Polyneux spricht, Volume 7 (PSP-Edition)
Geschrieben von: polyneux   
Dienstag, den 31. August 2010 um 00:00 Uhr

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Happy Birthday, PSP!

Der Launchtag in Europa war der 1.9.2005, daher feiern Chris und Manu den 5ten Geburtstag von Sonys Handheld passend dazu mit dem ersten Themenpodcast in unserer Reihe "polyneux spricht".

In angenehmen 50 Minuten (eat this, SpielerZwei!) wird mit dem Gerücht aufgeräumt, dass es für die PSP keine guten Spiele geben würde, sprechen wir ein wenig über den Launch der PSP Go, einem potentiellem Nachfolger und vergleichen unsere Top 5 Spiele für das System, auch wenn bei Manu eine Top 5 nicht zwingend aus genau 5 Titeln bestehen muss.

Als kleine Orientierung und für die bessere Recherche und Aufstockung des "Pile of Shame", hier die Liste der besprochenenen Spiele in unsortierter Reihenfolge. (Ist das jetzt auch ein Spoiler, eigentlich?)

Jeanne d'Arc / God of War: Chains of Olympus & und das kommende God of Sparta / Grand Theft Auto: Chinatown Wars / GTA: Liberty City Stories / GTA: Vice City Stories / Puzzle Quest: Challenge of the Warlords / Castlevania: The Dracula X Chronicles (Rondo of Blood Remake mit inkludiertem SotN) / Lumines I + II / Wipeout Pure / Final Fantasy Tactics: The War of The Lions / Metal Gear Solid: Portable Ops / Metal Gear Acid 1 + 2 / LittleBigPlanet / Burnout: Legends / Patapon I & II und bald III / Daxter / LocoRoco 1+2 / Ratchet and Clank: Size Matters / LEGO Star Wars II: The Original Trilogy & Lego Indiana Jones / Crisis Core: Final Fantasy VII / Pinball Hall of Fame: The Gottlieb Collection / Tekken: Dark Resurrection / Soul Calibur / Gran Turismo / Worms: Open Warfare I + II

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Gebrauchtmarkt killed the Videogame-Star
Geschrieben von: Manu   
Sonntag, den 29. August 2010 um 20:11 Uhr

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Wer sich heute ein Spiel für Konsolen kauft wird beim Auspacken mit immer höherer Wahrscheinlichkeit ein Kärtchen mit einem einlösbaren Einmal-Code finden. Mass Effect 2, Alan Wake - meistens handelt es sich um exklusive Zusatz-Inhalte in Form von kostenlosem, downloadbarem Content. Gerne erhält man solche Codes auch für das Vorbestellen vor Release oder durch den Kauf einer Special-Edition. Der Grund für diese Goodies: Da der Code nur einmal eingelöst werden kann, wird dieses Spiel für den Gebrauchtmarkt deutlich unattraktiver. Zwar lassen sich die meisten Inhalte dieser “Rubbelcode”-Karten wie die 1. Zusatzepisode für Alan Wake oder das Zerberus-Netzwerk von Mass Effect 2 über die Onlineplattformen auch käuflich erwerben, jedoch steigen die Investitionskosten im Prinzip dadurch wieder auf den Vollpreis an, wenn man auf diese Inhalte nicht verzichten möchte. THQ geht nun mit dem Release ihres Wrestling-Titels “Smackdown vs. Raw 2011” noch einen Schritt weiter und läßt die Käufer den Online-Multiplayer-Part des Spieles erst durch die Eingabe eines Codes aktivieren. Für die Käufer des Spieles ein kleiner Aufwand, für die Käufer des Spieles auf dem Gebrauchtmarkt ein großes Ärgernis, da diese nur einen Teil des Gesamtpakets erhalten. Doch damit nicht genug, THQ Kreativdirektor Cory Ledesma holt daraufhin auch noch zum verbalen Schlag aus und bezeichnet Gebrauchtspiele-Käufer als Betrüger am Publisher.

