Polyneux spricht, Vol. 53 (Jubiläums-Edition)

Happy Birthday to us! Polyneux ist zehn geworden, hurra! Und weil wir zu unserem Jubiläum total spendabel drauf sind, gibt es nicht nur einen töften Text von Polyneux-Urvater SpielerZwei, sondern auch noch einen prima Podcast mit SpielerZwei UND Christian hinterher. Die beiden Gründungsmitglieder von Deutschlands blauestem Spieleblog, stehen Urs zweieinhalb Stunden Rede und Antwort. Völlig klar, dass dabei keine brutal-investigativen Fragen gestellt werden, sondern nur eine jubiläumsduselige Kuschellage nach der nächsten rausgefeuert wird. Interessant zum Zuhören ist das natürlich trotzdem, kein Zweifel.

In diesem Sinne: Danke für zehn Jahre Bloggerei-Spaß! Auf die nächsten zehn und viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe von „Polyneux spricht“. Wir haben euch lieb!

 

Die Intro-/Outro-Musik stammt von Reilly Brown aka Mizuki’s Last Chance.

 

00:00:00 Prolog: „Wir schreiben das dann nochmal um.“
00:00:33 Titel-Musik & Begrüßung der Gründer-Veteranen SpielerZwei und Christian durch Moderator Urs.
00:03:33 SpielerZwei erzählt von antiken Zeiten vor Polyneux.
00:15:15 Über die Blog-Szene und Plattformen ca. 2006-2008.
00:16:50 Christian über die Zeit des „New Games Journalism“.
00:33:04 Wie SpielerZwei auf Autoren-Pirsch geht!
00:40:00 Über die Bedeutung des Namens „Polyneux“ und Einflüsse.
00:52:20 Über Freud und Leid kreativer Schreibarbeit.
01:08:50 Über das Ping-Pong mit Publishern und PR-Agenturen bzgl. Besprechungs-Mustern.
01:16:50 Der Beginn von Polyneux mit elf Leuten. — Die „schweren Jahre“ von 2010-2012.
01:23:30 Haben Game-Blogs in Zeiten von youtube-Let’s-Play und Twitch noch Relevanz?
01:29:05 Über Podcast-Hören und Podcasten.
01:35:00 Alte Print- versus neue Internet-Medien. — Über die Pest der nicht als Werbung deklarierten Werbung.
01:40:35 Wann kommt das Polyneux-Magazin?
01:47:23 Wurde schon mal an’s Aufgeben gedacht?
01:52:30 Über Videospiele und das Altwerden.
01:57:23 Gab/gibt es Überlegungen Polyneux zu professionalisieren?
02:09:16 Schön ist’s, sich einer loyalen, wenn auch stillen Leserschaft zu erfreuen.
02:20:15 Zielgerade: Jetzt aber — Rückblick auf zehn Jahre!
02:27:08 Wo will Polyneux hin? Planlosigkeit als Plan!
02:34:06 Verabschiedung sowie Grüße und Dank an die Leser/Hörer.
02:35:19 Schluss-Musik aus Metall.
02:36:17 Epilog von Schnittmeister Urs mit einer Überraschung.
02:39:14 Endgültige Schluss-Musik.


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9 Kommentare

  1. Pingback: 10 Jahre Polyneux! | Polyneux

  2. Missingno. - 27.03.2018 22:11

    Äh… öhm… ähm… wisst ihr, was für mich der Vorteil des Podcasts ist? Dass ich ihn nebenher hören kann. Allerdings bringt es nicht so viel, nebenher zu hören, weil man dann nur eine Hintergrundkulisse hat. Eigentlich muss man ja schon aufmerksamer heran gehen, wenn man etwas mitbekommen will. Unterbrechen und etwas noch einmal nachhören ist auch schwer. Ich mag daher Texte viel lieber.

    Zum Aprilscherz (den ich ja sehr wohl mitbekommen habe und die Anspielung daher auch ohne Erklärung verstanden habe): War das Youtube/Movie-Format mit dem Unboxing-Video-Video, WoW-Lyrik, Skyrim „durchgespielt“ und Eurotruck Simulator nicht auch einer?

    Obligatorisch: SpielerZwei ist der größte Influenzer von Polyneux!

  3. Christian - 28.03.2018 10:40

    Podcasts nebenher höre ich eigentlich immer nur, wenn mir egal ist, ob ich alles mitbekomme. Also eher bei Episoden oder Themen, die mich nicht so richtig interessieren. Ansonsten braucht sowas schon meine volle Aufmerksamkeit. Wie Texte. Musik hingegen geht auch nebenher.

    Die Youtube-Videos waren in Teilen aber schon ernst gemeint. Wir verraten aber nicht, welche Teile ;-)

  4. Missingno. - 28.03.2018 12:47

    In Teilen war ja auch das Magazin ernst gemeint. :-P

  5. molosovsky - 31.03.2018 19:29

    Ich muss endlich mal reagieren auf die sehr lieben Anmerkungen, die ihr gefunden habt, für jene, die mehr hinter den Kulissen bei Polyneux mithelfen.

