Polyneux spricht, Vol. 51 (Kristallkugel-Edition 2018)

Karamba, Karacho, ein Podcast! Karamba, Karacho, ein Cast! Das neue Jahr ist keine zwei Wochen alt und schon kommt hier mir nichts dir nichts der neue Polyneux-Podcast um die Ecke und die Menge jauchzt begeistert auf! Nach dem umfangreichen Jahresrückblick, knallen wir euch hiermit voller Freude den Jahresvorschaucast vor den Latz; Christian, molosovsky, Pascal und Urs haben sich lockere vier Stunden zusammengehockt (rein virtuell), um all das zu besprechen, was sie für das Jahr 2018 an reizvollen Videospielen erwarten. Dass es dabei lustig bis feucht-fröhlich bis extrem zotig zuging, muss nicht extra erwähnt werden. Also setzt euch die Kopfhörer auf, holt euch eine warme Milch und sucht eine stille Ecke, in die ihr euch für die nächsten vier Stunden verkrümeln könnt. Viel Spaß!

 

 

00:00:00 Motto: Undurchkommuniziertes Frei-von-der-Leber-weg-Reden.
00:00:38 Intro.
00:01:12 Vorspiel: Begrüßung.
00:02:45 Klärung der Apparillos: Christian, Pascal, molosovsky …
{00:06:23 Kleine Mobile Games: Kein Durchblick. Hype-Industrie der AAA-Titel.}
00:08:50 Apparillos ff: … Urs
00:11:00 Zukunft der Nintendo Switch? Kommt was Großes außer Mario Odyssey & TLOZ:BOTW? Bayonetta 1 und 2! Indies auf Switch & PS4.
{00:16:15 Zu alt für Klopper-Spiele.}
00:17:10 Beginn der eigentlichen Vorschau: 1) Super Meat Boy.
00:18:54 2) Street Fighter V Arcade Edition.
00:21:25 3) Kirby Battle Royal. {Spekulation über 2DS und 3DS.}
00:22.42 4) Monster Hunter: World. {Pascal freut sich, nach jahrelangem Scheitern endlich ein MH spielen zu können.}
00:31:43 5) Dissidia Final Fantasy NT.
{00:34:49 Nostalgie-Flash: Weapon Lord. Scotch & Whiskey.}
00:37:00 6) Shadow of the Colossus. {Ode auf poetische Spiele.}
00:51:12 7) Civilization VI: DLC Rise and Fall. {Kritik der Tyrannei des linearen Denkens.}
00:57:23 8) Kingdom Come: Deliverance. {Verschont uns mit eurer Politik. Kurzfristige Fast-Umwidmung zum linksversifften Feminismus-Podcast.}
01:08:12 9) Owlboy. Nein: erstmal Dynasty Warriors 9. {Urs bekommt Fire Emblem Warriors.}
01:11:10 10) Jetzt aber: Owlboy.
01:12:43 11) Secret of Mana Remake. {Hässlich wie auf Mobiltelefone portierte Nacht.}
01:15:44 12 & 13) Bayonetta und Bayonetta 2 für die Switch. {Appell für Barrierefreiheit durch Easy/Story-Modus.}
01:23:09 14) Metal Gear Survive. {Alle hassen Konami, immerhin sieht Survive nicht beschissen aus.}
01:24:30 15) Yakuza 6: Song of Life. {Viel Liebe von Urs und Pascal.}
01:27:52 16) Titan Quest.
01:28:34 17) Valkyria Chronicles 4. {Komplikationen bei der Erklärung des Spielprinzips.}
01:32:09 18) A Way Out. {Fuck Hollywood!}
01:34:33 19) Ni No Kuni II: Revenant Kingdom.
01:39:05 20) Far Cry 5. {Amerikas Ringen um seine Seele?}
01:47:09 21) Agony. {Der Eulensimulator.}
01:48:27 22) We Happy Few.
01:50:20 23) Sunless Skies. {Kommt nicht für PS4. Warum?!}
01:52:32 24) Ace Combat 7: Skies Unkown. {Nostalgie-Flash über Flugkampf-Spiele.}
01.55:43 25) Anthem. {Bangen um Bioware. Die Sache mit EA, MTA und Loot-Boxen.}
02:10:38 26) Biomutant. {Quietschen vor Hoffnung auf den Waschbären-Shooter.}
02:16:06 27) Bloodstained: Ritual of the Night.
02:17:22 28) Call of Cthulhu. {Die Sache mit Lovecraft und überführten Böse-Menschen.}
02:23:21 29) Catherine: Full Body Edition. {Welches Babe darf man vögeln in der E-Sport-Ecke?}
02:28:43 30) Conan Exiles. {Die Sache mit Robert E. Howard.}
02:32:15 31) Darksiders III. {Aufstieg und Fall der Reihe, THQ Nordic.}
02:37:30 32) Days Gone. {The Apocalypse. Again.}
02:43:40 33) Detroid: Become Human. {Wieder ’ne packende Erfahrung mit luschiger Schreibe?}
02:55:33 34) Dreams. {Are my reality.}
02:57:35 35) Death Stranding. {Die Trailer-Kunst des Kojima-Rästels als Überraschungs-Joker?}
03:04:36 36) God of War. {Die Goldene Mitte}
03:12:15 37) Ghost of Tsushima.
03:15:02 38) Kingdom Hearts III.
03:16:02 39) Kirby Star Allies. {Zugpferd für die Switch 2018? Wohl kaum!}
03:16:39 40) Mega Man 11. {Mighty No. 08/15}
03:17:13 41) Praey of the Gods. {Niemand darf mehr Prey sagen.}
03:18:05 42) Quake Champions.
03:18:50 43) Red Dead Redemption 2. {Hoffentlich mehr Sergio Leone und weniger dicke Eier.}
03:25:46 44) Shenmue III. {Wird bestimmt schlecht, macht aber nichts.}
03:26:55 45) Shadow of the Tomb Raider.
03:30:11 46) Spider-Man. {Does whatever a spider can.}
03:32:34 47) Super Meat Boy Forever.
03:33:07 48) The Crew 2.
03:33:14 49) The Last of Us Part 2. {Die Fortsetzung die keiner braucht?}
03:43:55 50) The Wolf Among Us: Season 2. {Einziges Telltale-Spiel, auf das es sich zu warten lohnt?}
03:46:44 51) Noch namenloses Yoshi-Spiel.
03:47:20 52) Vampyr.
03:53:15 53) Wolfenstein II: The New Colossus für Switch.
03:53:37 54) Yakuza: Kiwami 2. {Noch mehr Liebe von Urs und Pascal.}
03:57:46 Ende und Ausblick. {Und hidden tracks.}
Die Intro-/Outro-Musik stammt von Reilly Brown aka Mizuki’s Last Chance.
Der Hidden Track stammt von der polnischen Kloppmetal-Band Gewalthammer.

