 beträgt die Schrottquote beim Loot in etwa 99,99%. Aber auch die 0,01% an brauchbaren Items liegen immer einige Klassen unter der des eigenen Charakters. Man kommt mit dem Krempel zwar noch gut durch die ersten beiden Schwierigkeitsgrade, aber darüber hinaus wird es dann langsam haarig.

    Und wer findet dann die ganzen verkaufenswerten Gegenstände? Spieler mit hochrangigen Charakteren und ganz viel Durchhaltevermögen? ;-)

  7. mnemo - 03.07.2012 11:12

    @NäH: Bei über 6 Mio. Spielern musst du mal überlegen, wie viele Gegenstände selbst jetzt gerade pro Minute vom Spiel „geworfen“ werden… Da sind auch 0,01% sehr viel.

  8. TK - 03.07.2012 11:25

    Hey,
    im Grunde kann ich dir zustimmen, der Loot wird irgendwann immer schlechter. Trotzdem frage ich mich wie lange du gespielt hast? Ab Inferno kann man von „zu einfach“ eigentlich nicht mehr reden. Und hast du alleine gespielt oder eher in Gruppen? Mal abgesehen von öffentlichen Spielen, mit 1-3 Freunden macht das Spiel schon noch Laune, alleine wäre ich auch sehr gelangweilt.

  9. Skelethor - 03.07.2012 11:26

    also mir macht Diablo 3 mehr Spaß als Teil 2….ich finde auch nicht das sich das Verhältnis von gutem und schlechtem Loot seit Teil 1 irgendwie geändert hätte. Ich hab aber allgemein den Eindruck das viele Diablo 2 Fans sich im nachhinein die versenkte Zeit schönreden müssen und deswegen Diablo 3 auch in unveränderten Punkten schlechter finden ;). Ich hatte neulich die Diskussion mit einem Kollegen, der mir ernsthaft erklären wollte, das total viel Anspruch aus dem Spiel verschwunden ist, weil die Identifikationsschriftrollen nicht mehr in die Inventarplanung einbezogen werden müssen.

  10. Jander - 03.07.2012 11:34

    Ein toller Artikel, den ich vor zwei Wochen noch als Blasphemie verurteilt hätte, dem ich heute aber schon in weiten Teilen zustimmen kann. Kompliment!

    Mittlerweile quäle ich mich in Akt 3 auf Hölle wieder und wieder durch ein und denselben Abschnitt, um nach gefühlten 30 Toden (in Wahrheit sind es wohl nur 20) entnervt aufzugeben. Mit ganz wenigen Ausnahmen habe ich mittlerweile meine komplette Ausrüstung im Gold-AH zusammengekauft. Die 10 bis 15 Diablo-Kills auf Albtraum haben mir NICHT EIN EINZIGES gelbes Item beschehrt! Nur blauen Müll, den ich nicht gebrauchen konnte. Ein legendäres Item habe ich nach 40 Spielstunden nicht ein einziges Mal gefunden. Set-Items soll es gerüchteweise auch geben… noch nie gesehen, außer im AH.

    Was die übereifrige Euphorie der Profi-Journalisten angeht, würde ich weniger die Sorge unterstellen, nicht zum nächsten Blizz-Event eingeladen zu werden, sondern eher die Tatsache, dass die wenigsten Tester wirklich bis Hölle oder weiter gespielt haben… eher einen Durchgang und dann nochmal die anderen Klassen anschauen… so ein Review muss ja auch zügig aus der Tür geschoben werden. Da sind die Schwächen, die erst im späteren Verlauf deutlich werden, nicht aufgefallen.

  11. TK - 03.07.2012 11:55

    „Die 10 bis 15 Diablo-Kills auf Albtraum haben mir NICHT EIN EINZIGES gelbes Item beschehrt! Nur blauen Müll, den ich nicht gebrauchen konnte. “ Ja das ist leider klar. Durch die neue Nephalem-Buff und Magic Find Mechanik bringt das alles nichts. Ab Level 60 findest du dann mehr gelbes Zeug und mit MF-Equipment auch mal Legendarys. Gut ist das Zeug dann trotzdem nicht ^^

  12. Chris - 03.07.2012 12:39

    Mal eine ernst gemeinte Frage hinsichtlich des Auktionshauses: Wer stellt denn die Gegenstände dort ein? Ausschließlich Spieler? Oder auch Blizzard?