    Hab ganz rote Bäckchen bekommen über die vielen Worte des Lobes und euer Stöhnen wegen meiner Lektorats-Rage, die ich euch im Forum zumute. Mir macht es großen Spaß, sorgt für Training (weil selber schreiben vor lauter Zeitknappheit und Zweifel hart ist) und ich habe Dank solcher Rückmeldung wie hier, das sehr erfüllende Gefühl für was nütze zu sein, was ich kann UND mag (eine Kombo, die ich bei meinem Brot-Job nicht hab).

    Da wir hier zum Spaß an der Freude zusammenkommen, geht es nicht um Geld oder Ego. Insofern wäre ich betrübt, wenn bei irgendjemand der Ein-DRUCK entstünde, man MÜSSE sich meine Lektor-Anmerkungen allzu sehr zu Herzen nehmen. Was gleich einleuchtet und groovt, wird ja eh gern übernommen … der Rest mag Zweifel oder den Anschein der Bürde zeitigen, man müsse sich jetzt nochmal aufraffen, noch mehr zu feilen. Das sei jedem selbst überlassen, seid aber versichert, dass meinerseits kein Groll oder Enttäuschung sprießt, wenn man eine Ver(schlimm?)bessung, eine vorgeschlagene Variante, eine Anregung zum tieferen Fühlen, besserem Fügen, genaueren Denken und perfekteren Machen aus welchen Grund auch immer ignoriert.

    Ich weiß um die Wirkung des steten Tropfens der den Stein höhlt und bin optimistisch, dass ehrlicher (mitunter ermunternder oder mitleidloser) kreativer Austausch bei allen für Verbesserung sorgt. Und nicht vergessen, dass der (also: moi), der sich elitär als empfindsam-kalter Oberanalytiker gebärdet mit entsprechender Fallhöhe zu rechnen hat, wenn er selbst was versemmelt.

    Noch ne Korrektur: Ich habe nie wirklich als Profi-Lektor gearbeitet, also keep your pantyhose on. Bevor der Golkonda Verlag (für den ich Ted Chiang, u.a. die Kurzgeschichte, welche Basis für den Film »Arrival« ist und Hellboy-Kurzgeschichten übersetzt, Samuel R. Delany lektoriert und 2 Ausgaben von »Das SF-Jahr« die Games-Sparte redaktionell betreut habe) an den Europa Verlag ging, lief das dort auf Ehrenamt für Ruhm und Prestige. Die Anteile an den Verkäufen hamm mir in den Jahren zusammen vielleicht grad mal so nen Fuffi eingebracht. — Hab dann Schluss gemacht, weil ich die Art von Ehrenamt neben meinem drögen Brot-Job nicht entspannt betreiben kann.

    Aber ich bin seit 30 Jahren in der Phantastik-Szene unterwegs und war schon sehr früh mit Autoren und Übersetzern in Kontakt und in Schreibgruppen aktiv. Das, zusammen mit meinem Interesse für Literaturen aller Gattungen, Epochen und Gegenden führte zu dem elitären Anspruch, den ich bisweilen nicht zügeln kann.

  6. Policenaut - 31.03.2018 22:07

    Wirklich ein interessanter Blick hinter den ganzen Blogger -Kosmos der 2000er Jahre. War damals regelmäßig auf antigames, dfrag, kackreiz und den VierSpieler Seiten unterwegs. Das war mal eine andere Herangehensweise an Videospieljournalismus die im Vergleich zu den großen Gaming Netzwerken erfrischend anders zu lesen war. Danke dafür! Bin seit Tag 1 regelmäßiger Besucher von Polyneux und statte der Seite beim täglichen überfliegen meiner Lesezeichen immer einen Besuch ab. Jetzt fehlt mir nur noch mal das Gesicht von SpielerZwei zu sehen, seit Jahren lese und lausche ich seinen Worten und kann mir kein Bild von ihm machen. Mensch :-(

  7. SpielerZwei - 01.04.2018 12:46

    @Missingno: Frechheit! :-D

    Wenn es Fragen geben sollte, die im Podcast nicht angesprochen wurden, Euch aber brennend interessieren, könnt Ihr die gerne hier stellen. Auf Bilder von mir müsst Ihr allerdings weiterhin verzichten… ;-)

  8. SpielerZwei - 01.04.2018 13:01

    Hmmm…. Na gut.
    Ich habe im Jahre 2010 für die IGM mal kurz den Schleier gelüftet, wohl wissend, dass dieses Branchen-Print-Magazin dem normalen Polyneux-Leser nicht in die Hände fallen würde…

    Ich hoffe, ich begehe hier jetzt keinen wie auch immer gearteten Copyright-Bruch…:
    http://achimfehrenbach.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Achim-Fehrenbach-%E2%80%93-IGM-10_2010-%E2%80%93-Gaming-Blogs.pdf

    (Heute sind die Haare eher grau und die Geheimratsecken noch größer…)

  9. Policenaut - 02.04.2018 19:49

    Das nenne ich mal Ostergeschenk, endlich ein Bild von SpielerZwei :-) Vielen Dank dafür, das erleichtert mir das zukünftige Besuchen dieser Website extremst :-)

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