Xbox One

Wer Visionen hat…

Man kann Microsoft schwerlich vorwerfen, sie hätten keine Visionen. Sie machten Windows fit für Tablets, sie brachten Office in die Cloud und vermieten es nun lieber, als es zu verkaufen, und sie wollten die Spiele-Lizenzen auf der kommenden Xbox One von den Datenträgern lösen und an die Online-Accounts binden.

Sehr wohl vorwerfen kann man ihnen, dass all diese Neuerungen nur begrenzt im Interesse der Kunden sind. Windows 8 wird erst mit dem Update auf 8.1 auf Geräten ohne Touchscreen halbwegs so bedienbar wie Windows 7. Das Startmenü kommt trotzdem nicht zurück. Die Home-&-Student-Version von Office 2013 wurde im Vergleich zum Vorgänger nicht nur im Preis angehoben, sondern auch auf ein Drittel des vorherigen Umfangs gestutzt (Lizenz für einen statt vorher drei PCs), um das Jahresabo von Office 365 attraktiver zu machen.

Bei der Xbox One hat Microsoft nach den Protesten, die auf die E3-Pressekonferenz folgten, zwar scheinbar eine 180-Grad-Wende zurück zum discbasierten Lizenzmodell der Vorgänger hingelegt, aber ganz gestorben sind die neuen Ideen noch nicht, wie Albert Penello bei GameSpot letzte Woche verlauten ließ.

Though Microsoft is sticking with a disc-based model for the Xbox One launch, Penello said the company plans to support trading, loaning, and reselling of digital games down the road.

Nun ist „digital games“ grundsätzlich ein bescheiden gewählter Begriff für Spiele, die online erworben und per Download bezogen werden, denn der Inhalt einer BluRay ist nicht weniger digital. Die Aussage an sich klingt aber, als hätte man sich tatsächlich an den Wünschen seiner Kunden orientiert und würde nun planen, für online gekaufte Spiele Tausch, Verleih und Handel einzuführen und bei den Discs alles beim Alten zu belassen. Es wäre grandios, wenn das so wäre. Was mich misstrauisch stimmt, ist die Art, wie Penello die frohe Botschaft verkündet:

„We were trying to implement the ability to trade [and] loan digital games with your friends […] I believe, in retrospect that people have calmed down and gone back and actually looked at what we said, people are starting to understand, ‘Wow, they did want actually to allow me to loan and trade’ [..] And so, yeah, I think we need to do that. […] Right now, we’re focused on launch and we switched the program back to discs, because that’s what customers wanted.”

Ja! Jetzt, wo ich mich beruhigt und mehr als einen flüchtigen Blick auf die damaligen Ankündigungen geworfen habe, begreife ich, was man uns Gutes tun wollte!

Nur stimmt das nicht. Auf die Frage, ob jemals überlegt worden sei, die Xbox One ganz ohne Disclaufwerk herauszubringen, gibt Penello unumwunden zu, dass die physischen Datenträger wegen des großen Umfangs der Next-Gen-Spiele als Transportmedium weiterhin für viele unverzichtbar sind und der ursprüngliche Plan deshalb darin bestand, die Lizenzen von den Discs zu lösen und in die Cloud zu verlagern. Für Microsoft ging es um die vollständige Kontrolle des Handels mit Gebrauchtspielen, um nichts weniger. Für die Kunden hätte das bei Kauf der Discs bedeutet, zwar weiterhin alle Nachteile eines physischen Datenträgers zu haben – höherer Zeitaufwand für den Kauf im Laden oder die Lieferung per Post, anschließend Platzbedarf für die Lagerung -, aber keinen der Vorteile mehr.

Handel und Verleih für Downloadspiele einzuführen, war im ursprünglichen Modell eher ein Nebeneffekt, gegen den – für sich genommen – niemand etwas hatte. Im Gegenteil. Jetzt so zu tun, als hätten wir damals die Großartigkeit der E3-Ankündigungen bloß nicht voll erfasst, während man etwas verkündet, das mit den ursprünglichen Äußerungen (zumindest scheinbar) kaum noch etwas zu tun hat, ist ziemlich dreist. Es geht mit dem Family Sharing aber noch weiter:

We’d love to figure out how to bring that back. […] Maybe it was a little too soon for some people, but I still think there were a lot of good ideas in there. And we’ll bring it back when the time is right.

Es war nur etwas zu früh für manche Leute! Natürlich auch für Microsoft, die nie in der Lage waren, präzise zu erklären, wie „family sharing“ hätte funktionieren sollen und welchen Einschränkungen es unterworfen gewesen wäre. Wie man so etwas richtig ankündigt, hat Steam gestern gezeigt.

