Geh doch zu Hause!

Ich bin ein totaler Silent Hill-Fan und habe alle Teile gespielt: Das tolle Silent Hill 1, das noch viel großartigere Silent Hill 2, das eher mittelmäßige Silent Hill 3, das gutgemeinte, aber gegen die Wand gefahrene Silent Hill 4 – The Room und nun Silent Hill – Homecoming, welches ebenso mittelmäßig ist wie Teil 3, aber dazu noch ein paar ganz eigene Macken besitzt. Lediglich Silent Hill – Origins ist irgendwie an mir vorbei gegangen, weil es zunächst auf der PSP erschien und der nachgeschobene PS2-Port erst veröffentlicht wurde, als die Konsole bei mir quasi schon in Rente war. Den meisten Reviews nach zu urteilen, habe ich mit Origins aber wohl nichts weiter verpasst.

Moment! Mir fällt gerade auf: Ich bin eigentlich doch kein SH-Fan! Konamis Horror-Serie hat inzwischen 6 Teile, von denen ich eigentlich nur 2 richtig klasse finde. Da komme ich ja sogar bei einigen EA-Serien auf einen besseren Schnitt…

Die ganze Serie lebt bis heute eigentlich mehr oder weniger von der Brillanz des 2. Teils, die keiner der Nachfolger auch nur annähernd wieder erreichen konnte. Der erste Teil hat 1999 auf der PS1 den Grundstein gelegt: Die Stadt Silent Hill mit ihrem Lovecraft’schen Dämonen-Kult, das Verschwimmen von Realität und kafkaesker Alptraumwelt sowie natürlich der ganz besondere, verstörende audio-visuelle Stil. Silent Hill 2 hat dann den Katharsis-Aspekt, den Silent Hill für die Protagonisten darstellt, weiter ausgebaut und mit Hilfe einer unglaublich vielschichtigen Story, die den Schwerpunkt ganz klar auf den psychologischen Horror verschob, einen bis heute unerreichten Höhepunkt in Sachen „Storytelling und Atmosphäre in Videospielen“ geschaffen.

Danach begann Team Silent, Fehler zu machen. Der dritte Teil war in jeder Hinsicht lediglich ein Aufguss der Vorgänger, der ihnen inhaltlich aber nicht das Wasser reichen konnte. Besonders die direkte inhaltliche Bezugnahme auf den ersten Teil halte ich für einen der größten Schwachpunkte von SH3, aber darauf komme ich gleich noch einmal zurück. An sich war SH3 noch ein gutes Spiel, aber als Teil der Serie schon leicht enttäuschend. Dies entging auch den Entwicklern nicht und so versuchte man mit The Room neues Terrain zu erschließen. Inhaltlich besann man sich wieder auf die storytechnische Autonomie von Teil 2 und setzte noch stärker auf den surrealen Psycho-Horror, der schon SH2 zur Ehre gereichte. Zudem unterzog man die Spielmechanik einer kompletten Überarbeitung, was ich Team Silent grundsätzlich sehr hoch anrechne, denn genau hier beweisen die wenigsten Spieleserien den nötigen Mut, um dem Käufer eben nicht immer wieder einen neuen Aufguss der alten Grundprinzipien zu kredenzen. Allerdings scheiterte man genau in diesem Punkt und ruinierte dadurch, trotz all der guten Ideen, eigentlich das gesamte Spiel. Wer genauer wissen möchte, was alles an SH4 nicht stimmte, der kann sich ja noch einmal meinen damaligen Artikel zu Gemüte führen. Auf jeden Fall war The Room der letzte Teil, der vom japanischen Team Silent entwickelt wurde. Sowohl Origins als auch Homecoming wurden fortan in die Hände westlicher Entwickler gegeben. Lediglich Akira Yamaoka blieb der Serie als Komponist erhalten.

Homecoming von Double Helix ist im Grunde wie Teil 3: Es bemüht sich sehr darum, den Fans das zu geben, was Silent Hill augenscheinlich ausmacht, ohne aber inhaltlich die Qualität der ersten beiden Teile auch nur annähernd zu erreichen. Der größte Fehler besteht meines Erachtens nach darin, den Mythos Silent Hill immer weiter erklären zu wollen. Ein Fehler, der mir schon bei SH3 aufstieß. Ein Fehler, den man auch oft bei Kino-Serien findet. Anstatt den Mystizismus zu pflegen und ihn als Ausgangsbasis für neue (unabhängige) Geschichten zu verwenden, erklärt man von Episode zu Episode immer mehr Hintergründe und zerlegt so den mystischen Hintergrund vollkommen. Eine Entwicklung, die man sehr gut bei den Hellraiser-Filmen beobachten konnte: Mit jedem neuen Film wurden die Cenobiten immer mehr zu Horror-Clowns der Marke „Freddy Krüger“ verwässert, wodurch die Serie völlig ihrer bedrohlichen Grundlage beraubt wurde.