    Blizzard behauptet, es wären ausschließlich Spieler. Die Spielmechanik ist auch so angelegt, dass das nicht unbedingt unglaubwürdig ist…

    Und wer findet dann die ganzen verkaufenswerten Gegenstände? Spieler mit hochrangigen Charakteren und ganz viel Durchhaltevermögen? ;-)

    Bis hin zu Level 60 (also kurz vor dem höchsten Schwierigkeitsgrad) läuft das so: Die Gegenstände, die du im Spiel findest, sind in der Regel mehrere Level unter deinem eigenen und unter dem, was du tragen könntest. Du bist Level 50 und alles was du findest, ist Level-40-bis-45-Kram. Wenn du ins AH schaust, siehst du dort natürlich das Zeug, das die Leute finden, die auf Stufe 55 sind. Bei denen droppen dann Items auf Level 50 – die du auch schon tragen kannst!

    Einfaches System, das dafür sorgt, dass im AH die ersten drei Schwierigkeitsgrade hindurch IMMER besseres Zeug zu finden ist als das, was für dich im Spiel droppt. Und wir reden hier nicht von kleineren, vernachlässigbaren Differenzen. Man findet mit Ingame-Währung bezahlbare Sachen, die locker doppelt so gut oder besser sind, als das, was deine Gegner droppen. Schon das Austauschen von einem oder zwei Gegenständen kann „Hölle“ von einem Gewaltmarsch in einen Spaziergang verwandeln.

    Aber wie hätte Blizzard das verhindern können? GANZ EINFACH: Mit einem „fließenden“ Start statt einem genauen Termin um 0 Uhr deutscher Zeit.

    Das machen sie nicht, weil es Leute gibt, denen es um World Firsts geht. So egal das bei einem Spiel wie D3 auch ist. Was mich vor allem wundert, ist, dass sie bewährte Maßnahmen aus WoW nicht angewendet haben. Die Lösung mit dem 30-Sek-Loginblock ist doch offensichtlich. Und warum keine Warteschlange beim Einloggen?

    Auch was das Interface angeht, hätten sie für meinen Geschmack bei WoW ruhig noch mal genauer hinschauen können. Ob das AH oder das Achievementsystem – kaum irgendwas läuft in D3 so rund und lässt sich so gut bedienen wie im hauseigenen MMORPG.

    Ach ja: Die 1,6 Mio. Gems sind natürlich rechnerisch nur korrekt, wenn man NUR Steine der niedrigsten Stufe finden würde, was ja später im Spiel nicht mehr so ist.

    Richtig, es droppen schnell genug bessere Steine. Der Effekt ist, dass der Juwelier bis hin zu Inferno eigentlich entbehrlich ist.

    Mit halb so vielen Qualistufen hätten die Steine genausogut funktioniert, wenn nicht besser. Wo soll ich hin mit dem ganzen Scheiß? Und eine halbe Stunde beim Juwe rumstehen, um alle kleinen Steine in Brauchbares umzuwandeln, macht jetzt auch nicht direkt Spaß.

  13. ben_ - 03.07.2012 13:14

    Jehova! Jehova! Jehova! Torchlight II! Torchlight II! Torchlight II!

  14. mnemo - 03.07.2012 13:53

    Torchlight II hatte ich kurz am Beta-Wochenende ausprobiert (kurz nach Erscheinen von Diablo III) und fand es ziemlich „Meh“. Torchlight 1 war noch cool, weil es so lange kein Slash-for-Cash-Spiel gab, aber nach D3 sah TL2 echt mäßig aus. Town Portals, Identify Scrolls, bla…

  15. Hazamel - 03.07.2012 14:05

    Erstmal muss ich sagen, dass mir nach der Open-Beta schon ordentlich die Lust vergangen ist und ich sehr froh über diesen Artikel bin. Ich dachte schon ich wäre zu doof zu verstehen wie D3 läuft ;)

    Meine seltsame Theorie ist, dass die unter der D1 und D2-Altergrenze liegen. Also irgendwie jünger sind als Ende 20 bis Mitte 30. Ich rede mir immer ein, dass die Generationen danach einfach nicht damit groß geworden sind und diese Massen-D2-LAN-Party-Rush-Phänomen nicht kennen.
    Ähnlich wie beim Duke ist es einfach die Fortsetzung von diesem sagenumwobenen Dings, dass man mal gespielt hat, aber eben nicht mit groß geworden ist. ;)

    Was StarCraft 2 – Heart of Swarm angeht, befürchte ich ähnliches. Basierend auf „Oh… SpaceMarines… Ach nein, doch nicht…“ aus Wings of Liberty und spätestens seit Blizzard angekündigt hat, dass sie die Singleplayer-Kampagne kürzer machen wollen, weil ja Wings nur so wenige Leute durchgespielt hätten.

