Polyneux spricht 45 (Bäumchen-wechsel-dich-Edition)

Dicke Fresse, nichts dahinter. Großspuriges  Gelaber, wirre Pressekonferenzen und daraus resultierende Unzufriedenheit: Donald Trump ist US-Präsident und ab jetzt wird alles noch viel, viel schlimmer. Aber zum Glück gibt es noch erfreuliche Ereignisse, wie z.B. die Veröffentlichung der neuen Nintendokonsole „Switch“, die am 03.03.2017 weltweit erfolgt. Chris, Pascal und Urs haben sich die Mitte Januar abgehaltenen Switch-Promoevents zum Anlass genommen, um über Fakten und Hoffnungen bezüglich des Heimkonsolen-Handheld-Hybriden zu reden. Dass dabei kein Auge trocken blieb und es niemanden in den Sitzen hielt, muss nicht extra betont werden. Zur Einstimmung hat Pascal einige Aufnahmen vom Event in München mitgebracht. Vor lauter Aufregung sind diese etwas wackelig geworden, das belegt aber wiederum unsere unerschütterliche Bloggerauthentizität. Viel Vergnügen!

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10 Kommentare

  1. Missingno. - 24.01.2017 10:09

    Das schreit („NINTENDO!“*) ja förmlich nach einem Kommentar von mir.
    Als erstes wäre da die vielgescholtene Bindung der Downloadsoftware an das Gerät. Ich gebe hierbei zu bedenken, dass es bei Microsoft (Xbox 360*²) und Sony (PlayStation 3*³) nicht anders ist, es aber durch die zusätzliche(!) Accountbindung (und bei der PlayStation meines Wissens nach ‚Installation auf bis zu fünf Geräten‘, was später noch eingeschränkt wurde) etwas anders aussieht. Wie hätte es Nintendo auch anders machen sollen, wenn der Account (Club Nintendo) vollkommen optional ist? Dann ist es noch nicht einmal so, dass man seine Titel verliert. Chris hat hier beschrieben, wie er die Software und Einstellungen von alten 3DS auf den New 3DS umgezogen hat und das Prozedere funktioniert auch von der Wii auf die Wii U. Heißt natürlich noch nicht, dass es auch vom 3DS / von der Wii U auf die Switch funktioniert, obwohl inzwischen die optionale Accountbindung mit der Nintendo Network ID gegeben ist.
    Auch preislich ist es nicht ganz so schlimm wie dargestellt: NES-Titel 6€, SNES 8€ und N64 10€. Natürlich ist das nicht super günstig, aber (gut erhaltene) Module kosten nicht weniger und man bräuchte auch noch die Konsole dazu. Für einige Titel gab es für die Wii U auch eine „HD“-Version, die etwas teurer ist. Hatte man sich die normale für die Wii gekauft und diese übertragen, konnte man den Differenzbetrag investieren, um die neue Version zu bekommen. Finde ich auch okay.
    Sind die Zubehörpreise eigentlich von Nintendo oder ist das immer noch von Amazon ins Blaue geraten? Für die Joy-Con halte ich das halbwegs realistisch, weil da ja viel Waggle-Technik und Eiswürfel-Rumble verbaut ist, was Preise auf Niveau Wiimote bedeuten könnte. Aber dieses Zwischenstück ist für 30€ viel zu teuer, genauso wie eine Docking-Station für 90€. Da kann ich mir ja fast gleich eine zweite Switch kaufen, statt das Zubehör extra. (Außer, dass dann die Ladefunktion in der Halterung fehlt, wie ich das im Podcast herausgehört habe, was ziemlich bescheuert ist.)
    Was die Controller- oder allgemeine Kompatibilität angeht, würde ich Nintendo auch noch etwas in Schutz nehmen. Gamecube-Controller an Wii war die Voraussetzung für die GC-Spiele-Kompatibilität und sie wurden auch nicht von allen Wii-Spielen unterstützt. Gleiches gilt für Wii und Wii U. Auf der anderen Seite haben wir Xbox One, die (offiziell) keinen Xbox-360-Controller unterstützt, bei der Xbox zu Xbox 360 war es meines Wissens nicht anders und auch die PlayStation-Controller taugten immer nur für ihre jeweilige Konsolengeneration. Jetzt zu sagen: „Ich habe doch vier GC-Controller, warum funktionieren die nicht mit der Switch (also drei(!) Generationen später), Skandal!“, ist ziemlich übertrieben. Zumal man die Switch noch nicht einmal als direkten Nachfolger der Wii U sehen kann.
