Christians 100 Zeilen Zweifel

Von Unsicherheit und Resignation – Eine Leidensgeschichte

Ein komisches Gefühl. Da liegt es also nun vor mir. Mein erstes gekauftes Spiel seit über vier Jahren. Eingeschweißt in seine Cellophan-Hülle. Umgeben von einer noch ungeöfneten Amazon-Transportverpackung.

Das braune Päckchen lacht mich an (dieses verdammte Prime-Logo; gewieft, diese Produktdesigner), zwinkert mir zu, flüstert in meinem Kopf. „Öffne mich!“. Ich zögere. „Komm‘ schon! Du willst es doch auch!“

Ich schaffe es nicht.

Meine Hände bewegen sich in Richtung der Pappverkleidung. Doch meine Finger zittern.
Was, wenn ich einen großen Fehler gemacht habe?
Was, wenn ich diesen Kauf instantan bereue, kaum dass ich den Pappumschlag öffne? Oder vielleicht noch vorher? Vielleicht möchte ich die DVD ja auch direkt wieder zurückschicken, wenn mich der Zweifel übermannt?

Immerhin liegt in der Packung „Beyond: Two Souls.“ Ein David Cage Film… äh Spiel. Äh… Dingens. Ihr wisst schon… Dieses spielbare Filmdingsi mit Ellen Page und Willem Dafoe, das wieder alle vor seinem Erscheinen irgendwie hochgejubelt haben, um es dann letztlich doch nur so irgendwie scheiße zu finden. Oder höchstens „geht so“. Was dann als Metracritic Score ausgedrückt bedeutet: 70 Punkte.
Ja, wirklich unterirdisch!

Mir egal. Ich mochte Heavy Rain.

Auch wenn ich dabei gnadenlos versagt habe. Mit dem wahrscheinlich schlechtesten denkbaren Ende.

Auch wenn die Auflösung ein schlechter Witz wahr.

Auch wenn es am Ende ungefähr soviel Spielgehalt hatte wie ein McFlurry Vitamine und Ballaststoffe.

Mir egal.

Nicht egal ist mir jedoch der Umstand, dass ich das Spielen eigentlich vor vier Jahren weitestgehend an den Nagel gehängt habe.  Und dass seitdem viel passiert ist.

Feminismusdebatten. Gamergate. Morddrohungen.

Die Spielerschaft hat scheinbar in der Zwischenzeit alles daran gesetzt, als größte einzeln identifizierbare Arschlochgruppe im Internet aktiv zu sein. Die Pegida der Videospiele, sozusagen.

Perfekt enthirnte Gamer in der Asozialität.

Verdammt, nichtmal kreativ beleidigen kann ich mehr…
Und dann war da noch der Umstand, dass mir Spiele keine Freude mehr bereitet haben.
GTA V? Mehr vom Gleichen. Coole Charaktere, aber alles irgendwie schonmal gesehen.
Bioshock Infinite? Die gleichen schlechten Marotten wie schon der allererste Teil. Nichts dazu gelernt.
Far Cry 3? Gähn. Nächster.
Und wie viele vedammte Teile von Assassin’s Creed gibt es eigentlich mittlerweile?!
Ihr kauft Euch das immer noch? Ernsthaft?!
Seid Ihr sicher, dass Ihr Eurer Sinne noch ganz Herr seid?

Aber halt!

Ich mochte Dishonored!

Bloß habe ich die Xbox kurz nach Erwerb in den Keller verbannt.

Scheiß Spiele! Braucht keine Sau! Ich hab die Schnauze voll!
Einzig die PS3 ist im Wohnzimmer verblieben. Irgendwas brauchte ich ja, um BluRays und Netflix auf den Fernseher zu bringen.
Videogames? Nichts mehr für mich.
Bloggen? Im Leben nicht!
Für wen auch?

Und nun also doch –  Beyond: Two Souls.
Versiegelt und verpackt. Auf meinem Schreibtisch.
Mit diesem debilen Markengrinsen, dass mich aggressiv macht.
Spiel‘ mich, Christian! Spiel‘ mich!
Acht verdammt! Ich schicke den Scheiß jetzt zurück!

 

Über den Autor:
Christian ist 38 Jahre alt und hat bis vor ca. vier Jahren Videospiele geatmet. Bildlich gesprochen. So DVD-Boxen passen schließlich nur sehr selten ohne Gewaltanwendung in ihrer Gänze durch eine Luftröhre.
Mit 38 Jahren ist Christian aber nicht nur geradezu biblisch alt und viel zu uncool, um noch einen Let’s-Play-Kanal zu schauen – geschweige denn zu gründen – sondern auch ein grumpy old man. Das war er sogar schon, als er noch nicht so alt war.
Sein liebstes Hobby waren – bis eben vor vier Jahren – Videospiele. Und über Videospiele zu meckern. Mit Vorliebe.
Das tat er bevorzugt in schriftlicher Form in diversen seiner Online-Projekte. Sei es als alleiniger Schreiberling bei endoflevelboss.de, als Gründungsmitglied bei Polyneux, als kurzzeitiges Mitglied der Autorenschaft des (schon lange dahingeschiedenen) Electronic-Arts-Blogs EA Play, oder als Mitgründer- und zweitem Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins GameParents.de e.V., der die Medienkompetenz von Eltern und der Allgemeinheit in Punkto Videospiele stärken wollte.

