Ein Seiltänzer und Fliegenfänger

Ja, ich gebe es zu, meine letzte Unterhaltung mit SEGA ist gefühlte hundert Jahre her. Und Bayonetta von Platinum Games habe ich bisher auch links liegen lassen. War das etwa ein Fehler? „Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen“ heisst es ja immer. Ich sage aber: „Wer mit der Zeit geht, spielt irgendwann mal Bayonetta, denn jetzt ist erstmal Vanquish an der Reihe.“ Ich lasse ja gerne mal den Herren den Vortritt, ich bin zwar weiblich, aber kein Unmensch. Aber Vanquish hat es zu Beginn etwas schwer bei mir gehabt, denn ich hatte auf einen 3rd-Person-Shooter gar keine richtige Lust. Mir war eher nach etwas trägem, ruhigen, irgendwas puzzliges für die Konsole, schließlich ist gerade Winter und ich bin müde. Aber schon allein die Spielverpackung rief dermaßen laut “Play me”, dass es für neugierige Weibsen wie mich kein Halten mehr gab.

Unser Held ist hübsch und Raucher, eigentlich zwei Dinge die ich nicht mag. Aber Sam Gideon trägt den coolsten Anzug seit Isaac Clarke und er versucht nicht nur cool zu sein, sondern ist es auch. Natürlich hat es mich wenig verwundert, dass unsere Missionskoordinatorin Elena in fast jeder Einstellung ihren Hintern zeigen muss, aber ich bin ja schon groß, ich kann das ab. Ich habe auch nichts gegen Klischees und ganz ehrlich, Vanquish verzeihe ich das, denn wenigstens hält sich Pathos und überschwänglicher Patriotismus bis auf zwei kleine schmerzende Stellen in Grenzen. Die Story vom USA-Russland-Heckmeck in ferner Zukunft ist wenig kreativ und tiefschürfend, das kennen wir ja eigentlich anders von unseren japanischen Freunden, böse, böse! Es geht um ein zerstörtes San Francisco, Geheimwaffen mit fiesen Strahlen, tausende rote Roboter und unser Space-Cowboy Sam soll sie (hin-)richten. Von Mission zu Mission wird aber schnell klar, dass die Geschichte lediglich den Zweck besitzt, uns von A nach B zu tragen. Ach, was heisst tragen – hier springen, schweben, gleiten wir!

Regiert wird die USA zur Abwechslung mal von einer Frau, die später tatsächlich Charakter beweist und unser russischer Antagonist Victor schaut aus, wie frisch aus einem Metal Gear Solid-Teil entsprungen. Blass und mager, mit Elektroden auf der Glatze, ähnlich wie ein Android. Die Figuren sind allesamt toll auf ihre Art. Lediglich Kriegsheld Robert Burns, der an Sams Seite mitfeuert, wirkte vor allem optisch auf mich wie ein ergrauter Marcus Phoenix. Ich habe nichts gegen Marcus, aber ich habe etwas gegen Marcus in Vanquish. Tja und dann wäre ja da noch unser Protagonist Sam, der trotz seiner Qualmerei eine Haut wie ein Babypopo hat und bei jeder sich bietenden Gelegenheit quarzend einen coolen Spruch loslässt. Das klingt jetzt vielleicht total nach einem Pausenclown, aber er ist sympathisch und gibt dem ganzen irren Flow, der sich wie ein roter Faden durch das Spiel zieht, eine gewisse Leichtigkeit.

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Vanquish mit anderen 3rd-Person-Shootern zu vergleichen wäre wohl ein Fehler, da es wirklich von vorne bis hinten für sich alleine steht. Es bedient sich zwar vielen klassischen Mitteln, gibt aber wiederum einen komplett neuen, oder vielleicht auch nur ungewohnten Ton an. Die Japaner wollen nicht, dass man wie eine Valiumtablette durch die Mission schnarcht und permanent unterfordert ist. Sollte man das Spiel so spielen wie andere Shooter, also zum Beispiel mit Mittagsschläfchen hinter der Deckung oder langsames Schleichen über irgendwelche Flanken, so kratzt man noch nicht mal den Lack vom Vanquish-Flitzer ab. Durch den Anzug von Sam haben wir die Möglichkeit – ja sogar die Pflicht! – auf die Knie zu fallen und über den Boden zu rasen, direkt in ein paar Roboter hinein und sie dabei mit unserem MG auseinanderzuschrauben. Kugeln fliegen uns dabei in Zeitlupe entgegen, wir weichen ihnen gekonnt aus und während wir weiterballern entschließen wir uns, die Aktion mit einem Nahkampf-Finisher gegen einen von diesen Blechtonnen abzuschliessen. Eine etwas ungesündere Methode ist auch, sich mit Sam in Deckung eine Kippe anzustecken, sie in die Luft zu werfen und während die dummen Mechs abgelenkt auf den Glimmstängel halten, den AR-Modus (Zeitlupe) zu aktivieren und ihnen dann gemütlich eins überzubraten. Sinnvoller kann man Zigaretten gar nicht einsetzen!