    Egal was… Ich finde es sehr befremdlich was Blizzard da mittlerweile treibt. Und das schließt auch den Entwicklungsprozess mit ein

  16. Missingno. - 03.07.2012 14:55

    Bzgl. „verskillen“ in Diablo 2: seit einem „neueren“ Patch (1.13?) kann man seine Skillpunkte einmal pro Schwierigkeitsgrad zuruecksetzen lassen und zusaetzlich bei den Zusatzquests ein entsprechendes Item finden. Bei Titan Quest konnte man fuer immer mehr Gold Punkte wieder zurueckkaufen. Also richtig verskillen kann man einen Charakter eh nicht mehr, auch wenn es einem „teuer“ kommen kann.

  17. Aulbath - 03.07.2012 23:59

    Diablo 3 hat 3 Probleme: Farmbots, Spieler mit unterschiedlichen Anforderungen an das Spiel und den RNG (Bonusproblem: kein endgame).

    Die Farmbots haben die Ökonomie des Spiels bereits massiv so gestört das Blizzard jetzt schon Goldsinks eingebaut hat. Dadurch verkommt das Spiel für diejenigen auf Inferno die kein echtes Geld in die Hand nehmen wollen zum absoluten Gold-grind. Dadurch das aber soviel Gold im Umlauf ist (2$ pro Mille, als ich das letzte Mal schaute) sind die Preise für Inferno-taugliches Equip astronomisch gewesen. Und das Spiel ist leider ZU SEHR auf Gear fixiert. Kripparian hat das in seinen Kripp-Tips for Blizzard sehr gut erklärt, und ich stimme da absolut zu. Gleichzeitig nimmt zu gutes Gear allerdings auch jegliche Anforderung an den Spieler aus dem Spiel, mit fettem Equip wird auch Inferno ein Durchmarsch. Hier greift dann das Bonusproblem: Kein Endgame, wenn Inferno erstmal durch ist kann man sich gerne nochmal Hardcore oder Achievementjagd geben – aber es gibt keine langfristigen Ziele oder sowas wie Ladder Resets. Sobald man Level 60 erreicht hat, hat man alles gesehen was das Spiel in seiner jetzigen Form zu bieten hat – das ist bisschen wenig um 10 Jahre zu halten, wie das so mancher D2 Vet fordert.

    Nächstes Problem die Spielerschaft, wenn Blizzard so weiter macht wie bisher kann man D3 alle 3-6 Monate neu installieren und hat jedes Mal ein neues Spielerlebnis dank massiven Patches – bislang war aber kein Patch gut, alles Verschlimmbesserungen und gerade das Farmbotproblem sind sie kaum angegangen bzw. haben das auf eine Art und Weise gelöst die auch menschliche Spieler bestraft – sehr ungeil.

    Und dann haben wir halt die Heulsusen die gerne D2 mit 3D Grafik gehabt hätten, und Leute wie mich, ich liebe das neue Talentsystem und wenn Diablo 3 funktioniert wie gedacht ist es ein taktisches, actionreiches Spiel was immensen Spaß macht. Hätte es dann noch sowas wie einen vernünftig ansteigenden Schwierigkeitsgrad und würde es auch dem Normalspieler ohne Mega-Gear eine Chance auf Inferno lassen ohne stumpfeste Goldsammelarbeit zu verrichten wäre es verdammt gut – nun haben wir aber die Hardcorefraktion die jammert das der Modus mit dem sie ihren E-Penis beweisen wollten sinnvoll geändert wird und die Leute denen das immer noch nicht reicht (und die offensichtlich gar nicht so unwichtig für Blizzard sind).

    Von mir aus können Blizzard den RNG Scheiß auch ganz kippen und entweder WoW-Lootsystem einführen oder den Itemkack ganz lassen und ein richtiges Actionspiel (Ansätze wie die Bosspatterns finde ich großartig) draus machen – die Grundlagen sind vorhanden, es fehlt nur noch eine direkte Steuerung (per Mod bereits möglich, D3 funktioniert mit 360 Pad überraschend okay – Twinstick controls wären mir aber am liebsten) und besseres Balancing bzw. überhaupt Balancing.

