Söldnertagebuch

Dies sind die unglaublichen Abenteuer eines Berufskraftfahrers Söldners irgendwo in Afrika…

Tag 1:
Mein erster Aufenthalt auf dem Schwarzen Kontinent und alles was ich spontan sagen kann ist schlicht „Wow!“. Die Landschaft ist atemberaubend schön und ich verbringe die meiste Zeit damit, die Wunder der Natur zu bestaunen.
Aber natürlich bin ich nicht zu meinem Vergnügen hier. „Sie sind zum Söldner geboren!“ hatte mir der Berufsberater in Europa versprochen. Und da der Mann einen sehr kompetenten Eindruck vermittelt hat, habe ich sofort alle Zelte abgebrochen und mir ein Ticket in eine vielversprechende Krisenregion gekauft.

Seit der destabilisierten Regierung die Fäden aus der Hand geglitten sind, tobt hier ein Bürgerkrieg zwischen der „Alliance for Popular Resistance“ (APR) und der „United Front for Liberation and Labour“ (UFLL), der umso erbitterter geworden ist, seit ein illegaler Waffenhändler, den man nur als den „Schakal“ kennt, beide Seiten im Überfluss mit Waffen versorgt. Es sieht so aus, als könnten diese Menschen erst zur Ruhe kommen, wenn dem Mann das Handwerk gelegt wird… Bevor ich hier die ersten größeren Aufträge erledigen kann, muss ich aber zunächst Medikamente besorgen. Die verdammte Malaria hat mich erwischt und die Symptome sind nicht von schlechten Eltern! Aber warum sollte es mir besser gehen als all den anderen Weißbroten hier?! Und von denen sind eine ganze Menge im Land: Wie in jedem anderen Krisengebiet dieser Welt, so sind auch hier unzählige weiße Söldner und Glücksritter unterwegs, die hoffen, die Unruhen für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, was in erster Linie die Jagd nach Diamanten bedeutet. Sie sind die einzige stabile Währung in Zeiten wie diesen…

Tag 3:
Mit den Medikamenten lassen sich die Schwächeanfälle ganz gut unter Kontrolle halten. Mal sehen, wie lange die Tabletten reichen. Aber irgendwie komme ich schon an neue. Mit den nötigen Diamanten in der Tasche bekommt man hier eigentlich alles.
Ich habe inzwischen auch schon die ersten Aufträge erledigt, wobei ich nicht gerade wählerisch bin, was die Auftraggeber angeht: UFLL, APR, der Untergrund und sogar ein paar andere Glücksritter gehören dazu. Unter Letzteren gibt es sogar ein paar ganz nette Typen, mit denen ich mich angefreundet habe. Man weiß ja nie, wozu solche Beziehungen mal gut sein können. Erst heute Vormittag hat mir einer von denen den Arsch gerettet, als ich an einem Kontrollposten von Rebellen überrascht und unter schwerem Feuer festgenagelt worden bin. Und dabei hätte ich schwören können, dass ich den Posten nur ein paar Minuten zuvor komplett ausradiert hatte… Merkwürdig.
Wenn man so seine Aufträge erledigt, erkennt man erst so richtig, was für ein weites und abwechslungsreiches Land dies ist. Man muss schon erhebliche Strecken mit dem Jeep oder dem Boot zurücklegen, um zum Auftraggeber, vom Auftraggeber zum Ziel und wieder zurück zum Auftraggeber zu gelangen. Aber die wunderschönen Landschaften Afrikas sind mehr als beeindruckend und entschädigen für die viele Gurkerei! Wenn da nur nicht an jeder zweiten Weggabelung immer diese lästigen Kontrollposten wären…