Man kann also sagen: Christian hat in seiner Vergangenheit eine wahnsinnige Menge seiner persönlichen Zeit nicht nur dem Spielen von Games gewidmet, sondern diese ebenso in unzähligen Projekten, Artikeln, Tweets, Diskussionsrunden, Live-Auftritten etc. verbrannt. Ganz zu schweigen von all dem Geld, dass in Neuerscheinungen, Special Edition Collector’s Boxen, PS Plus Abos, Magazinen undsoweiterundsofort geflossen ist.

Dann ist irgendwas in ihm gebrochen.
Spiele waren plötzlich nichts mehr wert.
Und sind es bis heute nicht.
Irgendwann stand einfach fest: Freizeit, die man draußen an der frischen Luft, beim Sport, bei leckerem Essen abseits von schnellem Fastfood zwischen zwei Quicktime Events und vor allem mit den Menschen, die einem wichtig sind, verbringen kann, ist sehr viel wertvoller als alles, wdas Videospiele einem je bieten könnten.
Hinzu kam, dass Kommentare unter Videospielblogs gefühlt im Laufe der Jahre immer blödsinniger, auf Krawall gebürsteter, anfeindender, persönlicher und an der eigentlichen Sache – dem Spiel – vorbei gepostet wurden, ja: das Publikum gefühlt immer dümmer. Lag es an der Schwemme von Nachwuchs-Gam0rn, die mit dem Entstehen all der Let’s-Play-Kanäle beim Googlen ihrer Lieblingsgames plötzlich über unliebsame Abwertungen ihres eigenen Lebensinhalts („Nur 86% Metascore für Call of Honor: Assassin’S Battlefield?!? Isch stech Disch ab, Alter!“) stolperten? Oder einfach an all den Vollidioten, die festgestellt hatten, dass sie mir nichts Dir nichts an jeder beliebigen Ecke des Internets einen Shitstorm zum Thema Feminismus, Sexismus oder das Abfaulen ihrer linken Gehirnhälfte starten konnten, wenn sie bloß laut genug ihre eigene Dummheit zur Schau stellten?

Christian weiß es nicht.
Was er jedoch weiß ist, dass er mit derlei Arschkrampentum genauso wenig zu tun haben wollte, wie mit dem xten Neuaufguss bekannter Spielprinzipien, die sich zwar in Punkto Optik immer weiter voran entwickelten, ansonsten jedoch nur noch darauf optimiert zu sein schienen, dem Gamer immer mehr und mehr Kohle aus den Taschen zu ziehen.

Nun also sitz er, verbittert und allein, in seinem stillen Kämmerlein und weint der Zeit hinterher, in der Videospiele noch wirklich etwas bedeutet haben – und starrt dabei auf die ungeöffnete Schachtel von Beyond: Two Souls. Einem Machwerk, von dem er zwar im Vorfeld bereits überzeugt ist, dass es wieder nur Cage-typische Abstrusitäten und viel zu kleine Logikpflaster auf viel zu großen Gameplay-Wunden zu bieten hat, von dem er sich aber immerhin so etwas wie eine durchgängig erfrischende Präsentation abseits ausgetretener 8-Spur-Einheitsbrei-Schnellstraßen erhofft.
Möge das Glück mit ihm sein oder sein Drang, seine PlayStation 3 auch nur noch ein einziges Mal für ein Spiel anzuwerfen, ihm für immer mit dem rostigen Schürhaken ausgetrieben werden.

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34 Kommentare

  1. Christian - 04.12.2015 13:36

    Hallo,

    ich heiße Christian und bin 43 Jahre alt. Christians (38) Probleme hatte ich mit 38 auch schon und bin sie bis heute nicht losgeworden.

    Alle paar Steamsales wieder versuche ich, was auszuprobieren. Über zwei Stunden Spielzeit hat mich soweit kein einziges Spiel mehr mitnehmen können. Keins. Alle der oben genannten. Alle anderen. Ich werde die Tage versuchen, mir mal für fast Umme WoW reinzupfeifen.

    Weil: das hat am längsten gehalten. Aber es wird ebenso enttäuschend sein wie Cataclysm und die Pandaren.

    Christian (38), du bist nicht allen.

    Christian (43)

  2. Christian - 04.12.2015 13:55

    Genauso ging es mir auch. Hatte mir zwischenzeitlich mal ein PS Plus Abo geschossen, um zumindest mal zu schauen, was spielerisch noch so geht, ohne gleich Unsummen zu investieren, aber länger als einige wenige Stunden konnte mich kein Titel fesseln.

