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polyreuxblick 2012

Da wir „Alle Jahre wieder“ schon für die POLYGON-Einleitung benutzt haben, fällt uns gerade keine lustige Begrüßung ein. Kreativität war schon immer blöd. Aber irgendetwas muss man ja erzählen. Wer fängt schon gerne mit einem Artikel an, ohne ihn gebührend einzuleiten? Darum vier Kleinigkeiten:

1) Wir hatten uns gefragt, ob wir dieses Jahr einen weiteren „polyreuxblick“ konstruieren sollten. Die Frage wurde schnell beantwortet: Ja. Gerne würden wir jetzt über Selbstfindungsprozesse, das Erreichen eines neuen Niveaulevels oder andere bedeutungsvolle Ereignisse berichten, das können wir aber nicht. Im Grunde haben wir einfach das gemacht, was wir am besten können: Polyneux sein. Und da gehören blöde Wortspiele mit dem Namen nun mal zum guten Ton. Das bringt uns auch gleich zum nächsten Punkt.

2) „polyreuxblick“ ist ein ziemlich blödes Wort. Wie spricht man das überhaupt aus, damit es so klingt, wie es klingen soll? Darüber streitet sich die Redaktion noch heute und kam bisher lediglich zur Erkenntnis, dass es sich hier gar nicht um eine Redaktion handelt, sondern lediglich um ein paar Typen. Typinnen und Typen. Man will ja korrekt sein. Oder?

3) Wer macht die Banner? Das war letztes Jahr ziemlich viel Arbeit. Also überlegten wir uns ein System. Wir sahen uns noch einmal alle veröffentlichten Artikel an. Jeder Autor bekam nun einen Punkt pro veröffentlichtem Artikel und einen Punkt pro Kommentar unter dem Artikel. Dieser Wert spiegelte die Autorenrelevanz wider und wurde anschließend durch sieben geteilt, um eine Referenz zu erstellen. Diese Referenz wurde dann so angepasst, dass die Wahl am Ende auf Zwerg-im-Bikini fiel. Danke, top Ware, schneller Versand, gerne wieder.

4) Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr. Danke für das Interesse an unseren Artikeln und die vielen Kommentare. Danke an alle, die sich hier beteiligen, uns weiterempfehlen und uns verlinken. Ihr seid so abwechslungsreich wie das Spielejahr 2012 und was das bedeutet, möchten wir Euch mit dem nun folgenden polyreuxblick 2012 zeigen. Viel Spaß, auf in das Jahr 2013 und noch einmal: Danke.

 

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Stiftnürsel: Ich kann gute Handyspiele an einer Hand abzählen. Das einzige, das nichts mit Skylandern zu tun hat, heißt 10.000.000. Dabei muss man hier nur wie so oft drei Gegenstände in eine Reihe schieben. Aber irgendetwas hat dafür gesorgt, dass ich es recht schnell durchgespielt hatte und nun hin und wieder auf Punktejagd gehe. Das sollte einfach kurz erwähnt werden.

 

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“Wake up, Mr. Wake!” von Daniel und Manu

SpielerZwei: Obwohl mir Alan Wake seinerzeit sehr gut gefallen hat, habe ich vom Stand-Alone-Nachklapp American Nightmare nicht besonders viel erwartet. U.a. auch, weil man auch nicht besonders viel Gutes über das Spiel las. Irgendein Steam-Sale-Angebot hat es dann aber doch noch verspätete auf meine Festplatte gespült. Und ich muss sagen: Sehr unterhaltsam und gar nicht mal dumm, was die Konzeption angeht!

 

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“Frauen im Weltraum” von Zwerg-im-Bikini

Zwerg-im-Bikini: Hierbei handelt es sich zwar eher um ein interaktives Buch als um ein richtiges Spiel… verdammt, jetzt fange ich auch so an! The Walking Dead ist ein völlig anderer Fall! Na jedenfalls war ich selber erstaunt, wie sehr mich dieses Lesevergnügen bei der Stange halten konnte. Dazu trägt sicher die ungewöhnliche Handlung bei, die einem nicht nur eine mysteriöse Sci-Fi-Story präsentiert, sondern einen Blick in die koreniasche Geschichte werfen lässt. Man kommt den Charakteren sehr nahe und fühlt mit ihnen mit. Nur gegen Ende ließ der Spannungsbogen ein wenig nach.

 

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Chris: Im Vorfeld machte man sich bei Ubisoft Sorgen, ob Connor, der Held des aktuellen Teils, neben Ezio Auditore, der Hauptfigur der drei Vorgänger, bestehen könnte. Dabei ist Ezio nicht einmal das Problem. Viel schwerer wiegt, dass das Spiel uns die ersten fünf Stunden hindurch einen Charakter spielen lässt, der besser aussieht und besser gekleidet ist als Connor. Dazu hat er noch den besseren Synchronsprecher und ist ganz allgemein nicht so eine weinerliche Memme ist wie der Halbindianer, den wir später an der Backe haben.

 

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Asuras Wrath im “Moment des Monats”

Doreen: Spiel, Film, Spiel, Film… ich kanns irgendwie nicht mehr hören. Und dass alle QTEs hassen, kann ich auch nicht mehr hören. Asura’s Wrath ist einfach ein bißchem mehr als nur ein Film und es besteht auch aus mehr als nur Quick Time Events. Es ist ein Ritt zwischen Himmel und Hölle und es hat mir ohne Ende Spaß gemacht.

Stiftnürsel: Besser als “The walking dead”! So, wäre das auch raus. Das sage ich jetzt aber natürlich nicht nur wegen meines Spielstandproblems bei besagtem Zombiespiel, nein, “Asura’s Wrath” begeisterte mich von Anfang bis Ende und traf genau die Nerven, die damals schon von “Dragon Ball” gereizt wurden. Es steckt voller Emotionen und lässt einen am Ende nachdenklich aber auch zufrieden zurück. So gut, dass ich keinen Text drüber schreiben konnte. Ich fand einfach nicht die richtigen Worte. Ich liebe es.

 

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Chris: Steinalt? Ja, klar, aber Teil 2, in dem die Mayas eine entscheidende Rolle spielen, erschien erst jetzt auf Android-Geräten. Beide sind immer noch sehr empfehlenswerte Spiele, obwohl die neu hinzugekommenen Szenen im Director’s Cut von Teil 1 der Story nicht unbedingt weiterhelfen und den Schwierigkeitsgrad arg durcheinanderwirbeln, denn schon die ersten paar Szenen enthalten jetzt sehr knackige Rätsel. Schade auch um das berühmte “Paris im Herbst”-Intro.

 

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“Der Prollfaktor” von SpielerZwei
“Zielhilfe unerwünscht” von Stiftnürsel

SpielerZwei: Binary Domain war für mich eine der schönsten Überraschungen dieses Jahr: Eher als Lückenfüller spontan gekauft, dann aber nach kurzer Spielzeit völlig begeistert gewesen! Man kann es bei oberflächlicher Betrachtung schnell mit anderen 3rd-Person-Deckungs-Shootern in einen Topf werfen, unterschlägt dabei aber die erstaunlich gut ausgearbeitete Story und die sympathischen Charakter-Interaktionen, die sehr weit über dem Genre-Durchschnitt liegen. Ein tolles Spiel für Action-Fans, denen Gears Of War und Konsorten einfach zu dumm sind.

Netter älterer Herr: Binary Domain macht nichts herausragend. Aber es macht auch nichts falsch. Entgegen seiner asiatischen Herkunft gibt es sich angenehm westlich, bietet Action satt, abwechslungsreiche Endgegner und lässt sogar ernstere Untertöne anklingen. Ich hatte meinen Spaß mit diesem SEGA-Titel und bleibe bei meiner Meinung, dass es sich um einen sträflich unbeachteten 3rd-Person-Shooter handelt.

Stiftnürsel: Das Zerlegen der Feinde hat ziemlich viel Spaß gemacht, noch unterhaltsamer war es jedoch, den unterschiedlichen Charakteren des Spiels dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig auf die Nerven gehen, sich anfreunden und dann doch wieder streiten. Hatte ich so gar nicht erwartet.

Doreen: Ein bißchen vanquishmäßig rumgeballert, endgeile Bossfights, zuckende Blechdosen, das war doch richtig geil. Ging leider allgemein etwas unter glaube ich, wirklich schade drum, weil es echt ein gutes Spiel ist. Für die wenigen Shooter, die ich mal spiele, funktionierte es ausgezeichnet.

 

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“Ein Herz für Asoziale” von SpielerZwei

SpielerZwei: Im Vergleich zum Vorgänger ist Borderlands 2 das deutlich rundere Spiel. Durch die klarere Missionsstruktur und die witzige Story ist es endlich auch für Solospieler interessant, die im ersten Teil noch erbittert gegen den Sekundenschlaf kämpfen mussten. Kein Highlight, aber ich hatte definitiv meinen Spaß.

 

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“Manchmal kommen sie wieder…” von SpielerZwei

SpielerZwei: Das Remake des AMIGA-Klassikers von 1988 ist eigentlich recht gelungen, startete aber mit seinen fatalen KI-Bugs auf dem falschen Fuß. Inzwischen wurden die Probleme aber weitestgehend weggepatcht, so dass man Carrier Command: Gaea Mission interessierten SciFi-Flugzeugträgerkommandanten durchaus empfehlen kann.