    Das Konzept ist ja, einen 3DS/Wii-U-Hybrid zu etablieren, was durchaus funktionieren könnte. Abgesehen vom Preis spricht wenig dagegen vom 3DS auf die Switch umzusteigen. Das 3D-Gimmick ist ausgelutscht, der Wegfall des zweiten Bildschirms verschmerzbar und eventuell kann man ihn dank Touchscreen noch simulieren, wenn man es wirklich möchte. Für die Leute mit Wii U hingegen sind die Argumente eher „Wii U ist tot“ („NINTENDO!“*) und hier habt ihr MK8 Deluxe und Splatoon 2. Meh. Für das Deluxe-Update würde ich ja 20€ zahlen, für Splatoon 2 ggf. sogar „Vollpreis“ (40€), aber wenn ich dafür eine Switch und Online-„Service“ brauche? Und dann ist zu befürchten, dass beide Titel zum Switch-Vollpreis zu erwerben sind.
    Ich finde es ja eigentlich richtig gut von den optischen Medien wegzukommen. Ich habe zwar sehr gerne meinen Schrank voller Spiele stehen, aber es ist so viel bequemer zwischen den Spielen zu wechseln. Und ja, wie oft macht man das? Oft! Zur Zeit rotiert bei mir TMS#FE, dann kommt Besuch, also muss Mario Kart 8 gespielt werden, Disc raus, Disc rein. Danach will man etwas bei Super Mario Maker zeigen, Disc raus, Disc rein. Zum Schluss noch einen anderen (Multiplayer-)Titel (Rayman Legends, Super Smash Bros., Yoshi’s Woolly World, …), Disc raus, Disc rein. Und das nächste Mal, wenn ich wieder alleine bin und Persona Light spielen will, Disc raus, Disc rein. 32GB Speicher sind nicht viel (für den Gelegenheits-Zocker wahrscheinlich aber ausreichend), aber 128GB-SD-Karten gibt es ab 20 Euro, 256GB ab 80 Euro und die werden immer günstiger (im Gegensatz zu proprietären PS-Vita-Speicherkarten). An meiner Wii U (Basic) hatte ich ziemlich schnell einen 32GB-Stick, inzwischen ist es ein größerer, da das Humble Nintendo Bundle einige GB gefressen hat und ich unbedingt alles installiert haben muss, auch wenn ich es nicht nutze.
    Zum Schluss noch etwas Pokémon: Die Hauptserie kam bislang immer nur auf den Handhelds und mit der Switch ändert sich das quasi nicht, selbst wenn sich die Gerüchte um Pokémon Stars bewahrheiten sollten. Mit Super Nintendo und Super Game Boy konnte man aber schon die ersten Pokémon-Spiele auf dem Fernseher spielen, das N64 bekam ja neben dem Ableger Snap auch die beiden Stadium-Teile, der GameCube hatte neben Pokémon Colosseum und Pokémon XD auch noch Ableger wie das im Podcast erwähnte Pokémon Channel, die Wii hatte Pokémon Battle Revolution und Ableger der Reihe, einzig die Wii U hatte nur Ableger wie Pokémon Rumble und Pokken Tournament.

    * hier Urs‘ Kampfschrei einfügen
    *² Ich hatte ja der Vergnügen, meine Lizenzen von der ersten Box (Premium) auf eine neue (Elite) zu übertragen. Dazu musste man bei Microsoft ein Lizenzübertragungskit bestellen und danach noch einmal alle Software und DLC neu herunterladen, damit die Lizenzschlüssel auf die neue Hardware umgeschrieben werden, was vor allem bei den vielen Rock-Band-Liedern eklig und erst über die (neue, neue) Webseite machbar war.
    *³ Hier kann ich mich nicht mehr an die Details erinnern, aber ein Backup von der Phat konnte man nicht einfach auf die Slim aufspielen. Ich glaube, die mussten auch beide im selben Netz sein und man eine Übertragung anstoßen.