Tag 7:
Ich habe mich während meiner umfangreichen Überlandtouren inzwischen auch öfter mal auf eigene Faust umgesehen und bin auf einige merkwürdige Sachen gestoßen: Irgendjemand, vielleicht gar ein Koffervertreter (?), hat überall in der Landschaft Aktenkoffer mit Diamanten verteilt. Und das Beste daran ist, dass ich die Dinger mit meinem Navigationsgerät orten kann! Ich habe keine Ahnung, wie das technisch funktioniert und warum ich offensichtlich der Einzige bin, der die Koffer ausfindig machen kann, aber wer wird sich schon über eine zusätzliche Einnahmequelle beschweren?! Viel seltsamer, und vor allem nerviger, ist da die Sache mit den Streckenposten der Bürgerkriegsfraktionen: Ich bin mir inzwischen sicher, dass die Wachen dort in mehreren Schichten arbeiten. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass jeder von mir erledigte Posten nur wenige Minuten später wieder komplett mit einer neuen Mannschaft besetzt ist. Wo kommen die nur alle her? Gibt es unter jedem Posten einen unterirdischen Bunker, in dem eine Zweit-, Dritt- oder gar Viertbesetzung nur darauf wartet, die gefallenen Kollegen zu ersetzen? So funktioniert also Jobsharing in einer Bananenrepublik…
Und warum ist es allen egal, in wessen Auftrag ich unterwegs bin? Ich meine, wenn ich schon für die APR unterwegs bin, warum schießen dann trotzdem deren Milizen auf mich? Ist das Land schon dermaßen im Chaos versunken, dass hier nur noch jeder wild auf jeden schießt?
Aber eines muss ich den Jungs lassen: Sie sind keine schlechten Gegner! Taktisch sehr versiert.

Tag 11:
Nachdem ich mir heute wieder neue Malariapillen besorgt habe, bin ich doch ein wenig ins Grübeln geraten: Wäre es nicht wesentlich sinnvoller mal ein richtiges Krankenhaus aufzusuchen, um die Krankheit vernünftig behandeln zu lassen, anstatt meine Malaria nur notdürftig unter Kontrolle zu halten?
Und warum sieht man in der grandiosen Landschaft nur ganz selten Tiere? Außer ein paar Zebras und Antilopen, welche mir immer zielsicher vor den Jeep laufen, gibt es hier weniger Tiere als in der Kölner Innenstadt. Sind sie gar auch alle vor dem Bürgerkrieg geflüchtet (die Tiere, nicht die Kölner)?
Apropos „Bürgerkrieg“: Der scheint eigentlich nur dort stattzufinden, wo ich gerade meine Aufträge erledige. Komisch, oder? Ich habe nicht den Eindruck, als würde hier wirklich ein Krieg toben. Alle Leute scheinen eigentlich ganz friedlich ihrem Tagewerk nachzugehen. Lediglich wenn ich auftauche, ziehen alle, ungeachtet ihrer Fraktionszugehörigkeit, ihre Waffen und ballern auf mich los, was das Zeug hält. Vielleicht bin ich ja durch die Medikamente etwas paranoid geworden, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Seiten in diesem Bürgerkrieg in etwa so aussehen: Ich allein gegen ganz Afrika, gewissermaßen…
Aber ich bin gut gerüstet! Wenn es denn so sein soll, dann führe ich eben einen Einmannfeldzug gegen das ganze Land. Ich habe beim örtlichen Waffenladen inzwischen so ziemlich jede Knarre, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede erhältliche Verbesserung gekauft. Sollen sie nur kommen, die Jungs von der APR und UFLL! Und die verdammten Kamikaze-Zebras mache ich gleich mit platt…
Aber genug der wirren Gedankengänge! Ich sitze eindeutig zu oft hinter dem Steuer. Zu viel Zeit zum Nachdenken. Muss mich wieder mehr auf die Natur konzentrieren… Oh, da! So ein geiler Wasserfall…!

Tag 13:
Ich habe mir ein neues Hobby zugelegt: Buschbrände legen!
Ja, ich weiß, dass das sehr destruktiv klingt, aber es ist einfach zu schön anzusehen, wenn sich das Feuer malerisch durch die Flora des Landes gräbt. Das ist noch viel interessanter als die blutigen Notoperationen am eigenen Körper und ohne Betäubung, die mir anfangs so viel Spaß machten. Und außerdem erholt sich die Natur hier unglaublich schnell. Einmal um den Block gefahren und schon ist alles wieder wie vorher! Kaum zu glauben, dass die Leute hier kaum etwas zu beißen haben, wenn hier alles so schnell wächst…

Tag 16:
Ich habe Schwielen an den Händen. Und am Arsch. Vom vielen Hin- und Herfahren. Es kristallisiert sich eine gewisse Routine heraus, wie ich sie vom Söldnerberuf eigentlich nicht erwartet habe:
Auftrag holen, ewig weit zum Zielort fahren, unterwegs die aufdringlichen Wachposten umnieten, am Zielort in wenigen Minuten den Auftrag erledigen, wieder ewig weit zum Auftraggeber fahren, unterwegs die selben Wachposten, die ich noch vor Kurzem über den Jordan gebracht habe, ein weiteres Mal aus dem Weg räumen, usw., usf. …Abenteurer wollte ich sein, kein Buchhalter mit AK47…