Ein Mangel an Präzision zeichnet auch Penellos aktuelle Aussagen aus. Zu welchen Bedingungen wird man seine Download-Spiele handeln und verleihen können? Weniger restriktiv als zur E3 angekündigt, werden die Konditionen wohl kaum werden, schließlich wollen auch die Publisher am kontrollierten Gebrauchtmarkt mitverdienen. Wird nicht spätestens die Rückkehr des „family sharing“ auch die Rückkehr manch ungeliebter DRM-Mechanismen bedeuten? Wie sollte die Konsole wissen, dass sie zur Wiedergabe verliehener oder miteinander geteilter Spiele berechtigt ist, wenn sie nicht regelmäßig die Zentrale anruft?

Mein persönlicher Tipp ist, dass Microsoft versuchen wird, möglichst viele Bestandteile des ursprünglich geplanten Lizenzmodells doch noch einzuführen, sobald die Xbox One genug Verbreitung gefunden hat. Sobald genügend Spieler ihr wichtigstes Druckmittel – die Entscheidung für oder gegen den Kauf der Konsole – nicht mehr haben. Das ist natürlich nur eine Theorie. Sicher ist nach den aktuellen Aussagen nur eines: Das Lizenzmodell, das die Xbox One zum Launch im November haben wird, ist nicht gekommen, um lange zu bleiben.


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18 Kommentare

  1. HomiSite - 12.09.2013 18:10

    Dass der Weg zu einer überwiegend bis rein immateriellen Spieledistribution vorgezeichnet ist, dürfte klar sein. Wie du ja schriebst, schraubt MS da massiv dran – sicher kein Wunder, dass sie jetzt neben solchen Dingen wie Office 365 (was für ein bekloppter Name übrigens – damit haben sie’s wohl -, als ob ein Online-Office verlässlicher wäre als ein Programm zuhause) auch sich Apple-like dem Hardware-Markt zuwenden.

    Insofern glaube ich ebenso, dass MS ihre ursprünglichen Xbox-One-Pläne sicher nicht komplett begraben haben, dazu dürfte einfach zu viel Zeit und Geld hineingeflossen sein. Wobei man auch einwenden können, dass das angesichts des katastrophalen Ergebnisses nicht so der Fall war :-).

    Dass im Verlauf des Lebenszyklus der Xbox One bspw. auch die Disc-Spiele wieder eingeschränkt werden im Verleih etc. glaube ich zwar nicht, aber vielleicht werden nach und nach „Freiheiten“ für Publisher zugelassen, eben wie die jetzt nicht mehr zwingenden XBLA-Demos.

    Ich verstehe bis heute nicht, wie MS ein insgesamt kundenunfreundliches Konzept so durchboxen und gleichzeitig unvergleichlich schlecht kommunizieren konnte. Wahrscheinlich wollten sie hurtig die Entwicklung überspringen, die Steam, iTunes etc. über die Jahre durchmachten.

  2. Chris - 12.09.2013 19:46

    Office 365 (was für ein bekloppter Name übrigens, als ob ein Online-Office verlässlicher wäre als ein Programm zuhause)

    Die Web Apps sind da nur Zugabe. Ansonsten sind das die ganz normalen Office-Programme, das ist ja der Clou. Nur zur Miete. Wie bei Adobe, obwohl die noch ein Stück weiter gegangen sind. Die Programme der Creative Suite kann man inzwischen überhaupt nicht mehr kaufen. Nur noch mieten.

    Dass im Verlauf des Lebenszyklus der Xbox One bspw. auch die Disc-Spiele wieder eingeschränkt werden im Verleih etc. glaube ich zwar nicht,…

    Nee, das kann ich mir auch nicht vorstellen. Sehr gut dagegen, dass DRM-Maßnahmen wie der tägliche Anruf in der Heimat mit solchen Leckerlies wie family sharing oder Tausch und Handel von „digital games“ wieder zurückkehren werden.

    Ärgerlich finde ich einfach nur den Ton der Kommunikation. Man hört nie, die Verlagerung der Lizenzen in die Cloud sei eine blöde Idee gewesen. Immer nur „Wir gehen auf Wunsch der Kunden zurück zum discbasierten Modell“, „Einige Leute waren noch nicht bereit“, „Die Leute werden verstehen“. Das lässt mich einfach an ihrer Motivation zweifeln.

    Geil sind im verlinkten Interview ja auch die Äußerungen zur NSA. Die Kinect hätte eine 1080p-Kamera und technisch versierte Kunden hätten sofort verstanden, dass ein solcher HD-Videostream nicht einfach rund um die Uhr das Haus verlässt, ohne dass man das am Datenaufkommen bemerkt.

    But let’s just pause on that for a second because not everybody’s technically savvy. We sort of felt like ‚of course people are going to understand that’s not going to happen.‘ Some people don’t understand. […] So that’s why we said, you know what, just let people unplug it.

    Jawoll, man kann Kinect bei Xbox One abstöpseln, weil die Leute zu blöde sind, zu begreifen, dass die NSA einen solchen HD-Videostream nicht einfach so abgreifen kann. Das hat der praktisch so gesagt, nur etwas blumiger.