Diese ganze Zeitlupengeschichte gab es ja schon zig Mal, bei Max Payne und Stranglehold, um nur zwei Beispiele zu nennen. Der Unterschied ist aber, dass in diesen Fällen ein relativ langsames Spiel für einen Moment noch langsamer gemacht wurde. In Vanquish herrscht ein latentes Zusammenspiel zwischen hoher Geschwindigkeit und Zeitlupe und der Spieler ist quasi der Dirigent dieses Kampforchesters. Man selbst gibt das Tempo und den Stil der Spielweise vor, allerdings haben die Entwickler auch dafür gesorgt, dass man es nicht übertreiben kann. Hat unser Anzug nicht mehr genug Energie, überhitzt er und wir sind bis zur Abkühlung genauso gewöhnlich wie der Rest unserer Soldatenkameraden. Mit etwas Übung können wir aber eine Überhitzung verhindern, indem wir unseren “Flow” zwischenzeitlich kurz pausieren. Diese ganze ästhetische Kampfkunst wirkt wie Kung Fu im Metalanzug und wirft Sam eine Granate in Richtung Gegner, dann schaut er aus wie ein Athlet beim Bodenturnen. Wenn in Zeitlupe die Raketen oder ein ganzer Schwarm Kugeln auf uns zischend zuschweben, die Funken sprühen, alles um uns herum explodiert und die Surround-Anlage gut aufgedreht ist, dann bekommt man ein kleines Abziehbildchen von dem, was Vanquish denn so alles ist. Yeah!

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Um uns fleissigen Spielern hin und wieder mal eine kleine Pause zu gönnen, haben uns die Spieledesigner auch mit tollen Cutscenes verwöhnt. Visuell ist Vanquish sehr hell gehalten, es wirkt etwas milchig und die Umgebung scheint ein wenig verschwommener zu sein als die Figuren. Sieht toll aus, besonders die Charaktere wirken sehr detailiert. Vom Leveldesign erinnerten mich einige Abschnitte an die Citadel in Mass Effect, nur das es hier noch etwas lebendiger gestaltet ist. Wir kommen im Laufe des Spiels auch durch dunkle Tunnel, steinige Schluchten und riesige Lagerhallen, in denen wir uns in regelmäßigen Abständen gegen gigantische Bossgegner wie Argus-Roboter, fetten Mutanten oder brachiale Panzerfahrzeuge behaupten müssen. Wir rennen über bebende, einstürzende Brücken, schiessen uns den Weg teilweise kopfüber auf fahrenden Schwebebahnen frei oder müssen auch mal leise einige Scheinwerfer mit dem Scharfschützengewehr ausschalten. Ruhige Passagen sind allerdings selten und wenn sie denn da sind, fallen sie auch extrem auf. Leider wird der Spielfluss manchmal von kleinen, goldenen Statuen gestört, die überall auf dem Gelände verteilt sind. Diese können wir abschiessen und sie haben nur den einen Sinn, uns bei Vollständigkeit ein Achievement zu verpassen. Wer auf so etwas Lust hat, ist Satans kleiner Helfer!

Das ganze geistesgestörte Actionerlebnis ist hinterlegt mit einer treibenden, schnellen Trance/Techno-Musik. Selbst wenn man dieser Art von Sound nicht viel abgewinnen kann, ist sie in Videospielen wie Vanquish eine tragende Kraft, um Gewaltiges noch gewaltiger zu machen und die Raserei noch rasender. Gepaart mit den fetten Umgebungsgeräuschen wie ratternden Sturmgewehren, explodierenden Raketenwerfern und der geschmeidigen Optik, ist der Trip von Shinji Mikami – optisch wie akustisch – ein absoluter Hochgenuss. Die Sprecher sind im Deutschen zum Großteil wieder katastrophal, allerdings gibt es die Möglichkeit auf Französisch, Italienisch, Japanisch oder Englisch umzustellen, was für ein seltener Luxus.

