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Servermigrationshintergrund

Ich habe immer gedacht, dass der Arschlochgamer seinen Ursprung in Shootern hat. Die Soziologin würde vermuten, dass es an der Natur der einzig dargestellten menschlichen Interaktion in solchen Spielen liegt: drauf schießen, in die Luft sprengen, meucheln oder gegenseitig Befehle zubrüllen. Spieler muss also einen gewissen Habitus annehmen und zum Arschloch mutieren, um in so einem rauen Umfeld zu überleben.

Okay, hab keine Ahnung, ob in Multiplayergefilden der Shooter-Abteilung mehr Arschlochgamer zu finden sind als anderswo, wo aber definitiv viele auftauchen, sind die unter Bevölkerungsschwund leidenden WoW-Server.

Die Situation ist zur Zeit so, wie man sie sich vor Jahren in Zeiten von Warteschlangen und vor Überfüllung geschlossenen Servern vielleicht unbedacht gewünscht hätte: Zu viele Server für wenige Spieler. Man kommt jetzt auf viele Server toll schnell ohne Warteschlange drauf, ganz selten mal wird ein Server kurzfristig geschlossen. Könnte himmlisch sein.

Hmmmmmmmm neeeeeeee!

Auf einem PvP-Server herumzuvegitieren, auf dem die Bevölkerung nicht nur gering ist, sondern auch noch ein brechreizförderndes Missverhältnis zwischen eigener und gegnerischer Fraktion besteht ist…naja…echt zum Kotzen.

Man hat ein leeres Auktionshaus, wird dort auch den eigenen Kram nicht los, und wenn man mal versucht, Dailys zu machen oder gar zu twinken, wird man alle paar Minuten von einem Spieler der gegnerischen Fraktion umgelatzt. Jaja… das l2p-Blabla kann man sich sparen, denn trotz meiner Präferenzen in Richtung Heal schaffe ich es durchaus, auf Schaden geskillt mit einem untersuboptimalen Gähn-DMG-Gear, auch mal einen Gegner im offenen Gelände runterzukloppen…nur hat der eben heutzutage gleich mindestens drei Leute seiner Fraktion in der Nähe, die dem armen, einsamen Stinker natürlich helfen müssen und mich dann auch zur Sicherheit noch ein bisschen ganken. Hamm wahrscheinlich den janzen Tach keenen von meiner Fraktion gesehen. Denken sich da sicher, ui toll, die Typen aus’m anderen Lager gibt’s ja auch noch!

Aber um das Denken ist es wohl nicht mehr so doll bestellt. Weder bei denen, die die Reste der gegnerischen Fraktion praktisch zum Frust prügeln – bei mir war es so – noch bei Blizzard, die zwar mittlerweile Server verknüpfen und auch noch zusammenlegen, aber dabei den geneigten Spieler mit der dunklen Ahnung zurücklassen, dass hier nur zusammen gefrachtet wird, was Geld bringt.

Wäre es doch nur logisch, wenigstens die PvP-Server so zusammenzulegen, dass nicht nur die Bevölkerung zunimmt, sondern auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Fraktionen entsteht, kann man auf einschlägigen Seiten zu Serverpopulationen erkennen, dass gern mal ein Missverhältnis von einigen wenigen Spielern auf der einen zu mehreren hunderten auf der anderen Seite geschaffen wird….wohl um fein auf die 20 Euro für einen Serverwechsel vom kläglichen Rest der kleineren Fraktion zu pokern.

Ich bin so blöde gewesen und hab das Spiel mitgemacht. Habe den Server gewechselt. Hätte vielleicht noch warten können, ob da noch was an intelligenter Verknüpfung kommt, aber wenn von sieben Chars im Login sechs als Geister erscheinen, weil man auf allen gegankt wurde und nur drei davon im selben Gebiet waren, dann hat man die Schnauze halt mal voll.

Ja klar, hätte auch was anderes spielen können aber…nö…..