 
Lara Croft and the Guardian of Sozialkompetenz
Geschrieben von: Manu   
Mittwoch, den 25. August 2010 um 08:31 Uhr

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Lara Croft, die wohl bekannteste Archäologin aller Zeiten ist zurück! Im letzten und mit 2 Gigabyte auch größten Teilnehmer der “Summer of Arcade”-Aktion auf Xbox Live dürfen wir uns erneut mit Lara Croft in der Hauptrolle in abenteuerliche Tempelanlagen und gefährliche Dschungelgebiete stürzen. Doch halt, das ist ja gar kein Tomb-Raider-Spiel? “Lara Croft and the Guardian of Light” nennt sich dieser Ableger und auch optisch unterscheidet es sich sofort von der bekannten Serie. Wichtigster Unterschied: Wir schauen Lara nicht mehr über die Schulter und erleben das Spiel auf ihrer Augenhöhe, sondern sehen die Welt und die Geschehnisse von links oben an einer fixen Kamera, die wir weder drehen noch zoomen können. Der Rest ist eigentlich dann doch wie früher, wir lassen die gute Lara auf Schalterflächen treten, um verschlossene Tore zu öffnen, durchstöbern jedes Eck des Tempels nach wertvollen Schätzen und wenn ihr wildes Getier oder verfluchtes Dämonenpack zu nah auf die Pelle rückt, zückt Lara ihre Lieblingsspielzeuge und pfeift ihnen ein paar Bleikugeln um die Ohren. Doch hier kommt der titelgebende “Guardian” ins Spiel. Sprichwörtlich, denn genau dafür habt ihr damals in weiser Voraussicht den zweiten Controller gekauft, der seitdem unbenutzt im Schrank liegt. Ja, leider kommen wir nicht umhin, jemanden “in echt™” anzurufen und einzuladen, um das Spiel zusammen mit uns auf dem Sofa zu spielen.

 
Polyneux spricht, Volume 6 (Gamescom-Edition)
Geschrieben von: polyneux   
Sonntag, den 22. August 2010 um 01:25 Uhr

Illustration – Podcast

Obwohl wir im letzten Jahr, nachdem wir einige stressige Tage bei 38° C im Schatten und angenommen ein Hundert Prozent Luftfeuchtigkeit in den Sümpfen rund um Köln verbracht und gebetsmühlenartig immer wieder das Mantra “Wir sind zu alt für den Scheiß!” aufgesagt hatten, machten sich eure Lieblings-Junkies dennoch wieder auf den beschwerlichen Weg auf das andere, unschöne Ufer der Elbe und darüber hinaus.

Wie zu erwarten war, gab es auch in diesem Jahr ein paar winzige Kleinigkeiten, die uns unangenehm aufgefallen sind: Jörg Langer, teilweise lange Schlangen (also Ansammlungen von Menschen, nicht Reptilien, obwohl sich einige von denen wie die Tiere auf die, Punkt Nr. 2, Messebabes gestürzt haben) selbst am Fachbesuchertag, die Lautstärke an einigen Ständen (man kam sich manchmal vor wie in einem Bombenhagel; a propos Bombenhagel…), die Bundeswehr, die dort nichts verloren hatte, mieses teures Essen, abstürzende Konsolen, daß wir Ben vom KiKa (“Markenzeichen: Wollmütze”) nicht getroffen haben, und Jörg Langer (Markenzeichen: Erfinder der… ach, von überhaupt nichts).

Auf der anderen Seite sind uns auch ein paar schöne Dinge widerfahren. Wir hatten zum Beispiel das Vergnügen, nette Menschen wie Manu und nette Menschen, die zudem bekannte Spiele-Designer sind, wie Eric Chahi, zu treffen. Wir durften, wenn auch viel zu kurz, vielversprechende Spiele und Technologien, beispielsweise “Lego Universe” und Sonys “Move”, ausprobieren. All dies hat uns derart versöhnlich gestimmt, daß es durchaus vorkommen könnte, daß wir uns im nächsten Jahr noch mehr Zeit für die Messe nehmen werden und mit mehr und gehaltvolleren Informationen und Einschätzungen aufwarten werden…

Aber hört selbst:

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Die Gewinnspiel-Einsendungen haben wir selbstverständlich nicht vergessen, wir arbeiten dran.