  3. Postpubertär - 04.12.2015 15:48

    Bleibt also festzuhalten: Games sind eben doch Kinderkram und dann nur noch eine Frage der Definition, wie lange man Kind bleibt?

  4. Missingno. - 04.12.2015 16:33

    Vielleicht liegt es auch am Namen!?

  5. Christian - 04.12.2015 17:18

    @Postpubertär: das würde ich verneinen. Als „Berufsjugendlicher“ muss ich mir jobbedingt einen gewissen Spieltrieb erhalten und neugierig, offen für Neues bleiben und das Kind in mir erhalten. Es liegt mehr an den Lebensumständen, an privaten Erlebnissen und Einflüssen, die einen irgendwann den Fokus verlagern lassen. Und an langweiliger, überhypeter Games-Massenware nach Schema F, die zwar mit jeder Generation besser aussieht, dennoch kaum neues bietet. Daran hat man sich irgendwann auch einfach sattgespielt.

    @Missigno.: wahrscheinlich ;)

  6. SpielerZwei - 05.12.2015 06:59

    Das mit dem Alter kann ich (44) ausschließen. ;-)

  7. Bernd - 06.12.2015 22:21

    Meine Güte, wie jung hier alle sind.
    Meine erwachsenen Kinder glauben ja, dass meine diversen Konsolen sowas wie Lebenserhaltungsmaschinen für mich sind und ich bei Abschaltung der Altersdemenz instant anheimfallen würde. Soweit lasse ich es natürlich nicht kommen. Zur Abschaltung meine ich. Irgendwas kann ja immer gespielt werden.
    Ach, und was den Fokus auf die angeblich so viel wichtigeren Dinge im Leben angeht (Hat hier jemand Frischluft gesagt?): Bullshit. Vielleicht gibts da ja ein veganes Globuli dagegen oder eine hilfreich entspannende Figur im wahnsinnig entschleunigenden Yoga-Kurs. Soll nur jeder so glücklich werden, wie er meint, aber bitte nicht mit so pseudogefälliger Blabla-Argumentation ankommen, von wegen alles Massenware, die nix Neues zu bieten hätte. Immerhin hat das Spielethema ja noch für einen halbwegs inhaltsleeren Text getaugt, nicht wahr.

  8. postpubertär - 07.12.2015 00:42

    Ich kann es zwar nicht nachvollziehen, weil es auch abseits all der wirklich gähnenden Mainstreamlangeweile immer noch faszinierende Spiele gibt oder alte Klassiker wieder ausgepackt werden können, aber danke für deine Antwort Christian. Habe vor 25 oder auch 15 Jahren noch mehr gespielt, aber aufgehört hat es nie.

  9. Christian - 07.12.2015 14:05

    Fun Fact: Der Text sollte eigentlich erst einen Abbinder bekommen, in dem ich mich für die Gehaltlosigkeit desselben und für die Zeitverschwendung beim Leser entschuldige. Habe ich dann aber, nachdem die Hälfte getippt war, wieder gelöscht.
    Frischluft und so sind auch nicht der Auslöser für mein Nicht-Spielen gewesen. Vielmehr sucht man sich irgendwann eben einen „sinnvollen“ Ausgleich, wenn plötzlich eine ehemals sehr zeitintensive Langzeitbeschäftigung wegfällt. Der Grund des Wegfalls allerdings war ein gänzlich anderer und hatte nichts mit Spielen als solchen zu tun. Manche Lebensereignisse sind eben viel einschneidender, als die Entdeckung der Welt vor dem Fenster oder Langeweile aufgrund gefühlt immergleicher Massenware.
    Ich sage ja auch nicht, dass Spiele immer alle dasselbe sind, sondern nur, dass ich das Gefühl hatte (und habe), dass sich große Blockbuster keine Mühe mehr geben und immer nur mehr vom Gleichen mit neuer Grafik bieten. Vergleiche auch die absurd hohe Zahl an Spielen, die jeweils unter gleichem Titel herauskommen (Assassin‘ Creed, anyone) oder zwar eine neue Verpackung bekommen, aber unter der Haube auch altbewährtes bieten (Star Wars Battlefronts ist doch auch nur Battlefield mit Darth Vader, oder?).
    Allerdings habe auch ich mitbekommen, dass sich in den vergangenen Jahren gerade in Punkto Storytelling und neuer Spielkonzepte viel getan hat. Nur eben nicht im sogenannten Triple-A-Sektor auf großen Konsolen, sondern eher im Indiegame-Sektor.
    Aber das ist nur mein subjektiver und sicherlich verfälschter Eindruck, nachdem ich mich vier Jahre lang so gut wie gar nicht mehr mit dem Thema auseinandergesetzt habe.
    Und ganz nebenbei kommt es ja so langsam wieder.