 

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“Beziehungsstreit” von Manu und Robert Glashüttner

Doreen: Was das oft erwähnte “erwachsene” an der Story von Catherine sein soll, weiß ich zwar bis heute nicht, aber gut. Das ganze Storykonstrukt hätte in diesem Fall ruhig wegbleiben können. Die eigentliche Stärke liegt meiner bescheidenen Meinung nach im puzzeln bzw. klettern, das hat mich vollkommen begeistert. Die Klettertechniken, die man im Laufe des Spiels erlernt, muss man aufgrund des schönen Schwierigkeitsgrades tatsächlich später auch anwenden. Die Bosse am jeweiligen Kapitelende sind skurril bis verstörend designt und schon im normalen Schwierigkeitsgrad ist Catherine herrlich fordernd. Tausend mal gescheitert, tausend mal bestanden. Dollet Dingen!

SpielerZwei: Was wurde um dieses Spiel für ein Hype veranstaltet: Es sollte sich inhaltlich ernsthaft und erwachsen mit Beziehungsproblemen beschäftigen. Und viele verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten sollte es auch noch haben. Doch was kam am Ende dabei heraus? – Ein kackschweres Block-Schiebe-Puzzle mit einer aufgepfropften, infantilen Rahmenhandlung im Anime-Stil, die das Thema “Beziehung” in etwa so erwachsen abhandelt, wie eine Folge japanisches GZSZ. Und die zu treffenden Entscheidungen krankten fast durchweg daran, dass Option A genauso blöd war wie Option B, so dass man immer nur das kleinere Übel wählen konnte, anstatt sich wirklich in der Geschichte wiederzufinden.

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Zwerg-im-Bikini: Diese schwarz-weiße (Alp)Traumwelt hat mich von der ersten Minute an fasziniert. Nicht nur optisch weiß das Puzzlespiel zu gefallen, sondern auch die bedrohliche Soundkulisse trägt sehr zur Atmosphäre bei. Dazu kommt das einfallsreiche Spielprinzip, bei dem man nur dort festen Boden vorfindet, wo Licht hinfällt. Vielleicht wurde die Angst vorm Dunkeln nie zuvor so treffend in einem Videospiel eingefangen.

 

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“Totgeritten?” von SpielerZwei

Stiftnürsel: Der pure Forscherwahnsinn. Ich habe bisher einige Stunden in den Tempelanlagen, Höhlen und Ruinen verbracht und fühle mich richtig wohl. Es gibt viel zu entdecken, ich mache aufgrund der schönen Welt andauernd Screenshots und selten war mir der Tod so sympathisch. Spiele es in diesem Moment, weiß also noch nicht, wie es enden wird. Der Ersteindruck ist aber mehr als gut.

SpielerZwei: Stöhn. Meine Güte, was war ich unentschlossen bezüglich des zweiten Teils der Darksiders-Reihe: Einerseits macht er technisch und spielerisch eigentlich alles noch mal eine Ecke größer, schöner und besser, andererseits kann er aber inhaltlich und atmosphärisch nicht so sehr fesseln wie Teil 1. Für den dritten Reiter hoffe ich wieder auf deutlich mehr Story und Spannung, dafür können Engine und Mechanik gerne mal eine Nullrunde einlegen.

 

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“Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?” von Doreen

Doreen: Verdammt, es hätte Liebe werden können, aber am Ende hatten wir doch nur eine lockere Affäre. Optisch eine Schönheit, spielerisch bis zum Mittelteil spannend und spaßig und dann ging es leider mehr bergab und besserte sich nicht mehr wirklich. Die Geschichte war anfangs zwar einfach, aber interessant, entwickelte sich dann jedoch irgendwie zu einem “Blärch”. Trotzdem gut es gespielt zu haben, verpasst hätte ich es nur ungern.

 

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“Trauer, Schuld, Joghurt und Nierensteine” von Chris

Chris: Ein Erlebnis, aber hinter der betont rätselhaften Fassade steckt ziemlich wenig Kern.

Stiftnürsel: Das Erforschen der Welt war ungemein faszinierend. Selten habe ich so viele Screenshots geschossen. Viel Interessanter fand ich dann am Ende aber das Lesen verschiedener Interpretationen.

 

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Zwerg-im-Bikini: Tower Defense Spiele sind eine große Schwäche von mir, und dieses gehört definitiv zu den Besten! Man sollte sich von der schlichten Optik nicht abschrecken lassen, denn es bietet wesentlich mehr Tiefgang als die meisten anderen Vertreter dieses Genres, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. Man positioniert nicht einfach nur Krieger statt Türmen, sondern levelt diese, sie haben Skilltrees, man kann Ausrüstung finden, sehr detailliert das Angriffsverhalten der Einheiten eistellen und es gibt sogar eine erträgliche Story mit lustigen Charakteren. Manly Fist bump of approval!

Stiftnürsel: Tower Defense trifft auf Rollenspiel. Man platziert keine Türme, sondern Krieger, Magier und Drachen. Natürlich ändert das nichts am Spielprinzip. Trotzdem hat mir die Handlung vor allem aufgrund der lustigen Charaktere sehr gefallen. Ein Tower Defense Spiel, zu dem ich immer gerne zurückkehre. Manly Fist bump of approval!

 

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Chris: Okay, ich kenne bisher nur den Beginn des ersten Teils, dennoch möchte ich an dieser Stelle meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass es nach langjähriger Durststrecke inzwischen wieder qualitativ überzeugende 2D-Adventures gibt! Auch wenn dieses Urteil zum überwiegenden Teil auf “Harveys Neue Augen” basiert.

 

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“Im Netz”, die Auktionshaus-Vorschau von Chris
“Diabolisches Ebay” von SpielerZwei
“Blähdarm des Gemetzels” von Stiftnürsel
“In der Truhe liegt die Kraft” von Zwerg-im-Bikini

Chris: Ein gutes Actionrollenspiel, das man mit Spaß ein paar Mal durchspielen und danach guten Gewissens wieder vergessen kann. Nimmt sich selbst zu ernst und wird ironischerweise gerade von Leuten nicht gemocht, die denselben Fehler begehen.

SpielerZwei: Es kann gut sein, dass Blizzard das Ding inzwischen zurechtgepatched hat. Keine Ahnung. Da müsst Ihr vielleicht mal jemanden fragen, der es tatsächlich noch spielt. Tatsache ist aber, dass Diablo 3 zum Release, und da habe ich es halt gespielt, eine solche Enttäuschung war, dass ich es seither nicht mehr angerührt habe. Und bei dieser Gelegenheit noch einmal ein ganz dickes Extra-“FU” für die Drecksidee mit dem Echtgeld-Auktionshaus, Blizzard!

Zwerg-im-Bikini: Pff, immer diese Nörgler. Für mich war es, obwohl es das Rad nicht neu erfindet und Startschwierigkeiten hatte, genau das Spielerlebnis, das ich mir erhofft hatte! Ich wollte endlich dieses ganz bestimmte Diablo II Gefühl wieder haben, das sich bei mir über die letzten Jahre hinweg in keinem noch so hoch gelobten Nachahmer einstellen wollte. Diablo III hat es tatsächlich geschafft, mir das zu geben.

Stiftnürsel: Das Spiel wurde mit jedem Patch besser (und ich fand es schon zu Beginn klasse). Man kann es immer starten, um mal eben ein bisschen zu spielen und dann nach Stunden festzustellen, dass „mal eben ein bisschen“ bei Diablo 3 gar nicht möglich ist.

 

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“Dishonored: Oh Discordia!” von Doreen und SpielerZwei

Doreen: Muss ich auch noch in die Rückblick-Liste packen, weil es vielleicht auch eines dieser Spiele 2012 war, die mich aus dem Nichts so überrascht haben. Keinen Trailer vorher gesehen, kaum was drüber gelesen. Blind gekauft und es gefiel. Die Lumpengräfin war so cool! /heart/

SpielerZwei: Ja, ich weiß, Ihr liebt es alle. Aber ich bleibe dabei: Dishonored hätte so viel mehr werden können als es letztendlich geworden ist. Und geworden ist es leider nur ein sehr durchschnittliches Actionspiel mit einer unausgegorenen Balance zwischen Schießen und Schleichen, sowie einer schicken Pappkulisse, hinter der sich absolut nichts befindet, wenn man es wagt, einmal genauer hinzuschauen.

 

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Stiftnürsel: Trotz des Titels stellt Verhungern bei diesem Spiel noch die kleinste Gefahr dar. Es gibt da schließlich noch diese Spinnen. Und Werwolfschweine (oder was auch immer das ist). Und Baummonster. Und so viel mehr. Eine Überlebenssimulation, die keine Simulation, dafür aber unglaublich unterhaltsam ist. Macht auch beim Zugucken Spaß! Vor allem wegen der Kacke.

Zwerg-im-Bikini: Zwar handelt es sich bei “Don’t Starve” noch um eine Beta, aber um eine, die man sich vormerken sollte! Wie in Minecraft oder Terraria darf auch hier ausgiebig erkundet und gecraftet werden, aber die Welt, in der man landet, gehört zu den am wenigsten gastfreundlichen. Wer hier stirbt, der bleibt auch tot. Und zu sterben ist nicht schwer. Der Grafikstil und Humor haben es mir direkt angetan, und was sich die Entwickler noch alles für die engültige Veröffentlichung vorgenommen haben, klingt sehr vielversprechend. Bis dahin lasse ich meinen Bart wachsen, sammle Bisondung für meine Felder und pflege meine gute Nachbarschaft zum nächsten Schweinedorf.