 
Electronic Arts gibt sich die Ehre
Geschrieben von: grobi   
Samstag, den 21. August 2010 um 20:00 Uhr

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Ich kann zusätzlich zu Holgers Bericht über die Rahmenbedingungen bei der EA-Pressekonferenz noch etwas Inhaltliches beitragen. Ich versuch’s zumindest. Sind ja ein Spieleblog hier. Wissenschon. Kennseja. Dazu musste ich aber erst meine Hieroglyphen entziffern. Im Gegensatz zum Hipster neben uns hatte ich mich nämlich dagegen entschieden, mein Netbook auf den Beinen zu balancieren. Erstens bekommt man davon Rücken, zwotens kann da ja jeder meilenweit lesen, welchen unprofessionellen Blödsinn ich notiere! Ich habe mich also für die alte Columbo-Methode entschieden: Ringblock A5 und Kugelschreiber. Dabei stolperte ich leider über ein Problem bei der nichtvorhandenen Restlichtverstärkung meines Sehnervs und der dadurch verursachten reduzierten Kontrolle meiner feinmotorischen Leistungen im Bereich der Unterarm- und Handmuskulatur. Auf Deutsch: Im Dunkeln schreiben ist irgendwie scheisse. Unter Einbeziehung eines hiesigen obergärigen alkoholhaltigen Getränks - die Brauerei befindet sich übrigens witzigerweise ganz in der Nähe des PK-Veranstaltungsortes (mit dieser Information hätte ich meinen Bildungsauftrag für dieses Jahr erfüllt) - gelang es mir unter Eindruck des beflügelnden Inhaltsstoffes, einem halbwegs frischen Erinnerungsvermögen und ein wenig Geduld und Spucke, die rätselhaften Nachrichten aus der Zwischenwelt im Klartext niederzuschreiben. Lesen sie alle ekligen und schleimigen Details nach dem Break. Wenn sie auf Geschmipfe und das Wort mit "Sch" empfindlich reagieren, gehen sie besser woanders hin. Für alle anderen gilt: Ich werde das Lineup kurz in der Reihenfolge der Präsentation kommentieren. So lasset das Bullshit-Bingo beginnen!

 
Die EA-Pressekonferenz ist laut und wenig informativ
Geschrieben von: Holger   
Freitag, den 20. August 2010 um 14:08 Uhr

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Pressetermin von EA einen Tag vor der Gamescom und noch dazu in Köln Mülheim? Kann man sich ja mal anschauen, zumal Polyneux noch einen Reporter vor Ort brauchte. Nachdem man sich über die Spesen geeinigt und ich meinen Lieblingsfotografen Grobsen (Schaut euch diese Emotionen in den Bildern an! Ein Traum!) durchgeboxt hatte, konnte die Show starten.

Leider ist das mit der Presse-Akkreditierung nicht ganz optimal verlaufen, die endgültige Entscheidung über die Teilnahme fiel erst recht spät. Die Anmeldung musste kurzfristig erfolgen und eine Bestätigung wurde allem Anschein nach nicht verschickt. So tauche ich mit meinem Fotografen und einem unguten Gefühl vor dem Palladium in Köln auf. Hatte die Akkreditierung noch geklappt? Für den Fall der Fälle habe ich Reizgas dabei.

 
Geteiltes Loot ist halbes Loot
Geschrieben von: Manu   
Sonntag, den 15. August 2010 um 13:12 Uhr

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Castlevania: Die Serie um Vampirjäger, verwinkelte Schlösser und dunkle Magie hat bereits seit fast 25 Jahren und spätestens seit dem '97er "Symphony of the Night" ihren festen Stellenwert in der Spielegeschichte und den Herzen vieler Spieler eingenommen. Mit “Castlevania: Harmony of Despair” kommt im Rahmen der von Microsoft marketingtechnisch stark gepushten “Summer of Arcade”-Aktion ein (vorerst) Xbox360-exklusiver Castlevania-Titel via Download auf die Konsolen. Dieses Castlevania mit dem (natürlich absichtlich gewählten) Kürzel “HD” ist zwar komplett anders als seine Vorgänger, fühlt sich aber dennoch von der ersten Sekunde wohl vertraut an. Der Clou: Diesmal ist man nicht alleine auf Monsterjagd sondern durchstreift die sechs separaten Level mit fünf Online-Freunden kooperativ (leider ohne lokalen Multiplayer).