    P.S.: Beyond habe ich mittlerweile nicht nur geöffnet, sondern sogar an nur 3 Abenden durch“gespielt“.

  10. SOMA - 07.12.2015 21:50

    Mensch, Christian. Wie schön, von Dir zu hören, Du leise, kleine aber allgegenwärtige Stimme in meinem („Alles Steht..“ – ) Kopf (und jetzt hast Du sogar einen eigenen Namen !)

    GAMES, die großartigste Kommunikationsform nach dem amerikanischen Blockbustermoviepopcorn, der Himmel der ewigen Selbstprojektion, das freie Masturbationsuniversum virtueller Waffen, langweiliger Autoren, bösartiger Marketingfreaks und glanzäugiger Fanatiker, ob auf WASD, Controller oder Fuchtelbewegungen gebürstete Leidenschaft, bis auf die Wurst hast auch Du nur ein Ende und das ist jetzt.

    Heute (kein Witz!) ging ich in meinen Lieblingsgamestop zu Gordon und gab die angemietete, für 5 Euro vorzeitlich bei E3 Release vorbestellte FALLOUT 4 PIP BOY EDITION (Gamestop Lichtenberg, Ringcenter !) wieder frei, lies den dicken Sammlerfisch wieder zurück ins Meer der Sammlerwut und hatte echten Frieden. Denn es ist aus. Auch bei mir. Gordon sagte mir ganz cool, da er nicht nur der charmanteste und wissendste Verkäufer von non- und true- linearem interaktivem Content für mich ist, sondern die PIP BOY EDITION im Handumdrehen wieder verkaufte, das ginge vorbei, die Phase hatte er auch. Aber ich musste innerlich ein wenig lächeln, da ich im Sternzeichen ein sehr stures Wesen trage und wenn mich etwas nicht mehr „erfüllt“, na dann muss es über Bord. Auf meinem Schiff ist dafür leider kein Platz mehr. Nicht Kielholen oder Planke, nee ins Beiboot und ab dafür. Das hat neben der letzten Gamescom verschiedenste Gründe, aber der Wichtigste ist: Es passiert nichts mehr so unvorhergesehen..es passiert gar nichts mehr so nebenbei, es ist mittlerweile völlig einfach, vorherzusagen, was nach dem nächsten Mausklick passiert. Und es ist schade, daß es keine neuen Gaming-Erfahrungen zu machen gibt, außer LAUTER, KRASSER, GRÖSSER und SCHNELLER. Eigentlich war Bioshock Infinite (ebenfalls Collectors Edition) schon ein ernsthaftes Anzeichen (..für alle englischen Zungen nochmal zum Nachlesen auf eigene Gefahr, dabei einzuschlafen: https://firsttenminutes.antville.org/archive/page9) für mich, das gaming bereits 2013 sein zu lassen und nur noch ab und zu auf meine kleine Kollektion zu blicken und mir einzugestehen, dass ich diese Daten bald gar nicht mehr sehen werde, weil es nichts mehr gibt, um sie abzuspielen. Das ist zum Einen sehr, sehr schade. Was aber noch ernsthafter war, ist der mangelnde Platz, den die Lust des Spielens mit sich brachte, neben dem steten Verfall eines „Kunstwertes“, der ja immer noch von den Interaktionen der Grafikkarte mit der algorithmischen Welt des Games zusammenhängt. Mit anderen Worten, selbst nach Inbesitznahme, gehört mir das Spiel tatsächlich nur 10 weitere Jahre, danach löst es sich einfach auf. kann sowas von (Zeit-) Wert sein ? Darf sowas 60 Euro oder sogar 120 Euro kosten ? Wegen ´nem Plastearmband und ? nem Plastikoffer für umgerechnet 2-5 Euro Materialwert ? Ich sehe gerade die glänzenden Augen der Jungens und Mädels in der Battlefront Speed Pass Schlange und frage mich, wie es denen wohl ging, nachdem sie gesehen haben, was ich sah und mit dem Executive Producer diskutieren „durfte“. Nun, ich hatte diese Jahr auf der GC meine eigene Präsentation meiner eigenen VR Spiele Produktion, die sogar von der mega coolen Standmannschaft von EUROVIDEO an unserem Stand mit Kreischen in unserer VR Welt gezockt wurde. Vielleicht schmeckt mir das Essen in fremden Restaurants einfach nicht mehr, weil ich jetzt lieber selber koche und mich dabei nicht mehr „überraschen“ lassen kann, dass ein Burger einfach immer nur wie ein Burger schmeckt, ob MCDO oder BK oder Wendys oder…. Aber ich denke, dass der anerkennende und verwirrte Blick von dem Standleiter der VR GEAR von Samsung vielmehr bestätigte, was ich seit 1993 weiß: Da geht noch was und das schmeckt einfach besser, wenn man es selber kocht !