    Reden wir lieber nicht darüber, dass man das auch gar nicht muss. Das Gerät erkennt, wann wer im Wohnzimmer ist, das ist an sich schon wertvoll. Audiofiles der Gespräche wären auch nicht riesig. Wenn man es drauf anlegen würde, könnte man eine Menge wertvoller Informationen mit recht wenig Datenaufkommen aus der Wohnung schleusen.

  3. Haris - 16.09.2013 20:36

    Ich verstehe bis heute nicht, wie MS ein insgesamt kundenunfreundliches Konzept so durchboxen und gleichzeitig unvergleichlich schlecht kommunizieren konnte. Wahrscheinlich wollten sie hurtig die Entwicklung überspringen, die Steam, iTunes etc. über die Jahre durchmachten.

    Sie dachten, dass Konsumenten eben für so was empfänglich wären. Dank Smartphones, Steam, iTunes und co. ist es ja quasi eine Rarität, wenn man noch etwas Handfestes besitzt, da ging man wohl in der Chefetage aus, dass der Konsument schon weichgeklopft genug ist, automatisch Akzeptanz für so Ideen zu zeigen und nicht erst noch „überzeugt“ werden muss. Anders kann ich mir die schreckliche Kommunikationssrategie nicht erklären. Microsoft überschätzte aber dabei, dass Videospiele noch immer kein Massenprodukt sind. Die Wii war ein Massenprodukt, aber eine normale Konsole wird dies erst spät in ihrem Lebenszyklus.

    Deswegen hat man eben auch mit einer sehr spezifischen Zielgruppe zu tun, eben den ziemlich lauten Hardcore-Gamern, die mittlerweile Skepsis gelernt haben und daher schwer zu blenden sind. Ich glaube wenn Microsoft die Xbox One Pläne besser kommuniziert hätte sowie ein paar kleineren Tweaks im DRM-System, dann hätten sie mit ihrer digialen Vision durchaus Erfolg haben können. Denn für mich persönlich, klingt Family Sharing einfach nur sehr geil und der Gebrauchtmarkt juckt mich nicht (bzw. fände ich es sogar legitim und gut, wenn einem Verein wie Gamestop die Grenzen aufgezeigt werden). So aber hat sich Microsoft quasi direkt auf den letzten Platz katapultiert, was aber wiederum nur gut für uns Spieler sein kann: dann muss sich der Redmonder Konzern mehr anstrengen, die Hardcore-Gamer zurückzugewinnen, was im Endeffekt mehr und bessere Spiele bedeutet.

    Reden wir lieber nicht darüber, dass man das auch gar nicht muss. Das Gerät erkennt, wann wer im Wohnzimmer ist, das ist an sich schon wertvoll. Audiofiles der Gespräche wären auch nicht riesig. Wenn man es drauf anlegen würde, könnte man eine Menge wertvoller Informationen mit recht wenig Datenaufkommen aus der Wohnung schleusen.

    Wobei er schon da das richtige „Problem“ anspricht, die meisten Leute haben Angst vor der Kamera, nicht vor dem Mikrofon. Die Leute tun ja auch an ihrem Laptop nicht das Mikrofon im Bildschirmgehäuse kurzschließen sondern die Kamera abkleben. Ansonsten, ja, man kommt an interessante Daten einfacher und unauffälliger ran — aber andererseits kann man all das auch mit dem schon implantierten Trojaner erreichen, den wohl jeder von uns herumträgt: dem Smartphone. Und dann ist nicht nur die Privatssphäre im Wohnzimmer komprimittiert, sondern überall.

    Im Endeffekt habe ich mich mit der digitalen Zukunft schon mental längst abgefunden. Ich nutze ja auch seit Jahren Steam, obwohl ich dort noch um einiges weniger Rechte habe an meinen Spielen, als an dem, was Microsoft vorgeschlagen hat Persönlich ist für mich für die nächste Generation die größte Entscheidung, die es zu treffen gilt, ob ich sofort von Anfang an auf digitale Spiele setze. Denn ich bin fest überzeugt davon, dass diese ganzen digitalen Features wiederkommen. Nachdem Steam das Family Sharing gebracht hat ist Microsoft als Vorreiter und Visionär in diesem Bereich ja quasi gezwungen irgendwie nachzuziehen, da gibt es keine Ausreden. Und wenn Valve und Microsoft so was anbieten, kann Sony keine Däumchen drehen. (Nintendo schon, da wäre ich geschockt, wenn so ein Feature kommt, aber das ist eine andere Geschichte.) Und ich glaube, dass das zu einer Art Zwei-Klassen-Gesellschaft führen wird: die Leute mit Discs, die kein Family Sharing und ähnliches haben, aber dafür den Gebrauchtmarkt voll genießen können + analoges Ausleihen vs. die Leute ohne Disc, die Family Sharing und ein paar nette Zusatzfeatures wie disc-loses Spielen haben, aber eben durch DRM sehr stark gebunden sind.