  2. Le Don - 24.01.2017 14:57

    Schöner Cast, Jungs. Beim Anfang mit der Nintendo-Hystorie hätte ich gerne noch meinen Hut in die Runde geworfen, aber dafür hätte ich zum Rest kaum etwas sagen können.

    Absurderweise würde ich mich auf das neue (alte) Street Fighter II freuen. Als damals für PS360 der HD Remix erschienen ist, dachte ich, es würde da einen Retro-Mode geben – gab’s nicht, kommt aber jetzt für die neue Switch-Fassung. Aber ich fürchte, für die ganze Konsole wäre mir das etwas zu wenig.

    Bezüglich dem Online-Service kann ich aber jedenfalls die Kritik nicht so ganz nachvollziehen oder ich missverstehe etwas. Klar, Nintendos Online-Service ist wegen der fehlenden Account-Bindung etwas uncool, aber ein Monat für ein Spiel sollte doch ausreichen und ich nehme an, für den (oder einen anderen) Monat wird man sich das Spiel nochmal ausleihen dürfen. Gut, der Spielstand ist wahrscheinlich weg, aber dann kann man sich das Spiel auch gleich kaufen.

  3. Urs - 24.01.2017 17:46

    Stimmt schon, an einigen Stellen ist unsere Kritik vielleicht etwas harsch. Aber ich persönlich habe auch den Eindruck, dass Nintendo einiges „gutzumachen“ hat, was in den letzten Jahren versäumt wurde. Es fehlt(e) einfach soviel Komfort, dass ich jetzt einfach mehr erwarte.

    Wenn z.B. meine Playstation 3 übern Deister geht, kaufe ich mir eine neue und installiere die digital erworbenen Spiele einfach wieder. (Löschen musste ich auf der PS3 nebenbei selten etwas, da das 2009 gekaufte Gerät eine Festplatte mit 160 GB hat.) Wenn die Wii U stirbt, ist das schon schwieriger.

    Und das „leihen“ der ollen Kamellen ist m.E. schon frech (sollte es so kommen wie erwartet.) Nintendo hat die Spiele schon mehrfach verkauft und würde sich keinen Zacken aus der Krone brechen, indem die Dinger mal herschenkt werden, sei es auch mit einer Bezahlaccountbindung wie bei PS Plus. Einen Mehrwert über das Onlinespielen hinaus bieten sowohl PSN, als auch Xbox Live. Eine Gebühr „nur“ für Server und Infrastruktur (plus geliehene Oldies, gähn) ist dagegen nicht besonders attraktiv.

    Und zur Peripherie haben wir auch im Cast gesagt, dass es halt nett gewesen wäre. Das hat Nintendo in den letzten Jahren ja mehr oder weniger ausgezeichnet, dass sie die Benutzung der alten Geräte ermöglicht haben. Dass die anderen das nie getan haben, spielt für mich absolut keine Rolle, das war halt ein schönes kleines Alleinstellungsmerkmal von Nintendo, dessen Wegfallen nicht dramatisch ist, aber schon etwas bedauerlich. Denn so besonders viele Pfunde zum wuchern hat dir Switch jetzt wirklich nicht.

    Aber warten wir ab. Ich hoffe wirklich inständig, dass ich überrascht und eines besseren belehrt werde und dass wieder alles geil wird im Hause Nintendo. Aber allein wegen Mario und Zelda kann das Teil schon kein vollständiger Flop werden. Bis zum Erscheinen harre ich gespannt aus und rufe nur gelegentlich: NINTENDOOOOO!!

  4. Chris - 25.01.2017 09:10

    Klar, Nintendos Online-Service ist wegen der fehlenden Account-Bindung etwas uncool…

    Das checke ich nicht ganz… Wir haben doch bisher kaum Informationen über diesen Online-Service, abseits von „soll Geld kosten“ und „wir leihen euch 1 Retro-Spiel pro Monat, für einen Monat“. Andererseits wissen wir, dass Region Lock wegfallen wird, dass die Freundescodes wegfallen sollen und und und. Der geräteübergreifende Nintendo Account wurde bereits mit viel Bohei eingeführt.

    Woher wisst ihr, dass es auch auf der Switch nur optionale Accountbindung geben wird? Ist das gesagt worden? Da spricht kaum was dafür, im Gegenteil. Wenn man den Online-Service ohne Accountbindung nutzen könnte, würde mich das echt wundern.