Habe also mit einem Charakter die stinkigen 20 Euro für den Service von Blizzard bezahlt, um auf einen anderen Server zu wechseln. Ehrlich gesagt habe ich mich nicht groß im Vorfeld gekümmert, wie genau der Server bevölkert ist. Wollte nur irgendwie das Maximum an neuer Erfahrung aus den 20 Öcken holen und bin von einem PvP-Server auf einen RP-PVE-Server, auf dem ich schon einen Twink hatte….und was soll ich sagen: War zwar gefühlt genauso leer wie mein alter Server, aber hatte fast Pipi in den Augen, als ich in Daily-Questgebieten nicht alle 10 Minuten umgehauen wurde. Es ist unglaublich, wie sehr das Spielergebnis von so etwas beeinflusst wird.

Ich muss zugeben, dass mir die 20 Euro dann doch gar nicht so schlimm vorkamen. Bis…ja bis einige Mitglieder meiner Gilde auf dem alten Server plötzlich auf den Trichter kamen, dass so ein Serverumzug toll wäre. Leider hatten die dran gedacht, sich die Populationen der einzelnen Server genauer anzusehen und wollten dann natürlich nicht auf mein kleines RP-Paradies umziehen.
Das bedeutete für mich: nochmal 20 Euro. Das sind immerhin Menschen, mit denen ich teilweise über 8 Jahre immer mal wieder und andauernd gezockt habe. Da will man doch die Möglichkeit haben, wieder zusammen loszuziehen, auch wenn ich nicht mehr raide.

Auf dem folgenden, dritten Server schließlich war dann fast nochmal Pipi in den Augen: Eine Warteschlange! OMFG!

Und tatsächlich: In Stormwind ist man sich gegenseitig fast auf die Füße getrampelt und das Auktionshaus war voll. Überall Allianzler. Auch das hat mein Spielgefühl noch einmal deutlich verbessert. Hat aber auch so gesehen 40 Euro gekostet.

Ich weiß, ich bin selbst Schuld, wenn ich den Mist bezahle, aber ich fühle mich von Blizzard auch erpresst. Leider mag ich ihr Spiel noch und das gilt auch für einige, mit denen ich es seit Jahren spiele, daher mussten wir etwas tun. Ist eben nur total dämlich, wenn einerseits Spieler auf ungleich bevölkerten Servern den Resten der gegnerischen Fraktion meinen, den mühsam am Leben erhaltenen Spielspaß kaputtganken zu müssen, und Blizzard nicht mal so tut, als würde man langfristig was für die Spieler tun anstatt nur die paar Trottel meines Kaliber schröpfen zu wollen, die die blöden 20 Euro zahlen.

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14 Kommentare

  1. shenmeu - 07.03.2014 07:30

    Ein schönes Beispiel warum die gierigen Publisher/Entwickler immer weiter so machen werden. Die DAU(DAG) sterben nicht aus und beklagen sich auch noch öffentlich… ja worüber eigentlich? Eigene Dummheit? Gierige Publisher? Genug Zeit und Geld zum Serverwechsel und sich danach blogmäßig darüber zu beschweren das Blizzard ihn gefühlsmässig erpresst???
    Am schlimmsten ist der Satz am Ende der mit “Ich weiss, ich bin selbst schuld…” anfängt.
    Ein Besuch beim Psychiater wäre dringendst notwendig.

    Klär mich bitte jemand auf was ich mit diesem Artikel anfangen soll, ausser das es etwas unendlicheres als das Universum gibt, bitte!!!

  2. mayaku - 07.03.2014 09:02

    Hey cool, das ging ja schnell :D Hatte nämlich schon beim Schreiben des Blogs überlegt, ob nach Veröffentlichung erst meine Intelligenz oder meine geistige Gesundheit iin Frage gestellt wird. Hammwa beides schon mit dem ersten Kommentar abgehakt!

    Da ich aber auch reich bin und zu viel Zeit habe, versuche ich dennoch meine Intention beim Schreiben des Blogs zu erklären. War wohl doch büsschen verwirrend:

    Bisher fand’, ich es immer interessant, dass viele sich darüber aufregen, was man alles in Spielen kaufen kann und dass es Menschen gibt, die das tatsächlich tun.
    Meist sinnloses Zeug über das man sich nur lustig machen kann, dass eben jenes Zeug gekauft wird. Ist ein bisschen wie bei der Bild-Zeitung: Wird gekauft aber keiner war es.
    Ich habe aber wirklich mal was gekauft und wollte ein wenig erläutern warum. Zeit genug zum Serverwechsel hatte ich btw nicht – einer der Argumente FÜR den Kauf des Service, nicht dagegen, sonst hätte ich mir einfach nen Char hoch gelevelt – bzw war einfach das Wissen gleich mit meinen Gilden-Freunden auf dem anderen Server los legen zu können, mir schlußendlich doch 20 Euro wert.