    Aber zurück zum RNG, grinden in Diablo 3 macht einfach keinen Spaß – es ist zäh und langweilig, die Belohnungen fallen mager aus, der Zeitfaktor ist immens. Durch das von Bots zerstörte Wirtschaftssystem wird man oft seinen halbwegs guten Kram selbst zu Schleuderpreisen nicht los – weil jeder nach dem perfekten piece of kit giert (und spart). Es mutiert vom Anspruch her spätestens auf Inferno zu Farmville-Niveau (pun intended) – gelegentlich probiert man sich dann mal vorzutasten und „progress“ zu erzielen, kriegt auf die Fresse und farmt unfröhlich weiter die gleiche Scheiße ab. Wer damit irgendwo beweisen wollte wie Hardcore er ist darf sich als von mir ausgelacht betrachten…

    Dafür ist mir meine Zeit jedenfalls zu Schade, die kann ich echt besser bzw. unterhaltsamer verschwenden… ich hatte viel Spaß mit D3 (gerade auch im coop) bis zu dem Punkt an dem das Spiel plötzlich vollkommen versackt und sich kein bisschen mehr „bewegt“. Schade.

    Offensichtlich sieht das auch meine Friendlist so, vor ein paar Wochen noch immer 5-10 Leute online gehabt, jetzt mit Glück mal einer… und der hängt dann bei WoW.

  18. ZiB - 04.07.2012 01:44

    Einem hier oft genannten Kritikpunkt muss ich widersprechen: Man braucht das Aktionshaus meiner Erfahrung nach nicht, um es in Diablo 3 weit zu bringen.

    Ich spiele alleine eine Hexendoktorin (nicht gerade der stärkste Charakter), bin Level 59 und absolut kein Profi. Ich lese mir keine Guides durch oder achte darauf, eine ganz bestimmte Kombination aus Rüstungsteilen zu tragen. Also sicher nicht die besten Voraussetzungen. Aber jetzt bin ich kurz vor dem Ende von Akt 3 in Hölle, bin zuversichtlich in den 4. zu kommen und habe immer nur selbst gefundene Ausrüstung getragen. Es ist herausfordernd, aber es klappt! :) Die Aktbosse sorgen bei mir zwischendurch für Frust, aber dafür notfalls Unterstützung zu holen, geht für mich moralisch gerade noch so in Ordnung.

    Das Auktionshaus ignoriere ich aus Prinzip, weil es für mich zum Spielspaß dazu gehört, mir meine Ausrüstung selber zu „erarbeiten“. Und ich will kein Gold farmen müssen… das wäre mir zu langweilig. Es mag sein, dass das Auktionshaus eine schlechte Entscheidung von Blizzard war, aber solange ich nicht dazu gezwungen werde, es zu benutzen, wertet es für mich das Spiel nicht ab. Diablo 2 war lange Jahre mein Lieblingsspiel, aber Diablo 3 ist meiner Meinung nach ein würdiger Nachfolger geworden, der mir auch nach über 100 Stunden noch richtig Spaß macht.

  19. Aulbath - 04.07.2012 02:09

    @ZiB: Warte mal bist Du auf Inferno bist ~ D3 kann man bis einschließlich Hölle gut spielen (normal und Alptraum sind größtenteils sogar eher langweilig und lahm, speziell Normal ist spätestens mit dem zweiten Charakter absolute Zeitverschwendung), dank besserer Droprate aktuell sogar besser als vorher.

    Auch Inferno kann man nur mit gefundenem Zeug bestreiten… aber wenn Du in die ersten Championpacks gelaufen bist mit ungünstigen Attributen und dann deine 50K oder mehr Gold für Reparaturen hingeblättert hast poste doch bitte nochmal :)

    Das machte man ne‘ Woche oder zwei mit und dann wird es frustrierend, vorallem wenn man im langweiligsten und längsten Akt (dem Zweiten) festhängt geht die Motivation stetig bergab. Kenne bislang niemanden der nicht auf AH eingeknickt ist und ins Gold AH investiert hat.

  20. Aulbath - 04.07.2012 02:10

    *der auf Inferno eingeknickt ist

  21. Chris - 04.07.2012 02:10

    Vorweg, ich hab mit D3 bisher um die 70 Stunden verbracht, bin auf Inferno und weiß nicht genau, ob ich das noch weiter spielen werde. Über den Tisch gezogen fühle ich mich allerdings nicht, denn wie Aulbath sagte: In seinen besten Momenten macht D3 immens viel Spaß.

    Diablo 3 hat 3 Probleme: Farmbots, Spieler mit unterschiedlichen Anforderungen an das Spiel und den RNG (Bonusproblem: kein endgame).