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22 Kommentare

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  2. Missingno. - 17.01.2018 18:26

    Wahnsinn! Ich weiß nicht, was erschreckender ist: Dass ich mir einen 4-stündigen Polyneux-Podcast reingezogen habe (und kein Oklahoma! drin vor kam) oder dass ich bei keinem einzigen Titel sagen kann „jawohl, hole ich mir in jedem Fall ohne Wenn und Aber“. Es gibt noch nicht einmal mehr als eine handvoll Spiele, wo ich es überhaupt erwäge. Aber 2018 ist ja noch frisch, da kann ja durchaus noch etwas kommen, was nicht schon „lange“ angekündigt wurde.

  3. Christian - 18.01.2018 15:55

    WAS?!? DER URS HAT MEIN „OKLAHOMA!“ RAUSGESCHNITTEN?!?!
    POTTSAU!!! :-D

    Haha, nach ungefähr anderthalb Stunden habe ich es wirklich mal gesagt. Aber Urs war richtigerweise ziemlich rabiat mit der Schere, sonst wäre der Cast nochmal länger.
    Komischerweise hat es aber wirklich noch kein einziger der Titel geschafft, mich so richtig hibbelig zu machen.
    Entweder es liegt an den Titeln, oder ich werde doch langsam alt. *ächz*

  4. Urs - 20.01.2018 14:16

    Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich nicht nur das, sondern auch reichlich dummes Gelaber von meiner Seite geschnitten habe. :D Und vielleicht ist es wirklich das Alter, aber auch für mich ist in diesem Jahr bis jetzt kein wirklich zwingender Titel dabei. Aber letztes Jahr war wirklich sehr stark, da ist es im direkten Vergleich nicht einfach, nachzulegen.