  11. Bernd - 07.12.2015 22:11

    Und wie das halt so ist mit jedem Essen. Nach dem Genuss wirds verdaut und was nicht mehr gebraucht wird landet in der Kloschüssel. Und am Ende wars (Wortspiel!) scheißegal, ob es selbst gekocht war oder der Pizzalieferant gebracht hat. Leute, Leute, bei all dem hochtrabenden Wortgeschwurbel wollen wir mal nicht vergessen, dass es nur um Videospiele geht.
    Ja, die werden auch einfach mal nur konsumiert, egal wie doof ein Tester die findet oder wie toll der Entwickler das Ding und sich selbst dabei findet. Ja, Daten sind vergänglich. Irgendwann pustet man halt nur noch aus Gewohnheit in die alten Cartridges oder schmeisst sie eben weg. Letztlich landet auch eine PIP Boy Edition irgendwann von irgendwem auf dem Müll. Nichts ist für die Ewigkeit, Videospiele nicht, Konsolen nicht, Betriebssysteme nicht und der Spieler schon gleich gar nicht. Und so langsam bin ich gespannt, ob und wann es auf Polyneux auch mal wieder einen Text oder Kommentar so ganz ohne Meta-Ebene, ohne virtuelle Midlife-Crisis und ohne selbstverliebte Wortjongliererei gibt.

  12. SOMA - 07.12.2015 22:27

    Bernd, das Brot sei mit Dir. Lies woanders, wenn Dich das so sehr juckt. Niemand hat Midlife Crisis wegen einem Spiel, aber Konsum ist Sucht und eine Billionen Industrie dahinter ist eine süchtigmachende Konsummaschine, die im Gegensatz zu Dir sehr gerne Metadaten und viel mehr Kohle abgreift, als erlaubt sein sollte. Wenn du Kinder hast, dann sehe es als Prävention, haste keine, auch egal. Blätterfegen im Wind. Ferner „fühle“ ich mit Christian und finde es extrem geil, daß es jemand mit seiner Antithese hinbekommt, mich kritisch im gemeinsamen Lieblingsthema zu halten und zu konfrontieren, aus keinem anderem Grunde schreibe ich hier was hin, was eh jeder ahnt oder kennt,aber vielleicht nicht so und VR, man: Thats the next big shit, …gerade für eine fallende Guillotine und der Revolution, die ihre Kinder frisst, ob im Geschichtsunterricht oder bei Dir im Wohnzimmer. Gruss!

  13. Bernd - 07.12.2015 23:42

    Hui, hat da ein unabsichtlich am Wegesrand gekickter Stein ein Ziel getroffen? Kann doch nicht sein bei dem abgeklärten, selbstreflektierenden, konsumkritischen Mittdreißigern bis Mittvierzigern hier. Immer auf der Hut, the next big shit nur ja nicht verpassend. Warum sollte ich in solch illustrer Runde denn woanders lesen, wenn hier die Erkenntnis wohnt? Über Industriebillionen und Metadaten, die Sucht erzeugen, wohl auf der guten und auch der bösen Seite der Macht. Mann oh Mann, was sich da für Abgründe auftun über die nur eine über viele Jahre antrainierte Sprungtastenkombi führen kann, um dann doch nur ans Ende der Fahnenstange zu gelangen.
    Oh, und um die Referenz zu den Kindern noch hinzubekommen. Erwachsen, alle beide. Sind keine Videospieler geworden und so wohl sicher vor der allmächtigen Metaindustrie und damit hoffentlich auch vor den schlimmen Enttäuschungen langweiliger Triple-A-Epigonen und immer gleichen Monopoly-Mechanismen. Ach, Indie ist halt auch nur ein Versprechen, das nie so richtig eingelöst wurde. Und VR kann mich mal, so wie mich das Kino um die Ecke mit 3D mal ganz gewaltig kann. Aber das muss ja nix heißen, was weiß ich denn schon von der bösen tollen Welt, dort hinter all der frischen Luft.

  14. SOMA - 07.12.2015 23:59

    Ey, Meister des Steinschlags: Du wirst Dich noch wundern, was VR alles mit Dir / uns macht. Aber möge die Macht immer mit Dir sein. Ob draußen, in deinen Träumen oder einfach nur so zwischendurch. Letztlich zählt nur das Wahre und danach streben wir doch alle irgendwie…

  15. Christian - 08.12.2015 11:02

    Wow. Ich muss an dieser Stelle mal anmerken, dass ich wirklich überwältigt bin angesichts der Kommentarqualität, die solch ein nichtiger, nahezu sinnbefreiter Artikel dann doch heraufbeschwören kann. Was hier an Kommentaren zusammenkommt, würde anderswo selbst die Qualität und Länge der eigentlichen Artikel bei weitem überschreiten.
    Danke dafür!
    Komisch nur, dass gleich wieder genau so ein eigensinniger Unterton dabei mitschwingt, der das Ganze auf eine viel zu persönliche Ebene herunterzieht, auf der man sich dann gleich ein wenig angegriffen zu fühlen scheint.
    Das ist eines der ganz großen Probleme, die ich mit Spielen und der Gamerschaft im Allgemeinen in den letzten Jahren hatte – und die mich letztlich vor die Frage gestellt haben, für wen ich denn überhaupt noch schreiben will….
    Guys! It’s only games!
    Macht Euch das ansonsten hohe Diskussionsniveau nicht kaputt, indem Ihr direkt die angeschossene Diva spielt. Das macht das ganze Thema gleich soviel entspannter.
    Danke!