    Sind für mich nicht die Hauptursachen. Farmbots gibt es in WoW auch und dort zerstören sie nicht gleich die komplette Ökonomie. Dass das hier gelingt, liegt ganz grundsätzlich an der Spielmechanik, die dafür extrem anfällig ist. Wenn man Spieler mit unterschiedlichen Anforderungen mit vier Schwierigkeitsgraden nicht bedient kriegt, dann spricht das auch eher dafür, dass an der Spielmechanik was nicht stimmt. Leute vermissen das alte Skillpunkt- und Talentsystem hauptsächlich, weil Gear viel zu wichtig und die einzige Möglichkeit zur Differenzierung ist. Es gibt für niemanden einen Grund, zum Beispiel einen zweiten Demon Hunter anzufangen.

    Das Hauptproblem ist m.E., dass das AH überhaupt nicht getestet wurde. In der Closed Beta brauchten wir das nicht, weil wir nur bis Level 13 spielen konnten. Und in der hausinternen Beta haben nicht genug Leute gespielt, damit die Auswirkungen des AH wirklich sichtbar wurden.

    Die aus dem AH resultierende „Workification“ ist eine Katastrophe. Der Glücksspiel-Effekt des Lootsammelns ist fast vollständig aus dem Spiel raus – was gerade einer Firma wie Blizzard bei DEM großen ARPG-Hoffnungsträger einfach nicht passieren darf – und wurde ersetzt durch einen konstanten „Verdienst“ an Gold, den man durchs Spielen bekommt. Itemdrops sind dabei großteils auch nur Gold in unpraktischerer Form. Und nachdem ich mir genug Gold erarbeitet habe, geh ich damit einkaufen. Das ist einfach fundamental langweilig.

    Man hat sich null Gedanken darum gemacht, wieviele Items welcher Qualitätsstufe durch das AH denn eigentlich in Umlauf kommen und welche Auswirkungen das hat. Sonst hätte man Schmied und Juwelier nicht in ihrer aktuellen Form im Spiel. Sonst hätte man den oben beschriebenen Levelgrenzen-Effekt der Items nicht drin, der dazu führt, dass man sich die kompletten ersten drei Schwierigkeitsgrade hindurch großteils über das AH ausrüstet.

    Dazu kommen die extremen Auswirkungen, die Gear hat. Ab einem gewissen Punkt trivialisiert es den Content völlig. (Interessant der Vergleich zu WoW, wo das zwar auch passiert, wo aber immer erst die Sachen aus der nächsten Raidinstanz oder gar der nächsten Erweiterung den alten Content trivialisieren. Das klappt auch nicht immer gut, siehe WotLK, war aber noch nie so völlig am Baum wie hier.)

    Ein guter Bogen, den mir ein Freund aus Inferno mitgebracht hat, hat gereicht, damit Hell für mich bis in den vierten Akt hinein leichter war als Normal. Leichter! Wenn man das sieht, schnallt man relativ schnell, dass man in D3 nur eine von zwei Sachen braucht, um vorwärts zu kommen: Zeit oder Geld. Wenigstens eins davon muss man investieren, irgendwas vom Spiel lernen und als Spieler besser werden muss man eigentlich nicht.

    Deshalb find ich deinen FarmVille-Vergleich so hübsch. Es ist exakt dieses SocialGames-Ding. Entweder ich investiere absurd viel Zeit – oder ich investiere Geld, damit ich mir die Zeit sparen kann. Nur ist D3 halt nicht F2P, ich hab dafür eigentlich schon bezahlt.

    Bonusproblem für mich: Während Loot und Champion Packs viel zu zufällig zusammengestellt sind, gilt für die Level das ganze Gegenteil. Es gibt viel zu viele Bereiche im Spiel, die immer gleich aussehen, in jedem Durchgang wieder, oder sich nur minimal verändern.

    …ein richtiges Actionspiel (Ansätze wie die Bosspatterns finde ich großartig) draus machen – die Grundlagen sind vorhanden, es fehlt nur noch eine direkte Steuerung (per Mod bereits möglich, D3 funktioniert mit 360 Pad überraschend okay – Twinstick controls wären mir aber am liebsten)

    Die direkte Steuerung ist mir seit Torchlight und Dungeon Siege 3 auch lieber. Hoffentlich nutzt man bei der Konsolenvariante von D3 die Möglichkeit, nicht nur ein neues Steuerungsschema draufzuklatschen, sondern das ganze Spiel konsequent in diese Richtung zu drehen. Fänd ich super.