  5. Kim Soma - 26.01.2018 22:22

    Ihr könnt Euch beruhigen. Daniel Vàvra ist wahrscheinlich soviel “ N a z i “ wie Ihr.

    „Breitbart interviewed Czech game developer Daniel Vávra on Cooper’s ideas and diversity in video games. Vávra grew up under communist Czechoslovakia’s regime of censorship, has written for the critically acclaimed third-person action franchise Mafia, and is the co-founder of Warhorse Studios, which is currently creating the medieval role-playing game Kingdom Come: Deliverance. Vávra recently came to the defense of Polish developer CD Projekt Red after their game The Witcher 3 was accused of being racially insensitive over its cast of all-white characters.“ (http://www.breitbart.com/big-hollywood/2015/07/28/developer-speaks-out-over-claim-historical-accuracy-pushes-white-supremacy-in-games/) Ich denke, daß da ein paar deutliche Fehlinterpretationen aufgrund eines wie auch immer ge-edit-ten Interview von Autor hier bestehen: http://www.breitbart.com/author/rshimshock/ ansonsten solltet Ihr weniger „über“ sondern mit den Betroffenen r eden, oder ? Zuviel Theorie, zuviel Zynismus, zuviel wenig Geschnittenes..darf es noch was sein ? Wursttheke, Ende. ;)

  6. molosovsky - 27.01.2018 07:32

    Grob übern Daumen gepeilt hat Vavra ein (Krypto)Heidenfascho-Band-Shirt Vorsprung im Nazi-Sein.

  7. Le Don - 27.01.2018 18:24

    @ Kim Soma:

    Na, da ist ja mal nichts dabei, was mich darauf schließe ließe, dass er kein Nazi oder zumindest kein rechter Vollhonk sei. Irgendwo auch klar, dass ausgerechnet einer wie er Witcher 3 für dessen rein weißen Cast verteidigt – schließlich werden wir in seinen eigenen Spielen auch nichts bezüglich Diversität erwarten dürfen. Da braucht es keine Fehlerinterpretationen oder ungünstiges Editing, dass er überhaupt ein Interview bei Breitbart gibt, ist schon ein Schuss ins Knie.

  8. von GameStar Redaktion, 17.01.2018 21:08 Uhr - 27.01.2018 19:18

    “ Das komplette Statement von Daniel Vavra

    Jetzt gerade sollte ich eigentlich daran sitzen, gemeinsam mit unserem internationalen Team unseren Traum eines Spieles zu verwirklichen, an dem wir alle seit Jahren gemeinsam arbeiten. Leider hat sich in den vergangenen Tagen eine Diskussion entwickelt, die sich auf meine Person bezieht und Dinge, die ich gesagt beziehungsweise getan habe. Sie wird von Menschen geführt, denen ich nie persönlich begegnet bin oder die noch nie die Chance hatten, selbst einen Blick auf Kingdom Come: Deliverance zu werfen.

    In der Vergangenheit habe ich Dinge schlecht kommuniziert oder nicht sorgfältig genug über meine Äußerungen nachgedacht. Speziell in den sozialen Medien wie Twitter kann so etwas – das habe ich gelernt – sehr gefährlich sein. Diese Kommentare können aus dem jeweiligen Kontext herausgenommen und neu zusammengefügt werden.

    Wenn sich die Diskussion nur um mich als private Person drehen würde, fände ich die Anschuldigungen und die Wortwahl immer noch verletzend, würde aber von einer Reaktion absehen und es akzeptieren. Jetzt haben wir aber einen Punkt erreicht, an dem nicht mehr nur ich alleine betroffen bin, sondern mehr als 150 Menschen, die nichts mit meinen Fehlern und Entscheidungen zu tun haben. Menschen, deren harte Arbeit und Zukunft gefährdet wird. Menschen, die hunderte Stunden, Crunch-Time und Herzblut in eine Vision investiert haben, ein Spiel zu erschaffen, dessen Erfolg durch die überspitzte Diskussion nun gefährdet wird.