    Das ist es eben, was mich umtreibt: Ich habe abgewogen, was mir der Service wert ist, empfand 20 Euro immer noch als teuer, die Serverpolitik von Blizzard immer noch bescheuert, aber es war es mir eben doch wert. Allerdings empfinde ich diesen Service dennoch kaum vergleichbar mit anderen Microtransactioons – die 20 Euro waren eher eine Macrotransaction – und würde mich noch mehr dafür interessieren, warum jemand solchen Kram ohne echten Effekt auf das Spiel kauft.
    Aber dass jemand einen noch sinnloseren Ingame-Gegenstand gekauft hat o.ä. wird wohl so wieso keiner zugeben…

  3. Burki - 07.03.2014 11:08

    Der Psychologe würde Deine Situation bzw. Dein Posting als “Double Bind” bezeichnen. Bedeutet: Sich zwischen zwei Dingen entscheiden und dann postum die Frage in den Raum stellen, ob die andere Sache nicht die bessere Wahl gewesen wäre.
    Man hat es mit sich noch nicht so richtig ausgemacht bevor man sich entschieden hat.

    Halte es so, wie es in Führungsseminaren gelehrt wird. Überlegen, Entscheidung treffen und dann daran glauben.
    Daraus folgt: Du wolltest Du WoW auf Server X mit Deinem Char spielen. Hat halt Betrag Y gekostet. Wars Dir wert und ist halt so. Lass die anderen denken, was sie wollen.

  4. Missingno. - 07.03.2014 11:35

    Ich habe die Hälfte von dem Text nicht verstanden, daher das Folgende bitte nicht irgendwie wertend interpretieren:
    Zwanzig Fragezeichen für den Umzug von EINEM Charakter? o.O WoW!

  5. mayaku - 07.03.2014 11:46

    @ Burki
    Oh…ich hätte den Blog also auch so kurz zusammen fassen können. Danke xD
    Wobei dann noch das Anprangern der gankenden Mitspielern fehlen würde :)

    @Missingno
    Wenn Du auf einem vollen Server hockst , bekommst Du den “Service” kostenlos auf einen von Blizzard vorgegebenen leereren Server mit so vielen Chars zu transen wie Du magst. Früher mag das sinnvoll gewesen sein, da selbst auf den leereren noch was los war.
    Aber sobald Du bestimmen möchtest, auf welchen Server genau Du willst. ..werden tatsächlich 20 Euro pro Char fällig :/

  6. Chris - 07.03.2014 12:50

    @Burki:

    Der Psychologe würde Deine Situation bzw. Dein Posting als “Double Bind” bezeichnen. Bedeutet: Sich zwischen zwei Dingen entscheiden und dann postum die Frage in den Raum stellen, ob die andere Sache nicht die bessere Wahl gewesen wäre. Man hat es mit sich noch nicht so richtig ausgemacht bevor man sich entschieden hat.

    So wie du es beschreibst, hättest du ja eine logische Wahlmöglichkeit. Zwischen zwei miesen Dingen – gegankt werden oder bezahlen-, okay, aber du kannst dich logisch und bewusst entscheiden und Verlust – in Mayakus Fall 40€ – in Kauf nehmen. Es wäre auch immer noch der Ausweg da, das Spiel gar nicht weiter zu spielen. WoW ist nicht überlebenswichtig. Und man kann die ganze Situation auch thematisieren und darüber sprechen, wie Mayaku das hier getan hat.

    Das ist beim Double Bind alles nicht so. Da kannst du aus der Situation nicht raus, weil es bspw. um Fragen innerhalb einer Beziehung geht. Von dir wird erwartet, mehrere Handlungsvorgaben zu erfüllen, die sich gegenseitig widersprechen, und du kannst meist nicht einmal ansprechen, dass das paradox ist. Das Besondere am Double Bind ist, dass die Wahl selbst eigentlich unmöglich wird.

    Das ist bei 20€ für einen Serverwechsel wohl kaum so. :D Hoffe ich jedenfalls, für die Betroffenen.