    Ansonsten muss man halt sehen, dass Microsoft und Sony ihre Bezahl-Online-Services längst etabliert haben und ihren Abonnenten mehrere Spiele pro Monat anbieten, die man mindestens behalten darf, solange das Abonnement läuft. Nintendo setzte sich hier bisher positiv ab, indem der Service einfach kostenlos war. Nun will man ebenfalls Geld dafür, bietet aber ein Spiel pro Monat (statt mehreren, obwohl Nintendo wohl den größten Katalog an älteren Titeln aller drei Konsolenhersteller hat), das man dem Spieler für einen Monat leiht und das man nach Ablauf des Monats bezahlt haben möchte.

    Da kann man noch so sehr sagen, dass man das nicht so schlimm findet: Sie steigen hier als Nachzügler und nach der Wii U und im Vergleich zur sehr erfolgreichen PS4 als die absoluten Underdogs in den Ring, müssen im Vergleich zur letzten Konsolengeneration dringend Boden gutmachen, und wollen das mit einem Angebot, dass in jeder Hinsicht schlechter ist als das der Konkurrenz. Respekt, echt.

    Dann ist es noch nicht einmal so, dass man seine Titel verliert. Chris hat hier beschrieben, wie er die Software und Einstellungen von alten 3DS auf den New 3DS umgezogen hat und das Prozedere funktioniert auch von der Wii auf die Wii U. Heißt natürlich noch nicht, dass es auch vom 3DS / von der Wii U auf die Switch funktioniert, obwohl inzwischen die optionale Accountbindung mit der Nintendo Network ID gegeben ist.

    Das wäre ja auch ein Riesenskandal, wenn man seine Download-Software nicht vom 3DS auf den New 3DS hätte übertragen können. Also praktisch innerhalb einer Gerätegeneration. Das bieten alle anderen (PS3 -> PS3 Slim, PS4 -> PS4 Pro) ja auch. Weil es das absolute Minimum des Erträglichen ist.

  5. Missingno. - 25.01.2017 11:06

    Also bei der PS3 funktioniert das (wie gesagt, nach meinem Wissenstand, was sehr veraltet sein kann), weil du die Software auf mehreren Geräten nutzen darfst bzw. weil du, wenn du mit dem Profil online bist, sowieso das Zeug nutzen kannst. Irgendwann müsstest du aber mindestens einem Gerät wieder die Lizenzen entziehen, was über die PSN-Webseite machbar sein sollte.
    Da ich meine Digitalkäufe alle an mein Nintendo-Konto gebunden habe, könnte es theoretisch genauso möglich sein, dass ich das einfach auf einer neuen Konsole einrichte und die alte Gerätebindung aufgehoben wird. Ob es so ist, weiß ich natürlich nicht, da mir noch nie eine Nintendo-Konsole kaputt gegangen ist. Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, dass das ein Grund war, warum ich auf dem New 3DS nicht mein aktuelles Nintendo-Konto einrichten konnte/wollte; dass da eine Meldung kam, dass die Lizenzen dann auf das neue Gerät übertragen würden.
    Was ich eben nur sagen wollte: erstens ist die Gerätebindung auch bei anderen üblich und zweitens ist sie minimal erträglich, wenn man die Software von einem Gerät auf ein anderes übertragen kann.

    Das wäre ja auch ein Riesenskandal, wenn man seine Download-Software nicht vom 3DS auf den New 3DS hätte übertragen können.

    Wäre aber der Fall, wenn es eine feste Gerätebindung gäbe. ;-)