    Ich kann nicht akzeptieren, dass Leute, die mich in das Zentrum jedweder Diskussion stellen, generell alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Teams hier bei Warhorse in einen Topf werfen. Oder unser Spiel verurteilen, auf Basis ihrer Annahmen über meine Person oder Weltsicht.

    Ich entschuldige mich für meinen Mangel an Sorgfalt und meine Gedankenlosigkeit in meiner persönlichen Kommunikation, der in der Vergangenheit zu Missverständnissen geführt hat. Sollte ich damit Gefühle verletzt oder den Eindruck erweckt haben, eine wie auch immer geartete Ideologie zu propagieren, bitte ich dafür um Verzeihung. Ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, um über die aktuell strittigen Punkte zu sprechen.

    Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung Böhmens im Mittelalter und in Kingdom Come: Deliverance

    Der wohl schwerwiegendste Vorwurf der aktuellen Debatte dreht sich um die Anschuldigung, dass wir das Vorhandensein von Menschen anderer Hautfarbe oder Ethnizität aktiv in unserem Spiel verleugnen würden und damit einem rassistischen Weltbild Vorschub leisten. Das ist falsch. Weder leugne ich persönlich diese Tatsache, noch beschränkt sich Kingdom Come: Deliverance auf eine, wie auch immer geartete Ethnie. Im Lauf der Geschichte gibt es, basierend auf unserem Wissensstand über die historischen Ereignisse, neben Tschechen, Deutschen und jüdischen Bewohnern auch die größte Gruppierung im Spiel, die Kumanen (im Deutschen auch Kiptschak) einen turksprachigen Volksstamm aus der Eurasischen Steppe, der im Zuge der Völkerwanderung und der Verdrängung durch die Siedlungen der Ungarn seinen Weg nach Böhmen zu dieser Zeit fand.

    Die Nationalität anderer Charaktere spiegelt wider, was wir über Böhmen um 1403 wissen. Dank intensiver Recherche umfasst dieses Wissen ganze Familienstammbäume und Besitzrechte. Wie bereits erwähnt, ist die Handlung von Kingdom Come: Deliverance beschränkt auf ein begrenztes Areal der heutigen Tschechischen Republik (16qkm), einem Areal, das weit im Landesinneren des europäischen Kontinents liegt. Basierend auf unseren Quellen war die Region hauptsächlich besiedelt von Menschen deren regionale Herkunft im heutigen Tschechien, Deutschland, Polen, Belgien (Wallonen) liegt. Zusätzlich sprechen die Quellen von einigen wenigen Menschen italienischer Herkunft, die hauptsächlich als Steinmetze und Architekten in den großen Städten tätig waren sowie einer jüdischen Gemeinde.

    Natürlich sah die Situation zur damaligen Zeit in einigen anderen Ländern bereits heterogener aus. Länder, deren Küsten beispielsweise durch Seehandel stark bereist wurden. Die Menschen in Böhmen waren sich sicherlich auch darüber bewusst, dass es Menschen anderer Hautfarbe oder Abstammung gibt, nicht zuletzt dank der Darstellung biblischer Personen oder anderer Kunstwerke, jedoch ist es mehr als zweifelhaft, dass sie unter ihren normalen Lebensumständen im ländlichen Raum, in dem KCD maßgeblich angesiedelt ist, jemals direkten Kontakt hatten.

    Wir haben uns bereits während der Vorbereitung zu den Arbeiten am Spiel intensiv mit Historikern und historischen Quellen auseinandergesetzt. Als die ersten Vorwürfe laut wurden, habe ich diesen Diskurs erneut aufgenommen und intensiviert, um sicher zu stellen, dass wir Geschichte nicht in irgendeiner veränderten Form abbilden.