    @Mayaku:

    Aber dass jemand einen noch sinnloseren Ingame-Gegenstand gekauft hat o.ä. wird wohl so wieso keiner zugeben…

    Hier! Ich! Cenarion Hatchling, Lil’Ragnaros und Pandaren Monk sind mein!

  7. Burki - 07.03.2014 13:25

    Ja, Double Bind kann man schwer in einem Satz beschreiben und ist eigentlich auf eine ziemlich genaue Problemstellung beschränkt, die so seltener vorkommt.
    Dennoch wird die Theorie auf diverse Kommunikationssituation übertragen, die solchen Ausgangslagen wie die von mayaku entsprechen.
    Aber was soll jetzt dieser Nebenkriegsschauplatz?

    Subjektiv möchte mayaku gerne auf dem Server spielen. Die 40 Euro waren ihm das wert.
    Und jeder der jetzt den Moralapostel spielt, hat in anderen Situation schon genauso gehandelt. Und war es nur das letzte Sammelbild von einem panini-Album für ein Schweinegeld beim Verlag gekauft oder Spiele bei Steam gekauft, nur weil sie im Angebot waren und seit zwei Jahren nicht installiert. Und und und.

    Dem Internet würde es gut tun, wenn Leute einfach für sich denken würden “das hätte ich nicht gemacht” und wieder ihrer Wege gehen (ohne Kommentar).

  8. Chris - 07.03.2014 15:44

    Aber was soll jetzt dieser Nebenkriegsschauplatz?

    Das lesen hier nicht nur wir beide. Deshalb sprach ich kurz an, was ein Double Bind eigentlich ist, damit niemand hier rausgeht und denkt, das würde einfach nur bedeuten, man hätte “es mit sich noch nicht so richtig ausgemacht, bevor man sich entschieden hat”. Oder man würde hinterher überlegen, ob man sich nicht hätte anders entscheiden sollen.

    Das kann beides auf jede halbwegs schwere Entscheidung zutreffen und ist überhaupt nicht spezifisch für Situationen mit Double Bind, sondern verharmlost völlig, worum es dabei geht. Was du wahrscheinlich meinst, ist eine No-win-Situation. “Wie man’s macht, macht man’s falsch.” Früher war auf dem Server alles super, aber im Moment hat man die Wahl, weiter gegankt zu werden oder aber Geld zu entrichten für einen Umzug. Man verliert in beiden Fällen. Das ist doof, aber kein Double Bind.

    Aber mal zurück zum Thema:

    Die Serverpopulationen sinken und Blizzard setzt seit Jahren unterschiedliche Techniken ein, um die Auswirkungen auf die Spieler so gering wie möglich zu halten. Serverübergreifende Arenen, Raids, PvP- und PvE-Instanzen gibt es schon relativ lange. Ebenso zeitliche begrenzte kostenlose Transfers, bei denen Ausgangs- und Zielserver von Blizzard vorgegeben werden.

    Mit dem letzten WoW-AddOn kamen zuerst serverübergreifende Low-Level-Questgebiete hinzu. In Gebieten, die lange praktisch ausgestorben waren, konnte man jetzt wieder häufiger auf andere Spieler treffen.

    Seit Patch 5.4 im letzten Sommer gibt es sogenannte “Connected Realms”. Die Server bleiben eigenständig und die Spieler und Gilden können ihre Namen behalten, selbst wenn es auf den anderen Servern im Verbund Spieler und Gilden mit gleichem Namen geben sollte. Man trifft sich in der Spielwelt, kann Gruppen bilden, raiden, auch das Auktionshaus dieser Server ist verbunden.