Homecoming nimmt inhaltlich sehr großen Bezug auf die Teile 1 und 3 sowie den Kinofilm (welcher sich seinerseits sehr eng am Original-Silent Hill orientierte). Zwar ist die Geschichte um Alex Shepherd auch hier wieder eine Katharsis, deren Katalysator Silent Hill darstellt, aber diese ist in ihrer Flachheit geradezu lächerlich. Zu vorhersehbar ist die Entwicklung, zu banal die Auflösung. Übrig bleiben viel zu viele unnötige Bezüge auf die Vorgänger und schmerzhaft-überflüssige Erklärungen zu den Ursprüngen des SH-Mythos.

Im Grunde glaube ich, dass die Jungs bei Double Helix die Serie eigentlich gar nicht richtig verstanden haben. Neben der Tatsache, dass sie inhaltlich lediglich an der Oberfläche kratzen, indem sie zu sehr darauf fixiert sind, ihr Spiel in den Gesamtkontext der Serie zu verweben, gehen sie auch spielerisch zu sehr auf Nummer Sicher und ignorieren den entscheidenden Schritt von Teil 3 zu Teil 4: Team Silent hatte verstanden, dass gameplaytechnisch etwas mit der Serie geschehen musste, wollte man sie nicht im Sande der Sequelitis verlaufen lassen. Dadurch, dass sie sich bei The Room in dieser Hinsicht verzettelten, ist diese Notwendigkeit aber nicht verschwunden. Double Helix gehen jedoch einfach wieder zum althergebrachten Gameplay der ersten drei Teile zurück und verpassen ihm als Novum lieber ein „anständiges Kampfsystem“ mit Schlagkombos, Ausweichmöglichkeit und Pipapo. Außerdem gibt es weniger echte Rätsel und dafür mehr Action, damit das Kampfsystem so richtig glänzen kann. Schade nur, dass es das nicht tut, denn ein Kampfsystem, das darauf basiert, dass eigentlich alle Nahkampfwaffen außer der Anfangswaffe, dem Messer (und etwas später der Dolch), kaum sinnvoll zu verwenden sind, ist schon ziemlicher Mist. Zudem ist das Handling bzw. Timing, zumindest auf dem PC, recht ungenau.

Das allein wäre ja alles nicht so schlimm, gäbe es da nicht diese andere erfolgreiche Survival-Horror-Serie namens Resident Evil, von der sich Silent Hill bisher eben genau dadurch erfolgreich abgrenzen konnte, dass es den Schwerpunkt weniger auf Action und „Springt ein Monster aus dem Schrank“-Schocks legte, sondern mehr auf Story- und Charaktertiefe sowie clevere Rätsel. Ein Action-Silent Hill mit flachen Charakteren und simplen „Hol den Schlüssel für die Tür“-Rätseln braucht kein Mensch, weil das andere Spiele wesentlich besser machen! Und ich beziehe mich da nicht nur auf die Resi-Spiele, denn beispielweise Dead Space zeigt ganz famos, dass sich Action und tiefgehender Horror nicht grundsätzlich ausschließen müssen.

Homecoming ist ganz sicher kein mieses Spiel. Grafik und Sound geben sich, wie nicht anders zu erwarten, wenn ein neuer Entwickler eine erfolgreiche Serie übernimmt, sehr traditionsbewusst und dürften den SH-Fan in dieser Hinsicht eigentlich zufrieden stellen. Mir persönlich ist das Design allerdings zu konservativ: Ich hatte beim Spielen permanent ein Déjà Vu–Gefühl. Allerdings kein positives. Die Locations und Monster hat man als Kenner der Vorgänger alle schon einmal gesehen und der Soundtrack, an sich eigentlich immer ein Highlight der Serie, wirkt, als hätte Yamaoka sich aus Mangel an Ideen einfach selbst gecovert.

Spielerisch hat mich das Kampfsystem anfangs so sehr genervt, dass ich vor lauter Flucherei kaum die Story verfolgen konnte. Glücklicherweise hat mir SpielerEins dann verraten, wo der Trick liegt: Bloß keine der stärkeren Melee-Waffen benutzen und aufmerksam die Angriffstaktiken der Gegner studieren! Mit dem popeligen Messer kann man eigentlich fast alle Gegner ohne Probleme besiegen. Man muss halt nur wissen, wann der richtige Zeitpunkt kommt, um den Attacken der Monster per Ausweichtaste zu entgehen. Auch wenn das Ganze durch die unpräzise Steuerung nicht gerade perfekt funktioniert, hatte ich mit den Kämpfen im weiteren Spielverlauf dennoch keine größeren Probleme mehr. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich den starken Focus auf die Kämpfe in einem SH-Titel nach wie vor für deplaziert halte. Das kann doch nicht die neue Richtung der Serie sein, die einstmals mit dem separaten Einstellen des Schwierigkeitsgrades für Kämpfe und Rätsel glänzte, oder? Bewegungsschemata von Gegnern auswendig lernen und dann wie blöde auf die Tasten hauen?