    @Soma: ich warte ja tatsächlich immer noch auf den einen großen Moment, in dem mich Spiele mal wieder so flashen, wie sie es früher, in meiner Kindheit, als alles neu und aufregend war, imstande waren zu schaffen. VR könnte in der Tat so ein Ding sein, dass es vielleicht nochmal hinbekommt. Allerdings gebe ich der Technik gerne noch etwas Zeit, aus den Kinderschuhen zu entwachsen, um auch wirklich überzeugen zu können (hoffentlich).

  16. Bernd - 08.12.2015 12:45

    Alles gut, so garstig sollte und wollte ich meine Kritik auch gar nicht ankommen lassen. Sind nur Videospiele, wie wir ja bereits festgestellt hatten.
    Dann mal auf zu neuen Ufern, dem nächsten Level oder einem frischen Text.

  17. SpielerZwei - 08.12.2015 14:06

    Lieber Bernd, du kritisierst ja nicht zum ersten Mal unsere Art zu schreiben. Und ich lese immer wieder folgendes heraus: „Schreibt doch so wie die Gamestar!“
    Aber warum sollten wir das tun? Wer die Gamestar lesen will, kann das genau dort machen. Wir hingegen haben (im Gegensatz zu so manch anderem Blog) nicht das geringste Interesse daran, nur eine kleinere und unwichtigere Version der Mainstream-Presse zu sein. Das macht für uns keinen Sinn und macht uns auch keinen Spaß.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn dir unsere Art über Spiele zu schreiben nicht gefällt, dann gibt es im Internet ungefähr drölfzig Millionen Alternativen für dich, nech!

  18. Bernd - 08.12.2015 18:11

    Herrje, jetzt wird aber eine ganz andere Baustelle aufgemacht.
    Vermutlich ist der Begriff Gamestar das neue Hitler in Internet-Diskussion, zumindest kommt es mir so vor. Aber sei’s drum. Wie Du wegen meiner hin und wieder geäußerten Kritik auf diese obskure Sichtweise kommst, ist mir ein Rätsel. Nicht nur, dass ich so einem Heft bzw. so einem Onlineauftritt viele Jahrzehnte entwachsen bin, sondern mit dieser Art von Spiele“journalismus“ auch rein gar nichts anfangen kann. Aber das tut eigentlich gar nichts zur Sache. Ich könnte aus Deiner Anwort also Folgendes herauslesen: Kritik brauchen wir nicht, wir sind so gut, dass hier bitte schön nur begeisterte Applausklatscher mitlesen sollten, die zu schätzen wissen, was wir hier in die Tasten hauen. Könnte ich herauslesen, tue ich aber nicht, da mit Sicherheit ganz nette Typen und Typinnen bei Polyneux mitmachen und wir uns alle ganz toll respektieren. Du bist also genau so wenig arrogant/ignorant, wie ich ein unzufriedener Internettroll, der gefälligst das Weite suchen soll.

    Viel interessanter sind Deine anderen Einlassungen. Darüber, dass ich scheinbar mit der Polyneux-Art Artikel zu verfassen nichts anfangen kann und mich doch bitte schön nach Alternativen umschauen könnte. Das wirft Fragen auf.
    Was genau ist denn „Eure“ Art über Spiele zu schreiben? Gibt es denn überhaupt ein „Eure Art“ bei Polyneux bei so vielen Individuen? Die paar wenigen Artikel zu denen ich Kritik (und sogar mindestens zwei Mal positives Feedback war dabei) geäußert habe, kannst Du an einer Hand abzählen und die waren nicht mal alle vom gleichen Verfasser. Wie könnte mir dann also „Eure Art“ nicht gefallen, wenn ich mir nur zu Einzelfällen etwas aus den Fingern sauge? Einfach mal drüber nachdenken.

    Aber gerne hier die Quintessenz: Ich mag Spielejournalismus abseits vom Mainstream (wenn es den nur in rauen Mengen genießbar gäbe) und grundsätzlich mag ich Polyneux. Und jetzt festhalten, hier kommt das große ABER und ich mach auch ganz kurz und schmerzlos: Manchmal verliert sich der eine oder andere Verfasser leider in seinem Text. Da wird fabuliert bis der Thesaurus ausgestorben ist.
    Das kommt vor, das passiert jedem Schreiber hin und wieder, aber das darf man dann bitte demjenigen auch sagen. Klar, hier werden keine Romane verfasst, nur paar launige Blogartikel, aber auch für die gilt, dass man Kritik üben darf und sollte, wenn der Autor nicht nur für sich selbst therapeutisch schreibt. Was es ja auch hin und wieder geben soll, aber davon gehe ich bei Polyneux mal nicht aus.