    Die meiste vorliegende Literatur ist auf tschechisch, dennoch hier einige Zitate:

    German settlement in Prague is first mentioned in the Privilege of Sobieslaw II for Prague Germans from the second half of the 12th century, however the Privilege notes that they have been present in Prague since the time of Vratislaus II. The document also indirectly mentions a Prague Romance settlement (Walloons, possibly also Italians).

    We know about no settlements of other nations in Prague. Outside of Prague it was individual Germans or Jews settled along the trade routes or small groups of foreigners in monasteries and chapters. (Klápšt?, 2005: 354; Žemli?ka, 1997: 211-217).

    Overwhelming majority of the male population (female population is likely similar) is biologically rooted in Central Europe for about ten thousand years. It sharply reveals the difference between linguistic and biological identity: while the linguistic identity was formed in early Middle Ages and is undeniably Slavic, that is East European, the biological origin of the population of South Bohemia is local. In laymen terms, these people „came from nowhere“. (Between life, death and identity: Archaeology and genetics about the origins of Southern Czechs in Netolice; Jaromír Beneš, Emanuel Ž?árský, History and Present (D?jiny a sou?asnost)7/2011)

    Politik und GamerGate

    Ein weiterer Punkt, der von den Kritikern an meiner Person vorgebracht wird, ist ihre Interpretation meiner politischen Weltsicht und mein Verhalten im Rahmen des GamerGate-Diskurses. Ich selbst sehe mich als liberale Person, deren höchstes Gut die maximale persönliche Freiheit aller Menschen ist, solange diese Freiheit nicht die Rechte und die Unversehrtheit anderer Menschen beeinträchtigt.

    Ich wuchs in einem Land auf, das nach der Besetzung durch die Nationalsozialisten von einem kommunistischen Regime beherrscht wurde. Die Nazis töteten über 300.000 Menschen alleine im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Mein Großvater wurde in einem Arbeitslager inhaftiert, aus dem er glücklicherweise fliehen konnte. Nach dem Krieg konfiszierten die Kommunisten das Haus und den Betrieb meiner Familie und unterdrückten für weitere 40 Jahre unsere Freiheit. Ich bin kein Freund irgendeiner, wie auch immer gearteten, totalitären Herrschaft und erachte den Vorwurf, ich wäre ein Nazi oder würde irgendeiner Ideologie nahestehen, die auch nur im entferntesten in diese Richtung geht, daher als absurd, ja sogar persönlich beleidigend und verletzend. Jeder, der mir auf sozialen Netzwerken folgt, wird wissen, dass ich die antifaschistische Bewegung unserer Vergangenheit in Ehren halte und die Menschen, die mir folgen, auch immer an unsere Vergangenheit oder Ehrentage für unsere Vorfahren, die im Kampf gegen dieses Regime standen, erinnere. Ich tue dies, um die Geschichte unseres Landes und seines Kampfes gegen zwei Unrechtsregime in Erinnerung zu halten, damit meine Fans – gerade auch junge Leute – sie nicht vergessen.

    Meinen Standpunkt zu GamerGate habe ich in verschiedenen Interviews unter anderem bei Kotaku dargelegt. Zusammengefasst möchte ich sagen, dass es für mich im Kern immer um die Redefreiheit und die Freiheit der Meinung und Gedanken ging. Die Freiheit für Künstler, Kunst zu erschaffen, frei von politischem Einfluss. Für mich persönlich und ich spreche hier nur für mich, sollte das Kunstwerk zunächst immer frei von politischen oder ideologischen Ansichten gesehen werden, außer die Kunst kommuniziert klar und offensiv Rassismus oder jegliche Form von Diskreditierung von Minderheiten. Solche Botschaften können, wollen und werde nicht nur ich, sondern unser gesamtes Team niemals gut heißen.

    Heute sehe ich meine damaligen Äußerungen in einem anderen Licht und möchte mich entschuldigen, wenn meine Standpunkte in einzelnen Diskussionen hätten besser von mir kommuniziert werden müssen. Ich bin mir sicher, ich hätte in einzelnen Fällen eine bessere Wortwahl oder Kommunikationsform nutzen sollen. Ich wollte mit meiner Ansicht zur oben genannten Redefreiheit beitragen und meinen Wunsch, Künstlern ihr Schaffen zu lassen, ohne dass sie durch die Meinungsbildung anderer Menschen beeinflusst werden. Dies ist meine persönliche Meinung.