  4. Missingno. - 16.09.2013 23:27

    Leute mit Discs, die kein Family Sharing und ähnliches haben

    Ähm … wozu brauche ich „Family Sharing“ wenn ich eine Disc habe bzw. was ist der Unterschied? Die Disc kann ich in meiner Familie leihen, wem ich will. Und meinen Freunden. Und Bekannten. Und jedem!

  5. Haris - 16.09.2013 23:40

    @MissingNo
    Der Unterschied liegt wohl vor allem im Komfort bzw., dass es eben auch über Grenzen hinweg funktioniert. Ich als Student sehe das vielleicht anders als jemand, mit einem etwas gefestigteren sozialen Umfeld, aber ein gewisser Teil meines Freundeskreises ist einfach quer über Deutschland verstreut weil man zu unterschiedlichen Unis ging. Der Gedanke, trotzdem mehr oder weniger jederzeit Zugriff auf die Bibliothek dieser Freunde zu haben, ohne beispielsweise mühseelig die Post bemühen zu müssen, macht für mich persönlich einen sehr großen Reiz aus, genauso wie das gesamte Konzept der disk-losen Spiele, die man trotzdem immer dabei hat.

  6. Chris - 17.09.2013 00:09

    Nochmal zu Steam: Was Valve jetzt als „Family Sharing“ angekündigt hat, ist nicht vergleichbar mit dem, was Microsoft andeutete und dann zurückgezogen hat. Bei Steam wird man nicht einzelne Spiele, sondern nur die komplette Bibliothek auf anderen Computern für das Sharing aktivieren können. Wenn ich also den Computer meiner Schwester für das Sharing mit meinem Account authentifiziere, dann könnte sie nur so lange eines meiner Spiele spielen, bis ich auf meinem Computer ein Spiel starte. Egal welches, es muss nicht das gleiche Spiel sein. Die Bibliothek insgesamt kann immer nur auf einem Computer gleichzeitig in Benutzung sein, auch wenn sie auf maximal zehn Computern freigeschaltet ist.

    Das ist für Steam nur ein recht kleiner Schritt (ich selbst kann meinen Account ja heute schon auf mehreren Computern nutzen, nur nicht gleichzeitig) und es ist auch nicht weit von dem entfernt, was auf Konsolen aktuell schon geht. Jeder Account kann die Spiele auf der Xbox 360 im Wohnzimmer spielen, egal von welchem Account aus sie gekauft wurden.

    Generell ist die Situation auf dem PC und mit Steam aber eine ganz andere als auf den Konsolen. Auf dem PC gibt es Konkurrenz. Die allermeisten Spiele musst du nicht über Steam kaufen. Du hast jedes Mal wieder die Wahl. DAS sorgt in den Sales für niedrige Preise, nicht nur der Onlinevertrieb an sich. Steam kennt nur Lizenzen für Spiele, aber nicht für Plattformen! Ich hab mir im Frühjahr einen neuen PC gekauft: Steam neu eingerichtet und ich konnte alle meine Spiele ratzfatz neu installieren. Ich hatte lange Zeit parallel zum Desktop-PC ein MacBook: Steam eingerichtet und alle Spiele aus meiner Bibliothek, die auf dem Mac überhaupt lauffähig sind, konnte ich problemlos installieren und spielen. Ohne neu zu zahlen. Wer Portal 2 für die PS3 gekauft hat, besitzt auch die Mac- und PC-Version.

    Und jetzt versucht das mal auf Konsolen. Besorgt euch eine PS4 oder Xbox One und versucht, irgendwas von den Spielen, die ihr bereits für die Vorgänger im PSN oder bei Xbox Live erstanden habt, dort herunterzuladen und zu installieren. Ich bin gespannt, ob das klappt.

    Das ist für mich der eigentliche Skandal beim dem an den Haaren herbeigezogenen Vergleich mit Steam. Steam funktioniert schon sehr lange und inzwischen sehr zuverlässing. Für mich bisher über drei Computer hinweg. Bei ein paar Spielen sogar länger, als es die jeweiligen Disc-Fassungen getan haben. Auf den Konsolen kaufst du digital, hast diese Art von virtuellen Lizenzen, die mit dir auf neue Plattformen umziehen, aber trotzdem nicht. Du hast am Ende der Lebenszeit der Konsole nur einen Haufen Spiele, die an deinen Account gebunden sind und die du auf die neue Konsole nicht mitnehmen kannst. Du hast keinen Haufen Spieleschachteln mehr, die du zusammen mit deiner alten Konsole bei Ebay reinstellen kannst. Wenn du die Konsole für den neuen Nutzer zurücksetzt und deine Accountdaten entfernst, verkaufst du nur noch die Konsole an sich. Die alten Spielelizenzen, die du auf der neuen Konsole nicht mehr nutzen kannst, wirst du aktuell nicht wieder los.