Nachdem die Monstermetzelei nun ihren Schrecken verloren hatte, wurde mir aber erst richtig bewusst, wie mutlos eigentlich der ganze Rest des Spiels ist: Die Geschichte um Alex und seinen kleinen Bruder Joshua ist im Grunde nur ein Aufguss der Suche von James Sunderland nach seiner Frau Mary in SH2. Nur eben nicht annähernd so brillant. Und zu allem Überfluss sind die Querverweise zu den Vorgängern im Gesamtkontext nicht einmal halb so konsistent, wie sie es gerne wären: Warum zum Teufel spielen auf einmal die Gründerfamilien aus Shepards Glen eine entscheidende Rolle im Silent Hill-Mythos? Haben uns die Teile 1-4, besonders aber Teil 3, (und natürlich auch der Film von Gans und Avary) nicht schon die ganzen Hintergründe erklärt? Ging es da nicht um ganz andere Personen, die in der Vergangenheit der Stadt diesen ominösen Kult initiiert haben? Das Waisenhaus, der Brand, Alessa Gillespie?

Entwickler Double Helix spinnt einfach eine weitere Gruppe von Kultisten hinzu, die zwar die Stadt Shepards Glen gegründet, aber dennoch ihren Ursprung in Silent Hill hat und bis in die Gegenwart hinein ihre Rituale dort zelebriert. Das ist nicht komplett unlogisch, besitzt aber den gleichen faden Beigeschmack, wie man ihn oft im Kino erlebt, wenn die Drehbuchautoren eher bemüht Fäden zwischen den eigentlich nicht zusammenhängenden Filmen einer Serie weben (Blair Witch anyone?).

Ich habe mir natürlich die Frage gestellt, ob es überhaupt fair ist, Homecoming an seinen Vorgängern zu messen. The Room konnte man beispielsweise auch als autonomes Spiel betrachten, da es sich sehr von den anderen Teilen unterschied. Aber wenn SH5 nun schon so sehr am Serien-Kontext klebt und außer dem veränderten Kampfsystem rein gar nichts Neues zu bieten hat, dann muss es sich auch an seinem Stellenwert innerhalb der gesamten Serie messen lassen. Für sich allein betrachtet, ist Silent Hill – Homecoming ein „Egal-Spiel“. Es ist nicht besonders schlecht, aber auch nicht empfehlenswert. Es ist schlicht egal, ob man es gespielt hat oder nicht.

Innerhalb der Silent Hill-Serie ist es allerdings der bisher schwächste Beitrag. Ja, sogar schwächer als SH4, denn hier gab es wenigstens viele gute Ansätze und das löbliche Bestreben, der Serie etwas Neues hinzuzufügen, auch wenn das Endergebnis leider völlig verpeilt war. Homecoming hingegen lehnt sich einfach bequem zurück und versucht vom Ruhm der Vorgänger zu leben. Der einzige wirklich eigene Beitrag, das Kampfsystem, ist keine Bereicherung, sondern ein fehlgeleitetes Verschieben des Spielschwerpunktes in Richtung Action. Und dafür möchte ich SH5 am liebsten eine aufs Maul hauen…


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11 Kommentare

  1. Puschel - 26.05.2009 13:29

    Mir wird ja immer wieder klar, wie wenig Ahnung ich von Videospielen habe. Mein einzig aktuelles Survival-Horrospiel alter Prägung ist Siren: Blood Curse. Das musste ich allerdings nach einer Stunde Spielzeit abbrechen, weil mir schlecht wurde … the +5 Nausea-Kameraschwenking of Death. Lustigerweise habe ich Haunted House(ja, das mit dem Augenpaar) und Alone in the Dark gemocht, danach aber den Faden abreissen lassen. Mir wird aber nicht gänzlich klar, wo hier das Problem liegt. Besteht der Reiz in diesem Genre nicht darin, immer wieder die gleiche Geschichte zu erzählen? Ist diese Version zu westlich, zu sehr „Monster hüpft aus dem Schrank“, zu sehr „für alle Vorkommnisse gibt es eine rationale Erklärung“? Sollte es wieder mehr in Richtung japanischer Horror (von dem ich auch keine Ahnung habe) gehen, mehr mysteriöse Kinder, mehr unterschwelliger Schrecken?
    Sollte ich, neugierig wie ich bin, ungebildet wie ich bin, mit Homecoming einen ersten Blick auf Silent Hill riskieren oder doch eher der Original Version (PS1) den Vorzug geben, die vor kurzem im PSN aufgetaucht ist?