  22. Chris - 04.07.2012 02:23

    Das Auktionshaus ignoriere ich aus Prinzip, weil es für mich zum Spielspaß dazu gehört, mir meine Ausrüstung selber zu „erarbeiten“.

    Glückwunsch. Ehrlich.

    Ich bin nach mehreren Jahren WoW leider so gepolt, dass ein Auktionshaus, das mit Ingame-Gold funktioniert, für mich integraler Bestandteil des Spiels ist und dass man ziemlich dämlich ist, wenn man das nicht benutzt.

    Das „dämlich“ natürlich nicht auf dich bezogen, sondern auf mein Gefühl, hätte ich da nicht zumindest mal reingeschaut. Und dann war’s um mich geschehen. Das Gold hatte ich ja sowieso und vor der Eröffnung des RMT-Auktionshauses waren die Preise auch noch halbwegs angemessen.

  23. ZiB - 04.07.2012 11:26

    Das kann ich mir gut vorstellen ;). Hätte ich mir einmal einen kleinen Ring geholt, hätte ich wahrscheinlich auch nicht widersetehen können, noch mehr Gold dort zu lassen.

    Was Inferno angeht: Es kann natürlich sein, dass es mir ab dann zu schwer wird und ich meinen tapferen Hexendoktor verstoße. Allerdings habe ich es ehrlich gesagt nie so gesehen, dass Inferno für mich ein integraler Bestandteil des Spiels ist, den ich im ersten Anlauf schaffen muss… Diablo 2 hatte auch nur drei Schwierigkeitsgrade und „Inferno“ wurde von Blizzard ursprünglich als Modus für die härtesten der harten Harcoregamer angekündigt. Ich habe nicht damit gerechnet, überhaupt bis da hin zu kommen ;). Um in Diablo 2 Hölle zu schaffen, habe ich mehrere Anläufe mit verschiedenen Charakterklassen gebraucht.

    Irgendwas ist da schief gelaufen. Sicher auch bei Blizzard, wenn der Schwierigkeitsgrad nicht langsam von Hölle zu Inferno ansteigt, sondern sprunghaft dazwischen. Das hätte man dann eleganter lösen sollen.
    Aber auch bei den Spielern, wenn auf einmal jeder meint, dass Inferno für ihn schaffbar sein muss. Schon nach kurzer Zeit haben sich im Blizzard Forum haufenweise Leute beschwert, dass ihnen Inferno zu schwer wäre. Das wundert mich. Wenn etwas ausdrücklich als Bonuscontent für die Besten angekündigt wird, dann habe ich kein Problem damit, wenn ich daran erst einmal scheitere.

    Frustrierend kann es sicher sein, wenn in diesem Fall ein großer Geldbeutel mehr belohnt wird, als eine gute Strategie beim Spielen. Aber das war früher ja eigentlich auch schon so. Nur dass man sich die Sachen damals nicht in einem offiziellen Auktionshaus besorgen konnte, und deshalb die Hemmschwelle größer war. Leider ist das aber nicht nur eine Entwicklung bei Blizzard… kaufe ich mir ein Handyspiel, kann ich direkt sagen, dass ich alle Level gegen bares freischalten will. Anscheinend gibt es einfach zu viele Leute, die lieber bezahlen als sich etwas zu erarbeiten.

  24. trallala - 04.07.2012 13:50

    Ich hab einen Demon Hunter auf Level 60 und Inferno Akt I verkackt. Dann ~12 Stunden Akt III&IV Hölle gefarmt, einiges an guter Gear gefunden und behalten, etwas im AH versteigert, dafür einen Ring und einen Bogen gekauft, Skillung geändert und dann Akt I Inferno gecleart.
    Bei Akt II kacke ich dermaßen ab, es ist unglaublich. Gucke ich in Foren und schaue mir das Equip der Leute dort an, es ist unglaublich… motiviert mich aber! Jetzt farme ich Akt I Inferno, oder mit meiner MagicFind-Gear Akt III Hölle, und komme voran.
    Die Erhöhung der Rep-Kosten hat mein Graveyard-Rushen der Gegner beendet, und seitdem bin ich gezwungen besser zu spielen.
    Ich glaube nicht dass ich jemals alles Gear finde, um Inferno komplett durchzuspielen, und die Preise im Gold-AH sind unbezahlbar.
    Irgendwie blöde, aber so viel Zeit/Geld habe ich nicht.
    Schade ist die kaputte Economy, Preise im AH sind für mich zu hoch, und die Alternative Juwelier/Schmied sind zur Gold-Sink umfunktioniert worden, macht es für mich also derzeit unmöglich an gutes Gear außer durch extremes Glück beim Farmen zu kommen, zumal die Farmbots ihr Gold ja nicht verkaufen können, sondern stattdessen das AH leerkaufen, ums im RMAH zu Geld zu machen.
    Habe gelesen, dass in D2 die ultimativen Gegenstände für ~5€ verkauft wurden, die 1€-Gebühr im Echtgeld-Haus sind da natürlich Killer und treiben die Preise in unnormale Höhen (wer gibt bitte random(20;250)€ für nen Bogen aus, der vlt beim nächsten Patch generft wird?).
    Ich spiels derzeit, weil mir das Farmen noch Spaß macht. Wenn das nicht der Fall ist lasse ich es für ne Weile liegen und komme in 2-3 Patches wieder – vielleicht