    Mit GOG fang ich gar nicht erst an. DRM-frei. Auch jeweils die Lizenz für Mac UND PC, wenn das Spiel für beides verfügbar ist.

  7. Chris - 17.09.2013 00:21

    … ein gewisser Teil meines Freundeskreises ist einfach quer über Deutschland verstreut weil man zu unterschiedlichen Unis ging. Der Gedanke, trotzdem mehr oder weniger jederzeit Zugriff auf die Bibliothek dieser Freunde zu haben,….

    Mmmhjaa. Ich weiß, sie behaupten jetzt, dass es ohne Einschränkungen so gedacht gewesen wäre und so funktioniert hätte. Jetzt, wo die Gefahr nicht mehr besteht, es tatsächlich so umsetzen zu müssen. Aber wie realistisch wäre das gewesen? Sie hätten doch die Spieleverkäufe viel stärker kannibalisiert, als GameStop das alleine je gekonnt hätte.

  8. Haris - 17.09.2013 02:44

    @Chris

    Nochmal zu Steam: Was Valve jetzt als “Family Sharing” angekündigt hat, ist nicht vergleichbar mit dem, was Microsoft andeutete und dann zurückgezogen hat. Bei Steam wird man nicht einzelne Spiele, sondern nur die komplette Bibliothek auf anderen Computern für das Sharing aktivieren können. Wenn ich also den Computer meiner Schwester für das Sharing mit meinem Account authentifiziere, dann könnte sie nur so lange eines meiner Spiele spielen, bis ich auf meinem Computer ein Spiel starte. Egal welches, es muss nicht das gleiche Spiel sein. Die Bibliothek insgesamt kann immer nur auf einem Computer gleichzeitig in Benutzung sein, auch wenn sie auf maximal zehn Computern freigeschaltet ist.

    Nur hier zur Korrektur: bei Microsoft hätte man auch die gesamte Spielebibliothek freigeben müssen. Der signifikanteste Unterschied (Microsoft-Ankündigung vs. Steam-Realität) war, dass man bei Microsofts System quasi immer zwei mögliche Spieler hätte: den Besitzer der Bibliothek + einen der 10 Freunde, der irgendeines der Spiele spielen kann. Bei Steam ist es immer nur eine Person,wobei der Besitzer eben seine Priorität hat.

    Und jetzt versucht das mal auf Konsolen. Besorgt euch eine PS4 oder Xbox One und versucht, irgendwas von den Spielen, die ihr bereits für die Vorgänger im PSN oder bei Xbox Live erstanden habt, dort herunterzuladen und zu installieren. Ich bin gespannt, ob das klappt.

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Hier ist ein ganz großes Wespennest in dem alle Konsolenhersteller wahllos herumstochern, doch wie lange kann das noch gut gehen? Werden sie bis in alle Ewigkeit jetzt beispielsweise die sicherlich schon Petabyte an Spieledaten zum Download bereitstellen für alle Leute, die sich irgendwann mal ein Spiel auf 360/PS3 digital gekauft haben? Oder kommt der große Shutdown und was ab diesem Punkt nicht gesichert ist, ist unwiderbringlich verloren? Ich befürchte ja letzteres. Das ist natürlich ein ziemlich schwaches Argument, die Leute zu überzeugen, ihre Zukunft in ein DRM-System zu stecken, welches quasi jederzeit untergehen kann. Die Macher von Steam haben zumindest bestätigt, dass wenn der Punkt kommen sollte, an dem das Steam-Abo untergeht, sie zumindest eine Ausweichstrategie haben, damit man trotzdem seine Spiele weiternutzen kann.

    Du hast am Ende der Lebenszeit der Konsole nur einen Haufen Spiele, die an deinen Account gebunden sind und die du auf die neue Konsole nicht mitnehmen kannst.

    Diesen Punkt verstehe ich um ehrlich zu sein nicht ganz. Gerade weil du von einem an den Haaren herbeigezogenen VErgleich zu Steam sprichst (Auf mich bezogen? Meine Intention war das nämlich in meinem Beitrag nicht.) aber dann Punkte aufzählst, die genauso auch bei Steam gelten würden. Denn die Spiele bei Steam verkaufe ich ja auch nicht mehr, außer ich habe Lust, meinen gesamten Account loszuwerden.

    Mmmhjaa. Ich weiß, sie behaupten jetzt, dass es ohne Einschränkungen so gedacht gewesen wäre und so funktioniert hätte. Jetzt, wo die Gefahr nicht mehr besteht, es tatsächlich so umsetzen zu müssen. Aber wie realistisch wäre das gewesen? Sie hätten doch die Spieleverkäufe viel stärker kannibalisiert, als GameStop das alleine je gekonnt hätte.