 

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Stiftnürsel: Bevor jemand meckert: Kam dieses Jahr durch die Veröffentlichung der BFG-Edition erneut raus. Mir fiel zu diesem Anlass ein, dass ich mal wieder Doom spielen könnte. Das tat ich dann auch. Habe das Spiel in nur wenigen Sitzungen durchgespielt. Doom ist auch heute noch präzise, schnell und spannend.

 

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Zwerg-im-Bikini: Montagsmaler hat schon damals beim Kindergeburtstag Spaß gemacht und für mich seitdem nichts von seinem Reiz eingebüßt. Kein Wunder also, dass Draw Something Anfang des Jahres auf meinem Handy landete und mich gut unterhalten hat. Zunächst zumindest. Das Konzept war so simpel wie genial: Durch die Verknüpfung mit Facebook fanden sich genügend Freunde, die mitspielten. Allerdings kam dann der dunkle Tag, als Zynga die Herrschaft übernahm. Ich halte normalerweise nichs von “Der Kommerz hat’s ruiniert”-Gejammer, aber in diesem Fall trifft es leider zu. Von McDonald’s gesponsorte Farbpaletten hielten Einzug und man wurde dazu aufgefordert, für immer mehr Kleinigkeiten die Centmünzen springen zu lassen. Im Gegenzug wurden die Ladezeiten und die allgemeine Performance immer unerträglicher, bis zu dem Punkt, an dem ich nicht nur das Spiel löschte, sondern mir und meiner Hand voll Facebookfreunden theatralisch schwor, von nun an keine dieser teuflischen Zynga Produkte mehr anzurühren.

 

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“Endless Space” von Chris

Chris: Ein stilvolles, etwas gemächliches 4x-Weltraumstrategiespiel eines kleinen, französischen Studios. Ich warte auf ein Addon mit Raumstationen. Die Idee, galaktische Imperien aufbauen zu können ohne Raumstationen ist geradezu albern. Wann hat das jemals funktioniert?

SpielerZwei: Von Chris neugierig gemacht, habe ich es kurzerhand im Steam-Sale erstanden. Es ist nicht schlecht, aber ganz sicher kein Master Of Orion. Vor allem die undurchsichtigen und teilweise irreführenden Forschungsbäume haben mich genervt. Kann man spielen, muss man aber nicht.

 

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Chris: Der Einstieg in EVE ist dank neuer Tutorial-Quests und guten Einsteigerschiffen in Retribution nun so leicht wie nie zuvor. Die Komplexitätskeule kommt natürlich irgendwann trotzdem, aber wenigstens nicht mehr in den ersten fünf Minuten. Bergbau in Asteroidenfeldern kann man übrigens super nebenbei betreiben, während man Jahresrückblicke schreibt.

 

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Doreen: Zu Beginn war ich begeistert und dann war ich es nicht mehr. Im Nachhinein wirkt das Spiel auf mich wie ein gemeiner Wicht, der mich total veräppelt hat. Welches Diplom muss ich mir erschummeln, um diese elendige Karte zu begreifen? Welche Zufälle müssen mir widerfahren, um alle “Rätsel” zu lösen? Oder anders gefragt: Welchen Guide aus dem Internet nehme ich am besten, um alle Achievements zu bekommen? Ihr braucht nicht zu antworten, ich rühre das Ding niemals mehr an.

Netter älterer Herr: Angefixt von der Doku “Indie Game – The Movie” gab ich FEZ eine faire Chance. Doch die liebevolle Retro-Grafik, der tolle Soundtrack und das originelle Spielprinzip verblassen viel zu schnell und machen gepflegter Monotonie Platz. Auch die ach-so-gepriesene Metaebene des Spiels änderte daran wenig. Schade.

 

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Stiftnürsel: Ich weiß auch nicht, was mich an dem Spiel beziehungsweise der ganzen “Frakyforms”-Reihe so fasziniert. Ich glaube, ich baue einfach gerne komische Figuren. Darum spiele ich auch Wrestlingspiele. Jedenfalls zaubert mir “Freakyforms” immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Es lässt mich machen und umgibt mich dabei mit merkwürdigen Figuren in einer genauso merkwürdigen Welt. Wer im Kindergarten gerne gebastelt hat, wird nichts Besseres für seinen 3DS finden.

Zwerg-im-Bikini: Wer ein Spiel sucht, das die Kreativität anregt und einen zum lachen bringt, sollte Freakyforms eine Chance geben. Es ist nicht schwer zu meistern, aber ein kunterbunter Baukasten.

 

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Chris: Zwei Jungs aus Shanghai werden mit Geld überhäuft, damit sie das Spiel ihrer Träume bauen können. FTL ist gelungen, fast noch wichtiger als das Spiel an sich finde ich allerdings, dass es beweist, dass Crowdfunding ab und zu durchaus so funktionieren kann wie beabsichtigt. Damit ist es der komplette Gegenentwurf zum verachtenswerten Black Isle Revival.

SpielerZwei: Ich hasse Roguelikes. Und noch mehr hasse ich Spiele, in denen das Gameplay übermäßig von Glück bestimmt wird. Dennoch kann ich FTL einen gewissen Reiz nicht absprechen. Hat was…

Zwerg-im-Bikini: Auch ich stehe wegen mangelnder Frustresistenz Roguelikes eher skeptisch gegenüber, aber FTL hat es geschafft mich mit jedem Tod mehr in seinen Bann zu ziehen. EIN Versuch noch! Schuld daran ist sicher, dass man mit jedem Mal Neues entdeckt und so der Forscherdrang geweckt wird. Nachtrag: Eben bin ich beim Boss gestorben. Drecksspiel. Auf ein neues!

 

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Zwerg-im-Bikini: Ja, ich bin einer der wenigen Menschen, der in die faszinierende Funky Barn Miiverse Community schreibt und das Spiel tatsächlich gespielt hat. Dieser Umstand macht mich finde ich schon zu so etwas wie den Progamer des Jahres. Mindestens. Ob die Barn nun aber tatsächlich funky ist, sollen nachfolgende Generationen bewerten.

 

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“Hacken, schlitzen, plündern” von Stiftnürsel

Stiftnürsel: Bis heute habe ich das Spiel nicht geschafft. Es hängt einfach alles vom Zufall ab und zu diesem habe ich noch nie eine Freundschaft aufbauen können. Dennoch habe ich HSL immer mal wieder gerne gestartet und ein paar Runden gespielt. Um durch meine Tode neue Charaktere freizuschalten.

 

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Netter älterer Herr: Der Master Chief und ich, wir haben ja schon so einiges durchgemacht. In Teil 4 darf 343 Industries beweisen, dass Sie dem erfolgreichsten Franchise der Xbox-Geschichte würdig sind. Und John 117 darf endlich ein wenig menschlicher werden. Grandiose Optik gepaart mit bombastischem Sound und beeindruckender Inszenierung täuschen leider nicht darüber hinweg, dass 343 Industries ruhig ein wenig mutiger hätte sein dürfen und die ausgetretenen Pfade des Franchises zu selten verlässt. Spaß macht es aber allemal. Und vor allem Lust auf das, was die Zukunft der Halo-Reihe bringt.

 

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“Tod im Anzug” von Sven
“Der tiefe Fall der Jane Doe” von Doreen

Doreen: Ich dachte erst, das brauche ich nicht zum Release und dann wollte ich es doch ganz schnell spielen. Der wahnwitzige Trailer hatte ja wieder die allgemeinen Gemüter erhitzt, meine eher weniger. “Hitman: Absolution” hat zwar 2 bis 3 No-Go’s für mich inklusive und es spielt sich teilweise etwas anders als seine Vorgänger. Trotzdem möchte ich es jedem ans Herz legen, weil die Spiellaune doch alles in allem positiv war. Hitman hatte zwar nie den Langhaar-, dafür aber den Toilettenbonus. Die NPCs müssen regelmäßig urinieren.

 

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Stiftnürsel: Selten hat ein Spiel den Grundsatz „Nicht denken, handeln!“ so gut umgesetzt wie „Hotline Miami“. Natürlich ist das nicht ganz richtig. Gedacht werden muss schon. Nachdem die ersten Versuche gescheitert sind. Dann muss man seine Strategie doch überdenken. Oder die Maske wechseln. Das alles geschieht, während man vom fantastischen Soundtrack immer weiter angeheizt wird. Mörderisch gut.

Zwerg-im-Bikini: Ein Soundtrack, den man unmöglich ignorieren kann, wenn man im selben Zimmer sitzt.

 

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“I am alive” von Manu

Stiftnürsel: Ganz besonders hervorheben möchte ich hier die Atmosphäre. Wenn man sich durch die verstaubten Straßen bewegt und lediglich das erkennen kann, was sich wenige Meter vor einem befindet, man dabei Ausdauer verliert und sich nach einer sicheren, höher gelegenen Position umsieht, fühlt man sich unwohl. Die Kämpfe haben mir ebenfalls sehr gefallen. Hier und da traf man leider auf Fehler, die einem den Spielspaß etwas vermiesten (einmal funktionierte ein Speicherpunkt nicht, wodurch ich ein ganzes Kapitel wiederholen musste), trotzdem hat mir “I am alive” insgesamt sehr gut gefallen.

 

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Zwerg-im-Bikini: Die Meisten dürften nichts von diesem Spiel mitbekommen haben, und das ist auch völlig okay so. Wer aber ganz klassisches Tower Defense mag und mit dem Gedanken spielt, der Serie eine Chance zu geben, der sollte den ersten Teil überspringen und direkt hier einsteigen.