    Was den Bezahl-Online-Service angeht, sehe ich das wie Chris – es ist einfach noch nicht genug darüber bekannt. Ich finde es doof, dass Nintendo da nachzieht, weil es bislang ja durchaus ein Argument für Nintendo war, dass Online-Spiel nicht extra kostet und deren Online-Gedöhns (Miiverse & Co.) war zwar größtenteils überflüssig aber funktional. Das mit dem einmonatigen Leihen kann ich auch irgendwo nachvollziehen: Da werden ja die alten Spiele teilweise(?) um Online-Funktionen erweitert und mit der Beschränkung auf einen Monat, wo gespielt werden kann, bekommt man wahrscheinlich auch genügend Spieler zusammen. Wenn so etwas wie Super Mario Kart aber „jahrelang“ läuft, bekommt man aber schnell keine 8-Spieler-Partien mehr zusammen. (Falls das überhaupt so implementiert wird. Soll jetzt eben stellvertretend als Beispiel herhalten.) Ich habe ja kein Online-Abo bei den anderen Konsolen, aber wenn ich jetzt ein Siedler von Catan auf der Xbox 360 (oder ein Journey auf der PlayStation 3, wo das Spielen sogar ohne Zusatzkosten möglich ist) online spielen würde, würde ich überhaupt weitere Spieler dafür finden? Und bei Streaming-Diensten ist es ja auch so, dass Filme und Serien, die kostenlos sind, wechseln. Nicht unbedingt monatlich, aber ich denke, es ist vergleichbar. Ich habe übrigens am Ende der 360-Ära die ersten Games for Gold mitgenommen, d.h. heruntergeladen und nie auch angespielt, weil ich sie ja habe. Also nochmal: klar ist es irgendwie uncool, aber durchaus nachvollziehbar, dass man die Spielerzahlen konzentrieren möchte.

    Was die Controller angeht: Ist es denn offiziell bestätigt, dass die Pro-Controller (Wii U) nicht mit der Switch funktionieren? Und wenn ja, hat dies einen technischen Grund (andere Tasten/Layout, fehlende Gyroskope o.ä.)? Und selbst wenn Nintendo das jetzt gesagt hat und es keinen technischen Grund gibt, kann es sein, dass die Unterstützung der Pro-Controller irgendwann doch noch kommt. Kann man an das Dock theoretisch noch etwas anschließen (Adapter)? Wenn ja, bestünde auch die Chance, dass mit einem Smash wieder die GameCube-Controller angebunden werden.
    Man darf aber eben nicht vergessen, dass die Unterstützung der GC-Controller bei der Wii hauptsächlich für den integrierten GameCube da war und nur einige wenige Spiele dies dann für sich genutzt haben, weil sie auf die Gimmicks der Wiimotes verzichtet haben. Genauso ist der primäre Controller bei der Wii U das „Tablet“ und die Wiimote-Unterstützung der integrierten Wii zu verdanken. Dass auch hier einige Spiele davon profitierten, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Der GC-Adapter kam allerdings auch erst mit Smash und kostete 40€(?) bzw. 80€, weil irgendwelche Verrückten diese Preise gezahlt haben. Da hätte ich mir ja eher noch 2-3 Pro-Controller zugelegt oder eben die Wii-U-GameCube-alike-Controller. Für die Switch sehe ich den GC-Controller und Wiimote nicht so wirklich als brauchbar an, eine Unterstützung von den Pro-Controllern wäre aber schon irgendwie wünschenswert. Ob das dann etwas bringt, oder ob die Spiele alle auf die Feature-Gimmicks der Joy-Con abgehen, bleibt auch noch abzuwarten.
    Was die Preise angeht, würde ich aber auch noch etwas zurückhalten. Die könnten noch etwas fallen. Vor allem soll das Netzteil auch 30€ kosten, was ja eigentlich ein Cent-Artikel ist und damit mit 10€ schon teuer genug. Meines Wissens wurden keine Preise seitens Nintendo für das Zubehör genannt und dass ein Amazon erst einmal auf Nummer Sicher geht (wenn sie das bis zum Start senken, freuen sich die Vorbesteller ’nen Ast), ist auch nachvollziehbar.

  6. Le Don - 25.01.2017 12:59

    Woher wisst ihr, dass es auch auf der Switch nur optionale Accountbindung geben wird?

    Ich bin davon ausgegangen, dass es ähnlich uncool wie bei den vorherigen Konsolen wird. Ist für mich aber auch nebensächlich.

    Nun will man ebenfalls Geld dafür, bietet aber ein Spiel pro Monat (statt mehreren, obwohl Nintendo wohl den größten Katalog an älteren Titeln aller drei Konsolenhersteller hat), das man dem Spieler für einen Monat leiht und das man nach Ablauf des Monats bezahlt haben möchte.

    Oder man spielt das Spiel innerhalb eines Monats durch, womit man seine Konsole nicht mit Ramschware zuballert, wie es bei den anderen Konsolen der Fall ist. Ihr mögt mir da nicht zustimmen, aber gerade deshalb kann ich mich über den Service nicht so aufregen, wie es bei anderen Leuten der Fall ist. Ich bin mir nicht sicher, aber ich vermute, selbst für die SNES-RPG’s würde ein Monat locker reichen.

