Polyneux spricht, Vol. 16 (Double-B-Edition)

In der 16. Ausgabe unseres Podcasts unterhalten wir uns über zwei der wichtigsten Entwicklerstudios der letzten zwei Dekaden: Blizzard Entertainment und Bioware. Wir vergleichen, schwelgen in Erinnerungen und spekulieren über die Zukunft. „Wir“, das sind übrigens Chris, SpielerZwei und unser Podcast-Stammgast Björn vom Agitpopblog.

Dass der Podcast schon am 17. September aufgenommen wurde, aber erst heute online gegangen ist, hat folgenden Grund: Einen Tag nach unserer Aufnahme-Session erklärten die beiden Bioware-Gründer Ray Muzyka & Greg Zeschuk ihren Abschied vom Unternehmen. Chris‘ erste Reaktion war: „Wir können den Podcast von gestern wegschmeißen!“ – Soweit kam es zwar nicht, aber dennoch wurde tagelang hin und her überlegt, ob wir z.B. einen zusätzlichen Take aufnehmen oder ob wir das Ganze im Podcast-Text thematisieren oder was auch immer. Als wir uns dann endlich dazu durchgerungen hatten, keine zusätzliche Aufnahme mehr zu machen und Euch stattdessen lediglich auf den „dummen Zufall“ aufmerksam zu machen, wurde der fertige Schnitt der Aufnahme freundlicherweise von Chris‚ Schnittsoftware aufgefressen (*rülps*). Also musste der ganze Podcast ein weiteres Mal komplett bearbeitet werden, was auch wieder einige Tage in Anspruch nahm. Ihr seht also, Folge 16 von „Polyneux spricht“ ist inoffizielle eigentlich unsere „Pleiten, Pech und Pannen Edition“…

Hier noch ein paar weiterführenden Links zu den angesprochenen Themen:

Interview mit Chris Metzen

Making of Neverwinter Nights

Interview mit Max Schaefer

Interview mit Matt Uelmen

Interview mit Jay Wilson

Diablo 2 Making Of von Erich Schaefer

 

Die Intro-/Outro-Musik stammt wie immer von Reilly Brown aka Mizuki’s Last Chance.


Links zum Podcast: RSS-Feed | iTunes


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9 Kommentare

  1. Chris - 04.10.2012 19:56

    0:04 – Metzen und StarCraft
    0:08 – Dragon Age 2 und Baldur’s Gate 2
    0:17 – Neverwinter Nights
    0:19 – Jade Empire und neue Lizenzen bei Bioware
    0:22 – Obsidian
    0:24 – Blizzard und seine Universen
    0:27 – Sucht in Diablo und WoW
    0:35 – Diablo 3 always online
    0:39 – Weltenbau und Humor bei Blizzard
    0:45 – Blizzard und Originalität
    0:47 – Activision und Preispolitik
    0:57 – WoW
    0:59 – Lost Vikings 2! Der Anfang vom Ende Blizzards?
    1:00 – Entwicklungsgeschichte Diablo 3
    1:02 – Titan, WoW und Free2Play
    1:11 – The Old Republic
    1:14 – Mass Effect
    1:20 – Skyrim
    1:25 – Viele, viele bunte Bioware-Studios
    1:27 – Valve und Steam
    1:29 – Biowares Firmenphilosophie
    1:33 – Blizzards Zukunft
    1:37 – Mass Effect 3 Multiplayer und das Ende
    1:41 – Fazit?

  2. jello - 05.10.2012 02:34

    Blizzard’s bestes Spiel ist und bleibt Lost Vikings (1 selbstverständlich). Alle anderen Spiele haben mich nie wirklich gefesselt und von MMOs lass‘ ich sowieso die Finger.

    BioWare’s Probleme haben für mich mit Jade Empire angefangen, hätten vllt. aber schon mit KotOR beginnen können, aber da es ’ne Star Wars-Lizenz ist, konnt’s mir gestohlen bleiben (hab’s aber dennoch für 2,50 bei Steam gekauft, um es iiiiiirgendwann mal nachzuholen *hust*). Es war einfach ’n Stück zu viel Zeug, was in das Spiel gepresst wurde (u.a. das Shmup-Minispiel), die Kämpfe waren grottig, und die Story war mau (v.a. der im Podcast gelobte Plot twist war von 50 km Entfernung zu sehen und daher zum Gähnen)… Mass Effect danach hat mich von der Mechanik – und rein von dieser, das Universum will ich egtl. immer noch erkunden – her nicht überzeugt, weswegen ich seither kein BioWare-Spiel mehr angefasst habe.