 

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Stiftnürsel: Man läuft nach rechts und schießt und schießt und schießt. Zwischendurch muss man auch mal springen und die Waffe wechseln. Klassisches Actionspiel. Aber die Inszenierung gefällt. Große Gegner, lustige Physik und präzise Steuerung. Was will man mehr? Der finale Bosskampf kommt übrigens direkt aus der Hölle.

 

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“Daydream Believer” von Doreen

Doreen: Das größte Kompliment, das man einem Spiel vermutlich machen kann, ist, dass man das Gefühl hat, dass es einem eventuell einen der besten Momente in seinem Leben beschert hat. Ich versuche mir oft bewusst zu machen, dass jetzt vielleicht so ein Moment passiert ist, denn manchmal geschieht etwas im Leben wo man feststellt, dass der Alltag voller solcher Momente ist, wir bemerken sie nur nicht. Ein Besuch beim Zahnarzt kann vielleicht auch ein solcher Augenblick sein, wenn einem klar ist, dass es noch viel schlimmeres gibt. Als ich Journey gemeinsam mit einem anderen Spieler durchspielte, ganz friedlich, mit viel Ruhe, Rücksicht und Neugier, um dann am Ende auf ihn zu warten, unwissend, ob er/sie wieder neben mir erscheint, das war einfach unbeschreiblich schön. Sollte es wirklich diese “andere Seite” geben, dann wünsche ich mir, dass sie so ist wie in Journey.

Chris: Reinkarnation? Egal! Das Schönste und Berührendste an Journey war für mich der Gegensatz von Einsamkeit und Zweisamkeit. Wieviel schöner es ist, die Reise gemeinsam mit jemand anderem zu erleben. Wieviel schöner es ist, wenn man von Anfang bis Ende mit demselben Schalträger unterwegs ist und nicht mit ständig wechselnden Spielern.

 

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Stiftnürsel: Ein riesiges Spiel, in dem ich mich völlig verlieren kann. Das schnelle und präzise Kampfsystem gefällt, die Geschichte weiß zu unterhalten und irgendwie habe ich sehr lange auf ein solches Spiel gewartet. Für Komplettisten ist es aber die Hölle. Überall will jemand was von einem.

 

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“Grimmige Mauersteine” von Zwerg-im-Bikini

Zwerg-im-Bikini: An dieser Stelle möchte ich dankende Worte an Stakula richten, dem die Ohrwürmer aus Legend of Grimrock und Unstoppable Gorg zu verdanken sind. Aber auch ohne seine Musik (die sowieso nur im Hauptmenü erklingt) hätte mir dieser herrlich altmodische Dungeon Crawler im modernen Gewand gefallen.

Stiftnürsel: Sich Schritt für Schritt durch ein Verlies zu bewegen, hat mit so gut gefallen, dass ich die Karte von Hand gezeichnet habe. Selbst die Rätsel stören nicht, sondern wissen zu gefallen. Den Soundtrack hat ZiB ja bereits gelobt. Leider habe ich das Spiel bisher noch nicht beendet. Wird Zeit, meine Karten wieder rauszukramen. Ich wette, dass ich mich hoffnungslos verlaufen habe.

 

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SpielerZwei: Batman und Superman gemeinsam gegen das Erzschurkenduo Lex Luthor und Joker. Diesmal ohne direkte Filmlizenz, aber dafür erstmals mit richtigen Dialogen und guter eigenständiger Story. Als Krönung bekommt man Gotham City als großartige Open World, die Arkham City geradezu popelig aussehen lässt. Toll!

 

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“Die LEGOlution” von SpielerZwei

SpielerZwei: Von der Narration her nicht ganz so spannend wie LEGO Batman 2, weil im Grunde nur die allseits bekannten Filme nacherzählt werden, aber spielerisch noch einen Tick besser, da die LEGO-Version von Mittelerde mit unheimlich viel Liebe zum Detail designt worden ist und die neuen Rollenspielanleihen in der Mechanik wie die Faust aufs Auge passen. 2012 war definitiv ein gutes Jahr für LEGO- und TT-Fans!

 

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Stiftnürsel: Dass mich dieses kleine Spiel nachdenklich zurücklassen würde, hätte ich nie gedacht. Die Anspielungen an Spiele wie “Farm Ville” kommen deutlich rüber, kommentieren das Spielprinzip aber nicht abwertend. Zwar macht man im Grunde immer das Gleiche, trotzdem konnte mich “Little Inferno” über den Zeitraum von ein paar Stunden sehr gut unterhalten.

Zwerg-im-Bikini: Voller verschiedener Eindrücke, merkwürdig, schwarzhumorig, stumpf, intelligent, fesselnd, atmosphärisch, herzerwärmend, verschwenderisch, hintergründig, kritisch, kompakt, überraschend, zerstörerisch, niedlich, berührend, ziemlich indie… und insgesamt sehr heiß.

 

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“Not everbody’s Starling” von Doreen und SpielerZwei

Doreen: Was wäre es langweilig im Internet gewesen, wenn Juliet Starling dieses Jahr nicht gewesen wäre. Das müssen wohl alle zugeben, auch diejenigen, die sie weniger mögen. Ich bin jedenfalls ihr größter Fan und wenn sie ein Rockstar wäre, würde ich in der ersten Reihe stehen und Schlüpper auf die Bühne werfen. Viel stumpfsinniger kann ein Spiel wohl kaum sein, aber ich wollte es mit Haut und Haar, vor allem den sexy Muschelbikini. Danke Suda51.

Chris: Ein Spiel, dass man nur lieben oder hassen kann? Nein, tut mir leid. Der zugrundeliegende Witz verfliegt recht schnell, finde ich, und nachdem ich die Feuerzombies dreimal hintereinander nicht daran hindern konnte, meine Geburtstagstorte zu sprengen, war mir langweilig. Spiel beendet, nie wieder gestartet und inzwischen verkauft.

SpielerZwei: Eine Kettensägen schwingende Cheerleaderin im Minirock, die Zombies zerstückelt und dabei Lollis lutscht: Für die Einen war es “sexistische Kackscheiße”, für mich eines der spaßigsten Spiele des Jahres! Natürlich ist Lollipop Chainsaw inhaltlich trashig-ironisch und spielerisch auch nicht besonders tief, aber was habt Ihr Nasen denn erwartet, wenn Suda51 und James Gunn ein Spiel zusammen machen?!

 

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Stiftnürsel: Kam dieses Jahr im eShop für den 3DS raus und musste gekauft werden, weil es sich um ein FMV-Game handelt. Echte Schauspieler! Oder sollte ich besser “Schauspieler” schreiben? Egal. Ich hatte meinen Spaß. Zwar gibt es hier und da Stellen, an denen man nicht genau weiß, was zu tun ist, trotzdem funktioniert das Spiel dank des Touchscreens sehr gut. Vielleicht sogar zu gut. Fehlschüsse sind eher selten.

 

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Zwerg-im-Bikini: Nein, ich kann leider nicht über die feinen Unterschiede zwischen Duels of the Planeswalkers 2011, 2012 und 2013 fachsimpeln, obwohl ich sie alle gespielt habe. Ich kann aber immerhin sagen, dass mich der neuste Ableger länger an den Bildschirm gefesselt hat als die beiden anderen. Und dass ich Magic nur noch am PC statt auf der PS3 spiele, weil 1. die Maussteuerung besser von der Hand geht und 2. die Schrift leichter lesbar ist.

 

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Doreen: Hm, schwierig. So komplett abgeholt hat es mich leider nicht. Ich mochte die Präsentation, aber ein richtiges Schleichgefühl wollte einfach nicht entstehen. Ich vermute mittlerweile wirklich, dass mir das 2D zuviel Überblick über das Geschehen gegeben hat, das nahm mir etwas den Nervenkitzel beim Schleichen. NewGame+ habe ich dann ausgelassen. Echt schade!

 

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“In the end… does it really matter?” von SpielerZwei über das originale Ende
“No effect” von Chris über das Spiel an sich. Und das Ende.
“Mass Effect 3 – Extended Cut” von Doreen, SpielerZwei und Chris
“Die Krone der Schöpfung” von Netter älterer Herr, Doreen und Chris über den Leviathan-DLC

Netter älterer Herr: Allen Unkenrufen über das vermaledeite Ende zum Trotz ein absolutes Highlight und ein würdiger Abschluss einer wahrhaft epischen Trilogie. Ich verbinde unzählige, emotionale Momente mit dieser Spielereihe und auch Teil 3 bildete hier keine Ausnahme. Leider hinterließ das Ende einen faden Beigeschmack, den selbst die beiden hervorragenden DLCs “Leviathan” und “Omega” nicht überwinden konnten.

SpielerZwei: Ja, ich habe mich über das ursprüngliche Ende geärgert. Und die anschließende Überarbeitung, auch wenn sie das Ende für mich wirklich deutlich besser machte, hatte auch einen schalen Beigeschmack, weil ich grundsätzlich nicht viel davon halte, wenn Werke nachträglich umgearbeitet werden. Schon gar nicht, wenn der Grund die anmaßende Schreierei von enttäuschten Fanboys ist. Trotzdem muss man ganz klar festhalten, dass ME3 (bis kurz vor dem Ende) ein großartiger Abschluss einer ebenso großartigen Trilogie ist!

Chris: Vergessen wir mal nicht, dass es über einen Großteil seiner Laufzeit hinweg ein hervorragendes Spiel ist und dass man bei Serien wie Assassin’s Creed über ein Ende wie bei Mass Effect wahrscheinlich froh wäre. Desmond und Juno sind ungleich schlimmer!