  2. SpielerZwei - 26.05.2009 14:15

    Meine Meckerei ist nur nachvollziehbar, wenn man die Serie halbwegs kennt. Ist also nicht Deine Schuld, Puschel. ;)
    Es geht nicht um „zu westlich“ oder „zu japanisch“. Wenn Du einen Teil spielen willst, dann auf jeden Fall SH2. Man braucht den 1. Teil nicht unbedingt zu kennen, um es zu verstehen. Nach dem Genuss von SH2 kann man allerdings keine andere Folge der Serie mehr richtig toll finden. Aber dafür den Artikel eventuell nachvollziehen…

  3. MK - 27.05.2009 14:55

    Im Bereich Survival-Horror gab es bislang nur zwei Konkurrenten, die an SH2 herankamen: Das wunderschöne und viel zu zu wenig beachtete Haunting Ground (Clover!) und die ebenso sträflich ignorierte Project Zero-Reihe.

  4. Aulbath - 28.05.2009 00:13

    Rule of Rose? Siren?

  5. MK - 28.05.2009 11:15

    RoR kenne ich leider nicht (ist das je in D erschienen?), Siren kommt für mich nicht an die genannten heran – die Stimmung war gelungen, aber die Steuerung hat einem die Lust auf Grusel völlig verhagelt. Zudem war das mehr Blairwitch denn Exorzist.

  6. SpielerZwei - 28.05.2009 14:12

    Rule Of Rose ist meines Wissens nach in der BRD als USK 18 veröffentlicht worden. In vielen anderen Ländern aber nicht. Das lag aber nicht am Horror-Thema, welches das Spiel meiner Meinung nach eigentlich auch gar nicht wirklich bietet, sondern am Motiv der Erniedrigung von Menschen.
    Ich habe RoR nur ein paar Stunden angespielt, weil
    a) die Steuerung Müll war und
    b) das Spiel eigentlich kein Horror-Spiel ist, sondern einfach nur „strange“. Die ganze Geschichte ist sehr bizarr, aber nicht gruselig.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich halte RoR für nicht besonders wichtig. Schon gar nicht im Survival-Horror-Genre, weil es eigentlich gar nicht dazu gehört.

    Die Project Zero Spiele hingegen sind wirklich toll, allerdings nicht so ganz mein Bier. Ich schieße lieber mit Knarren auf Gegner als mit Kameras… ;)

    Siren habe ich nie gespielt.

  7. MK - 28.05.2009 18:53

    @SpielerZwo
    Die Project Zero Spiele hingegen sind wirklich toll, allerdings nicht so ganz mein Bier. Ich schieße lieber mit Knarren auf Gegner als mit Kameras…
    Dann dürfte dir Hauting Ground auch nicht zusagen, welches für mich allerdings vielmehr von der Idee des Survival Horror transportierte, denn hier fand Gegenwehr nur in einem limitierten Maße statt, vielmehr ging es darum möglichst zu überleben. Meiner Meinung nach eine absolut übersehene Perle.

  8. Kreon - 30.05.2009 21:24

    Naja also eigendlich sind nur Silent Hill 1-3 wirkliche Silent Hill Spiele.

    Silent Hill 4 war ursprünglich ein ganz anderes, selbstständiges Horrorspiel, das dann aber aus Marketing-technischen Gründen Silent Hill 4 genannt wurde und halt etwas auf Silent Hill getrimmt wurde.

    Silent Hill 5 und Origins sind zudem noch nicht einmal von einer der internen Entwicklungsgruppen von Konami erstellt worden, sondern von westlichen Entwicklern produziert.

    Also immernoch 2 tolle Silenthillspiele von 3 :)

  9. ness - 31.05.2009 01:33

    [quote=]SpielerZwei: Ich schieße lieber mit Knarren auf Gegner als mit Kameras.
    Dann wird dir ja das SH1 „Remake“ für die Wii überhaupt nicht zusagen, denn da wird man nämlich gar keine Waffen haben^^.

  10. jetsetradio - 01.06.2009 00:11

    Bin völlig deiner Meinung, nur würde ich SHH qualitativ nicht gleichstellen mit SH3. SH3 hatte damals auch seinen Reiz durch seine Referenz-Grafik, samt toller Gesichtsmimik. Das war schon ein Quantensprung gegenüber Teil 2 und konnte dann ja auch nicht annähernd getoppt werden vom 4. Inhaltlich und spielerisch war’s enttäuschend, aber es hatte zmdst. diesen einen, sehr starken, Reiz.

    Der fehlt bei SHH aber vollkommen, weil es technisch völlig zurückgeblieben ist.

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