    Was ihre gemeinsamen Probleme anbelangt: Ja, Erfolg und Geld korrumpieren halt – sieht man zu ’nem gewissen Grad auch schon bei VALVe/Steam (sage ich als VALVe-Fan).
    Die Veränderungen in der Industrie (Shareholder, die nur auf’s Geld gucken) und den Erwartungen der Spieler, sowie die breitere Masse an Spielern, die bedient werden wollen/sollen, tun ihr übriges.

  3. Chris - 05.10.2012 11:21

    Ich konzentrier mich mal auf die Twists, weil die zitierte Aussage von mir stammt:

    Wenn der Twist in Jade Empire für dich nicht funktioniert hat, dann bleibt vom Spiel relativ wenig übrig, das seh ich ein. Mich haben damals gleich mehrere Wendungen (Lehrer, Wasserdrache) kalt erwischt. Mag naiv von mir gewesen sein, das nicht vorher zu sehen, ich kann das Spiel aber auch nur aufgrund meiner Erfahrungen damit beurteilen und für mich haben die Wendungen funktioniert.

    Twists sind halt unheimlich schwer richtig hinzukriegen. Einerseits möchte man an dieser Stelle natürlich etwas offenbaren und möchte deshalb nicht, dass der Spieler zu früh selbst auf die Lösung kommt. Andererseits muss sich der Twist irgendwie andeuten, sonst wirkt er nicht glaubwürdig. Im Idealfall schlägt der Spieler sich mit der Hand vor die Stirn und sagt: „Sch…., da hätte ich selbst drauf kommen können!“ Wenn man die Geschichte so anlegt, nimmt man aber immer in Kauf, dass es Spieler gibt, die tatsächlich von selbst drauf kommen.

  4. manuspielt - 06.10.2012 13:21

    Chris: Volltreffer! Ich habe Sonic Chronicles: The Dark Brotherhood wirklich ausgiebig gespielt und es war erstaunlich gut. Nicht sehr „typisch“ für Bioware und wenn man das nicht weiß, merkt man das auch nicht. Aber es war ein sehr gutes, Mario RPG ähnliches DS-Spiel, was so GAR NICHTS mit der sonstigen Sonic-Thematik zu tun hatte. Ich mochte das sehr, für mich das beste der Sonic-Spiele.

    Schöner Cast, übrigens. Aber der RSS-Feed ist kaputt, im iTunes taucht die Folge nicht auf. Nur, falls ihr euch wundert, warum so wenig Feedback kommt.

  5. Chris - 06.10.2012 15:58

    Wie kommst du darauf? Der Feed funktioniert und die Folge steht seit zwei Tagen bei iTunes.

  6. Mikel - 08.10.2012 13:48

    Spiele wie Mass Effect oder auch seiner Zeit Jade Empire empfinde ich immer noch als gute, solide Biowarekost. In Sachen Story(telling) gehen sie sogar teilweise einige Schritte weiter, stinken dafür in nahezu allen anderen Belangen gegen die früheren dicken Fische wie Baldurs Gate ab.

    Das Kampfsystem mit seinen mannigfaltigen Möglichkeiten, die vielen abwechslungsreichen Gegner, Charaktere,(Side-)Quests, Dialoge, Rätseleinlagen, Items usw. verhelfen Baldurs Gate 2 zu wesentlich mehr Spieltiefe.
    Die Mass Effect Reihe hat gewiss auch seine Tiefe und Stärken in Sachen Story, Charactere, Universum, aber bei einem Videogame gibt es nun mal noch mehr Elemente, die für Spieltiefe sorgen und da halte ich insgesamt ein Baldurs Gate für das umfangreichere und ansprechendere Ergebnis, und im direkten Vergleich Mass Effect für zu flach.

  7. manuspielt - 13.10.2012 14:16

    Chris: Ging dann ja auch, aber hat n Tag gedauert bis es sichtbar war bei mir. Wollte euch ja nur Bescheid geben, weil das Posting da war, aber der Cast nicht im Feed.

  8. Matze - 29.05.2013 00:57

    Hallo :)

    Gibt es bald eine neue Folge? Ist ja schon eine Weile her dass ihr gesprochen habt :/

    Gruss,
    Matze

  9. SpielerZwei - 30.05.2013 12:14

    @Matze: Wir planen einen neuen Podcast zur E3. ;)

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