Doreen: Ich habe ja langsam das Gefühl, ich hätte einen Sprung in der Platte, wenn ich immer wieder sagen muss, dass das Ende absoluter Mist ist. Trotzdem ist es das für mich wichtigste Spiel 2012, gemessen an der Vorfreude die ich hatte und auch an der Freude, die ich während des Spielens empfand. Es war die Reise, nicht die Ankunft. Die Mass Effect-Trilogie, auf ewig in meinem Herzen! Auf ewig so tragisch!

 

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Doreen: Neben dem unvollendeten Schwan wohl meine größte Enttäuschung 2012. Wie kann man nur die Seele einer so tollen Reihe derart verstümmeln? Holpriger Spielflow, nichtssagende Figuren, lasche Dramaturgie. Das Finale war die schiere Katastrophe. Nee Rockstar, das war leider nix. Was war ich froh, als das Spiel vorbei war. Passiert mir auch nicht so oft, Hut ab!

SpielerZwei: Max Payne 3 war mit der größte Scheiß, den ich dieses Jahr gespielt habe! Und das sage ich nicht, weil ich ein Problem mit Rio oder dem Bierbauch oder der Glatze oder der pseudo-sozialkritischen Geschichte gehabt hätte. Nein, das eigentliche Problem war das Gameplay: Rockstar Games haben aus einer ehemals stilbildenden Videospielikone eine struntzdumme QTE-Trial & Error-Schießbude gemacht, wie man sie schlechter kaum zusammenkloppen kann. Wenn David Cage irgendwann mal einen Shooter macht, dann wird er genau so aussehen…

 

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Stiftnürsel: Kleiner, präziser Actionplatformer, der mich immer auf dem 3DS begleitet und schon für einige frustrierte Momente gesorgt hat. Ich rede natürlich von positiver Frustration. Wenn man stirbt, dann geschieht dies, weil man die Nerven verloren oder nicht aufgepasst hat. Meistens beides zusammen. Muss man mögen.

 

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Stiftnürsel: Reicht es, wenn ich “Mariospiel” schreibe? Nein? Na gut. Man kann es auch auf dem WiiU-Controller spielen. Da ich schwere Stellen in Spielen nur auf der Toilette schaffe, ist das ziemlich praktisch.

 

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Zwerg-im-Bikini: Nintendo Land macht wirklich Spaß und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Was es aber für mich noch deutlicher von Wii Launch Titeln wie Wii Sports oder Wii Play abhebt, ist der ordentliche Umfang der meisten Disziplinen. Man kann sich ziemlich darin verbeißen. Hach, Donkey Kong…

Stiftnürsel: Der Beweis, dass das Konzept der WiiU aufgeht. “Wii Sports” hatte damals mit Freunden zwar Spaß gemacht, alleine hatte man aber nicht viel damit anfangen können. Dieses Problem hat “Nintendo Land” zum Glück nicht mehr. Diesmal ist für jede Gruppengröße etwas dabei. Und Spaß macht es auch noch.

SpielerZwei: Natürlich ist es in erster Linie eine Tech-Demo für die neue Konsole. Aber obwohl ich schon seit Jahren die Nase von derartigen Minispiel-Sammlungen voll habe, finde ich Nintendo Land erstaunlich gelungen, weil die einzelnen Spiele deutlich mehr Substanz haben als ich vorher erwartete.

 

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“Papa und ich” von Doreen

Doreen: Ich habe persönlich nicht viel mit Alkoholmissbrauch zu tun, aber trotzdem hat mich Papo & Yo auf eine ganz bestimmte Art und Weise sehr berührt. Der offene Umgang mit tragenden Ereignissen im Leben hat mich sehr angesprochen und dieses Spiel zu etwas Besonderem werden lassen. Vander Caballero hat meinen Respekt und meine vollste Anerkennung für dieses Werk, auch wenn es spielerisch nicht sehr viel zu bieten hatte.

 

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“Neuanfang” von Stiftnürsel

Stiftnürsel: Das Spiel befindet sich noch in der Betaphase und ist noch lange nicht fertig. Ich möchte es hier aber einfach mal erwähnen, weil so häufig über “Diablo 3″ gemeckert wird und ich glaube, dass die meisten Meckerer sich hier wohl fühlen. Oder merken, dass sie es doch nicht so komplex mögen, wie sie es immer lautstark fordern. Wenn es um individuelle Charaktergestaltung geht, kann man es nicht besser machen als “Path of exile”. Der Talentbaum dürfte ausgedruckt eine schöne Tapete abgeben, doch es hört hier noch lange nicht auf. Selbst die Ausrüstungsgegenstände und Waffen kann man anpassen. Und Fähigkeiten sammeln wie der Spieler selbst Erfahrung. Wenn man nach Start des Spiels eine Viertelstunde vor dem Talentbaum sitzt und erst einmal seinen Weg für die nächsten 10 Level plant, dann weiß man, dass man in der düsteren Welt von Wraeclast richtig ist.

 

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Stiftnürsel: Eigentlich wollte ich einfach nur “Picross!” schreiben, habe dann aber doch entschieden, etwas mehr zu dem Spiel zu schreiben. Wer Picross mag und will, kann hier definitiv zuschlagen und wird unterhalten. Das einzige Problem: Es ist zu leicht und hört im Grunde da auf, wo der eigene Kopf gerade sagt: „Jetzt kann es losgehen!“ Schade. Aber ein Nachfolger wurde angekündigt. Ich hoffe, dass er schwerer wird. Wenn nicht? Kaufe ich ihn natürlich trotzdem. Warum? Picross!

 

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Zwerg-im-Bikini: Ohne Frage, das neue Pokemon macht natürlich wieder Spaß und süchtig. Aber nach den positiven Kritiken, die ich gelesen hatte, war ich doch ein wenig ernüchtert. Die neuen 3D-Landschaften sehen besser aus, aber was hat es mit den hässlich verpixelten Pokemon auf sich? Die Kämpfe sind nicht gerade ein Augenschmaus. Und vor allem: Wie kommt es, dass der Touchscreen schlechter ausgenutzt wird als bei meinen Diamant und Heartgold Versionen? Ich habe das Gefühl, einen GBA-Titel zu steuern! Die Menüführung ist umständlicher und der C-Gear für mich absolut überflüssig.

 

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SpielerZwei: Auf dem Papier las sich Quantum Conundrum wirklich gut: Eine ehemalige Portal 2-Entwicklerin bastelt ihr eigenes, sehr ähnlich gelagertes Ego-Puzzle-Spiel. In der Realität bestätigt sich aber wieder die Binsenweisheit, dass “gut gemeint” das Gegenteil von “gut gemacht” ist. Ich fand das Spiel so langweilig und generisch, dass ich relativ schnell die Lust verlor. Absolut überflüssig.

 

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SpielerZwei: Ich hoffte auf ein Spiel in der Tradition der witzigen Raving Rabbids Titel für die Wii. Aber leider ist es ein recht schnarchiger Mario Party Klon geworden, der weder den Witz, noch die spielerische Qualität der bisherigen Rabbids-Spiele erreicht. Schade.

 

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“Riddle me this!” von Netter älterer Herr

Netter älterer Herr: Mein kleiner Ausflug in die Videospiele-Vergangenheit. Ein Adventure der alten Schule in pixeligem Gewand aber spannender, erwachsener Geschichte. Bitte mehr davon!

 

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SpielerZwei: Endlich habe ich die Gelegenheit, mein schlechtes Gewissen ein wenig zu beruhigen: Ich habe nämlich einen Heidenspaß mit Ridge Racer Unbounded gehabt, bin aber irgendwie das ganze Jahr nicht dazu gekommen, Euch davon zu erzählen. Und dafür schäme ich mich. Für Freunde von Arcade-Racern eine echte Empfehlung!

 

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“Seriously, Sam?” von SpielerZwei

SpielerZwei: Oh Sam! Was ist nur aus Dir geworden? In einer Shooter-Welt voller Möchtegern-Realismus warst Du eine der letzten Bastionen der klassischen Spaßballerei. Doch anstatt den Geist Deiner früheren Auftritte fortzuführen, entschlossen sich Deine Entwickler, viel zu viele Einflüsse der aktuellen Konkurrenz aufzunehmen und machten aus Dir eine ähnliche Katastrophe wie es DNF letztes Jahr war. Nicht ganz so unterirdisch wie der Duke, aber meilenweit von der Klasse der Vorgänger entfernt.

 

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Zwerg-im-Bikini: Ihr heult über das Ende von “The Walking Dead”? Dabei hat die Story dieses unscheinbaren Tower Defense Spiels das fieseste Ende des Jahres zu bieten. Ich möchte behaupten, dass es schon ein wenig unfair ist, wenn man eine extrem tragische Auflösung vorgesetzt bekommt, nur weil man nicht beim ersten Durchspielen alle Level im schwierigsten Modus angegangen ist. Hätten die mir das vorher gesagt, wäre ich doch noch nicht zum Boss! Das schlechte Gewissen nach dem Abspann schadet dem Spiel aber nicht, es hat einige wirklich clevere Ideen zu bieten. Da sehe ich sogar über die etwas nervigen Dialoge hinweg.