    Das T-Shirt

    Das war dumm. Ohne Hintergedanken oder auch versteckte Botschaft. Ich höre unterschiedlichste Musikstile, doch bin im Herzen ein großer Heavy-Metal-Fan. Um meine Leidenschaft für diese Musik zu unterstreichen, hatte ich mir vorgenommen, auf der gamescom 2017 jeden Tag ein T-Shirt zu tragen, das ein anderes, weniger bekanntes Album darstellt, zu tragen. Eines dieser Shirts war bedruckt mit dem Artwork des Burzum Albums Filosofem. Dieses Album gilt bis heute als Meilenstein in der Entwicklung des skandinavischen Black Metal und wird weitestgehend als Klassiker dieses Genres betrachtet. Durch das Tragen des besagten T-Shirts wollte ich nichts weiter als die künstlerische Bedeutung des Albums hervorheben.

    Das Album selbst ist unpolitisch, größtenteils instrumental und behandelt in seinen Texten Themen wie Einsamkeit, Dunkelheit und Verlust. Es steht bis heute bei allen großen Anbietern zum Verkauf oder als Streaming im Angebot und erscheint bis heute auf vielen Listen, die die besten Black-Metal-Alben aufzählen.

    Für mich persönlich am bedeutendsten ist, dass mein Gewissen rein ist. Ich unterstütze keinerlei Form von Extremismus, ganz im Gegenteil, basierend auf meiner persönlichen Lebenserfahrung stelle ich mich strikt dagegen. Ich habe zwei Töchter, denen ich nichts als das Beste für die Zukunft wünsche und dass sie in Freiheit ihr Leben führen können.

    Ich selbst habe tatsächlich auch nur rund zehn Prozent der Quests im Spiel selbst geschrieben, der Rest wurde von den sieben anderen Designern beigesteuert, die als Privatpersonen viele Dinge des Lebens vielleicht anders sehen und beurteilen als ich. Wir leben und arbeiten zusammen, weil wir tolerante, vernünftige Menschen sind, die andere Meinungen akzeptieren und in offenem Austausch kommunizieren.

    Ich weiß, dass Kingdom Come: Deliverance ein großartiges Stück Unterhaltung ist an dessen Verwirklichung ein großes internationales Team mitwirkt. Ich bin überaus dankbar Teil dieses Teams sein zu dürfen.“

    QUELLE : http://www.gamestar.de/artikel/kingdom-come-deliverance-die-reaktion-auf-die-rassismus-vorwuefe,3324854,seite5.html

  9. Le Don - 27.01.2018 20:12

    Vergiss es. Wenn du diskutieren willst, dann schreibe einen entsprechenden Kommentar mit deiner Meinung und deinen Argumenten, aber irgendeinen per Copy & Paste reingehauenen Artikel, aus dem ich mir selber die Rosinen rauspicken soll, interessiert mich nicht und lese ich nicht.

  10. Kim Sofer Matthias - 27.01.2018 21:14

    Warum muss ich etwas erklären, dass sich selbst erklärt ? Der Mann hat das in meinen Augen nicht verdient, wie er behandelt wird und schon gar nicht auf dem Rücken eines Spieles. Mir wird allerdings auch klar, dass „der Stachel“des NS noch scheinbar wirkt.

  11. Le Don - 28.01.2018 12:07

    Du sollst nichts erklären, du sollst uns nur nicht mit Artikeln vollspammen und erwarten, hier einen fruchtbare Dienst getan zu haben.

    Ich denke jedenfalls, der Mann hat es absolut verdient, dass man über ihn und seine Gesinnung spricht und warum er zu Interviews mit zweifelhaften T-Shirts geht – vor allem auf den Rücken seiner Werke, in denen er wahrscheinlich seine Ansichten unterbringen wird. Und vor allem haben es auch die sog. professionellen Spielejournalisten verdient, dass man über sie und ihre mangelnde Auseinandersetzungen mit Themen, die abseits von Graphik, Sound und Spielspass gehen, spricht. Magst du offentsichtlich anders sehen, interessiert mich ehrlich gesagt aber nicht.