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So pompös Vanquish in seiner ganzen Präsentation und dem stylischen Kampfsystem auch ist, so empfand ich einige Elemente auch als angenehm schlicht. Auf Zusatzspielchen wie einen Multiplayermodus wurde komplett verzichtet, was ja heutzutage schon zu den Ausnahmefällen gehört. Die Waffenauswahl bleibt recht übersichtlich und auch wenn das extravagante Kampfsystem eine komplexe Steuerung vermuten lässt, so sind noch nicht einmal alle Tasten des Controllers belegt. Ein bißchen Zeit und Übung braucht man allerdings, um gänzlich mit der Steuerung warm zu werden. Hat man den Punkt aber erreicht, so kommen wir in den Genuss einer nahezu perfekten Symbiose zwischen Spieler und Videospielfigur. Wir sollen auch nicht ewig viel Zeit in irgendwelchen Menüs verschwenden, in denen wir beispielsweise Anzüge oder Waffen aufrüsten sollen. Letztere pimpen wir einfach auf, indem man entweder die gleiche Waffe erneut einsammelt, oder die sorgfältig verteilten Aufrüstungs-Kits ergattert. Das macht sich quasi wie von selbst und Sams Anzug besitzt schon zu Beginn seine finalen Skills. Der Fokus liegt also komplett im eigentlichen Spiel – Rennen, Rutschen und Ballern.

Ich hätte es zu Beginn wirklich nicht erwartet, aber Vanquish krallte sich direkt an meinem Sympathikus fest und schüttelte mich manchmal bis zur leichten Übelkeit durch. Ich bin so schnelle Games kaum noch gewöhnt, es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Man merkt hier ganz klar, dass die Japaner eine ganz andere Spielkultur schätzen als der Rest. Die eigene Note ist unverkennbar, irgendwie hat sie etwas unbeschwertes und abgedrehtes, ist aber zeitgleich grundsolide. Ich werde mich demnächst noch in einem höheren Schwierigkeitsgrad versuchen, auf ‘Normal’ war die Party schon extrem ordentlich. Nachschlag bitte und Bayonetta wird nachgeholt, versprochen!

Gespielt wurde ein von SEGA zur Verfügung gestelltes Exemplar für die Xbox 360.


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21 Kommentare

  1. Aulbath - 16.01.2011 12:41

    Hmm… hmm… ;)

  2. Ranor - 16.01.2011 16:02

    Da wird bei Polyneux auch endlich mal ein Spiel besprochen was dem Aulbath gefällt… ;)

  3. Chris - 16.01.2011 17:56

    Ich freu mich auf nen zweiten Teil (nach dem Ende zu erwarten) der hoffentlich das besser macht, was Vanquish selbst verschnarcht.

    Nichts gegen simple Stories, aber was Vanquish hier anbietet, ist einfach hanebüchen, und wird vom Spiel dazu noch schlecht verkauft. Die Eröffnungs-Cutscene ist derart hundsmiserabel gemacht, das Spiel braucht bis zum ersten Argus, um diese Pleite vergessen zu machen.

    Das Waffenaufrüstungssystem ist kaputt. Wenn ich das Waffensymbol aufsammle, krieg ich entweder Munition oder, wenn ich keine Muni brauche, eine Aufrüstung der Waffe? Sollte es nicht normalerweise so sein, dass ich besser werde im Umgang mit den Waffen, die ich regelmäßig benutze? Oder bin ich da zu rollenspielverdorben? In Vanquish verbessern sich vor allem die Knarren, die ich nicht benutze, ich ertappe mich sogar im Gegenteil dabei, die spaßigsten Waffen extra nicht zu nutzen, um die Upgrades mitzunehmen.

    Ganz tolles Spieldesign, dafür zu sorgen, dass der Spieler die coolen Spielzeuge links liegen lässt.

    Aber hey, an der eigentlichen Action gibts wenig zu mäkeln und das Szenario ist das erste Halo, nur in cool.

  4. Jingleball - 16.01.2011 20:53

    Die Einleitung ist für die Füße, kaum zu glauben das sowas aus einer japanischen Feder stammen soll. Hier (und dann nochmal am Ende) kam mir ein bißchen Mageninhalt hoch, aber das wurde dann Gott sei Dank kontinuierlich besser und bis zum ersten Argus sind es ja ’nur‘ etwa 20 Spielminuten, die Pleite hat man also schnell wieder verdrängt. ;) An einen zweiten Teil glaube ich allerdings erst, wenn ich das Ding in den Händen halte. Schön wäre es aber.