 
Polyneux spricht, Volume 5
Geschrieben von: polyneux   
Freitag, den 13. August 2010 um 01:04 Uhr

Illustration – Podcast

Wieder fanden sich drei Berufs-Polytiker in der realen Virtualität ein, um euch im dritt-kürzesten Polyneux-Podcast aller Zeiten (wohlgemerkt von bislang insgesamt fünf epischen Sülz-Festen) das Ohr abzunagen. Christian, Manu und Nille wagen einen Blick in die Kristallkugel und prophezeien, was uns in der kommenden Woche, während der Gamescom in Köln, erwarten könnte. Aber wir wären nicht Team Polyneux, und nicht umsonst erscheint diese Ausgabe des Podcasts am Freitag, dem 13., ginge nicht etwas vollkommen schief: Nilles Exemplar hatte anscheinend einen riesigen Sprung und Christian hat, statt in die Glaskugel, einfach nur ins Glas geschaut – Einzig Manu nervt uns schon seit Tagen auf Twitter damit, daß er mit einigen seiner Vorhersagen richtig lag. ;)

Hier ein paar Beispiele für unsere mehr oder weniger unzulänglichen Prognosen:

  • Nintendo wird, zu unserem Bedauern, auf der Gamescom leider weder den 3DS, noch den “Vitality Sensor” (und vermutlich auch keine angeketteten Hostessen) zeigen.
  • Irrational Games hat, ganz zur Freude von Manu, mittlerweile bestätigt, daß dort an einem “Bioshock”-Prequel gearbeitet wird.
  • Die PSP2 wurde zwar nicht angekündigt, doch es wurde bekannt, daß Sony, aller Wahrscheinlichkeit nach, an einem auf’s Spielen ausgelegten Android-Phone werkelt.

Obwohl die Realität unsere Voraussagen zum Teil bereits eingeholt hat, hoffen wir, daß ihr dennoch Spaß an unserer Unterhaltung haben werdet.

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Übrigens: Es bleiben nur noch zwei Tage bis unser großes Gewinnspiel endet. Wer noch einen der Preise einstreichen möchte, sollte sich also sputen.

 
Tate it!
Geschrieben von: Holger   
Donnerstag, den 12. August 2010 um 18:25 Uhr

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Die Geister des Internet sind sich uneins, wie man 'tate' richtig ausspricht. Die einen sagen 'täit', die anderen 'ta-teh'. Wozu ich tendiere? Scheissegal. Viel wichtiger ist die Bedeutung des Wortes unter Videospiel-Freunden: tate ist das Gegenteil von yoko, tate ist Spielen auf einem hochkant stehenden Fernseher. Endlich Vertikalscroller erleben, wie sie gedacht sind: vertikal. Ich habe mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir einen schönen großen, stabilen und vor allem tate-baren Bildschirm geholt: einen Sony PGM 2950 Studiomonitor. Besser geht es nicht.* Der Monitor to end all Monitors. Die 29 steht übrigens für 29" und da es sich um eine Röhre handelt, ist man mit guten 60 kg dabei. Super.

 
Ein wohl verschwendetes Jahr (Band 2)
Geschrieben von: Puschel   
Montag, den 09. August 2010 um 08:00 Uhr

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Beim Durchstöbern einer durch die Zeiten gefallenen Forschungsstation sind uns diese Audiologs Notizen in die Hände gefallen(wer alle liest, bekommt das "too long; did read for another achievement"-Achievement).

13. Februar 2010
Boom Blox: Bash Party: Leider keine Party zum Ausprobieren des Mehrspielerteils an diesem Wochenende. Einzelspielerteil bisher im Wesentlichen wie bei Teil Eins. Einige neue Klötzchen, einige neue Bälle, bis jetzt aber auch erst bei 8 Prozent. Für die Goldmedaille braucht es pro Szenario zwei, drei Versuche. Einige Szenarien sind natürlich kniffliger. Eines der wenigen Spiele, das ich auch Kindern in die Hand drücken würde.
Tatsunoko vs. Capcom: Es bleibt unterhaltsam, obwohl mir die Moves noch immer nicht in allen Fällen gelingen. Zu den Besonderheiten (Comboaufbau etc.) sollte ich mich langsam auch mal schlau machen. Das Handheftchen hüllt sich da in Schweigen. Das wäre vielleicht auch mal einen Artikel wert: Handbücher damals und heute. Nach der Lektüre des Handbuchs zu Falcon konnte man zur Luftwaffe. Heute bekommt man dünne Heftchen mit dem Charme ausgebleichter Fotokopien, und das in Zeiten farbiger Tageszeitungen.
Dragon Age: Origins: Die herzensgute Heilerin verhandelt nicht mit Dämonen und kann so keine Blutmagierin werden. Muss wohl jemand anders ran.
Ach ja: Bioshock 2: ich habe es ja nicht, aber scheinbar ist es ein Spiel, das alles hat, was sich die Fans nach dem ersten Teil gewünscht haben. Offenbar ist es dadurch nicht besser geworden, oder?

 
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