  25. Chris - 04.07.2012 15:07

    Aber auch bei den Spielern, wenn auf einmal jeder meint, dass Inferno für ihn schaffbar sein muss.

    Mich wundert das ja auch ein bisschen. Man hat die Kampagne zu diesem Zeitpunkt mehrfach gesehen und Level 60 ist man auch, kriegt also keine neuen Skills mehr.

    Da frage ich als jemand, der in Inferno ganz am Anfang steht: Wird mir etwas vorenthalten, wenn ich Inferno nicht bis zum Schluss durchspielen kann? Bei einigen Leuten drängt sich mir der Eindruck auf, sie würden das so empfinden.

    Schon nach kurzer Zeit haben sich im Blizzard Forum haufenweise Leute beschwert, dass ihnen Inferno zu schwer wäre. Das wundert mich. Wenn etwas ausdrücklich als Bonuscontent für die Besten angekündigt wird, dann habe ich kein Problem damit, wenn ich daran erst einmal scheitere.

    Eine Frage der Selbstwahrnehmung. Wenn man überzeugt ist, zu „den Besten“ zu gehören und Inferno trotzdem nicht reißt, kann es natürlich nur am Spiel liegen.

    Es hält sich ja auch die überwältigende Mehrheit der männlichen Autofahrer für „überdurchschnittlich gute Fahrer“.

  26. epospecht - 05.07.2012 00:46

    Den gleichen Content freiwillig mehrmals durchkauen, dabei auf einen Zufallsgenerator hoffen, der mir mein Vorankommen diktiert, und immer größere Schleifen der Klickarbeit einzuflechten, um in einer Kauftabelle die Lösungsvoraussetzung des Spieles herauszusuchen?

    Ich werde dieses Spiel niemals verstehen…

    Btw. den Artikel fand ich stilistisch äußerst dürftig. Keine klare Gliederung, immer diese Rechtfertigungsversuche vor nicht vorhandenem Publikum und Spielerkenntnis nur auf „Meta-Ebenen“ (wenn man die Loot-Ebene nicht direkt als „das Spiel“ betrachtet).

  27. Burki - 06.07.2012 08:10

    Ich habe ab Level 20 die Lust verloren. Es kickt mich einfach nicht mehr so wie damals.
    Entweder habe ich mich zu sehr verändert oder das Spiel passt einfach nicht auf mich.

    Wenn ich die Kommentare so lesen, dann scheint das Spiel mit viel harter Arbeit zu tun zu haben. Leute die Geldfarmen … das mache ich schon jeden Tag im Büro. Das brauche ich nicht noch in dem bisschen Freitzeit, das ich habe.

  28. SpielerZwei - 21.07.2012 16:51

    Da ich ihre haarsträubende Lobhudelei im Beitrag zitiert habe, will ich nicht unerwähnt lassen, dass die GameStar Diablo 3 in der aktuellen Ausgabe (09/2012) nachträglich um 5% auf 85% abgewertet hat. Meiner Meinung nach ist die Wertung immer noch zu hoch, aber immerhin. Die Begründung hierfür findet sich im Wesentlichen oben in meinem Beitrag.
    Michael Graf redet sich damit heraus, dass man zum damaligen Zeitpunkt ja noch nicht hätte absehen können, dass die Balance so zerschossen sei, weil man das erst auf „Inferno“ richtig spüren würde. Davon abgesehen, dass er dadurch indirekt zugibt, dass man bei der GS langwierigere Spiele gar nicht lang genug spielt bevor man sie bewertet, ist das ohnehin Unfug. Chris und ich waren uns schon nach dem ersten Durchlauf auf „Normal“ einig, dass D3 in Sachen Item-Dropping und Spielbalance ganz offensichtlich ziemlich vermackt ist… ^^