    Waffenaufrüstung: Um Himmels Willen, da ist überhaupt nix kaputt! :D Waffe die man tunen will wird ausgerüstet und dann nimmt man das Kit auf und zack ist die Waffe verbessert, einfacher (und schneller) geht es nicht.


    In Vanquish verbessern sich vor allem die Knarren, die ich nicht benutze, ich ertappe mich sogar im Gegenteil dabei, die spaßigsten Waffen extra nicht zu nutzen, um die Upgrades mitzunehmen.

    ??? Lieblingswaffe MG ist ausgerüstet. Man hebt noch ein MG auf was irgendwo rumliegt, das ausgerüstete MG wird somit aufgepimpt. Man muss das noch nicht mal zwingend aktiv haben glaube ich, es reicht wenn man es nur bei sich trägt. Man kann doch selbst entscheiden, welche Waffen man auftuned und welche nicht. Ich habe beispielsweise die Flinte nie benutzt, die habe ich immer völlig ignoriert und nie bei mir getragen bzw. sie ersetzt, wenn sich irgendwo eine andere Waffe angeboten hat. Meine Lieblingswaffe, das Super-MG, hatte ich meistens ausgerüstet, da habe ich rein gar nichts links liegen lassen. ;)

  5. Manu - 16.01.2011 21:01

    Mir hat Bayonetta ja besser gefallen, aber ich hatte das Vanquish-Muster auch nur 2 Abende im Oktober hier, bevor es auf die lange Reise über Umwege nach Berlin ging, daher mag ich mir da noch kein endgültiges Urteil bilden. Die 3 Akte, die ich gespielt hatte, waren toll, aber Bayonetta hatte mich mehr gepackt. Ich mag aber auch keine Raucher. Raucher stinken.

  6. Chris - 16.01.2011 23:21

    Lieblingswaffe MG ist ausgerüstet. Man hebt noch ein MG auf was irgendwo rumliegt, das ausgerüstete MG wird somit aufgepimpt.

    Nur, wenn das Magazin voll ist! Sonst kriegst du „nur“ Munition.

    Ich fand das Scharfschützengewehr scharf, ich wollte das maximal gepimpt haben. Bin deshalb ewig mit dem Gewehr rumgelaufen, ohne es zu benutzen, damit jedes gefundene Gewehr auch garantiert die Waffe verbessert, anstatt mir nur drei neue Patronen zu geben.

  7. Missingno. - 17.01.2011 00:09

    Liegt es an Rock Band 3 oder wieso muss ich bei

    Es geht um ein zerstörtes San Francisco, Geheimwaffen mit fiesen Strahlen, tausende rote Roboter und unser Space-Cowboy Sam soll sie (hin-)richten.

    sofort an das hier denken?

    Raucher stinken.

    Aber sowas von vollste Zustimmung! Dann doch lieber Lolli-Bayonetta. ;)

  8. Jingleball - 17.01.2011 00:50

    @Missingno: HAR, reiner Zufall. ;D

    @Chris: Ja das SCHARFschützengewehr fand ich auch scharf. ^^ Hab nochmal geschaut im Spiel was du meinst. Das Ding ist, dass man sich als Spieler echt einen Kopf machen muss, welche Waffe man am liebsten bzw. häufigsten verwendet und diese dann bis max. auflevelt. Alle Waffen bis maximum bringen geht glaube ich gar nicht.

  9. Christian - 17.01.2011 09:48

    Ich fand Vanquish ja schon komplett stumpf und belanglos, weil es komplette Level inklusive deren Gameplay beim großen Xbox-360-Kettensägenmassaker 2 geklaut hat.
    Und auch sonst ein totales Scheißspiel. :P

  10. Aulbath - 17.01.2011 14:05

    @Jingleball: Natürlich kann man alle Waffen maxen. Speziell wenn einem der eigene Deathcount egal ist sogar sehr einfach, man startet nach dem Ableben immer mit voller Munition der zuletzt eingesammelten Waffen… also, am einfachsten einfach abkratzen wo es viel von der gewünschten Waffe gibt, aufsammeln -> verrecken -> rinse, repeat.