    Wobei alle Aussagen von Microsoft im Vorfeld zum Rückzieher eigentlich kaum Spielraum ließen von etwas anderem auszugehen. Wenn man beispielsweise die damalige Webseite betrachtet, stand bei den Gebrauchtspielfunktionalitäten noch im Kleingedruckten dabei, dass es den Publishern überlassen ist, ob sie das erlauben. Zu Family Sharing gab es kein Kleingedrucktes, nichts. Ich kann deine Skepsis nachvollziehen, aber um ehrlich zu sein habe ich nichts gehört, was diese Skepsis befeuern würde. Kann mich sogar erinnern, dass Arthur Gies von meiner anderen Lieblingsseite mit Poly im Titel, Polygon, getweetet hat, dass er mit Publishern sprach und die ihm bestätigten, dass entsprechende Abmachungen mit Microsoft existierten. Ich glaube es wird einfach unterschätzt, wie groß der Schaden durch Gebrauchtspiele wirklich ist. Family Sharing ist da einfach nur eine modernere Variante des „Ich leihe meinem Kumpel was aus.“ Ich glaube auch an Einschränkungen, denke aber eher, dass diese im System außenrum gewesen wären bsp. ein zeitliches Limit für das Entfernen/Hinzufügen von Family-Mitgliedern um zu verhindern, dass jemand quasi jede Woche seine Spiele 10 neuen Leuten zur Verfügung stellt.

  9. Haris - 17.09.2013 02:56

    Im Endeffekt sehe ich den Begriff Besitztum in Verbindung mit pur digitalen Inhalten, als etwas an, was wohl oder übel obsolet wird. Hierfür muss man den Smartphones und ihren Apps danken, die quasi diese Kultur gefördert haben. Du willst statt von Apple auf deinem iOS-Gerät lieber von Google auf Android ausspioniert werden? Die gekauften Apps hast du alle verloren. Du willst deine tolle Handy-App auf dem Tablet nutzen? Kauf die Tablet-Version, obowohl es genau das gleiche Betriebssystem ist, oder erfreue dich an einer quasi nicht nutzbaren und hochskalierten Version der Handy-App. Ein großes Update für das Betriebssystem kommt heraus? Bete, dass alle deine Lieblingsapps ein Update kriegen, damit sie auch weiterhin lauffähig sind. Alles Situationen, wo man schnell den ein oder anderen Euro verlieren kann. Wobei man einen Betrag von 0,99€ noch verschmerzen kann, aber bei einem Spiel, dass mal 59,99 gekostet hat, tut das schon ziemlich weh. Keine schöne Entwicklung, aber das ist eben die digitale Zukunft.

  10. Missingno. - 17.09.2013 11:02

    ohne beispielsweise mühseelig die Post bemühen zu müssen

    Klar, bei gewissen Distanzen ist es natürlich einfacher nur die immaterielle Lizenz zu tauschen, andererseits ist der Postweg ggf. sogar schneller, weil es immer noch Leute gibt, die mit einem DSL-Light-Anschluß oder schwächer auskommen müssen.

    Es ging mir auch primär darum, dass ich „Family Sharing“ jetzt nicht als ultimativen Vorteil sehe, sondern eben Notwendigkeit, um ähnliche Freiheiten wie beim Disc-basierten Modell zu bekommen.

  11. Chris - 17.09.2013 11:08

    Nur hier zur Korrektur: bei Microsoft hätte man auch die gesamte Spielebibliothek freigeben müssen.

    Richtig, das hatte ich nicht mehr korrekt in Erinnerung. Ich würde aber weiter sagen, der signifikante Unterschied ist dieser hier.

    Ars Technica zu Microsofts Family Sharing:

    The only limitation, it seems, is that only one person can be playing the shared copy of a single game at any given time.

    Steam-FAQ zu Family Sharing:

    Borrowed games will be unavailable on even an authorized device when the lender’s library is currently in use on another computer.

    Bei Microsoft klang das immer so, als könnten theoretisch zehn Leute gleichzeitig Spiele aus meiner Bibliothek spielen, solange es unterschiedliche Spiele sind. Das wird in Steam nicht der Fall sein. Die komplette Bibliothek kann immer nur auf einem PC in Benutzung sein.

    Du hast am Ende der Lebenszeit der Konsole nur einen Haufen Spiele, die an deinen Account gebunden sind und die du auf die neue Konsole nicht mitnehmen kannst.

    Diesen Punkt verstehe ich um ehrlich zu sein nicht ganz. Gerade weil du von einem an den Haaren herbeigezogenen VErgleich zu Steam sprichst (Auf mich bezogen? Meine Intention war das nämlich in meinem Beitrag nicht.) aber dann Punkte aufzählst, die genauso auch bei Steam gelten würden. Denn die Spiele bei Steam verkaufe ich ja auch nicht mehr, außer ich habe Lust, meinen gesamten Account loszuwerden.