 

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Stiftnürsel: Ich mag “Track Mania 2″, weil man das Chaos schnell starten und daraufhin viel Spaß damit haben kann. Das lässt sich nun auch auf den Egoshooter-Ableger übertragen. Grundsätzlich möchte ich betonen, dass ich kein Online-Multiplayer-Spieler bin. Dass mir “Shoot Mania” trotzdem gefällt, sagt mehr aus als 1.000 Worte.

 

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“Long Walk, Short Pier” von Doreen

Doreen: Dass ich das noch erleben darf. Ein neues Silent Hill, welches nicht gänzlich enttäuschend für mich war. Kein Vergleich mit den früheren Werken, dennoch ein Highlight der Neueren. Viel richtig und einiges falsch gemacht, ein super Spiel finde ich

 

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Stiftnürsel: Das Spielprinzip dieses Handyspiels ist einfach: Gegner anvisieren und abballern. Dabei geht man auf Kombojagd und setzt Fähigkeiten ein, um die Punktezahl zu erhöhren. Aber das Beste am Spiel: Ich kann meine Skylanders darin per Barcode aktivieren. Und dass ich Skylanders mag, solltet ihr langsam wissen. Wenn nicht, lest einfach meine Meinung zum nächsten Spiel.

 

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“Meister der Skylands” in fünf Teilen von Stiftnürsel

Stiftnürsel: Die Weiterentwicklung des Vorgängers. Man hat verstanden, dass das Konzept funktioniert und es deswegen verbessert und erweitert. Die Giants sorgen für weitere spielerische Möglichkeiten und sehen als Figuren natürlich sehr beeindruckend aus. Aber auch die neuen normalen Skylanders sind eine Bereicherung. Wieder haben die Entwickler ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und wieder werde ich am Ende vermutlich jede Figur der Serie besitzen. Weil ich nicht anders kann.

SpielerZwei: Da ich bisher nur das Vergnügen hatte, zuzuschauen (und den Krempel natürlich zu bezahlen), gebe ich hier stellvertretend die Meinung meines sechsjährigen Sohnes wieder: “Skylanders Giants! YEAH!!!!!!” **vorfreudeaufundabhüpf**

 

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Doreen: Uhuhu, ein Open World-Spiel, da schüttelts wieder die meisten, nech? Ich habe 2-3 Mal versucht, darüber zu schreiben, aber leider ging es irgendwie nicht. Ich dachte, mir würde es leichter von der Hand gehen, da ich mit dem Spiel sehr viel Spaß hatte und ich es auch gute 2 Wochen gespielt habe. Tolles Setting, riesige Auswahl an Straßenrennen und Autos, etliche Nebenmissionen und Sammler-Items zum Suchen und Finden. Story war okay und spielerisch eher nahkampflastig denn Ballerfest. Autofahren fühlte sich zwar an als sei man grad im Skiurlaub, aber egal. Ich konnte zum Energie aufpimpen Fisch am Spieß essen und dazu Tee schlürfen. War subba!

 

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Zwerg-im-Bikini: Wie man mit so einfachen Mitteln eine solche Angst verbreiten kann, ist bewundernswert. Ich habe nicht selber gespielt, aber Stiftnürsel beigestanden, damit er sich nicht nach den ersten Schritten schon wimmernd in den Kleiderschrank flüchtet.

Stiftnürsel: Wie viel Angst ich hatte! Dabei saß ZiB neben mir! Und man muss lediglich acht Zettel finden. Leider wird man währenddessen verfolgt. Wer sich umdreht, verliert. Wenn man sich auf das Spiel einlässt, wird man ziemlich ins Schwitzen geraten.

 

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SpielerZwei: Ich habe den spaßigen Vorgänger noch als “Mario Kart für Leute ohne Nintendo-Konsole” empfohlen. Sonics zweiter All-Stars-Racer ist nun sogar “das Mario Kart für die Nintendo-Konsole ohne Mario Kart”. Absolut empfehlenswert, nicht nur, aber gerade auch für die WiiU! Es lässt sogar das Original mit dem Schnurrbart relativ alt aussehen…

 

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“Spec Ops: Redux” von SpielerZwei

SpielerZwei: Das Berliner Studio YAGER hat mit Spec Ops: The Line nicht nur den bisher besten Kriegsshooter für Leute, die ihr Gehirn beim Spielen nicht abschalten wollen, abgeliefert, sondern gleichzeitig auch mit dem Dogma der Spieleindustrie gebrochen, dass Spiele zwingend Spaß machen müssen, um zu unterhalten. Ein Meilenstein für das gesamte Medium, auf den noch in vielen Jahren verwiesen werden wird!

Doreen: Wahrscheinlich das am meisten von Spielern auseinandergefrickelte Spiel 2012. Leider war es wirklich kaum möglich, direkten oder indirekten Spoilern vorher aus dem Weg zu gehen, über irgendwas stolperte man immer und überall. Mein Spielerlebnis hat es dadurch etwas geschmälert, dennoch ein sehr gutes Spiel. Aber so richtig weggeblasen hat es mich doch nicht. Ich vermute, die Erwartungshaltung war dann doch etwas zu hoch.

Netter älterer Herr: Ach, was würde über “Spec Ops: The Line” nicht schon alles geschrieben. Abseits vom üblichen Kriegsshooter-Allerlei präsentiert Yager eine angenehm kritische Geschichte, die das Spiel zwar weit über den sonst so servierten, lauwarmen Einheitsbrei hebt, meine Erwartungshaltung aber nicht ganz erfüllen konnte. Trotzdem, und gerade weil es so wenige Vertreter dieser Sorte gibt, absolut spielenswert!

 

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Chris: Von wegen vierte Säule! Beim Versuch, die erzählerische Qualität in MMORPGs zu steigern, hat sich Bioware schwungvoll zwischen die Stühle gesetzt. Die eigentliche Hauptgeschichte ist im Vergleich zu Singleplayer-Rollenspielen bei weitem zu breit ausgewalzt und langweilige Nebenquests als Füllstoff werden durch die Sprachausgabe kein bisschen spannender. Typisches Star-Wars-Problem: NPCs mit Namen wie Hedaar Soongh oder Khun Tazith merkt sich kein Schwein. Kaum ist man ins nächste Questgebiet vorgedrungen, hat man die Typen aus dem letzten Lager und ihre Problemchen schon wieder vergessen und man weiß, dass es mit dem aktuellen NPC-Hub in ein, zwei Stunden genauso sein wird.

 

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“Es war einmal in Uppsala…” von SpielerZwei

SpielerZwei: Der RTS-Klassiker Syndicate als Ego-Shooter-Remake? Die Idee war gar nicht mal schlecht. Nur schade, dass am Ende nicht mehr daraus geworden ist als ein 08/15-FPS, das außer dem Namen kaum noch etwas mit dem Original zu tun hatte.

Netter älterer Herr: Der sehr kurzweilige Co-Op Modus und ein grundsolides Gameplay täuschen nicht über technische Unzulänglichkeiten und eine völlig belanglose Singleplayer-Kampagne hinweg. Fans des Originals von 1993 werden ihr liebgewonnenes Spiel vor allem am Titel des “Remakes” wiedererkennen. Dafür gibt es jetzt Dubstep.

 

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SpielerZwei: Dieses “EDF für Arme” ist eigentlich gar nicht sooo schlecht, wie viele Kritiker schroben. Allerdings ist es für das was es bietet entschieden zu teuer. Selbst als Mid-Price-Titel für ca. 35 €. Hätte Namco-Bandai das Ding stattdessen als Download-Titel für 15-20 € angeboten, wäre es vermutlich sogar ein kleiner Hit zum Start der WiiU geworden. Der Multiplayer rockt sogar richtig!

 

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Stiftnürsel: Das beste Musikspiel, das ich je gespielt habe. Ich war schon immer ein Freund der “Final Fantasy”-Soundtracks und diese nun spielen zu können, bereitet mir sehr viel Freude. Die drei verschiedenen Spielmodi sorgen für Abwechslung und ich glaube, dass ich bisher mehr Geld in zusätzliche Lieder investiert habe, als bei allen “Rock Band”-, “Guitar Hero”- und “DJ Hero”-Spielen zusammen. Liegt vermutlich auch daran, dass man sich wärend des Musikgespieles eine eigene Heldentruppe zusammenstellen und diese verbessern und ausrüsten kann. Wahnsinnig gut.

 

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Stiftnürsel: Ein kleiner “Space Invaders”-Klon, mit den typischen Spielmechaniken, die man so erwartet. Man schießt, rüstet die Kanone zwischen den Runden auf und schießt danach weiter. Wirklich nichts Besonderes aber irgendwie hat es mir viel Spaß gemacht. Vermutlich lag es an der guten Musik.

 

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“World War Zoo” von Zwerg-im-Bikini

Zwerg-im-Bikini: Es wundert mich immer noch, dass es nicht mehr Spiele dieser Art gibt. Tiere spielen, die sich wie Tiere benehmen – das funktioniert bestens und macht Laune! Und auch ansonsten bekommt man viele ungewöhnliche Einfälle geboten. Tokyo Jungle entfaltet seine Stärken allerdings nur bei der Highscorejagd, der Storymodus kann leider nicht ganz mithalten. Deshalb war es sicher die richtige Entscheidung, es bei uns nur als günstigeren Downloadtitel anzubieten.

Stiftnürsel: Die Idee ist toll, die Umsetzung ebenfalls. Als Tier läuft man durch das menschenleere Tokio und kämpft ums Überleben. Als Raubtier geht man auf die Jagd, als Pflanzenfresser flieht man vor den Jägern. Gleichzeitig jagt man die Höchstpunktzahl anderer Spieler. Hat man den Dreh raus, bewegt man sich wie ein Profi durch die Stadt, nur um dann plötzlich im Maul eines Krokodils zu landen. Blöde Krokodile.