Glücklicherweise kann ich mir die Zeit unterwegs ein wenig mit Sightseeing vertreiben. Hatte ich schon erwähnt, wie unglaublich schön dieses Land ist…?! Die Typen an der Tankstelle und beim Reifendienst sind inzwischen meine besten Freunde, weil sie mich öfter sehen als der Waffenhändler. Ich verbringe etwa zwei Drittel meiner Zeit damit, von A nach B und wieder zurück nach A zu fahren. Wenn ich wieder zurück in der Zivilisation bin, muss ich mal ein ernstes Wort mit diesem verlogenen Berufsberater reden, der mir den Beruf des Söldner gänzlich anders beschrieben hat. Die Sau!

Tag 19:
Mir ist langweilig! Unglaublich langweilig! Ob mir der Typ, der auch die Malariatabletten besorgt, eventuell ein Paar andere Pillen beschaffen kann? Irgendwas gegen Langeweile?

Dabei fing alles so spannend an. Jeder hat mir anfangs vom „Schakal“ erzählt und wie wichtig es für dieses Land und seine Einwohner sei, diesen Mann auszuschalten. Auch jetzt noch höre ich andauernd seinen Namen. Und manchmal finde ich sogar mitten im Dschungel oder der Wüste geheimnisvolle Tonbänder auf denen es um ihn und seine Geschäfte geht. Aber auch wenn ich mich nicht ständig frage, wer überhaupt diese Tonbänder in der Pampa verteilt hat (der Koffervertreter?), so nagen an mir doch langsam Zweifel, ob das Ganze hier überhaupt irgendwohin führt. Außer meinen immer gleichen Einsätzen für die immer gleichen zwielichtige Gestalten, die alle irgendwie keine wirkliche Agenda zu verfolgen scheinen, passiert hier nicht wirklich etwas.

Gibt es den Schakal wirklich oder ist er nur ein Mythos? Es gibt so gut wie keine konkreten Hinweise auf ihn und seinen Aufenthaltsort. Obwohl ich nun schon eine ganze Weile hier bin und immer wieder von ihm höre, weil sich anscheinend wirklich Alles um ihn dreht, wird er mir immer gleichgültiger. Wenn es ihn wirklich gibt, interessiert er mich eigentlich noch genug, um hinter ihm her zu sein? Und ich? Will ich mit diesem eintönigen Dasein als Söldner mitten in Schwarzafrika noch lange so weitermachen…? Mir erscheint alles so sinnlos…

Tag 25:
Meine persönliche Sinnkrise ist überwunden! Nach langem Hadern bin ich nun doch zu dem Entschluss gekommen, hier zu bleiben und mir eine gesicherte Existenz aufzubauen. Die stressigen Nebenjobs habe ich an den Nagel gehängt und konzentriere mich nun nur noch auf das Wesentliche:
Ich habe mich als Berufskraftfahrer selbständig gemacht! Jetzt fahre ich nicht mehr stundenlang zu meinen Jobs, sondern habe das Fahren selbst zu meinem Job gemacht. Hirse, Bananen, Medikamente, Waffen, Heroin: All diese wichtigen Hilfsgüter wollen transportiert werden! Wie clever von mir, nicht?! Tja, darauf wäre dieser dumme Berufsberater sicherlich nie gekommen. Nun, er wird es wohl auch nicht mehr tun, denn kürzlich bat ich einen Söldnerkumpel, der für einige Wochen nach Europa zurückkehren wollte, um einen kleinen Gefallen…
Und seit mir der Schakal vor den Laster gelaufen ist, weil ein Mann seines Kalibers wohl zu beschäftigt ist, um auf den Verkehr zu achten, werde ich auch nicht mehr wahllos von Jedermann attackiert. Das Leben kann so gut sein! Hach! Ich und mein Truck auf den endlosen Staubpisten Afrikas. Erwähnte ich eigentlich schon, wie wunderschön dieser Kontinent ist…?!