    Nein, nicht auf dich bezogen, sondern auf die vielen Versuche während und nach der E3, Microsofts Vorhaben quasi damit zu rechtfertigen, dass das bei Steam alles schon so wäre und von den Kunden auch akzeptiert würde, nach dem Motto: „Was habt ihr denn?“

    Aber wenn ich am Ende der Lebenszeit meines PCs auf einen neuen PC umziehe, dann kann ich meine Steam-Spiele mitnehmen. Ich komme nicht in eine Situation, in der ich mir eine neue Konsole kaufe, die Konsole der letzten Generation zurücksetze und verkaufe und meine digital gekauften Spiele für die alte Konsole damit quasi verschwunden sind. Der Käufer der alten Konsole hat sie nicht, weil ich ihm die Konsole nicht mit meinen Accountdaten überlasse, und auf meiner neuen Konsole laufen sie nicht. Höchstens per Gaikai, aber noch nicht in Europa und wenn überhaupt, dann nicht für alle Spiele.

    Bei den Konsolen steht dieser Umzug jetzt noch an, aber Steam gibt es schon so lange, dass die meisten Steam-Kunden diesen Umzug völlig problemlos schon mindestens einmal gemacht haben. Bei Steam könnte ich sogar auf eine völlig andere Plattform – den Mac – umziehen und könnte dort alle meine Spiele weiter spielen – solange sie bei Steam für den Mac verfügbar sind, natürlich. Auf den Konsolen würde niemand ernsthaft verlangen, seine auf der Xbox online gekauften Multiplattformtitel mit auf die PS4 zu nehmen, aber das ist – im übertragenen Sinne – genau das, was bei Steam geht. Bei GOG natürlich auch, sogar komplett ohne DRM.

    Smartphones: Den wichtigsten Unterschied hast du ja schon genannt – den Preis. Dass die Leute dazu bei 1-2€ pro Spiel bereit sind, bedeutet nicht, dass sie es bei 60€ wären. Es bedeutet nicht mal, dass sie es bei 10€ wären. Wie oft haben sich Entwickler beklagt, dass sie gerne bessere und umfangreichere Spiele für Smartphones und Tablets herausbringen würden, aber dass die Leute dafür nicht zahlen würden…

  12. HomiSite - 17.09.2013 12:04

    Nachtrag Office 365 etc.: Da hatte ich in der Tat nur an Web-Apps gedacht. Sind denn eigentlich die vermieteten Programme von Adobe oder MS dann (erstmal) billiger? (Zu faul zu recherchieren :-) ).

    Umzug/Bibliothek: Dass ist schon ein sehr interessanter Punkt, der halt auch jetzt erstmals auf Konsolen auftritt, weil ein Wechsel innerhalb einer Welt mit bestehender Online-Distribution ansteht. Ich finde es sehr schade/enttäuschend, dass bspw. auch XBL Arcade und Indie Games nicht auf der Xbox One laufen werden – für solche Spiele hätte eine Emulationsschicht für eine 8 Jahre alte Hardware wohl gereicht!

    Etwas kann ich technische Inkompatibiläten wegen unterschiedlicher Hard- und Software-Architektur aber verstehen. Am PC gibt bzw. gab es das Problem ja auch: Out of the Box laufen doch alte Spiele am PC auch nicht mehr und selbst mit Emulation kriegste nicht alles zum Laufen. Aber es ist natürlich einfacher, solche Spiele noch irgendwie zu zocken und sei es auf damaligen Betriebssystemen. Wenn deine alte Konsole abraucht, biste gearscht, bei Nintendo ganz besonders, bei MS/Sony, wenn irgendwann aktuelle Server abgestellt werden sollten.

    Family Sharing/Steam: Ob Steam damit auf Origins Rückgabefeature reagierte? Was ist eigentlich mit dem immer mal wieder kolportierten Wiederverkaufsfeature? Ansonsten ist ein Vergleich mit dem ursprünglichen MS’schen Sharing müßig, weil das niemals konkret beschrieben wurde und die meisten Eckpunkte auch erst rauskamen, als es bereits beerdigt war.

  13. Missingno. - 17.09.2013 12:50

    Apropos Konsolen und Download-Titel: Nintendo DSi -> Nintendo 3DS (oder war das nur 3DS -> 3DS XL?) oder Wii -> Wii U haben es hinbekommen.

  14. Chris - 17.09.2013 12:54

    Out of the Box laufen doch alte Spiele am PC auch nicht mehr und selbst mit Emulation kriegste nicht alles zum Laufen.

    Das sind dann aber meist noch Titel aus der Prä-DirectX-Ära. Dass DirectX-Spiele wirklich Probleme machen, wie das munter weiter verkaufte Beyond Good and Evil, das zumindest auf meiner aktuellen DirectX-11-Kiste Grafikfehler en masse produziert, ist eher selten.

    Nachtrag Office 365 etc.: Da hatte ich in der Tat nur an Web-Apps gedacht. Sind denn eigentlich die vermieteten Programme von Adobe oder MS dann (erstmal) billiger?