 

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“Just for fun” von Chris

Zwerg-im-Bikini: Nachdem ich von Diablo III ziemlich angetan war, gab ich einige Zeit später auch der Torchlight 2 Demo eine Chance. Aber was soll ich sagen… sie hat mich kein bisschen gepackt, so dass es bei diesem kurzen Ausflug blieb. Viel zu dem Spiel sagen kann ich deshalb nicht, ich wüsste aber zu gerne, woran es liegt. Schlecht soll es ja nicht sein. Womöglich war ein Hauptgrund, dass mich schon der Grafikstil abgeschreckt hat. Diese klobige 3D-Comicoptik mochte ich noch nie. Und anstatt direkt in die Handlung hineingesogen zu werden, sehnte ich mich auf einmal nach Sanktuario. Ich werde wohl mit der Torchlight Reihe nie richtig warm werden, obwohl ich die Spiele so gerne mögen würde.

Chris: Wie kann ein Spiel im von kalten Zahlen und Spielmechaniken beherrschten Genre der Actionrollenspiele schon in den Grundlagen so wahnsinnig viel richtig machen wie Torchlight 2, ohne dabei zu verkrampfen und des nachts mit den Zähnen zu knirschen, ohne sich gar auf den Zahlensalat großartig etwas einzubilden? Wie kann es gleichzeitig noch so locker, fluffig und entspannt sein?

SpielerZwei: Ist Torchlight 2 “das bessere Diablo 3″? – Nicht wirklich. Was die ganzen Production-Values angeht, spielt Blizzards vermurkste Möchtegern-Gelddruckmaschine ganz klar zwei Ligen höher. Was allerdings die Kernkompetenz des Genres angeht, süchtig machendes Monstertotklicken bis die Finger bluten, hat Torchlight 2 tatsächlich die Nase vorn. Dass ihm dies jedoch nur dadurch gelingt, dass sein Gameplay im Grunde erzkonservativ und frei von jeder Überraschung ist, steht auf einem ganz anderen Blatt…

 

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“Trials and Error” von Netter älterer Herr

Netter älterer Herr: Kaum ein Spiel dürfte meine Geduld (und meinen Controller) mehr beansprucht haben als “Trials – Evolution”. Die einfache Steuerung, gepaart mit einem fair aber stetig ansteigenden Schwierigkeitsgrad, bescherten mir unzählige, bittersüße Frustrationsmomente. Und erweiterten ganz nebenbei mein Vokabular an Schimpfwörtern.

 

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“About a Bird” von Doreen

Doreen: Ein ganz, ganz seltsames Spiel. Es ertrinkt jetzt – ein paar Wochen nach dem Spielen – in einer unfassbaren Redundanz, wirklich faszinierend. Hat man ja auch nicht so oft. Das Farbgekleckse zu Beginn war aber trotzdem cool, das kann sich gerne wiederholen. Aber alles andere war eher auf der Suche nach sich selbst, wusste nicht wohin und war obendrein noch zu belehrend intellektuell. Ich habe dich durchschaut, halsloser Schwan. Du bist weit weniger, als du vorgibst zu sein.

 

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Zwerg-im-Bikini: Dieses Spielchen verdient mehr Aufmerksamkeit, denn es schafft es nicht nur, dem bereits ausgiebig beackertem Tower Defense Genre etwas Neues abzugewinnen, sondern verpackt seine Level in ein ausgefallenes Gesamtpaket. In schönster 50er Jahre B-Movie Optik darf man Zwischensquenzen bestaunen, die für mich zu den lustigen Highlights dieses Soielejahres gehören. Es mag an meinem Faible für Trashfilme und Tower Defense liegen, aber mir ist Unstoppable Gorg von Grund auf sympathisch gewesen.

 

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“Emotionen” von Stiftnürsel

Doreen: Gut, dass das hier keine GOTY-Liste ist, da würde ich es nämlich nicht reinpacken, wie so viele Schreihälse das schon nach Episode 1 getan haben. Dennoch war es ein sehr spezielles Erlebnis, die fünf Episoden mit Lee, Clementine und Co. zu spielen. Ich merkte zwar an einigen Stellen, dass das Spiel an seine Grenzen stiess, da ich mehr wollte als tatsächlich ging, aber das kann ich TWD kaum vorwerfen. An der Stelle hier ein interessanter Text dazu. Ich glaube nach wie vor, dass das Spiel noch mehr mit mir gemacht hätte, wenn ich noch 5-10 Jahre jünger wäre. Ein Tränchen habe ich trotzdem am Ende vergossen, schön wars!

SpielerZwei: Wenn man kleinlich sein will, gehört The Walking Dead eigentlich gar nicht in diese Liste, weil es nur mit sehr viel Wohlwollen als “Videospiel” im klassischen Sinne durchgeht. Aber in Anbetracht des absolut überragenden Storytellings, kann man die spröde Technik und alle anderen Unzulänglichkeiten dieses Stücks “Interactive Fiction” wirklich leicht vernachlässigen. Definitiv ein Highlight dieses Jahres!

Netter älterer Herr: “The Walking Dead” stellt meinen persönlichen Zenit interaktiver Geschichtenerzählung dar. Was Telltale Games hier geschaffen hat, sucht wirklich seinesgleichen. Technisch nicht perfekt, aber emotional mitreißend wie kaum ein anderes Videospiel, wird mir das Erlebte noch lange in schaurig schöner Erinnerung bleiben. Ich lechze bereits nach der Fortsetzung und freue mich schon darauf, mich erneut schlecht zu fühlen.

Zwerg-im-Bikini: Seit Heavy Rain habe ich bei keinem Spiel mehr so mitgefiebert und mich so gut mit den Charakteren identifizieren können. Die Atmosphäre ist dicht, die Sprecher leisten hervorragende Arbeit und das Drehbuch stimmt. Wie bei einer guten Fernsehserie. Dass das Zombiethema nicht weichgespült oder zum üblichen Actiongedöns verarbeitet wurde, sondern wir es mit einem zutiefst menschlichen Drama zu tun bekommen, rechne ich Telltale hoch an. Man hat das Gefühl, als erwachsener Spieler ernst genommen zu werden. Ich fand die Diskussion, ob man es nun als “richtiges Spiel” bezeichnen kann, übrigens schon bei Heavy Rain müßig. Für mich war The walking Dead ein nahezu perfektes Spiel, vielleicht sogar das beste des Jahres. Und ich warte jetzt gespannt auf die zweite Staffel.

 

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Stiftnürsel: Man muss einen Lichtpunkt auf einer Wellenlinie durch einen Level bewegen, ohne diesen dabei zu zerstören. Dafür kann man lediglich die Wellenform beeinflussen. Man streckt, staucht, verlängert und verkürzt sie. Mit der Zeit hat man das Prinzip verstanden und verändert die Wellenlinie, ohne groß darüber nachzudenken. Man schaut nicht mehr auf den Lichtpunkt, sondern auf den Bildschirmrand. Man denkt voraus. “Waveform” ist ein richtig gutes Geschicklichkeitsspiel.

 

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“Hex Hex” von Daniel

Doreen: Hier habe ich gemerkt, wie sehr ich es hasse, irgendwo mittendrin anzufangen. Um die Geschichte um den Hexer komplett auf mich wirken lassen zu können, hätte ich wirklich den ersten Teil spielen sollen. Trotzdem halte ich Witcher 2 für ein ausgezeichnetes Rollenspiel mit interessanten Figuren und Entscheidungen, die sich sehr gut in den Spielverlauf einfügen. Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

 

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Zwerg-im-Bikini: Breakout mit RPG-Elementen im knuffigen Retro-Look? Klingt doch eigentlich nach einem netten Spaß für zwischendurch. Allerdings entpuppte sich dieser Spontankauf schnell als verdammt zäher Brocken. Man muss mehrere Level am Stück hinter sich bringen, womit mein Plan des “zwischendurch” spielens hinfällig war. Zugegeben, man kann auch mittendrin speichern – aber dann verliert man seine bis dahin erspielten Punkte, und wer will das schon? Um mich aber ein bis zwei Stunden am Stück damit zu beschäftigen, war mir altbackenes Breakout dann doch zu stumpf.

 

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“Herzbärchiland”, die Vorschau von Chris

Chris: Eigentlich schaue ich in die neuen WoW-Addons gerne ein, zwei Monate rein, spiele die neuen Questgebiete durch und melde mich danach wieder ab, bis zum nächsten Addon. Diesmal ist das anders. Da ich schon in Cataclysm bloß durch Archäologie auf das Maximallevel gekommen bin, ist meine Ausrüstung unterirdisch. Nicht, dass das Einstiegsgebiet von Pandaria dadurch unschaffbar schwer wäre. Ich beiße nicht überdurchschnittlich oft ins Gras, es dauert nur stundenlang, bis ich mit meinem Zahnstocher überhaupt mal irgendetwas töte. Das ist so nervtötend öde, dass ich Pandaria bereits aufgegeben habe, bevor ich überhaupt nur aus dem ersten Questgebiet raus bin. Schade! Ich hätte durchaus mal wieder Lust auf WoW, aber das Spiel will partout nicht, dass ich Spaß in Pandaria habe.