    Ist denn eigentlich bekannt, ob man nur vorgegebene Spiele ausleihen darf? Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass die User freie Auswahl über den gesamten Katalog hätten und dann wählt man sich für den nächsten Monat dasselbe Spiel nochmal aus und das wäre sogar ein Vorteil gegenüber den anderen Konsolen, wo man ewig lange auf „das Spiel“ warten müsste.

    Gut, wenn man nicht die freie Auswahl hat und man kann ausgerechnet dann nicht spielen, dann ist das halt Pech. Muss man sich das Ding kaufen, wenn man es ohnehin nicht schon besitzt oder per Emulator gespielt hat.

  7. speedy-a - 26.01.2017 09:48

    Für mich als kleinen Retro Fan sind ja schon 3 Titel Pflicht wie Bomberman R, Street Fighter II Hyper Edition und Spelunker (hoffe das kommt hier auch raus). Dann noch Mario Kart 8 Deluxe, Arms und Splatoon sind da bis Sommer schon weitere 3 interessante dabei. Sonst komme ich auf dem PC mit den vielen Spielen schon nicht nach die alle zu spielen. Selbst wenn auf Switch nicht so viele Titel erscheinen ist mir das völlig egal. Hauptsache wieder gute und im Herbst auf das neue Mario Spiel freue ich mich schon sehr…

  8. Chris - 26.01.2017 23:25

    Meines Wissens wurden keine Preise seitens Nintendo für das Zubehör genannt …

    Die US-Preise sind aus Nintendos eigenem Online-Store: http://www.nintendo.com/switch/buy-now/

    Tue mich gerade etwas schwer mit einer Quelle für die deutschen Preise, aber ein Richtwert sind die amerikanischen ja immerhin.

  9. Urs - 28.01.2017 17:58

    @Don: Dass man sich ein beliebiges Spiel aussuchen darf, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wie sollte das auch funktionieren? Darf ich mir dann Super Punch Out einmal ausleihen, danach wird es gesperrt? Oder kann ich es mir jeden Monat von neuem leihen, bis ich keine Lust mehr habe? Unwahrscheinlich. Und wie lange man für so ein Spiel braucht ist m.E. nachrangig: Entscheiden ist der „value for money“-Aspekt, also was ich für meine Gebühr bekomme (s.o.). Und, das ist jetzt schon abzusehen, da sind MS und Sony einfach deutlich kundenfreundlicher. Auch die von Missigno genannte Fünf-Geräte-Beschränkung gilt meines Wissens nur für Parallelinstallationen. Das entscheidende ist doch, dass ich bei einem neuen Gerät meinen ganzen Kram einfach behalten kann. Beim Wechsel zur PS4 Pro konnte ich z.B. alle Spiele und Saves wieder installieren, ohne die alte Konsole in irgendeiner Weise zu benötigen. Und das geht nur, weil es eine Gerätebindung im Gegensatz zu den bisherigen Nintendokonsolen bei Sony in dieser Form nicht gibt.

    Und nochmal: Früher oder später (vermutlich sogar früher) kaufe ich mir die Switch definitiv, allein wegen Zelda, Mario und Konsorten. Aber das Gefühl, dass ich mich da auf einen geilen neuen Aparillo freuen kann ist, sofern es vorher überhaupt da war, seit der Präsentation vollständig abgeklungen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr sieht es mir nach „Nintendo will be Nintendo“ aus. Und das ist einfach schade. Aber warten wir mal auf weitere Details zum Onlineservice und auf den Launch und die Zeit danach.

    Bomberman R kann man übrigens für 50 Euro vorbestellen, obwohl das ja auf den ersten Blick eher wie ein 20-Tacken-Download-Spiel aussieht. :D Aber das ist vermutlich wieder nur ein Fall von FUCKonami…

  10. Chris - 28.01.2017 18:19

    Sehe das genau wie Urs. Kommt die Switch in meinen Haushalt? Na klar! Aber eher später als früher. Allerspätestens mit dem nächsten vollwertigen Animal-Crossing-Teil (und da trennen sich Urs‘ und meine Wege auch schon wieder *g*).

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