  19. maracuja - 08.12.2015 18:50

    Also mich stören Bernds Kommentare jetzt nicht. Auch wenn ich die Fabulier-Tussi vom Dienst bin.
    Die Motive für einen Kommentar kann ich zwar nicht wissen – Will er uns was beibringen? Will er einfach nett plaudern? Sonst was? – aber irgendwie muss ja für ihn was an Polyneux dran sein, wenn er immer noch da ist, auch wenn er streng ist.
    Ich deute das jetzt als Zuneigung trotz Kritik und das ist doch tuffi!
    Außerdem läuft ja auch nicht mit offenem Hosenstall durch die Kommentare…

  20. SpielerZwei - 08.12.2015 19:38

    Das Ding ist folgendes, Bernd: Selbstverständlich verbitten wir uns keine Kritik, solange es um den Inhalt der Texte geht. Da stehen wir sogar drauf und diskutieren sehr gerne mit unseren Lesern. Was nervt, ist diese „Meta-Kritik“, was die Ausrichtung der Seite oder persönliche Schreibstile angeht. Quasi unqualifizierte Literatur- & Designkritik an Laien von Laien.

    „Warum habt ihr kein Wertungssystem?“
    „Warum baust du immer so lange Sätze?“
    „Mir gefällt eure Hintergrundfarbe nicht.“
    „Die Schriftart tut meinen Augen weh.“
    „Weshalb ist das hier alles so subjektiv?“
    „Wieso macht ihr XY nicht wie Z?“

    Das ist jetzt nicht auf dich speziell gemünzt, sondern eine Erklärung, warum bei mir diesbezüglich inzwischen eine Art Beißreflex entstanden ist. Ich mach den Quatsch hier schon seit etwa 16 Jahren. Da muss mich keiner mehr darauf hinweisen, dass ich beispielsweise gerne schlaumeiere, unnötig viel herumschwafele oder meine Sätze viel zu oft mit drei Punkten enden lasse… ;-)

    Wie gesagt, nichts für ungut Bernd, aber bei Sätzen wie

    „Und so langsam bin ich gespannt, ob und wann es auf Polyneux auch mal wieder einen Text oder Kommentar so ganz ohne Meta-Ebene, ohne virtuelle Midlife-Crisis und ohne selbstverliebte Wortjongliererei gibt.“

    reagiere ich inzwischen einfach allergisch und weise freundlich darauf hin, dass es im Internet noch viele, viele andere Seiten gibt, die man an unserer statt besuchen kann, wenn man das hier gebotene nicht mag. ;-)

    Und noch zum Thema „Polyneux-Stil vs Individualität der Autoren“:
    Selbstverständlich kann und soll hier jede Polytesse sein eigenes Ding machen. Und man bemerkt ja auch deutlich die Unterschiede in jeder Hinsicht, wenn man hier regelmäßig liest.
    Und trotzdem gibt es so eine Art „Polyneux-Stil“ bzw. eine bestimmte „Richtung“, finde ich. Das ergibt sich einfach daraus, dass hier nicht jeder schreiben darf. Wir sind halt wählerisch… ;-)

  21. Christian - 08.12.2015 19:41

    Freunde. Ich muss zugeben, dass ich von Bernds initialem Kommentar und der daraus entstehenden kurzen Diskussion tatsächlich auch erst irritiert war. Deshalb bin ich dankbar für seinen letzten Kommentar.
    Allerdings muss ich eines klarstellen: doch, dieser Artikel ist die reinste Selbsttherapie und nichts anderes! :-D

    Ansonsten: was maracuja sagt.

  22. Christian - 08.12.2015 19:49

    Oops. Kommentarüberschneidung mit SpielerZwei.

  23. Bernd - 08.12.2015 19:59

    Ok, kurze Antwort, etwas ausführlicher, aber kurz. Ich versuchs kurz. Schwör.
    Will er uns was beibringen?
    Meeh, nicht wirklich. Dazu kenne ich den Hintergrund der Verfasser nicht und der/die VefasserIn meinen schon gleich gar nicht. Ich möchte auch nicht mit den Jahren herumwerfen, die ich schon dies und das gemacht habe. ;)
    Will er einfach nett plaudern?
    Vielleicht, manchmal.
    Sonst was?
    Ja, sicher doch! Da ist doch ganz viel da, bei allen Texten, die ich hier lese (und ich lese nahezu alle). Und bei jenen Texten, an denen ich herumkritisiere kann ich so viel mehr Potential zusätzlich erkennen, dass es mich einfach zu sehr in den Fingern kribbelt das für mich zu behalten. Dabei ist mein Feedback gar nicht böse gemeint, vielmehr möchte ich nur die gleiche Währung wie der Verfasser verwenden, wenn ich Wechselgeld rausgebe. Klappt nicht immer so gut, das habe ich durch diese Diskussion hier schon mitbekommen.
    Was haben wir heute also gelernt? Ich versuche beim nächsten Mal die Feder etwas weniger anzuspitzen und wenn ich gut drauf bin auch mal am Kopf vorbeizuzielen. Und ansonsten drücke ich mich halt weiter hin und wieder hier herum. Darf ich? Büdde, büdde… (die drei Punkte mussten raus, echt!).