    Ob man da jetzt immer die günstigsten Server zusammenlegt, kann ich nicht beurteilen, aber generell bemüht man sich schon, vernünftige Populationsgrößen zu halten. Finde ich…

    Was ich sehr viel krasser finde, ist, wie sich die Spielerschaft verändert. Ich schau meistens wieder ein paar Wochen in WoW rein, wenn ein neues AddOn erscheint, und bin dann nach 1-2 Monaten wieder raus. Ich bin immer noch in derselben Gilde, bei der ich eine Woche nach WoW-Release damals eingestiegen bin, aber wenn ich da heute online komme, kenne ich da niemanden mehr. Komplett andere Stammbesetzung. :)

    Will man selbstbestimmt mit einem Char auf einen anderen Server, kostet das 20€. Gerechtfertigt wurde das immer damit, dass man verhindern wolle, dass Spieler zu regelmäßig umziehen. Ein simples Zeitlimit hätte es hier auch getan, finde ich. So bleibt eben auch dann, wenn man mit alten Freunden weiterspielen will und deshalb natürlich die Brieftasche zückt, das dumpfe Gefühl zurück, über den Tisch gezogen zu werden. Der Transfer läuft ja vollständig automatisiert ab, der kostet Blizzard so wenig, dass es sich in Euro und Cent kaum ausdrücken lässt.

  9. Chris - 07.03.2014 15:50

    @Missingno: Da gibts noch viel Cooleres!

    - Rassenwechsel: 20 Euro
    - Name ändern: 8 Euro
    - Aussehen ändern: 15 Euro
    - Fraktion ändern: 25 Euro

    Demnächst dann der automatische Sprung auf Level 90 für 60 Dollar.

  10. SpielerZwei - 07.03.2014 16:01

    Und darum sinkt Blizzard auch kontinuierlich in meinem Ansehen. Bis 2005 war Blizzard eines meiner Lieblingsstudios. Dann kam WoW und veränderte alles…

  11. mayaku - 07.03.2014 16:17

    1. Pers sind nie sinnlos!

    2. Ich persönlich habe den Eindruck, dass da nichts groß Sinnvolles passiert. Subjektiv auf meinem Server und objektiv als ich mit meinen Gilden-Hoshies so ziemlich alle deutsche Serverzahlen hinsichtlich Population durch gegangen bin. Da fragt man sich bei fast jedem Server wtf die Idee dahinter war. Da helfen auch connectedkrams nicht wirklich.
    Und die kostenlosen Transfere helfen auch nur bei vollen Servern. Und da will man ja hin und nicht weg.

    3. Ich hab nicht mal was dagegen für Zeug zu zahlen. Kosmetische Dinge wie Pets und Styles für Rüstungen sind kein Muss, also von mir aus. Server transt man auch nicht jeden Tag, also kann das auch was kosten. Aber 20 Euro! Vor allem, wenn dadurch der Spieler wieder glücklicher mit dem Spiel wird…da muss doch bei Blizzard klar werden, dass man so was billiger oder kostenlos macht. Das raff ich halt einfach nicht….

  12. Missingno. - 07.03.2014 17:16

    Demnächst dann der automatische Sprung auf Level 90 für 60 Dollar.

    Naja, abgesehen davon, dass ich persönlich es reichlich sinnlos finde, wenn man sich ein Spiel kauft und dann haufenweise Geld investiert um es nicht spielen zu müssen*, und dass es für sich gesehen ziemlich teuer klingt (man bekommt ein bis zwei Vollpreis-Spiele dafür!), ist es im Vergleich zu den anderen Sachen quasi ein Schnäppchen. Neuer Char, d.h. freie Serverwahl, Namenswahl, Rassenwahl, Fraktionswahl, Aussehen für 60USD (damit wohl 60€) statt einzeln 20+8+20+25+15 = 88€, plus ggf. aufleveln. Macht es überhaupt Sinn die Rasse zu wechseln? Die ganzen gesammelten Items “passen” doch dann nicht mehr, oder? Und bekommt man bei der Fraktionswahl nicht Probleme, weil es bestimmte Rassen nur bei der einen oder anderen Fraktion gibt?

    * Das ist ja noch eine Stufe schlimmer als Free2P(l)ay, wo man haufenweise Geld investieren muss, um das Spiel zu spielen. ;-)

  13. Chris - 07.03.2014 17:40

    Naja, nicht ganz. Die Sachen sind teilweise inklusive.

    Änderung des Aussehens: Namenswahl mit drin
    Änderung der Rasse: Neues Aussehen und neuer Name inklusive
    Änderung der Fraktion: Neue Rasse, neues Aussehen und neuer Name inklusive

    Das mit den Items etc. ist nicht so ein Problem. Die Klasse kannst du nämlich nicht wechseln. Es wird nicht plötzlich aus nem Paladin ein Mönch.

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