    Das hängt von deiner Nutzung ab. :) Office 365 kostet 80 Euro pro Jahr. Das dürfte für die meisten Leute teurer sein, selbst wenn man bisher wirklich jeden Office-Versionssprung mitgemacht hat. Dafür ist auch mehr im Paket. Outlook, Publisher, Access auf bis zu 5 PCs. Aber wer hat schon 5 PCs und braucht Publisher und Access…

    Office Home & Student 2010 mit Word, Excel, OneNote und PowerPoint für 3 PCs kostete mal 90 Euro. Wird heute teilweise für deutlich höhere Preise gehandelt, weil der Nachfolger Office 2013 nur noch auf einem PC installiert werden kann und kaum für unter 110 Euro zu bekommen ist.

    Bei Adobe ist das ähnlich: Die meisten Creative-Suite-Nutzer machten bisher nicht jeden Versionssprung mit. Die aktuelle Creative Cloud kostet 62 Euro im Monat. Das ist nur günstiger als bisher, wenn man immer die neueste Version von wirklich allen Adobe-Programmen braucht. Premiere Pro CS6 kostet jetzt noch etwa 1000 Euro im Laden, das Einzelabo für den Nachfolger Premiere Pro CC kostet im Jahresabo 25 Euro pro Monat. Nach drei Jahren hätte man die Vollversion abbezahlt, danach zahlt man im Grunde drauf. Zumal man früher für direkte Upgrades (bspw. von CS5 auf CS6) ja nicht den vollen Preis bezahlte.

    Ich gehöre zu den wenigen, die davon bei Adobe profitieren. Ich schneide Videos nur hobbymäßig und brauche ein Videoschnittprogramm vielleicht 2-4 Monate im Jahr. Das monatlich kündbare Abo für Premiere Pro kostet 36 Euro. Dafür hat man immer die aktuellste Programmversion. Das ist für mich also eine komplett andere Preiskategorie als bisher, aber auch nur solange ich das Programm weiter so unregelmäßig nutze. Gerade für Hobbyisten, die ihr Schnittprogramm gerne das ganze Jahr über benutzen würden und die sich früher halt mal die tausend Euro für das Profiprogramm geleistet haben und ihre Programmversion dann auf Jahre hinaus benutzten, ist die Umstellung auf das Abosystem ein absoluter Hammer.

  15. Haris - 10.10.2013 20:56

    Natürlich auch für Microsoft, die nie in der Lage waren, präzise zu erklären, wie “family sharing” hätte funktionieren sollen und welchen Einschränkungen es unterworfen gewesen wäre. Wie man so etwas richtig ankündigt, hat Steam gestern gezeigt.

    Naja, im Nachhinein ist diese Aussage nicht mehr richtig. Ich bin im Steam Beta Programm gelandet und es stellt sich heraus, dass Valve auch alles andere als präzise mit ihren Aussagen waren. Das man seine Accountdaten weitergeben muss ist ein echt großes Malus…

  16. Chris - 10.10.2013 23:22

    Aber das war doch exakt so angekündigt, dass man sich an den Gastcomputern mit seinen Accountdaten anmelden muss. Deswegen heißt es „family sharing“ und nicht „mit-irgendwelchen-typen-über-das-internet-sharing“.

  17. Haris - 11.10.2013 18:33

    @Chris
    Das wurde eben nicht exakt so angekündigt, davon war nie die Rede auf der originalen Webseite. Mittlerweile hat sich die Sprache im Ankündigungstext ja auch etwas geändert, um das besser zu reflektieren.

  18. Chris - 11.10.2013 19:13

    Vielleicht missverstehen wir uns hier. Ich hatte die Ankündigungs-Webseite bei Steam an dem Tag gelesen, als das Family Sharing angekündigt wurde, und sie nach der Veröffentlichung dieses Artikels bis zum heutigen Tag nicht mehr angeschaut. Ich bin mir absolut sicher, dass es dort in der FAQ von Anfang an hieß, man müsse auf einem Computer X seine Bibliothek freischalten, indem man sich dort anmeldet, und danach könne jeder andere Steam-Account auf diesem Gerät die Spiele aus dieser Bibliothek spielen. Deshalb habe ich am 17.9. weiter oben in diesem Kommentarthread geschrieben:

    Wenn ich also den Computer meiner Schwester für das Sharing mit meinem Account authentifiziere, …

    Das ist für Steam nur ein recht kleiner Schritt (ich selbst kann meinen Account ja heute schon auf mehreren Computern nutzen, nur nicht gleichzeitig)…

    Die offizielle Steam-Seite sagt inzwischen:

    Then, Family Sharing is enabled in one of two ways: You can either locally authorize a device to share via the Account tab in Settings, or respond via email to a user’s Steam request to share your previously installed games.

    Von der E-Mail-Fassung war damals tatsächlich nicht die Rede. Da ist bisher von außen auch nicht wirklich ersichtlich, wie das funktioniert, aber ich bezweifle einfach mal, dass du da deine Accountdaten weitergeben musst.

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