  12. Kim Sofer Matthias - 28.01.2018 12:20

    Wenn Dich nicht interessiert, was Andere denken, nicht die Grundlagen von einem adäquaten Miteinander respektierst und auch sonst ein ebenso selbstherrlicher Zeitgenosse, wie der Herr Heinemann, zu sein scheinst, muss ich hier auch in Zukunft nichts mehr schreiben oder Deine „Veröffentlichungen“ weiterverlinken. Denk immer dran: Es sind nicht Deine Spiele, über die Du Deine Mutmassungen und bürgerlichen Ansichten mitteilst. Ferner kennst Du die Leute auch nicht, die Du denunzierst und das auch noch zu „beweisen“ glaubst. Mach mal Urlaub vom Mancave, ansonsten ist Deine Zukunft „finsterstes Mittelalter“.

  13. Kim Sofer Matthias - 28.01.2018 12:31

    Nebenbei macht Ihr Judenwitze, zitiert Breitbart Interviews und seit auch sonst nicht allzu weit von der ewig gestrigen Sippe weg, die mit einem recht einfachen Weltbild versucht, die Fragen von heute und morgen zu beantworten. Merkst Du was ?

  14. Hannes - 28.01.2018 13:17

    Ich beziehe mich, auch aufgrund der vorangehenden Einwürfe, nur auf Minute 57 bis Minute 69: Welchen Gehalt hat dieses Thema im Kontext der Videospiele? Ist es die reine Dokumentationspflicht, die in ihrer Reinform aber nur stilles Wissen generiert, das vor sich hinvegetieren wird, wie alle anderen Beiträge zu diesem Thema?

    Sollte es nicht nur einen dokumentarischen Nutzen haben: Welchen Stellenwert hat diese Debatte abseits eigener Eindrücke einiger Videospielenthusiasten? Wird hier etwas aufgebläht? Sind es Nebenkriegsschauplätze, die das Spiel zunächst gar nicht betreffen und wenn doch, warum soll dieses künstlerische Werk in den tiefsten Brunnen der Schande geschmissen werden, während Richard Wagner, DaVinci, Goethe und andere Personen mit „Dreck am Stecken“ qua ihrer Werke generalisiert glorifiziert werden? Welche Außenwahrnehmung wird Außenstehenden eigentlich durch solche Diskussionen wie die um „Star Wars Battlefront 2“ oder nun auch „Kingdom Come Deliverance“ schier aufgezwungen? Die Außenwahrnehmung nicht Videospielaffiner – und das ist die Mehrheit aller – leidet imho. Ich habe selbst mit dieser Branche auf mehreren Ebenen zu tun und bin ziemlich ernüchtert darüber, was für ein regelrechter Zirkus und was ein Durcheinanderschreien ab und an veranstaltet wird. Ein Zirkus ist es jedenfalls post-hoc zumeist, weil keine Konsequenzen, keine Richtungsänderungen o.Ä. von Kritikern wie auch Kritisierten zu beobachten sind. Das Geschrei ist laut, es verhallt und das war es (?). Nicht rhetorisch, sondern ernsthaft gefragt: Welchen Beitrag leisten diejenigen die Videospiele entwickeln, welchen leisten diejenigen, die finanziell investieren und welchen substanziellen leisten diejenigen, die für diesen Kosmos „Videospiel“ kommentieren und dokumentieren? Momentan sind wir drauf und dran, unsere eigene Spielwiese, die immer noch erst im Entstehen ist und eine sehr junge Kunstform abbildet, madig zu machen, weil nichts vernünftig Gehaltvolles oder Faszinierendes außerhalb bescheuerter Grafik- und Soundqualitätsberichte Verbesserung in interventiver oder präventiver Hinsicht generiert wird.