 

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“Vier rechts, zwei links, WRC 3″ von Chris
“Ein Wrestler auf Abwegen”, der Fotoroman von Stiftnürsel

Chris: WRC 3 zu spielen fühlt sich ein bisschen an, wie durch die Zeit zu reisen. Ich meine, ein gutes, reinrassiges Rallyespiel? Wann gab es das zuletzt?

Stiftnürsel: Hierbei handelt es sich um das erste Rallye-Spiel, das ich in meinem Leben ausgiebig gespielt habe. Dies geschah nicht nur, um dumme Screenshots davon anzufertigen, nein, es hat auch so richtig viel Spaß gemacht. Ich befürchte, dass es mich an das Rallye-Genre herangeführt hat. Das ist ein großes Lob, leider aber auch eine Bedrohung für meine Brieftasche.

 

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Stiftnürsel: Dieses Jahr konzentriert man sich ganz auf die “Attitude-Ära” der 90er. Und wie! Bisher haben mich die Kampagnen der WWE-Spiele nie lange unterhalten können. Das Show-Gefühl kommt als Spiel einfach nicht richtig rüber und den Dialogen hörte man an, dass sie im Studio aufgenommen wurden. Darum hat man dieses Jahr auf sie verzichtet und präsentiert einen DVD-reif inszenierten Rückblick über besagte Epoche. Man spielt damalige Matches nach und zwar so, wie sie sich ereignet hatten. DX? Screwjob? Austin 3:16? Alles da. Ein wahrer Wrestlingtraum.

 

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“Manchmal kommen sie wieder…” von SpielerZwei

SpielerZwei: Relativ viele Veränderungen im Detail und trotzdem perfekt den Geist und Charme des Originals von 1994 eingefangen. Genau so muss ein Remake eines Videospielklassikers heute aussehen! Dann gelingt es sogar, den Hipstern von heute die Rundenstrategie von gestern unterzujubeln. Definitiv ein Hit!

Zwerg-im-Bikini: Leider kann ich noch nicht viel zu XCOM schreiben, weil ich es erst gestern angefangen habe. Aber ich möchte zumindest loswerden, dass der Ersteindruck sehr gut ausfällt.

 

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Stiftnürsel: Ich mag Spiele, in denen man seine Gegner noch ernst nehmen muss. Aufgrund der stets knappen Munitionsvorräte begibt man sich in der Regel in den Nahkampf. Hier muss jeder Schlag sitzen, sonst war es das. Im wörtlichen Sinne. ZombiU erzeugt viel Spannung, da man stets um das eigene Leben fürchten muss. Hatte ich so nicht erwartet. Eine klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Horrors.

SpielerZwei: Wenn es derzeit einen Grund für den Kauf einer WiiU gibt, dann ist es dieses Spiel! In Zeiten, in denen die einstigen Vorzeigespiele des Survival-Horror-Genres, Resident Evil und Silent Hill, dieses Etikett kaum noch verdienen, bringt ZombiU es großartig auf den Punkt. Und darüber hinaus demonstriert es wunderbar, was mit dem neuen Pad alles möglich ist. Definitiv ein Must-Have!

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12 Kommentare

  1. BalkanToni - 01.01.2013 16:05

    Diese Jingleball ist mein brother from another mother.

  2. Jingleball - 01.01.2013 17:26

    Ja Toni, isch wees. Aber bei Max Payne 3 irgendwie nicht, das hat bei Dir ja doch punkten können. Aber egal. Frohes Neues Bro! ;)

  3. BalkanToni - 02.01.2013 01:17

    Dir auch. Und das mit dem Maximilian ist ok – so was macht uns zu EIGENSTÄNDIGEN PERSÖNLICHKEITEN usw!

  4. jello - 02.01.2013 01:56

    Bzgl. Fez kann ich nur sagen, dass (selbst, wenn ich eine 360 hätte – wobei, es soll ja doch noch für andere Plattformen kommen… mmh?) – allein aufgrund von Indie Game: The Movie – ich es vermtl. nicht anpacken würde… Aber man soll die Kunst ja manchmal doch getrennt von ihrem Schöpfer betrachten. Phil Fish ist dennoch ‘n Honk hoch zehn. Im Vergleich kommen McMillen/Refenes einem wie die normalsten Menschen der Welt vor.

    Bzgl. Torchlight II[/I] muss ich sagen, dass ich mit Teil eins mehr Spaß hatte. Ob das nun daran liegt, dass nicht genug oder doch zu viel geändert wurde, weiß ich nicht so recht… Der Funke will auf jeden Fall nicht gänzlich überspringen.

    Zum Rest kann ich entweder [noch] nichts sagen oder seh’s ähnlich… [i]Binary Domain und Spec Ops: The Line sind aber def. empfehlenswert! Auch, obwohl Binary Domain‘s Maussensitivitätseinstellungen aus der Hölle stammen.

  5. Jingleball - 02.01.2013 10:38

    Das Beste an Phil Fish ist ja, dass er mir total egal ist.

    Jello, was mich aber interessieren würde ist, warum du Fez wegen IGTM nicht anrühren würdest. Please tell me more! :)

  6. jello - 03.01.2013 01:55

    Wenn ich ein Werk (egal, welcher Art) toll finde und auf einmal feststelle, dass sein Erschaffer ein ziemlicher Arsch ist oder anderweitig Einstellungen vertritt, denen ich nicht zustimmen kann, dann färbt das, ob ich will oder nicht, auf das Werk ab.
    So wie Fish in IG:TM rüberkommt – ein “Ich könnt’ meinen ehemaligen Geschäftspartner umbringen” ohne auch nur den geringsten Anflug von “Ich mein’ es ja gar nicht so, und sag’ es nur, weil ich grad’ wirklich, wirklich sauer bin” -, wirft es für mich einen großen dunklen Schatten auf Fez. Ich wundere mich da einfach, wie viel von seiner (verqueren?) Weltsicht in dem Spiel steckt (unterschwellige Nachrichten, anyone? ;)).
    Refenes von Team Meat kommt am Anfang auch wie ‘n Riesenarsch rüber, nur um zum Ende hin zu zeigen, dass er egtl. doch ‘n ganz netter Typ ist. Fish ist die ganze Zeit nur aggro und von sich selbst eingenommen.

    Wie gesagt: Kunst und Künstler muss man manchmal getrennt von einander beurteilen. Aber bei ‘nem Honk wie Fish fällt es mir *sehr* schwer… (Sein Verhalten bzgl. des 360-Patches für Fez tut sein Übriges.)

  7. Missingno. - 03.01.2013 13:40

    @ZiB: Der Touchscreen wurde doch schon immer miserabel von Pokémon-Spielen ausgenutzt. Ich fand allerdings Schwarz/Weiß in der Hinsicht besser, da es (meistens) nicht mehr notwendig war, Touch-Eingaben zu machen, weil ich das in dem Fall auch gar nicht will. Ich fand das bei den Teilen davor schrecklich, immer zwischen der “alten GBA-Steuerung” und “tippen auf dem Screen” wechseln zu müssen, wo ich doch alles mit Steuerkreuz und zwei Tasten bedienen könnte. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob im zweiten Teil da noch irgendwelche Änderungen gemacht wurden. C-Gear nutze ich auch nur sehr selten, aber es stört mich jetzt auch nicht. Die pixeligen Monster sind aber echt unverschämt. Ein paar Low-Polygon-Modelle wären doch drin sicher drin gewesen.

    PS: Korrigiere doch bitte den “Daimant” zu einem “Diamant”. :)

  8. Jingleball - 03.01.2013 13:43

    Ja, ich habe IGTM auch gesehen. Ich fand das alles etwas zu aufgebauscht für meinen Geschmack – der Film hat mit mir jetzt nicht allzu viel gemacht, weil ich circa die Hälfte den Leuten einfach nicht abgekauft habe, aber okay.

    Ich weiß nicht, wieviel “Fish im FEZ” ist, ich kenne den Typen nicht weiter, nur das Spiel und das hat bei mir nach anfänglicher Begeisterung und näherem Betrachten eigentlich kaum funktioniert. Und ich vermute, das die meisten Leute, das Spiel nur mit einem Guide lösen können oder konnten, viele “Rätsel” sind gar keine, da man sie nur durch Zufall knacken kann. Das ist für mich aber leider nicht Sinn der Sache von einem Rätselspiel. Und ehe ich einen Guide für solchen Quark nutze, hacke ich mir lieber eine Hand ab. Ich habe ja auch meinen Stolz. :)

    Also, des Fish’ns Spiel fand ich komisch, IGTM auch. Den Rest kann man sich ja denken… ;)

  9. Zwerg-im-Bikini - 03.01.2013 16:05

    @Missingno: Ooops, danke für den Hinweis. Ist korrigiert :).

    Vielleicht liegt mir die Steuerung von Diamant mehr, weil es mein erstes Pokémon-Spiel war (ja, Spätzünder…) und der DS mein erster Handheld. Ich war damals begeistert von dem Touchscreen und habe tatsächlich jedes Spiel, bei dem es möglich war, mit dem Stylus gesteuert. Deshalb kommt mir Weiß 2 jetzt fast wie ein Schritt zurück vor… aber ich bin noch nicht durch und hoffe einfach, dass sie noch ein paar Innovationen auf Lager haben.

  10. Kim - 06.01.2013 23:56

    Polyneux wird wohl wie Molyneux ausgesprochen, nehme ich mal an!?

  11. SpielerZwei - 07.01.2013 20:36

    @Kim: Genau so.

  12. Missingno. - 07.01.2013 21:51

    Moli-noiks ^.^ Pleud für den Poli-rueks-blick

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