    Das Sniperrifle lässt sich zum Beispiel im Handumdrehen bei dem Zugsegment leveln wo ja gleich 4 Gewehre in den Waffenschränken rumhängen. 10x sterben => Max. Sniper-Lvl

  11. Jingleball - 17.01.2011 15:51

    Ajo, macht Sinn, aber wirklich schick mit dem Ableben ist das nicht.

    @Christian: Wann hörst du endlich mit den verdammten Drogen auf?! :P

  12. Chris - 17.01.2011 16:54

    Nee, macht keinen Sinn. Ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass das Upgradesystem kaputt ist. :)

    Die Sniper hab ich auch in der Magnetbahn auf die Art gemaxt. Super Leistung. Wenn einem der Deathcount nicht egal ist (Hallo Achievement!!), wird es allerdings ziemlich schwierig, alle Waffen zu maxen. Und was noch wichtiger ist: es ist ineffektiv und unspaßig.

  13. Jingleball - 17.01.2011 17:48

    Naja aber was bringen mir denn 7 auf max aufgerüstete Waffen, wenn ich doch nur 2 oder 3 regelmäßig nutze, da ist immernoch nix kaputt bei mir. ^^ Das sterben ne doofe Lösung zum leveln ist, liegt ja auf der Hand. :)

  14. Aulbath - 17.01.2011 19:40

    Die Waffen alle zu maxen ist auch überhaupt nicht notwendig oder sinnvoll (deswegen gibt es dafür auch kein Achievement). Lock On Laser oder Disk Launcher sind beispielsweise größtenteils nutzlos.

    Assault Rifle, Heavy Machine Gun und Rocket Launcher mit abwechselnd Shotgun für mich, mehr brauche ich nicht :)
    Im Zweifelsfall verpasse ich den Robots lieber ein bisschen Backenfutter :)

  15. Chris - 17.01.2011 20:32

    Niemand hat behauptet, dass es sinnvoll wäre, alle Waffen zu maxen. Ich zitier mich mal selbst: „es ist ineffektiv und unspaßig“. Jingle wollte nur wissen, ob es geht.

    Aber selbst wenns nur um das Aufrüsten einer einzigen Waffe geht, ist Sterben – siehe Snipergewehr – manchmal die effektivste Lösung. Und das ist kaputtes Spieldesign, sorry.

    Damit, dass die Hälfte der Waffen langweilig und die andere Hälfte unnötig, sind wir uns ja einig, Aulbath. :)

  16. Aulbath - 17.01.2011 22:34

    Ach, weisst Du – mir ist es Latte, Vanquish = Winquish, alles andere ist Käse.
    Achievementhatz ist mir eh Wurscht, Hauptsache ich kann Commie-Robot-Pwnage verteilen und Unz-Unz-Bummsmugge tönt dazu aus den Boxen bei maximalem, visuellen Overkill. Das ist Arcade, das ist geil. Mehr will ich gar nicht. Und Vanquish tut das in einem für mich angenehmeren Setting als Bayonetta.

    Wenn Vanquish 2 jetzt noch Mobile Suits hätte…

  17. Christian - 18.01.2011 13:18

    @Christian: Wann hörst du endlich mit den verdammten Drogen auf?!

    Die viel spannendere Frage ist: wann fange ich endlich damit an? :-P

    Aber dass der Tunnel-Level am Anfang direkt und original-kopiert aus Gears of War 2 übernommen wurde, kann man nun wirklich nicht abstreiten.

  18. Mnemonic - 18.01.2011 21:25

    Was war denn gleich noch Gears of War? Achjaaaaah!

  19. Jingleball - 18.01.2011 22:10

    @Christian: Abstreiten nicht, aber Tunnel sind nunmal meistens dunkel und wenn dort keine Mechs kommen würden, wäre es doch recht fad oder? ;)Beinahe jedes Spiel greift ja irgendwas auf, was es schonmal gab.

    Aber Christian, mich beeindruckt es, dass du überhaupt bis zu der Stelle gekommen bist, ganz ehrlich jetzt! ;D

  20. Manu - 18.01.2011 22:23

    Naja, da muss ich dem Nörgler schon recht geben. Die Stelle war nicht nur ähnlich, die war geklont. Man läuft durch den Tunnel, direkt vor einem großen Auto, welches die einzige Lichtquelle ist und das dringend geschützt werden muss und dann muss man diese explodierenden Viecher davon abhalten, das Auto kaputt zu machen.

    Fand’s nicht schlimm, aber war schon auffällig.

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