Tacheles:
Ich habe FarCry 2 von UbiSoft auf dem PC gespielt. Das Spiel ist unglaublich hübsch, sehr umfangreich und man kann ihm in technischer Hinsicht kaum etwas vorwerfen. Auch die Tatsache, das es mit dem ersten FarCry so viel zu tun hat, wie der Springer-Verlag mit Journalismus, ist nicht weiter schlimm. Schlimm ist allerdings, dass es sich nach einigen Spielstunden als reiner Sandkasten-Shooter mit einer schleppenden, völlig motivationsfreien Rahmenhandlung, sich prinzipiell immer wiederholenden Missionen und unendlich viel Leerlauf dazwischen erweist. Ich ziehe meinen Hut vor den Designer für ihre Kreation dieser tollen, wenn auch unter leichten Logikfehlern leidenden, Spielwelt! Aber für Freunde typischer Ego-Shooter, zu denen ich mich auch selbst zähle, läuft FarCry 2 nach einiger Zeit absolut ins Leere. Was auf mich zunächst wie ein „S.T.A.L.K.E.R. in Afrika und ohne Bugs“ wirkte und mich anfangs sehr beeindruckte, enttäuschte nach einigen Stunden immer mehr durch seine narrative Behäbigkeit, die schier endlose Fahrerei und die Abwechslungslosigkeit in der Action.
Kennern des Spiels dürfte aufgefallen sein, dass das Tagebuch noch während des ersten Story-Aktes (von dreien) endet. Tatsächlich habe ich es in knapp unter 20 Stunden Nettospielzeit noch in den zweiten Akt geschafft. Und dann vorerst wieder aufgehört. „Wieder aufgehört“, weil ich zwischendurch noch Dead Space und Disaster: Day Of Crisis durchgespielt habe. Beide jeweils am Stück, wohlgemerkt, weil mich beide Titel dazu motivieren konnten! Ein Kunststück, welches FarCry 2 leider abgeht…

Freunde von Sandkastenspielen á la GTA, zu denen ich mich ganz sicher nicht zähle, dürften eventuell eher auf ihre Kosten kommen, wobei ich diesen Leuten zu bedenken gebe, dass Afrika, so offen und weit es im Spiel auch ist, kein Vice City oder San Andreas ist, wo die Designer im Sandkasten auch jede Menge Spielsachen verbuddelt haben. Es gibt auch keine 400 Fahrzeuge, keine coolen Radiosender oder sonstige Spielereien, mit denen man sich abseits der Handlung länger die Zeit vertreiben könnte. Außer Sightseeing in wunderbaren Landschaften, dem absichtlichen Legen von Buschbränden und illegalen Zebra-Jeep-Rennen hat FarCry 2 da kaum etwas zu bieten. Und nicht zuletzt ist es im Kern trotzdem eigentlich ein Ego-Shooter, was die potentielle Schnittmenge mit GTA weiter verringert…


Tags: , , , , ,  

8 Kommentare

  1. Cody - 06.12.2008 16:03

    Man könnte evtl. noch anmerken daß es neben Zebras und Antilopen noch so komische „Büffel“ gibt, daß es abseits der Strassen hier und da tatsächlich schonmal kleinere Tierherden zu finden gibt, daß dank des neuen dlc für X Box360 nun endlich auch ein recht schnelles ATV Gefährt zur Verfügung steht welches die Fahrwege verkürzt (Ich hab übrigens fast alle Strecken mit dem Bus bewältigt-man ist in 2 Minuten von Mikes Bar an der Bushalte in Pala). Natürlich sind die respawnenden Gegner an den Checkpoints nervig-aber was wäre denn die Alternative gewesen? Daß man in den ersten 2 Spielstunden sämtliche Checkpoints „säubert“ und dann 20Stunden über eine Gegnerfreie Map fährt? Wetten daß dann noch mehr „gemeckert“ hätten?
    Übrigens kann man fast all diese Checkpoints-so man denn keinen Bock auf Auseinandersetzungen hat-recht einfach am „Rand“ umschleichen oder auf die Nacht warten-da pennen viele Gegner ;)
    Erwähnenswert ist imho noch der recht intuitive Map-Editor-kaum zu glauben welch herrliche Maps da schon einige gebastelt haben-und der multiplayer. Ansonsten recht schönes Review das fair die Stärken und Schwächen des Spiels zeigt-thx!