  24. Christian - 08.12.2015 20:20

    Verdammt, ich mag Bernds Schreibstil. Sehr sogar. Ganz viel Liebe und so!

  25. mayaku - 08.12.2015 22:24

    Ihr habt alle zu viel Zeit :P

    (Vor allem Maracuja!)

  26. Missingno. - 09.12.2015 10:00

    Im Zweifel das nächste Mal wieder 100 Zeilen ehrlicher Hass, da wird dann hoffentlich weniger fabuliert (oder wie auch immer ihr das nennen wollt).

  27. Christian - 09.12.2015 11:46

    Ach, man wird ja irgendwann auch ein wenig altersmilde (außer SpielerZwei ;-)), da muss man nicht immer nur haten. Ist auch gar nicht gut für den eigenen Blutdruck…

  28. SOMA - 10.12.2015 20:37

    Bernd, allet jut. Wer schreibt, der bleibt. Oder ?

  29. SOMA - 10.12.2015 20:38

    ..und Danke Christian. Dafür liebe ich Eure Seite auch. Das balancing ist genial!

  30. Bernd - 10.12.2015 21:56

    Soma, altes Haus. Alles in Butter bei den Fischen.
    Ich war nur mal draußen, ehrlichen Hass im Büro verbreiten. Die hatten sich alle schon wieder viel zu lieb. In irgendeinem staubigen Eck hatte sogar Einer eine VR-Brille auf’m Kopf, so ein Spinner. Geht gar nicht so kurz vor Weihnachten.

  31. Christian - 11.12.2015 12:35

    Ich kann nicht mehr :‘-D

  32. SOMA - 12.12.2015 00:49

    @Christian:

    Immersion und ihre Darstellung ist, so denke ich, etwas sehr Persönliches !
    Wir alle nehmen den gleichen programmierten Kontent irgendwie doch anders wahr als unser Kumpel auf der Couch daneben.

    Was für ein Bild.

    Kleines Experiment ?

    Stell Dir Bier vor.

    Was siehste ?

    Genau: Eine Flasche ! ( wahrscheinlich grün oder braun )

    Aber „Bier“ gibts auch in Fässern, oder ?

    Was ich damit sagen will: Gaming ist schon im Kopf bei den Meisten hier immer auch etwas, das ich mit „jemandem“ vollziehe, einem Kumpel, einem Vertrauten, weil ich Entscheidungen treffen muss, die auf einem gemeinsamen Konsens beruhen.
    Als ich vor langer, langer…gäääähn, langer Zeit „Abschlussklasse“ und „Freunde-das Leben geht weiter“, als Cutter für PRO7 in München schnitt, habe ich in meiner begrenzten abendlichen Freizeit mit meinem Kumpel BEN „Gothic I / II“ gezockt.
    Das war so geil, daß es das gab.

    Ich vermisse manchmal die Stunden, die wir dann des Nachts zusammen auf dieser Reise verbrachten, entschieden und verwarfen, scheiterten und natürlich total siegten !!

    Das war wunderbar. Empathie über Spiele ? Soziale Bindungen über gemeinsame immersive Begeisterung ? Ich bin hier gerne „offen“, wei es Dein Artikel einfach wert ist..und da geht immer noch was.

    Lieben Gruß an Alle, die hier was zu sagen haben !!!!

  33. Christian - 14.12.2015 11:53

    Ich hatte ja eher ein Glas voll hell perlendem, kalt schäumenden Gebräus vor Augen, das gülden im Thekenlicht glitzert. Phantasie und so, ich kann’s einfach nicht abstellen… ;)

    Ach ja, die gute alte Zeit, als man sich noch mit einem Joystick und drei Freunden vor dem Amiga versammelte und ein Gemeinschaftserlebnis durchlief, das so heute nicht mehr oder zumindest kaum noch denkbar erscheint.
    Ich schrieb dereinst mal ein paar kurze, unflätige Zeilen dazu http://polyneux.de/2008/03/22/frueher-war-alles-besser/

    Hatte ich zum letzten Mal Ende kurz vor Einläuten des Milleniums, als zwei Kumpel und ich Resident Evil 2 komplett gemeinsam durchgespielt und uns dabei parallel die Hosen vollgemacht haben. Lang, sehr lang ist’s her.

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