    Podcasts, Blogs oder was auch immer im Web veröffentlicht wird, sind offizielle Beiträge zu einer Debatte. Sie sind das Äquivalent einer öffentlichen, für alle hörbare Diskussion auf dem Forum Romanum im antiken Rom – jeder kann sie einsehen. Momentan, und das trifft auch auf diese 12 Minuten zu, sehe ich keinen Mehrwert, keinen substanziellen Beitrag, sondern nur Gemecker, das heißt Kritik ohne konstruktive Gesinnung.

  15. Urs - 28.01.2018 16:52

    @Kim: „Nebenbei macht Ihr Judenwitze, zitiert Breitbart Interviews und seit auch sonst nicht allzu weit von der ewig gestrigen Sippe weg, die mit einem recht einfachen Weltbild versucht, die Fragen von heute und morgen zu beantworten. Merkst Du was ?“

    WO reißen wir Judenwitze? WO zitieren wir Breitbart? Hör mal zu Freundchen, wenn du hier ohne Verstand die winselnd gewundenen Statements von Vavra, der ziemlich unzweifelhaft ein Rechtsnationaler IST, rausplärrst, ist das eine Sache. Uns hier von der Seite anzupöbeln ist allerdings nicht gestattet und darüber hinaus hast du hier weder die Definitionshoheit, noch bestimmst du die Richtung, in die die Diskussion geht. Und die Aussage, der Don solle mal aus seiner „man cave“ kommen, ist geäußert von einem wie dir wirklich höchst amüsant und anmaßend zugleich. Spiel was du willst, tu was du willst, aber puste deinen Mist nicht hier in die Kommentare. Viel Spaß noch mit deinen böhmischen Dudebros. Tschüss.

    Und @Hannes: Wenn unser Beitrag deines Erachtens nicht sinnvoll ist oder dir nichts bringt oder irgendwas, dann ist das legitim. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass wir das anders sehen und dass wir weiter solche und andere Meinungsbeiträge einsprechen bzw. verfassen werden. Denn wir sind sehr wohl davon überzeugt, dass wir wertvolle Beiträge zu einer wichtigen Debatte liefern. Wenn du oder jemand anderer Ansicht ist, cool. Wenn du oder jemand anderes das so schlimm findet, dass es nicht auszuhalten ist, wird es Zeit sich nach Alternativen umzuschauen.

  16. SOMA - 28.01.2018 17:43

    Na, denn mal allet Jute. Rinjehauen.

  17. Christian - 28.01.2018 18:12

    Polyneux, dieses rechte judenhassende, giftspeiende Drecksportal. Ekelhaft!
    Bruahaha.

  18. molosovsky - 28.01.2018 18:33

    Die Aussage mit den Judenwitzen und dass wir (impliziert gemeint: unkritisch) Breitbart zitieren, verwirrt mich auch.

  19. Predo - 28.01.2018 19:49

    Mann, ist schon wieder irgendwo ein Xavier Naidoo-Konzert zu früh zu ende gewesen?

  20. Predo - 28.01.2018 20:15

    Mir wird allerdings auch klar, dass „der Stachel“des NS noch scheinbar wirkt.

    Es sind nicht Deine Spiele, über die Du Deine Mutmassungen und bürgerlichen Ansichten mitteilst. Ferner kennst Du die Leute auch nicht, die Du denunzierst und das auch noch zu „beweisen“ glaubst.

    Alles klar du Argumentationslogiker, geh mal weiter die Vergangenheit bewältigen, bevor du mit Begriffen um dich wirfst, von denen du offenbar keine Ahnung hast.

  21. grobigrobi - 28.01.2018 20:55

    Also, wer wegen 10 Minuten Podcast, in denen Urs sagt, dass er einem Typen wegen seines UNZWEIFELHAFT WIDERLICHEN Burzum-Shirts und genereller politischer Wieselhaftigkeit kein Geld geben möchte einen DERARTIGEN AUFRISS verursacht, sagt mehr über sich als über Polyneux aus.

    Alles ist politisch, Burschen, auch dieses hilflose freeze peach Gelaber und kackendreiste Gegeifere nach „Relevanz“. Wo ist denn die Relevanz eurer Textspenden, Genossen?

  22. Missingno. - 29.01.2018 10:16

    Und ich so: Das eskalierte aber schnell.

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