  29. jagger - 01.08.2012 18:33

    Ohja da ist er wieder der MYHTOS! Diablo2! Wir tun einfach so als hätten es alle toll gefunden weil sich damals niemand über das internet beschwert hat. D3 ist ein gutes spiel dafür das man den reiz nicht hat sich mit anderen spielern messen zu können und im verhältnis zur bewertung anderer spiele auf jeden fall eine 85%. Ich kenne kein spiel dessen singleplayermodus(oder kampagnienmodus)viel mehr langzeitmotivation bietet als der von d3 von daher würde ich sagen es ist auch nur ein 60euro spiel und auch so zu bewerten.

  30. peter - 03.08.2012 15:19

    Auf die Bewertungen der Fachpresse gebe ich schon lange nichts mehr.
    Das letzte mal ging es mir mir Civilisation 5 so. In der Fachpresse gefeiert, in den Foren verdammt.
    Entweder werden die Tester der großen Magazine regelmäßig gekauft oder die sind so schlecht.

    Und, falls hier einer der Redakteure mitliest: Ihr lebt von uns und nicht umgekehrt. Ich kann auf euch verzichten, ihr auch auf mein Geld?

  31. Walter - 05.08.2012 02:33

    Ich habe D2 gepielt, sehr lange und mit viel Herz und habe mir D3 gekauft, ohne es zu hinterfragen und brauchte nicht einen Monat, um lieber wieder nach Alternativen Ausschau zu halten.

    Ich finde ja auch interessant, dass irgendwie nicht so richtig auffällt, oder zumindest habe ich bisher nicht allzu viel darüber gelesen, dass Blizzard gar nicht möchte, dass man auch nur in Ansätzen so farmt, wie das in D2 noch der Fall gewesen ist.
    Denn allein der Fakt, dass man nur 10 Charactere erstellen kann und alle zusammen sich ein Truhe teilen, ziegt auf, dass man, selbst wenn man will und wenn sie droppen würden, gar nicht alle Legendaries sammeln kann, weil man nicht genug Platz im Inventar hat.
    Eine Seite der gemeinsamen Schatztruhe ist bei mir nur durch Juwele und Handwerksmaterialien belegt und dann bleibt nicht mehr viel Platz zum Sammeln.
    Auch hier lässt sich leicht erkennen, was Blizzard mit dem Spiel bezweckt. Die Leute sollen nicht mehr farmen und Sachen auf Halde halten, bis sie diese benötigen. Nein! Sie sollen vielmehr dann, wenn sie es benötigen, das AH bemühen.

    Ich habe für mich aus diesem Spiel und dem dazu vorher durchgeführten Hype von Blizzard nur eine Lehre gezogen:
    Ich kaufe NIE wieder Blizzard Spiele im Glaube, dass Sie gut sind. Und das, obwohl ich hier D1 mit Erweiterung, D2 mit Erweiterung, WC3 mit Erweiterung und WOW mit den ersten beiden Erweiterungen stehen habe und all diese Spiele gut fand.

    LG
    Walter

  32. Roman - 23.10.2012 13:49

    Ein sehr guter Artikel.

    Ich hab Diablo 2 wirklich gern gespielt. Ach nach hunderten Diablo und Baal runs oder Turm runs um runen zu farmen wurd das spiel nicht langweilig.

    Auf Diablo 3 hab ich mich echt gefreut, und auch Freunde von mir, die Diablo 2 gespielt haben, aber nun seit langem garkein PC spiel mehr spielen, haben sich Diablo 3 gekauft.

    Habe mit einem kumpel direkt um 0 angefangen (server gingen erst ab ca. 3uhr oderso?!) und naja, was soll ich sagen, anfangs hat es einen schon spaß gemacht, aber die freude ist so schnell wieder verschwunden, hab bis lvl 50 durchgesuchtet und bin dann offline, weil es angefangen hat langweilig zu werden, hab mich dann immerwieder mal hingesetzt und weitergespielt, bis lvl 57 dann hab ichs spiel deinstaliert.
    Ich seh in D3 keine motivation weiterzuspielen. D2 war da ganz anders, allein das man quasi unendlich lang gelevelt hat, war cool, hatte irgendwann 5verschiedenen Babaren im lvl bereich 80-93 und es hat einfach spaß gemacht.
    D3 ist einfach nur bullsh*t

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