  2. Tyrone - 06.12.2008 16:04

    Ich muss ja echt gestehen, dass mir das Konzept mit dem blöden „Tacheles“-Text am Ende eigentlich gut gefällt. Ausserdem sind die Einarbeitungen des relevanten Materials in den Text selbst gelungen(er als woanders…).
    Aber ne Lösung für die Straßenposten wäre zum Beispiel ein _nicht_sofortiger Respawn gewesen. Oder einfach weniger Posten und dafür mehr anderes durchgedrehtes Zeug. Was spricht eigentlich dagegen ein Wildnis-First-Person-GTA zu machen? Das wär super.

  3. Tyrone - 06.12.2008 16:04

    Diesen Text schreibe ich gerade nur, weil das Captcha so schön einfach zu lesen ist. Drei-neun-drei-eins-zwei. Prima.

  4. Frank - 06.12.2008 16:06

    Da ich gezwungen war noch einen Kaufhofgutschein zu vernichten bevor er ablief, stand ich vor der Wahl entweder Farcry oder Fable zu kaufen. Habe mich für letzteres Entschieden und das, wenn ich mir den Artikel hier so durchlese, glücklicherweise auch zurecht.

  5. SpielerZwei - 06.12.2008 16:07

    @Frank:
    Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte ich vielleicht noch einmal klar sagen, dass es sicherlich Leute gibt, für die FarCry 2 bestimmt ein super Spiel ist. Mich hat es halt nicht begeistern können, weil ich a) auf gutes Storytelling stehe und b) Sandkastenspiele nicht so toll finde. Die nervige Herumfahrerei und die viel zu schnell respawnenden Gegner halte ich allerdings nicht für eine reine Geschmackssache…

  6. AcidPhreak - 20.12.2008 16:08

    Ich fand FarCry 2 sehr gelungen, auch wenn mich die nervigen Aussenposten mit Ihrem ständigem Respawn natürlich einige Nerven gekostet haben, doch letzendlich ist FarCry 2 ja auch ein reiner Shooter, nix anderes und wer will schon stundenlang duch Gegnerlose Landschaften Cruisen, da spiel ich Flatout oder sowas eben..

    Zum Glück kann ich auch den Bus nehmen, einfach durch den Posten durchbrettern oder den auch mit Granatwerfer (am besten vom Jeep aus) 5 sek. lang von der Weite einstreuen um dann gelangweilt durchzufahren, oder aber, es gibt auch Posten die kann ich einfach umfahren, geschätzte drei meter neben der hauptverkehrsader wird niemand im posten aufmerksam auf mich, auch langweilig, aber Zeit sparend.

    Und als Shooter funktioniert FarCry 2 IMHO perfekt, vergleichbar mit S.T.A.L.K.E.R was Storytelling und Sandbox Mode betrifft, aber letzendlich ein nettes Geballer was Spass macht. Da zum einen Grafik und vor allem der Sound sehr gelungen ist. Die Waffen, Explosionen und letzte Worte der gerade verwundeten Söldner ein kurzweiliges Shooter Erlebnis vermitteln, was einem als alten Shooter Fan einfach Fun bruingt wie es vor Jahren nur SOF geschafft hat.

    Scheiss auf Story, gescriptete Erzählungen und anderen neumotigen Quatsch, geniesse ein feines Geballere mit netten Waffenanimationen, (Ich liebe es beim laufen wie die Designer es geschafft haben die Bewegungen der Waffen zu animieren)starken Sounds und feiner Grafik.

    Durchgespielt habe ich es natürlich nicht, wie auch ohne Zeit? Das letzte Spiel was ich komplett durch hatte war C&C Tiberium Wars, wie ich das geschafft habe ist mir auch ein Rätzel, sonst gibt es gar nichts was mich heutzutage noch bis zum Abspann fesseln kann.

  7. Frank - 20.12.2008 16:08

    @ SpielerZwei

    Mir ist schon klar dass Du deine Sichtweise erläutert hast. Allerdings sind es bei mir ähnliche Punkte, die mir sauer aufstoßen würden. Ich werds mir vielleicht mal irgendwann bei Ebay ersteigern…

  8. Molde - 25.12.2008 16:34

    Wow, was ein toller Test. Bin grad durch Zufall und durch einen Kommentar deinerseits auf „Games – Der Westen“ auf diese Seite geraten.

    Macht so weiter – seid direkt in meinem Feedreader gelandet.

Hinterlasse einen Kommentar